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Flexity F8E Serienlieferung (II)
geschrieben von B-V 3313 
Zitat
HermannDuncker
Und am Nordbahnhof war sehr oft der Megastau.

Da war/ist die BVG doch selbst schuld, wenn man nur ein Wendegleis in der Form

<- _H______1__:
-> _H___/_____:

bei einem Takt <= 10 Min vorsieht.

Gerade letzte Woche in Frankfurt Main die Endhaltestelle Rebstockbad für ca. 40 Min. beobachtet. Da ist für einen 10-Min-Takt eine Stumpfendstelle mit 2 Gleisen vorhanden die jeweils abwechselnd angefahren werden:

<- ______H_1__:
-> __\_/__H_2_:

So oder ähnlich wird es doch auch bei der Berliner U-Bahn laufen, ggf. mit drittem oder viertem Gleis hinter der Endstation.
Zitat
HermannDuncker
Eine Stumpfendstelle ist was für Linien ohne dichte Zugfolge.

Ich möchte diese Aussage mit der Wiederholung eines Beitrags des Teilnehmers B-V 3313 entkräften:

Zitat
B-V 3313
Was stumpfe Kehrgleise leisten können, beweist die U-Bahn seit Jahrzehnten.

Ich erinnere mich noch ganz gut, wie die U6 in den 1990er Jahren ganz ohne Wendeschleife alle 3 Minuten pünktlich in Alt-Mariendorf ankam und abfuhr. Erinnert sei auch an die damalige Endstelle der U1 am Schlesischen Tor. Dort standen noch nicht einmal Kehrgleise hinter dem Bahnhof zur Verfügung. Dennoch ließ sich auch dort ein 5-Minuten-Takt realisieren. In Budapest habe ich zwei jeweils im 5-Minuten-Takt fahrende Straßenbahnlinien erfolgreich in einer stumpfbefahrenen zweigleisigen Endstation mit Hosenträgerweiche erleben dürfen. Wenn man nicht an der falschen Stelle spart und grobe handwerkliche Fehler wie seinerzeit bei der M10 am Nordbahnhof vermeidet, sind stumpfe Kehrgleise für die meisten Bedürfnisse hinreichend leistungsfähig.
Zitat
DasVerkehrswesen
Zitat
HermannDuncker
Eine Stumpfendstelle ist was für Linien ohne dichte Zugfolge.

Ich möchte diese Aussage mit der Wiederholung eines Beitrags des Teilnehmers B-V 3313 entkräften:

Zitat
B-V 3313
Was stumpfe Kehrgleise leisten können, beweist die U-Bahn seit Jahrzehnten.

Ich erinnere mich noch ganz gut, wie die U6 in den 1990er Jahren ganz ohne Wendeschleife alle 3 Minuten pünktlich in Alt-Mariendorf ankam und abfuhr. Erinnert sei auch an die damalige Endstelle der U1 am Schlesischen Tor. Dort standen noch nicht einmal Kehrgleise hinter dem Bahnhof zur Verfügung. Dennoch ließ sich auch dort ein 5-Minuten-Takt realisieren. In Budapest habe ich zwei jeweils im 5-Minuten-Takt fahrende Straßenbahnlinien erfolgreich in einer stumpfbefahrenen zweigleisigen Endstation mit Hosenträgerweiche erleben dürfen. Wenn man nicht an der falschen Stelle spart und grobe handwerkliche Fehler wie seinerzeit bei der M10 am Nordbahnhof vermeidet, sind stumpfe Kehrgleise für die meisten Bedürfnisse hinreichend leistungsfähig.

Im Prinzip ja, wenn man Fahrzeuge hat, die sich problemlos beim Fahrerstandumrüsten verhalten...

T6JP
Zitat
Ronny_Sommer
Warum wird die Strecke nicht erstmal über die Oberbaumbrücke bis zum Ende der Falckensteinstrasse gebaut? Das nimmt den Druck aus der Warschauer Strasse raus und die Fahrer haben es in der Falckensteinstrasse bestimmt ruhiger in der Wendezeit.

