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Außergewöhnliches im Hamburger Schnellbahnsystem, Teil 3
geschrieben von Forummaster Hamburg 
2013, da waren die Hintergleiswände des City-Tunnels noch schön.
Hallo,

weniger außergewöhnlich als ungewöhnlich:
Heute habe ich zum ersten Mal den Gleiswechsel auf dem Viadukt Barmbek - Habichtstraße in Aktion sehen können. Ein aus Richtung Wandsbek-Gartenstadt kommender Zug wurde so direkt auf Gleis 1 geleitet (Gleis neben der S-Bahn). War interessant anzusehen.

Grüße
Boris
Zitat
Boris Roland
Hallo,

weniger außergewöhnlich als ungewöhnlich:
Heute habe ich zum ersten Mal den Gleiswechsel auf dem Viadukt Barmbek - Habichtstraße in Aktion sehen können. Ein aus Richtung Wandsbek-Gartenstadt kommender Zug wurde so direkt auf Gleis 1 geleitet (Gleis neben der S-Bahn). War interessant anzusehen.

Grüße
Boris

Wurde dort eine U3 aus Wandsbek-Gartenstadt außerplanmässig ausgesetzt?
Hallo,

Zitat
Andreas1
Wurde dort eine U3 aus Wandsbek-Gartenstadt außerplanmässig ausgesetzt?

Sah eher nach Überführung aus.

Grüße
Boris
Wow ich bin tatsächlich begeistert über einen Fakt bei der aktuellen Sperrung auf der U3.

(Zumindest in Barmbek) wird an den Bahnsteigen das tatsächliche Ziel des Zuges geschildert. So fährt auf dem einen Bahnsteig ein Zug mit dem Ziel "Baumwall" auf dem anderen "St. Pauli" (Und natürlich "Wandsbek-Gartenstadt")

Aber so wird endlich Mal transparent angezeigt wo der zug hinfährst (und nicht irgendwelche theoretisch erreichbaren Ziele) gefällt mir.
Zitat
flor!an
Wow ich bin tatsächlich begeistert über einen Fakt bei der aktuellen Sperrung auf der U3.

(Zumindest in Barmbek) wird an den Bahnsteigen das tatsächliche Ziel des Zuges geschildert. So fährt auf dem einen Bahnsteig ein Zug mit dem Ziel "Baumwall" auf dem anderen "St. Pauli" (Und natürlich "Wandsbek-Gartenstadt")

Aber so wird endlich Mal transparent angezeigt wo der zug hinfährst (und nicht irgendwelche theoretisch erreichbaren Ziele) gefällt mir.

Das liegt daran, dass es keinen SEV gibt, die Ziele mit einer U3 über Landungsbrücken also nicht erreichbar sind.

________________________
Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
Trotzdem ist dies der richtige Weg. Im Text darunter gibt es nähere Infos zu den Bauarbeiten und so kann man auch bei einem SEV verfahren. Geschildert wird das tatsächliche Ziel, im Text darunter wird auf den SEV hingewiesen.
schön auch das man jetzt beim Umstieg im normalen Ton drauf hingewiesen wird...also Nächste Haltestelle....Achtung!... die U3" Bis gestern wurde das ganze von der Leitstelle der HOCHBAHN durchgerufen. Besonders nervig immer im DT5 mit diesem komischen Signal/Störgeräusch als Intro (der DT4 hat das nicht), wo man nicht weiß ob wirklich was wichtiges gerade passiert oder es "nur" um die Sperrung geht.
Zitat
Kirk
schön auch das man jetzt beim Umstieg im normalen Ton drauf hingewiesen wird...also Nächste Haltestelle....Achtung!... die U3" Bis gestern wurde das ganze von der Leitstelle der HOCHBAHN durchgerufen. Besonders nervig immer im DT5 mit diesem komischen Signal/Störgeräusch als Intro (der DT4 hat das nicht), wo man nicht weiß ob wirklich was wichtiges gerade passiert oder es "nur" um die Sperrung geht.
Besonders nervig, wenn der Text vor der Kellinghusenstraße von der Leitstelle kommt - nur um wenige Sekunden später auch mit der normalen Ansage zusammen abgespielt zu werden...
Bekommt der Zugführer eigentlich mit, falls die automatischen Ansagen nicht funktionieren? Also nicht nur weil er vielleicht selber keine hört sondern mehr "aktiv" indem ihn eine Störung angezeigt wird?

