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Umbau S-Bahnhof Karlshorst und Treskowallee - Bauzeitraum ab 01/2018
geschrieben von Arnd Hellinger 
Mich hat das Bild unten stutzig gemacht, weil die Winkelstützelemente augenscheinlich nicht mit der Wandöffnung des Fußgängertunnels unten fluchten. Daraufhin habe ich mir das heute mal vor Ort angeschaut. Wenn man unterstellt, dass die neu gesetzten Winkelstützelemente am Bahnsteigende die Breite des Treppenabgangs vorzeichnen, dann wird dieser deutlich schmaler als die alte Treppe und vor allem schmaler als die aus dem Fußgängertunnel herausführenden Seitenwände. Sehr merkwürdig!


Zitat
pinkpanterkai
und dann noch 2 Bilder von Bahnsteig S Karlshorst.

zuerst der Stand beim Bau des Abgangs zum Tunnel

Zitat
andre_de
Mich hat das Bild unten stutzig gemacht, weil die Winkelstützelemente augenscheinlich nicht mit der Wandöffnung des Fußgängertunnels unten fluchten. Daraufhin habe ich mir das heute mal vor Ort angeschaut. Wenn man unterstellt, dass die neu gesetzten Winkelstützelemente am Bahnsteigende die Breite des Treppenabgangs vorzeichnen, dann wird dieser deutlich schmaler als die alte Treppe und vor allem schmaler als die aus dem Fußgängertunnel herausführenden Seitenwände. Sehr merkwürdig!


Zitat
pinkpanterkai
und dann noch 2 Bilder von Bahnsteig S Karlshorst.

zuerst der Stand beim Bau des Abgangs zum Tunnel

Hmm, ob da evtl. der Vermieter der dortigen Seniorenwohnungen ein paar Scheinchen auf den Tisch des Hauses gelegt hat, auf dass DB Station&Service dieselben gegen stationäre vertikal ausgerichtete Fördertechnik eintausche...?

Ich muss wohl nochmal Frau W. fragen. :-)

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Hmm, ob da evtl. der Vermieter der dortigen Seniorenwohnungen ein paar Scheinchen auf den Tisch des Hauses gelegt hat, auf dass DB Station&Service dieselben gegen stationäre vertikal ausgerichtete Fördertechnik eintausche...?

Das hatte ich auch kurzzeitig überlegt. Allerdings engen sich oben die Winkelelemente auf beiden Seiten gleich weit nach innen ein. Und es ist auf beiden Seiten zu wenig, um in den Versatz zu den Flügelwänden unten einen Aufzug unterzubringen.

Mir macht das eher den Eindruck, dass man die Treppenbreite neu nach aktuellem Regelwerk geplant hat, und danach wird sie eben schmaler als die alte.

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de
Mir macht das eher den Eindruck, dass man die Treppenbreite neu nach aktuellem Regelwerk geplant hat, und danach wird sie eben schmaler als die alte.

du meinst, es gibt Regeln, nach denen breitere Treppen verboten sein könnten?

Mit besten Grüßen

phönix
Zitat
phönix
Zitat
andre_de
Mir macht das eher den Eindruck, dass man die Treppenbreite neu nach aktuellem Regelwerk geplant hat, und danach wird sie eben schmaler als die alte.

du meinst, es gibt Regeln, nach denen breitere Treppen verboten sein könnten?

Ja klar, die gleichen Regeln, die auch lange Bahnsteigdächer verbieten oder planfestgestellte Rolltreppen oder bauzeitliche Aufzüge oder LCD-Anzeiger an beiden Bahnsteigenden oder … ;-)
Zitat
Arnd
(...) auf dass DB Station&Service dieselben gegen stationäre vertikal ausgerichtete Fördertechnik eintausche...?

Das wär's ja...ausgerechnet Karlshorst als eine der ersten Berliner Stationen mit redundanter Barrierefreiheit...

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Arnd
(...) auf dass DB Station&Service dieselben gegen stationäre vertikal ausgerichtete Fördertechnik eintausche...?

Das wär's ja...ausgerechnet Karlshorst als eine der ersten Berliner Stationen mit redundanter Barrierefreiheit...

Ist Karlshorst doch bereits mit zwei Aufzügen, die beide Seiten der Treskowallee anschließen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Dann hat die etwas seltsame Verkehrsführung, die man sich da ausgedacht hat, ja zumindest schon mal diesen Vorteil. Den Aufzug hätte man sich ja vermutlich nicht gegönnt, wenn die Straße an der Stelle normal aufgeteilt geblieben wäre (vgl. Adlershof, Baumschulenweg).

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
manuelberlin
Hallo Nemo,

das wird dort wohl kaum einer machen, selbst wenn er mit dem Auto so lange im Stau steht, dass er auch gleich laufen könnte.

