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U5 Alexanderplatz - Brandenburger Tor (Bauzeitraum ab 10/2014)
geschrieben von manuelberlin 
Zitat
andre_de
Vor allem habt Ihr gerne die vielen Bundes-Milliarden genommen, ohne Fragen zu stellen, und Euch dran satt gefressen.

Während die DDR und Ostberlin niemals auf Westgeld aus waren....

Da wurde dann aus dem Kommunistenfresser Strauß plötzlich ein guter Freund und man baute die aufs eigene Volk gerichteten Selbstschussanlagen ab. Soviel zur Moral...

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
andre_de
Zitat
B-V 3313
..., er konnte also nicht die Hauptstadt sein.

Lass gut sein, der kalte Krieg ist lange vorbei. ...

Bitte nicht über Stöckchen springen, lass uns doch weiter das Gedeihen des Projekts verfolgen.

Im Bahnhof Museumsinsel, der des Nachts nun schon von schnellen Zügen durcheilt wird, nimmt die Deckenkonstruktion über den Gleisen Gestalt an (hat auch bei voller Streckengeschwindigkeit gehalten - da muss der hintere Fahrer drauf achten, ob sich was bewegt).
Tagsüber sind beide Gleise von Monteuren und ihren Rüstungen belegt. Oben Gleis 1 - Richtung HBF (Verkleidung nahezu vollendet) und unten Gleis 2 - Richtung Hönow.

so long

Mario


Nur am östlichen Ende des Bahnhofs Museumsinsel unterm Schloßplatz fehlt noch ein Stück Deckenverkleidung, während der westliche Ausgang in Bahnsteigebene Formen annimmt. Zumindest die sperrigen Fahrtreppen sind bereits an Ort und Stelle.

so long

Mario


Zitat
B-V 3313
Zitat
andre_de
Zitat
B-V 3313
Zudem gehörte der Sowjetsektor völkerrechtlich nie zur DDR, er konnte also nicht die Hauptstadt sein.

Lass gut sein, der kalte Krieg ist lange vorbei. Selbst Eure Beschützer hatten den Status quo akzeptiert, die Meinung von Euch eingemauerten Westberlinern war da vollständig irrelevant. Zumal Ihr es mit der Abgrenzung zur Bundesrepublik ja bekanntlich auch nicht so genau genommen habt. Vor allem habt Ihr gerne die vielen Bundes-Milliarden genommen, ohne Fragen zu stellen, und Euch dran satt gefressen. Klar, dass da irgendwann die eigene Moral auf der Strecke bleibt...

Während die DDR und Ostberlin niemals auf Westgeld aus waren....

Da wurde dann aus dem Kommunistenfresser Strauß plötzlich ein guter Freund und man baute die aufs eigene Volk gerichteten Selbstschussanlagen ab. Soviel zur Moral...

Schönes Beispiel von Whataboutism. Die moralischen Defizite der DDR sind unstrittig, um die ging es nicht. Sondern um die Irrelevanz der Ansicht von Bewohnern der eingemauerten "freien Welt" zum Status der Hauptstadt der DDR. Und um die Unfähigkeit einzelner alter Westberliner, die vorgeblich so hohen moralischen Werte und Prinzipien an sich selbst anzulegen. Die waren im Westen und seinem Anhängsel nämlich mindestens genau so heiße Luft wie im Osten.
Danke für die vielen Eindrücke, Mario!

Vielleicht wurde das an anderer Stelle schon mal gefragt, ich frage hier aber dennoch: Wie ist denn die Höchstgeschwindigkeit entlang der Neubaustrecke? Bleibt es bei 60 km/h oder dürfen die Züge dort (und irgendwann auch entlang der gesamten U5) 70 fahren?
Zitat
der weiße bim
Zitat
andre_de
Zitat
B-V 3313
..., er konnte also nicht die Hauptstadt sein.

Lass gut sein, der kalte Krieg ist lange vorbei. ...

Bitte nicht über Stöckchen springen, lass uns doch weiter das Gedeihen des Projekts verfolgen.

Hast recht, lohnt sich nicht, da hab ich wohl meine eigenen Prinzipien etwas aus dem Auge verloren ;-)

Danke für das spannende Foto-Update! Insgesamt gut zu sehen, dass man tatsächlich auf der Zielgeraden ist und der sehr knapp kalkulierte Zeitplan wohl aufgeht.

Viele Grüße
André
Zitat
UndergroundBerlin
Vielleicht wurde das an anderer Stelle schon mal gefragt, ich frage hier aber dennoch: Wie ist denn die Höchstgeschwindigkeit entlang der Neubaustrecke?