Hintergrund ich bin gerade mit der S1 zum Airport gefahren und die ganze Fahrt über gab es keine Ansagen. Besonders hier ist es natürlich besonders 'tragisch' da diese viele ungeübte Reisende benutzen (auf die Zugtrennung bezogen)

Aus Service Gründen hätte es hier vermeintlich sehr viel Sinn gemacht wenn der Fahrer die Ansagen "manuell" macht. Dafür müsste er natürlich erstmal mitbekommen dass die automatische nicht funktioniert.
Gestern in der A1 15:36 ab Eidelstedt: Der Zug hält mit leichter Verspätung etwa 15:43 am Hörgensweg. Viele Leute (auch ich) wollen aussteigen und warten brav auf das grüne Licht an den Türen. Nichts passiert. Nach ca. 15s fährt der Zug wieder an. Ein Aufschrei geht durch den Zug und der Lokführer legt nach ein paar Metern eine Vollbremsung hin. Die Türen werden geöffnet. Die Fahrgäste aus dem vorderen Wagen müssen erst etwa 50cm Abstand zum Bahnsteig überwinden und danach noch das Geländer überklettern. Die Spitze des Zuges ragte leicht in den Bahnübergang, die Schranken blieben natürlich unten. Vorne waren wohl zwei Leute im Steuerstand, einer rief noch aus dem Fenster eine Entschuldigung.
In Summe ein eher witziges Erlebnis.
Zitat
flor!an
Bekommt der Zugführer eigentlich mit, falls die automatischen Ansagen nicht funktionieren? Also nicht nur weil er vielleicht selber keine hört sondern mehr "aktiv" indem ihn eine Störung angezeigt wird?

würde mich auch mal interessieren. Öfters schon erlebt auch das man auf den Poppenbüttler-Ast fuhr aber die Ansage sich in Richtung Blankenese glaubte...
Moinsen,

Vor allem ab Ohlsdorf nach "Vereinigung" der beiden Einheiten kommt das mit "falschen" Ansagen" regelmäßig vor.

Meine Vermutung :
Kuppeln geht bei der S-Bahn auch mit "aufgeriegeltem" wartenden Zugteil
und dann kommen falsche Ansagen und Leuchtanzeiegen
Wenn der TF seinen Zugteil verriegelt scheint es nicht vorzukommen.

Ebenfalls bei Zugtausch / Wechsel Dammtorlinie / Citytunnel durch Störungen
hört man dann mindestens eine Haltestelle falsche Texte,
ich habe auch schon erlebt, dass innerhalb 1 Minute 5-10 Haltestellen
angesagt wurden bis als letztes die korrekte Ansage kam.
Da hat es der Tf wohl manuell korrigiert.

Meistens freuen sich die Tf, wenn man Ihnen das über die Sprechtaste mitteilt
und es wird sofort an der nächsten Haltestelle korrigiert

"hören" kann er es nur, wenn es in "seinem Zugteil" passiert und die Ansage laut genug ist
Ansonsten wird bei Ihm nur "Gemurmel" durch die Tür ankommen.

Und ich gehe davon aus, der Tf muß etwas ahnen und genau hinhören,
der hat ja mehr zu tun als auf das "Gemurmel" zu achten.
Also wird das meist vielleicht sein Ohr aber nicht unbedingt seine Aufmerksamkeit erreichen (können)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.05.2019 08:42 von h_guenther.
Das mit dem hören hängt von der Baureihe ab. Beim 472 und 490 hört der Tf die Ansagen durch einen eigenen Lautsprecher. Beim 474 wie bereits von h_guenther beschrieben leider nicht.
Zitat
h_guenther

Meistens freuen sich die Tf, wenn man Ihnen das über die Sprechtaste mitteilt
und es wird sofort an der nächsten Haltestelle korrigiert
Da bin ich wohl zu sehr ein Hasenfuß. Würde immer vermuten dass dann so eine Reaktion kommt á la "Was belästigen Sie mich?! Die Taste ist für NOTfälle"
Zitat
flor!an
Bekommt der Zugführer eigentlich mit, falls die automatischen Ansagen nicht funktionieren? Also nicht nur weil er vielleicht selber keine hört sondern mehr "aktiv" indem ihn eine Störung angezeigt wird?

