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Fragenthread (Q3/2018)
geschrieben von anonym001 
T6
Re: Fragenthread (Q3/2018)
14.08.2018 16:18
Guckst du hier:

Netzspinne DR S-Bahn

OK?

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BT SO - nicht der Jagdpilot
Zitat
T6
Guckst du hier:

Netzspinne DR S-Bahn

Da sieht man auch schön, dass Liniennummern nicht notwendig waren, weil das S-Bahn-Netz kein richtiges Netz war, sondern ein Stern mit dem Mittelpunkt Ostkreuz, vom dem alle Strecken ausgingen. Dadurch war durch die Angabe der Endstation der Fahrtweg und die Zwischenstationen schon eindeutig festgelegt.
Zitat
Jumbo
Zitat
T6
Guckst du hier:

Netzspinne DR S-Bahn

Da sieht man auch schön, dass Liniennummern nicht notwendig waren, weil das S-Bahn-Netz kein richtiges Netz war, sondern ein Stern mit dem Mittelpunkt Ostkreuz, vom dem alle Strecken ausgingen. Dadurch war durch die Angabe der Endstation der Fahrtweg und die Zwischenstationen schon eindeutig festgelegt.

Das S-Bahnnetz in West-Berlin bzw. das Netz vor 1961 hatte ja eine andere Struktur und trotzdem nie Liniennummern. Da gab es aber, wie schon erwähnt, gedruckte Kursbücher und Fahrplanhefte und die Benutzer konnten die auch lesen, weshalb die Kenntnis der Linienführungen durchaus Allgemeingut war.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Jumbo
Da sieht man auch schön, dass Liniennummern nicht notwendig waren, weil das S-Bahn-Netz kein richtiges Netz war, sondern ein Stern mit dem Mittelpunkt Ostkreuz, vom dem alle Strecken ausgingen. Dadurch war durch die Angabe der Endstation der Fahrtweg und die Zwischenstationen schon eindeutig festgelegt.

Da aber keine einzige Linie in Ostkreuz endete, konnte man anhand dieses Plans jedoch nicht ablesen von wo nach wo eine Linie verkehrte. Daher gab es gegen Ende der achtziger Jahre auch Überlegungen, die Anfangsbuchstaben der Funknamen als offizielle Linienbezeichnung herzunehmen, da diese ohnehin bereits an den Fahrzeugen angebracht waren. Ich erinnere mich noch gut an einen Artikel in der Berliner Zeitung, in dem die künftige Linie N als Beispiel herhalten musste.

Es gab aber auch andere Pläne, die den heutigen ähnlich waren und auf denen man anhand bunter Linien den Fahrtverlauf nachvollziehen konnte.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Offenbar 1984. Warum man später den Rückschritt zum (damals schon) anachronistischen Zwei-Farben-Design machte, vermag ich nicht zu erahnen.

[www.berliner-verkehr.de]

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Warum man später den Rückschritt zum (damals schon) anachronistischen Zwei-Farben-Design machte, vermag ich nicht zu erahnen.

Vermutlich ist die Farbe ausgegangen?


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Erdölmangel allenortens?

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
B-V 3313
Zitat
Henning
Ich meine nicht die Anzeiger an den Bahnsteigen. Meine Frage war, was an den Schilder an den Bahnhofsaufgängen beim jeweiligen Bahnsteiggleis mit mehreren Linien standen?

Dir wurde jetzt schon mehrmals erklärt, dass es damals keine Linien gab. Ist das jetzt angekommen?

Ja. An den Schilder an den Bahnhofsaufgängen standen also die Endbahnhöfe der möglichen Richtungen.
Zitat
Jumbo
Da sieht man auch schön, dass Liniennummern nicht notwendig waren, weil das S-Bahn-Netz kein richtiges Netz war, sondern ein Stern mit dem Mittelpunkt Ostkreuz, vom dem alle Strecken ausgingen. Dadurch war durch die Angabe der Endstation der Fahrtweg und die Zwischenstationen schon eindeutig festgelegt.

Ja. Aber wie auch schon Harald Tschirner erwähnte, funktionierte das auch vor 1961 im alten Gesamtnetz sehr gut. Damals wurden ggf. die Zielbezeichnungen durch ".. über Stadtbahn" oder "... über Südring" usw. ergänzt.

Die Linienbezeichnungen der S-Bahn in Ostberlin waren übrigens vor fünf Jahren hier auch schon einmal Thema eines sehr kontrovers geführten Threads.