Ruhig ist es in Kreuzberg nie.
Man könnte in der für den Durchgangsverkehr ohnehin längst gesperrten Falckensteinstraße im Hinblick auf eine weitere Streckenverlängerung zwei Kehrgleise wie in der Dircksenstraße errichten. Dann wäre die Stauursache Nr.1 beseitigt. Es wird ja immerzu gebetsmühlenhaft betont, wie schnell und kostengünstig Straßenbahnstrecken errichtet werden könnten. Hier würden ein paar Meter Gleis und vier Weichen einen Riesennutzen bringen.
Man beobachte nur mal, wie viele Kunden die U1 für nur eine Station zwischen Warschauer Brücke und Schlesisches Tor nutzen.

so long

Mario
Zitat
DasVerkehrswesen
Ich erinnere mich noch ganz gut, wie die U6 in den 1990er Jahren ganz ohne Wendeschleife alle 3 Minuten pünktlich in Alt-Mariendorf ankam und abfuhr. Erinnert sei auch an die damalige Endstelle der U1 am Schlesischen Tor. Dort standen noch nicht einmal Kehrgleise hinter dem Bahnhof zur Verfügung. Dennoch ließ sich auch dort ein 5-Minuten-Takt realisieren.

Nicht nur ein Fünfminutentakt.
Im Fahrplan 1990 wird für eine Stunde morgens und zweieinhalb Stunden nachmittags der 3 bis 3 1/2 Minuten-Takt (also drei Züge in 10 Minuten) angegeben.
Ebenfalls über nur zwei Kehrgleise verfügt die U9 in Osloer Straße und hatte damals in der Spitzenzeit ebenfalls diesen Takt.

Das geht angesichts der kürzeren Zuglänge sicher auch bei der Straßenbahn.

so long

Mario
Zitat
INW
Ach, und warum haben dann einige Straßenbahnbetriebe Probleme mit längeren Fahrzeugen in Betriebsanlagen wie Kehrschleifen?

Sie haben also Probleme mit der Wendigkeit? Willst du uns das erzählen?

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
INW
Ach, und warum haben dann einige Straßenbahnbetriebe Probleme mit längeren Fahrzeugen in Betriebsanlagen wie Kehrschleifen?

Sie haben also Probleme mit der Wendigkeit? Willst du uns das erzählen?

Wahrscheinlich haben die vergessen ein Fleischmann-Kehrschleifenmodul einzubauen. ;-)

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Das wird es sein. xD

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Der ist gut, gefällt mir xD

x-x-x

Elendige Signaturdiebe hier! War doch deutlich als Sarkasmus gekennzeichnet...
Zitat
B-V 3313
Und genau dieser Hirnfurz spricht nicht gegen Kehranlagen, sondern nur gegen die spinnerten Planungen der BVG. Was stumpfe Kehrgleise leisten können, beweist die U-Bahn seit Jahrzehnten.

Und genau hier vergleicht man Äpfel mit Birnen. Die U-Bahn fährt unabhängig von anderen Verkehren. Es gibt kaum Störeinflüsse.
Um die Pünktlichkeitsvorgaben des Senats für die Straßenbahn zu erfüllen, muss ausreichend Ausgleichszeit an Endstellen vorgesehen werden, um Verspätungen durch jegliche äußeren Einflüsse, wie sie bei Straßenbahnen nun mal vorkommen, auszugleichen. Daher benötigt man logischerweise mehr Endstellenkapazität.
Das wurde sogar an der TU Berlin schon wissenschaftlich untersucht und man ist zu genau diesem Ergebnis gekommen.

Und wer das Beispiel Budapest anführt, der sollte auch wissen, dass ich bei einem Besuch dort auf der Linie 1 (5min Takt) an der neuen Endstelle Etele út / Fehérvári út mit 2 Aufstellgleisen beobachten konnte, dass sich bis zu 3 Züge vor der Endstelle stauten, bis sie einfahren konnten. So einen Zustand möchte ich mir für Berlin nicht vorstellen.
Dort ist man von einem Verkehrsvertrag mit festen Pünktlichkeitswerten auch weit entfernt.
Richtig, aber ein Verkehrsunternehmen sollte auch, ohne dass es in einem Verkehrsvertrag steht, für sich das Ziel haben, pünktlich zu sein.

*******
Dieser Beitrag ist für Sie kostenlos. Er finanziert sich allein aus der Freizeitspende seines Schreibers.
Zitat
Logital
Richtig, aber ein Verkehrsunternehmen sollte auch, ohne dass es in einem Verkehrsvertrag steht, für sich das Ziel haben, pünktlich zu sein.

In Deutschland vielleicht -- bei der sekundengenauen Lebensmentalität.
Je südlicher man schon Europa geht, desto lockerer wird die Mentalität -- beispielsweise gibt es schon in London fast nur Fahrpläne mit der Startzeit des ersten Busses oder der ersten U-Bahn eines Taktfeldes und dann Angaben wie "etwa alle 5...8 Min"...