Die Neubaustrecke ist für 70 km/h ausgelegt und wird dafür auch geprüft. Da auf jeder Linie jedoch nur eine Maximalgeschwindigkeit gelten kann, werden die Geschwindigkeitsbegrenzer aller auf der U5 eingesetzten Züge weiter auf 60 km/h eingestellt. Solange, bis die Zugsicherungstechnik auf dem Neubauabschnitt von 1988/1989 (Tierpark-Hönow) erneuert ist. Die Umrüstung ist wegen Materialmangel der eingesetzten WSSB-Technik nicht mehr wirtschaftlich.

so long

Mario
Wie lange dauert es wohl, die Ruestung abends ab- und morgens wieder aufzubauen? Es sieht so aus, als ob sie nicht einfach weggerollt werden kann.
Henner
Zitat
md95129
Wie lange dauert es wohl, die Ruestung abends ab- und morgens wieder aufzubauen? Es sieht so aus, als ob sie nicht einfach weggerollt werden kann.

Wieso, sie steht doch offensichtlich auf Rollen auf den Schienen. Drei Stangen an der Seite weg, die beiden Flügel ranklappen, und dann in den Tunnel schieben und dort zur Seite stellen. Das sollte fix gehen. Solche Rüstungen sieht man häufiger mal auf Flächen zwischen den Gleisen im Tunnel stehen, während tagsüber der Zugverkehr läuft.

Viele Grüße
André
Zitat

"micha774" am 24.6.2020 um 19.59 Uhr:

Der rbb hat die Baustelle besucht und im Rahmen der Sendungen "zibb" und "Abendschau" zwei Beiträge gesendet

Hm, auf den Seiten von "zibb" habe ich nichts gefunden, aber der Abendschau-Beitrag ist auf der Abendschau-Seite und in der Mediathek verfügbar.

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
der weiße bim
Die Neubaustrecke ist für 70 km/h ausgelegt und wird dafür auch geprüft. Da auf jeder Linie jedoch nur eine Maximalgeschwindigkeit gelten kann, werden die Geschwindigkeitsbegrenzer aller auf der U5 eingesetzten Züge weiter auf 60 km/h eingestellt. Solange, bis die Zugsicherungstechnik auf dem Neubauabschnitt von 1988/1989 (Tierpark-Hönow) erneuert ist. Die Umrüstung ist wegen Materialmangel der eingesetzten WSSB-Technik nicht mehr wirtschaftlich.

Gibt's da eigentlich schon einen Zeitplan für? Gerade die U5 mit ihren z.T. recht langen Bahnhofsabständen (zwischen Lichtenberg und Kaulsdorf-Nord immer mindestens einen Kilometer) könnte ja durchaus davon profitieren.
Zitat
der weiße bim
Die neue Zugsicherung ist ein weites und sehr interessantes Feld. Beispielsweise Hauptbahnhof:
Vom Bahnsteiggleis 2 (das die U55 nicht befahren hat) geht es geradeaus ins Aufstellgleis 8, das am Montag erstmals mit einem U-Bahnzug befahren wurde. Vor der Befahrung signalisierte das Einfahrsignal für den Linksfahrbetrieb 25 km/h, dann wurde die Fahrstraße ins Gleis 8 eingestellt und das Gleis einmal befahren. Bei der nächsten Ankunft in Hauptbahnhof, wieder als Linksfahrt, wurde die Einfahrt ins Bahnhofsgleis mit 40 km/h signalisiert. Jetzt "wusste" das Elektronische Stellwerk, dass Gleis 8 frei ist und als Durchrutschweg in voller Länge zur Verfügung steht.

Das kann auch andere Ursachen haben: Der Bediener kann auch den Durchrutschweg auswählen. Je nach der Länge des eingestellten Durchrutschweges wird dann die Einfahrt signalisiert. Bestes Beispiel ist die Einfahrt Wittenbergplatz aus Richtung Krumme Lanke, wo je nach eingestellten Durchrutschweg Hp1, Hp2 oder Hp3 gezeigt werden kann.

Zitat
der weiße bim
Sehr viel besser wäre aber irgendwann ein neues Mastschild A2X und neue Funktion als Ausfahrsignal bei der nächsten Streckenverlängerung, vielleicht noch in diesem Jahrhundert.

Ich denke nicht, daß dann die Bezeichnung A2X sein wird, da ist eher ein R2 zu erwarten. Aber vielleicht gibt es dann bei der nächsten Verlängerung der U5 gar keine ortsfesten Signale mehr, CBTC macht auch vor der BVG nicht Halt.

Zitat
der weiße bim
Die Neubaustrecke ist für 70 km/h ausgelegt und wird dafür auch geprüft. Da auf jeder Linie jedoch nur eine Maximalgeschwindigkeit gelten kann, werden die Geschwindigkeitsbegrenzer aller auf der U5 eingesetzten Züge weiter auf 60 km/h eingestellt. Solange, bis die Zugsicherungstechnik auf dem Neubauabschnitt von 1988/1989 (Tierpark-Hönow) erneuert ist. Die Umrüstung ist wegen Materialmangel der eingesetzten WSSB-Technik nicht mehr wirtschaftlich.