Radfahren und Karlshorst passen irgendwie nicht zusammen. Die einzig gute Fahrradroute ist die Waldowallee, das geht überraschenderweise ganz hervorragend. Die am Fahrbahnrand geparkten Autos sorgen dafür, dass der fließende Autoverkehr immer wieder den Gegenverkehr abwarten muss, während mit dem Rad der Platz reicht, um sicher zu passieren (von entgegenkommenden Lkw abgesehen). So ist man schneller als der MIV und hat nie Autos "im Nacken".

Auf der Treskowalle müsste man zwischen Waldowallee und Bahnhof auf der Fahrbahn fahren, was völlig unzumutbar ist. Nahezu alle Nebenstraßen haben Pflaster von der allerderbsten Sorte, mit Fahrrädern ebenfalls praktisch unbefahrbar. Wer dort Rad fahren will, muss dies letztlich auf den Gehwegen tun, was aber nicht nur illegal, sondern aufgrund der Beschaffenheit dort ebenfalls ziemlich beschwerlich ist.

Das alles sind generell Punkte, an die man denken muss, wenn man die Leute aus ihren Autos herausbekommen will.

Viele Grüße
Manuel



Zitat
Nemo
Zitat
pinkpanterkai
und für Autofahrer....ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz
Wenn sie dann wegen des längeren Weges auf die Kurzstreckenfahrt verzichten vielleicht schon.

Kleiner Tip- eine offiziell ausgeschilderte "Umleitung" für Radfahrer geht durch Hönower und Hentigstr zur Dönhoffstr..
von da ist es nur Katzensprung zum S-Bahnhof Karlshort..ab Wandlitzstr gibt es wieder einen Radweg bis Siemensstr...

T6JP
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Arnd
(...) auf dass DB Station&Service dieselben gegen stationäre vertikal ausgerichtete Fördertechnik eintausche...?

Das wär's ja...ausgerechnet Karlshorst als eine der ersten Berliner Stationen mit redundanter Barrierefreiheit...

Dir ist aber schon klar, dass ich das da oben nicht ganz ernst meinte, auch wenn das im hiesigen Bürgerverein manche Leute sicher gerne sähen...?

Und mit der redundanten Barrierefreiheit ist S Karlshorst auch kein Einzelfall mehr, wenn man sich U Kienberg, S Westend, S Messe Nord/ICC oder Ostbahnhof (Gl. 6-11) und Lichtenberg (S-Bahnsteig) so ansieht. Fremdfinanzierte zusätzliche Aufzüge/Zugänge sind ebenfalls keine gänzlich neue Erscheinung für Nahverkehrsstationen.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Jay
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Arnd
(...) auf dass DB Station&Service dieselben gegen stationäre vertikal ausgerichtete Fördertechnik eintausche...?

Das wär's ja...ausgerechnet Karlshorst als eine der ersten Berliner Stationen mit redundanter Barrierefreiheit...

Ist Karlshorst doch bereits mit zwei Aufzügen, die beide Seiten der Treskowallee anschließen.

Eben. Deswegen meinte ich das ja auch gestern nicht wirklich ernst... :-)

Viele Grüße
Arnd
Hallo T6Jagdpilot,

danke für Deinen Tipp, den ich mir generell für die Ecke merken und demnächst mal ausprobieren werde! Ich habe mir das eben mal virtuell angesehen. Immerhin gehören die Hentigstraße und die Dönhoffstraße zu den wenigen asphaltierten Nebenstraßen in der Gegend. Wenn man das aber nicht weiß, wird man mit dem Rad natürlich nicht in die gepflasterte Hönower Straße hineinfahren.

Viele Grüße
Manuel


Zitat
T6Jagdpilot
Kleiner Tip- eine offiziell ausgeschilderte "Umleitung" für Radfahrer geht durch Hönower und Hentigstr zur Dönhoffstr..
von da ist es nur Katzensprung zum S-Bahnhof Karlshort..ab Wandlitzstr gibt es wieder einen Radweg bis Siemensstr...
Hallo,

ich habe gerade diese recht aktuelle Führerstandsmitfahrt der M17 entdeckt: https://youtu.be/UEPxHj4ld9o

Mit dabei sind die 3 großen Straßenbahnbaustellen im berliner Netz:
- S Hohenschönhausen
- S Friedrichsfelde Ost
- und natürlich die Baustelle am S Karlshorst (wer direkt zur passenden Stelle springen möchte: https://youtu.be/UEPxHj4ld9o?t=4855)

Viel Spaß bei der Mitfahrt!
Zitat

"X-Town Traffic" am 26.7.2019 um 15.10 Uhr:

ich habe gerade diese recht aktuelle Führerstandsmitfahrt der M17 entdeckt

Danke für diesen Hinweis (auf eine am 20.7.2019 veröffentlichte "Führerstandsmitfahrt" der Straßenbahnlinie M17 zwischen Schöneweide und Falkenberg - und zurück - in einem KTD4mod).

Zitat

[...] natürlich die Baustelle am S Karlshorst (wer direkt zur passenden Stelle springen möchte: https://youtu.be/UEPxHj4ld9o?t=4855) [...] Viel Spaß bei der Mitfahrt!