Hintergrund ich bin gerade mit der S1 zum Airport gefahren und die ganze Fahrt über gab es keine Ansagen. Besonders hier ist es natürlich besonders 'tragisch' da diese viele ungeübte Reisende benutzen (auf die Zugtrennung bezogen)

Aus Service Gründen hätte es hier vermeintlich sehr viel Sinn gemacht wenn der Fahrer die Ansagen "manuell" macht. Dafür müsste er natürlich erstmal mitbekommen dass die automatische nicht funktioniert.

Ich kann jetzt nur für die S-Bahn sprechen:
Beim 472 und 490 (wurde hier ja schon richtig gesagt) wird der führende Führerstand 1:1 mit den Fahrgastraumansagen beschallt. Das war gerade beim 490 richtig lästig, bevor man der FIS das quatschen einigermaßen abgewöhnt hat. Da wurde der Tf (der die Strecke wie seine Westentasche kennt) bis zu drei Mal über die nächste Station informiert und in der Innenstadt dann das komplette Programm in deutsch und englisch inklusive der Außendurchsagen - der war im Prinzip nur am labern und es war einfach eine Zumutung für die Tf, die da vorne ja konzentriert arbeiten müssen.

Beim 474 sehe ich als Tf "nur" die eingegebene FIS-Trasse und die Haltestelle bei der er gerade ist. Das reicht im Normalbetrieb auch, leider ist gerade die FIS-Trasse für die flügelnde S1 "schnell verwirrt" und hat z.B. mit dem Kopf machen in Blankenese und dem Trennen und Kuppeln in Ohlsdorf manchmal so ihre Probleme. Für einen routiniert arbeitenden Tf sind kleinere FIS-Korrekturen aber in Sekunden erledigt und als kleine Gedankenstütze wurden in Rübenkamp und Blankenese extra kleine Schilder mit der Aufschrift "FIS" an die Signale gebaut um nochmal an den Blick zur FIS zu erinnern.
Einziges Manko: Was der hintere Zug macht (oder auch nicht macht) kann ich weder sehen noch hören und so bleibt es für mich im Dunkeln ob der hintere Zugteil Ansagen macht oder auch nicht (Das ist bei den anderen Baureihen aber nicht anders, denn auch da kann es zwischen den Zugteilen ja zu Kommunikationsproblemen kommen).

In so einem Fall darf man natürlich gerne zur Sprechstelle gehen und den Tf darauf hinweisen, dass der hintere Zugteil keine (oder falsche) Ansagen macht.
Bei der AKN gibt es seit wenigen Tagen eine 30km/h-Langsamfahrstelle in Eidelstedt - genau an der Stelle, wo das kurze eingleisige Stück anfängt. Weiß da jemand genaueres? Ist da an der Weiche was nicht in Ordnung?
@Hochbahn-Fan - danke fuer die gute Zusammenfassung. Es ist schon komisch dass in den alten und neuen Zuegen der Zugfuehrer die Durchsagen hoert und in den mittelalten nicht. Und das dauernde Quatschen ist auch fuer viele Fahrgaeste ziemlich laestig...
Heute ist am Hagenbecks Tierpark der neueste DT5 403 leer durchgefahren mit etwas technischer Ausrüstung drin. Laut DT5online ist er schon seit einem Monat in Betrieb, was die wohl noch testen müssen?
Vielleicht den neuen Warnpiepton wenn die Türen sich schließen, auch wenn es keine Zwangsschließung ist. Soll ja bald wie bei der S-Bahn den ET490 auch bei den DT5 geben.

Wir brauchen mehr Investitionen in den ÖPNV! Damit noch mehr Leute mit den ÖPNV fahren- die Umwelt wird danken
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