Gruß
Micha

Festzuhalten bleibt, dass es bis 1990 für die Fahrgäste in Ostberlin keine Linien bei der S-Bahn gab.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Ab 1937 führte die Reichsbahn farbige Richtungsschilder ein. Ziele einer "Linie" wurden somit einheitlich angezeigt. Knapp 40 Jahre später gab die Reichsbahn diese Farbigkeit auf.
Zitat
Einmannbetrieb
Ab 1937 führte die Reichsbahn farbige Richtungsschilder ein. Ziele einer "Linie" wurden somit einheitlich angezeigt. Knapp 40 Jahre später gab die Reichsbahn diese Farbigkeit auf.
Wo steht das? Das wäre mir völlig neu.

"Zielanzeigenverzeichnis Berlin 2018-Eine Sammlung" Die Preview jetzt erhältlich unter www.graphxberlin.de/Downloads
Zitat
Bäderbahn
siehe
[www.bahninfo-forum.de]

Auch das ist kein Beweis für die Aussage von "Einmannbetrieb", schon allein deswegen da dort über die Hälfte U-Bahn Ziele sind. Allein die Ziele links in gelb und grün können schon keine Linie darstellen.
T6
Re: Fragenthread (Q3/2018)
15.08.2018 15:21
Zitat
Philipp Borchert
Offenbar 1984. Warum man später den Rückschritt zum (damals schon) anachronistischen Zwei-Farben-Design machte, vermag ich nicht zu erahnen.

[www.berliner-verkehr.de]

Rückschritt?
Eher ein Nebeneinander.
Vierfarbdrucke sind halt teurer und komplizierter herzustellen als Zweifarbdrucke.
Außerdem muss das Papier bei Vierfarbdrucken eine bestimmte Mindestqualität haben.
Und die war nicht immer garantiert.

Der von mir weiter oben eingestellte Netzplan zeigt allerdings auch die Fahrzeiten ab Ostkreuz.
Ich könnte mir vorstellen dass das bei einem "bunten" Plan schnell unübersichtlich wird.

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BT SO - nicht der Jagdpilot
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
Einmannbetrieb
Ab 1937 führte die Reichsbahn farbige Richtungsschilder ein. Ziele einer "Linie" wurden somit einheitlich angezeigt. Knapp 40 Jahre später gab die Reichsbahn diese Farbigkeit auf.
Wo steht das? Das wäre mir völlig neu.

Für das Anfangsjahr u.a. im Völkischen Beobachter vom 4.8.1937. Eine andere Quelle (Buchfahrplan, Amtsblatt) steht mir dafür derzeit nicht zur Verfügung. Für das Ende. u.a. der Zugbildungsplan E vom 1.10.1978 für Westberlin.
Zitat
Havelländer
Auch das ist kein Beweis für die Aussage von "Einmannbetrieb", schon allein deswegen da dort über die Hälfte U-Bahn Ziele sind. Allein die Ziele links in gelb und grün können schon keine Linie darstellen.

Deswegen setzte ich Linie in Anführungsstriche.
Zitat
Bäderbahn
siehe
[www.bahninfo-forum.de]

Grenko (alter Username)= GraphXBerlin ;-)

@Einmannbetrieb

Farbige Zielschilder bzw. dann auch neu als Zielrollband gab es erst ab Februar 1968 in Ost- und Westberlin. Diese verschwanden in der 1980er Jahren wieder (genaues Jahresdatum habe ich gerade nicht parat.
Mein farbiges West-Rollband hat ja Bäderbahn als Link gepostet. Das Ostband habe ich auch komplett abfotografiert und digitalisiert.
Für die 1930er Jahre sind mir partout keine Bilder von farbigen Zielschildern bekannt (was man auf s/w-Bildern durchaus erkennen würde)

Gruß
Carsten

"Zielanzeigenverzeichnis Berlin 2018-Eine Sammlung" Die Preview jetzt erhältlich unter www.graphxberlin.de/Downloads



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.08.2018 21:34 von GraphXBerlin.
Das kann nicht sein. Ich habe mal ein farbiges Schild mit der Aufschrift Falkensee gesehen. Das Ziel war aber seit dem Mauerbau 1961 Geschichte.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Das sagt mir jetzt nichts. Hierzu müßte man die Baureihe, das Jahr und ggf. eine Quelle wissen. Ich habe eben noch mal alte Bildquellen gesichtet und konnte nirgends farbige Zielschilder ausmachen. Bei Grün, Blau oder Schwarz müsste die Negativdarstellung sichtbar sein. Sollten nur die Buchstaben farbig gewesen sein kann man das auf s/w.Bildernnatürlich schwer auswerten. Mir ist aber auch in den Dokumentationen (u.a. Berliner Verkehrsamateur / Berliner Verkehrsblätter) nichts darüber bekannt.
Mündlichen Aussagen ohne Beiweis kann ich logischerweise nur bedingt Glauben schenken.

;-)

"Zielanzeigenverzeichnis Berlin 2018-Eine Sammlung" Die Preview jetzt erhältlich unter www.graphxberlin.de/Downloads
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