Gruß Ingo
Habe einfach, als jemand der hier selten nur mitließt und eben sich in Berlin nicht so gut wie in Hamburg auskennt eine Frage:

Es werden ja immer mehr Flexitys geliefert.

Wann werden denn weitere Linien auf komplett bairrefreie Züge umgestellt? Damit meine ich, wann werden weitere Linien ohne Tatras befahren?

Und wonach wird entschieden welche Linie nun die nächste Linie ist, die komplett bairrefreie wird?

Und wie lange dauert es voraussichtlich bis das komplette Straßenbahnnetz bairrefreie ist?

Vielen Dank für eure Antwort.

Wir brauchen mehr Investitionen in den ÖPNV! Damit noch mehr Leute mit den ÖPNV fahren- die Umwelt wird danken
Hallo.
Derzeit wird die M13 auf Flexity nach und nach umgestellt.
Wenn man ganz genau von barrierefrei spricht, dann dauert das noch, weil die Flexity sollen bis 2017 komplett ausgeliefert sein und dann sind die Tatrazüge planmäßig ersetzt.
Jedoch bleiben davon noch 20 Stück erhalten als eiserne Reserve.

Grüße nach Hamburg
Zitat
Flexist
Hallo.
Derzeit wird die M13 auf Flexity nach und nach umgestellt.
Wenn man ganz genau von barrierefrei spricht, dann dauert das noch, weil die Flexity sollen bis 2017 komplett ausgeliefert sein und dann sind die Tatrazüge planmäßig ersetzt.
Jedoch bleiben davon noch 20 Stück erhalten als eiserne Reserve.

Grüße nach Hamburg

Durch die letzte Bestell-Aufstockung dauert es bis 2019 bis alle Flexity ausgeliefert werden. Ab jetzt werden nur noch F8Z ausgeliefert.

Die kommenden F8Z werden, wie Flexist geschrieben, auf der M13 aber auch auf der M2 die dortigen Fahrzeuge verdrängen. Die GT von der M13 werden auf der M4 (Doppeltraktion) benötigt, die F6Z von der M2 können auf der 18 oder auch auf der 12 (wenn Pasedagplatz Flexitytauglich ausgebaut wird) oder auch auf M5E, M6E, M8E eingesetzt werden.

Aber: Alles spekulativ. Es heißt: Abwarten und Tee trinken.

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Vielen dank für eure Antworten.

Wie sieht es eigendlich in Straßenbahnnetz in Köpnick aus. Dürfen hier inzwischen auch Flexitys fahren und wenn ja, sind denn dann auch dort ein paar anzutreffen?

Gibt es denn schon einen Zeitplan, wann der Pasedagplatz Flexitytauglich umgebaut werden soll?

Wir brauchen mehr Investitionen in den ÖPNV! Damit noch mehr Leute mit den ÖPNV fahren- die Umwelt wird danken



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.08.2016 11:24 von Norderstedt.
Zitat
Norderstedt
Wie sieht es eigendlich in Straßenbahnnetz in Köpnick aus. Dürfen hier inzwischen auch Flexitys fahren und wenn ja, sind denn dann auch dort ein paar anzutreffen?

Frühestens ab 2020, wenn Karlshorst und Friedrichsfelde Ost umgebaut worden sind. Eher noch später. Und dann wird erst die M17 auf Flexity umgestellt. Die fährt aber genau genommen nicht direkt nach Köpenick rein - nur nach Schöneweide.


Zitat
Norderstedt
Gibt es denn schon einen Zeitplan, wann der Pasedagplatz Flexitytauglich umgebaut werden soll?

Bim? Weißt du mehr oder auch andere Leute?

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Zitat
Flexist
Derzeit wird die M13 auf Flexity nach und nach umgestellt.

Nö, die Flexis auf der M13 verschwinden erstmal wieder.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1894-2019
Zitat
485er-Liebhaber
Zitat
Flexist
Derzeit wird die M13 auf Flexity nach und nach umgestellt.

Nö, die Flexis auf der M13 verschwinden erstmal wieder.

Und wo gehen dann die auf der M13 verschwundenden Flexis hin?

Wir brauchen mehr Investitionen in den ÖPNV! Damit noch mehr Leute mit den ÖPNV fahren- die Umwelt wird danken
Zitat
485er-Liebhaber
Zitat
Flexist
Derzeit wird die M13 auf Flexity nach und nach umgestellt.

Nö, die Flexis auf der M13 verschwinden erstmal wieder.

Hmmm ... du lügst doch :(
Mein Zug den ich jeden morgen nehme ist ein fest eingeplanter, der darf nicht weg.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.08.2016 12:17 von Flexist.
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