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Sammelthread: Nahverkehr in Brandenburg
geschrieben von Marc1 
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def
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Jumbo
Streit um den Bau eines Parkhauses am Hp Mühlenbeck-Mönchmühle

Brandenburg aktuell war mit dem Robur dort. Der Bericht wird heute abend gesendet, gestern gab es die Vorankündigung: [www.rbb-online.de]

Marienfelde hat ja in letzter Zeit schon mehrmals die problematischen Seiten von P+R erläutert. Im konkreten Fall frage ich mich aber auch - für wen eigentlich? Alle größeren Ortslagen im Umfeld haben doch bereits eine Bahnanbindung, die mit Wiederinbetriebnahme der Heidekrautbahn nochmal besser wird. (Ausnahme mag Glienicke/Nordbahn sein, aber da wird man wohl eher auf die S-Bahnhöfe Frohnau zurückgreifen, die öfter bedient werden und keine C-Karte benötigen.)

Als kleinere Ortslagen ohne Bahnanbindung blieben dann Feldheim und Summt. Die Frage wäre, ob hier ein Mix aus besserer Busanbindung, besserer Radinfrastruktur und ggf. ein paar P+R-Stellplätzen am künftigen Haltepunkt am Berufsförderungswerk nicht eine Alternative zu dem großen P+R-Parkhaus am S-Bahnhof wäre.

Vorab ein Link zum Beitrag selbst: [www.rbb-online.de]

Eines fällt immerhin positiv auf: Den Planungen der Gemeinde zufolge sollen 250 Auto-, aber 500 Fahrradstellplätze geschaffen werden. Dennoch bleibt die Kritik an der dann kompletten Versiegelung von 6.000 Quadratmetern bei einer Gebäudehöhe von 9,60 Metern (für Mühlenbeck ein ganz schöner Klopper). Ein Stück vom Naturschutzgebiet steht auch zur Disposition.

Die Kosten dafür wären wohl siebenstellig (eine Zahl habe ich auf die Schnelle nicht gefunden, die Planungskosten wurden im Jahr 2019 in einem Artikel der MAZ mit 200.000 € angegeben), für etwa 174 PKW-Parkplätze mehr (bisher 76) und rund 400 mehr Fahrradstellplätze.

Ich selbst würde auch dazu neigen, den oben von def angeregten Mix als Alternative in die Debatte einzubringen. Der sich ja abzeichnende Halbstundentakt auf der Niederbarnimer Eisenbahn nach Wilhelmsruh wird den Druck auf den S-Bahnhalt sicher auch etwas vermindern, weil ein Teil der heutigen S-Bahnfahrgäste sich zur Regionalbahn umorientieren wird. Außerdem wird die Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf der Stammstrecke hoffentlich auch zu Verschiebungen in Richtung ÖV / "Umweltverbund" führen.

Insbesondere am BFW dürfte Platz für B & R und auch für einige P & R-Plätze sein; wegen des geringeren Flächenbedarfs sollte jedenfalls auch eine Einordnung einer größeren Zahl von Fahrradstellplätzen in Schildow Nord möglich sein.

Die Buslinie 806 (Bf Zühlsdorf - Summt - Mühlenbeck - Schildow - S-Bf Hermsdorf (bzw. S-Bf Frohnau) wird zwischen Mühlenbeck, Schule und Berlin zum Teil saugut bedient - aber im Abschnitt von Zühlsdorf nach Mühlenbeck ist zumindest hinsichtlich der Bedienungszeiten (letzte durchgehende Fahrt von Hermsdorf nach Zühlsdorf in der Woche um 18:05) ganz sicher eine Menge Luft nach oben,

Marienfelde.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.06.2021 17:20 von Marienfelde.
Es neuer Zugtyp ist im VBB Ländle demnächst zu Gast. Die ODEG schreibt:

"Flirt (BR1430) der Bayerischen Oberlandbahn ab dem 10.06.2021
Sehr geehrte Fahrgäste,

im Zeitraum vom 10.06.2021 bis 09.07.2021 wird ein Flirt der Bayerischen Oberlandbahn auf der Linie RE2 für die Cottbus-Verstärkerzüge unter der Woche und als Wochenendverstärker an samstagen und sonntagen zum Einsatz kommen. Bis auf das geänderte Fahrzeug, ändert sich für unsere Fahrgäste nichts."

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Bitte beachten Sie die aktuelle Landesverordnung zum Infektionsschutz!
Naja, ist halt ein sechsteiliger Flirt3, also nicht so groß anders wie der fünfteilige, den die ODEG schon hat. Nur die Farbe ist etwas anders.
Der Probebetrieb der RB63 zwischen Joachimsthal und Templin Stadt wird durch Corona um mind. ein Jahr bis Dezember 2022 verlängert, so schreibt es die MOZ-Online.

Durch Corona, konnten die Fahrgastzahlen nicht richtig ausgewertet werden.
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