Wobei man bei der U1 und U3 ja auch zwei Maximalgeschwindigekeiten hat. Die Ablösung der WSSB-Technik erfolgt weil der Hersteller ab nächsten Jahr keine Ersatzteile mehr liefert. Abgängige Teile können dann nur aus den stillgelegten Stellwerken Alexanderplatz (U5 und ab Mai 2022 U2) und Vinetastraße gewonnen werden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.06.2020 23:05 von Bd2001.
Zitat
der weiße bim
...... dann wurde die Fahrstraße ins Gleis 8 eingestellt und das Gleis einmal befahren. Bei der nächsten Ankunft in Hauptbahnhof, wieder als Linksfahrt, wurde die Einfahrt ins Bahnhofsgleis mit 40 km/h signalisiert. Jetzt "wusste" das Elektronische Stellwerk, dass Gleis 8 frei ist und als Durchrutschweg in voller Länge zur Verfügung steht.

mit 40 km/h in ein Stumpfgleis ? Sportlich. Nach wieviel Meter kommt der Prellbock ?
Zitat
Jim Knopf vom Niederrhein
Zitat
der weiße bim
...... dann wurde die Fahrstraße ins Gleis 8 eingestellt und das Gleis einmal befahren. Bei der nächsten Ankunft in Hauptbahnhof, wieder als Linksfahrt, wurde die Einfahrt ins Bahnhofsgleis mit 40 km/h signalisiert. Jetzt "wusste" das Elektronische Stellwerk, dass Gleis 8 frei ist und als Durchrutschweg in voller Länge zur Verfügung steht.

mit 40 km/h in ein Stumpfgleis ? Sportlich. Nach wieviel Meter kommt der Prellbock ?

Nein, mit 40 km/h ins Bahnsteiggleis, bei dahinter liegendem freien Aufstellgleis! Hatte Mario doch geschrieben und ausführlich erläutert. Verstehendes Lesen...
Zitat
andre_de
Zitat
B-V 3313
Zudem gehörte der Sowjetsektor völkerrechtlich nie zur DDR, er konnte also nicht die Hauptstadt sein.

Lass gut sein, der kalte Krieg ist lange vorbei. Selbst Eure Beschützer hatten den Status quo akzeptiert, die Meinung von Euch eingemauerten Westberlinern war da vollständig irrelevant. Zumal Ihr es mit der Abgrenzung zur Bundesrepublik ja bekanntlich auch nicht so genau genommen habt. Vor allem habt Ihr gerne die vielen Bundes-Milliarden genommen, ohne Fragen zu stellen, und Euch dran satt gefressen. Klar, dass da irgendwann die eigene Moral auf der Strecke bleibt...
Da hat jemand aber ein starkes Bedürfnis danach, sich zu separieren, so oft wie du "euch" und "ihr" geschrieben hast. Man merkt, die Mauer ist gefallen, in den Köpfen lebt sie aber weiter.
Zitat
der weiße bim
Zitat
Jumbo
Was dabei aber gerne unterschlagen wird: Berlin war bis zum 2. Oktober 1990 ebenfalls funktionierender Regierungssitz (wenn auch ohne Verteidigungsministerium) und auch Hauptstadt, wie man auf vielen Wegweisern lesen konnte.
Leider war die "DDR", wie wir heute wissen und in neueren Geschichtsbüchern nachlesen können, ein sogenannter Unrechtsstaat. Die wirkliche Hauptstadt war Moskau ;-)

Warum sollte deiner Meinung nach Moskau die wirkliche Hauptstadt sein?
...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.06.2020 23:43 von Henning.
Zitat
hansaplatz
Da hat jemand aber ein starkes Bedürfnis danach, sich zu separieren, so oft wie du "euch" und "ihr" geschrieben hast. Man merkt, die Mauer ist gefallen, in den Köpfen lebt sie aber weiter.

Die Zeit wird auch diese Ungeister besiegen und zu Staub werden lassen.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
hansaplatz
Da hat jemand aber ein starkes Bedürfnis danach, sich zu separieren, so oft wie du "euch" und "ihr" geschrieben hast. Man merkt, die Mauer ist gefallen, in den Köpfen lebt sie aber weiter.

Keine Sorge, gehöre ich definitiv nicht dazu. Mein Text adressierte ausschließlich diesen einzelnen Empfänger, der hier immer wieder mal seinen sehr einseitigen ("eingemauerten") Blick auf die innerdeutsche Geschichte streut.

Viele Grüße
André
Du scheinst da etwas zu verwechseln. Absicht?

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