Dabei ist das nur die Hälfte des Spaßes, da diese Stelle die Baustelle der Treskowallee am S-Bahnhof Karlshorst auf der Rückfahrt Richtung Schöneweide zeigt. Wer sich auch für die Gegenrichtung interessiert, sollte sich einmal diese Stelle anschauen: <https://youtu.be/UEPxHj4ld9o?t=725>.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Hart. Alles was mit ÖV-Bevorrechtigung schief läuft in einem Video.

Hat jemand Lust zu zählen , wie oft die Straßenbahn in dem Video behindert wird?

Wir können auch ein Trinkspiel daraus machen:
- jedes Mal sinnlos an einer Ampel anhalten>> 1x trinken
- jedes Mal bremsen/klingeln wegen eines „ich hab’s eilig“-Verkehrsteilnehmers >> auf ex.

Ich wär ja schon am Tierpark strunzblau.


Zitat
krickstadt
Zitat

"X-Town Traffic" am 26.7.2019 um 15.10 Uhr:

ich habe gerade diese recht aktuelle Führerstandsmitfahrt der M17 entdeckt

Danke für diesen Hinweis (auf eine am 20.7.2019 veröffentlichte "Führerstandsmitfahrt" der Straßenbahnlinie M17 zwischen Schöneweide und Falkenberg - und zurück - in einem KTD4mod).

Zitat

[...] natürlich die Baustelle am S Karlshorst (wer direkt zur passenden Stelle springen möchte: https://youtu.be/UEPxHj4ld9o?t=4855) [...] Viel Spaß bei der Mitfahrt!

Dabei ist das nur die Hälfte des Spaßes, da diese Stelle die Baustelle der Treskowallee am S-Bahnhof Karlshorst auf der Rückfahrt Richtung Schöneweide zeigt. Wer sich auch für die Gegenrichtung interessiert, sollte sich einmal diese Stelle anschauen: <https://youtu.be/UEPxHj4ld9o?t=725>.

Viele Grüße, Thomas
Laut BVG-Plus sind erneut Gleisbauarbeiten zwischen Rhinstraße und Wilhelminenhofstraße von Ende August bis Mitte September vorgesehen. Hat das mit S Karlshorst zu tun: Nacharbeiten wegen Mängeln oder sind das planmäßige Arbeiten?
Zitat
Rummelburg
Laut BVG-Plus sind erneut Gleisbauarbeiten zwischen Rhinstraße und Wilhelminenhofstraße von Ende August bis Mitte September vorgesehen.
Hat das mit S Karlshorst zu tun: Nacharbeiten wegen Mängeln oder sind das planmäßige Arbeiten?

Das (Bau)Gleis am S-BfFriedrichsfelde Ost wird umgelegt auf den neuen Brückenteil.
Das im Schatten dieser Baumaßnahme in Karlshorst weitere Gleisarbeiten stattfinden, ist möglich.

T6JP
Wird dabei gleich die neue Haltestelle aufgebaut - inklusive Treppenabgang direkt zum Bahnhof?
Folgende E-Mail ging vorhin an DB und EBA...

Zitat
Betr.: Bauzustand S-Bahnhof Berlin-Karlshorst - Sicherheitsmangel

Sehr geehrte Damen und Herren,

soeben fiel mir erneut die auf beigefügter Fotografie sichtbare ungeschützte Führung von Kabeln der Leit- und Sicherungstechnik sowie bahninterner Telekommunikation am S-Bahnhof Berlin-Karlshorst - Zugang Treskowallee/Stolzenfelsstraße - negativ auf. Da dieser m. E. sicherheitsrelevante Zustand bereits seit mehreren Monaten besteht, ohne dass Arbeiten zu dessen Beendigung erkennbar wären, bitte ich um zeitnahe Abhilfe und leite diese Nachricht zeitgleich dem EBA in dessen Funktion als technische Eisenbahnaufsichtsbehörde mit Bitte um Prüfung zu.

Darüber hinaus bitte ich um Mitteilung, warum im Bereich des Zuganges "Am Carlsgarten" seit Einschub des neuen Fußgängertunnels in den Osterferien 2019 kein wesentlicher Baufortschritt zu verzeichnen ist und wann nun endlich mit der Verkehrsfreigabe dieses Bauwerks gerechnet werden kann.

Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen vorab.

Mit freundlichen Grüßen
Arnd Hellinger

Viele Grüße
Arnd


Steilvorlage für einen Anschlag ala Ostkreuz.
Man könnte aus diesem Vorfall schlußfolgern, das man aus dem tagelangen Ausfall von Stromversorgung/ Daten und Telefonkommunikation nichts gelernt hätte.
Wenn sowas vom einfachen Bürger festgestellt wird, ist es mehr als peinlich für Betreiber und Sicherheitsbehörden.
Letztere scheinen von ihrem Job in derartigen Dingen mehr als überfordert.

T6JP
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