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BVG führt 300er-Linie ein – mit E-Bussen
geschrieben von Trittbrettfahrer 
Zitat
Philipp Borchert
Sieht das scheiße aus. Warum können wir Radwege nicht durch größere, überfahrbare "Bordsteine" abtrennen? Irgendwie so, dass es nicht wie Baustelle aussieht?

Was soll das bringen? , Die Leute parken dann weiterhin den Fahrradweg zu. Man könnte meinetwegen auch, wie an der Jannowitzbrücke, einfach Zäune hinbauen. Hauptsache eine ernsthafte Trennung.
Zitat
Bumsi
Zitat
Philipp Borchert
Sieht das scheiße aus. Warum können wir Radwege nicht durch größere, überfahrbare "Bordsteine" abtrennen? Irgendwie so, dass es nicht wie Baustelle aussieht?

Was soll das bringen? , Die Leute parken dann weiterhin den Fahrradweg zu. Man könnte meinetwegen auch, wie an der Jannowitzbrücke, einfach Zäune hinbauen. Hauptsache eine ernsthafte Trennung.

Kann ich mir nicht vorstellen. Die Hemmschwelle (sic!), solch eine Bodenwelle zu überfahren, wäre zumindest höher als bei einer weißen Trennlinie. In der Tamara-Danz-Straße parkten ja auch deswegen so viele Leute auf den Radsteifen, weil es bequem war. Falschparker kann man bei Bodenwellen minimieren, komplett ausschließen natürlich trotzdem nicht. Aber auf der anderen Seite meterlange Zaunparks zu pflanzen, die neben unliebsamen Autofahrern auch (an der Grundursache gar nicht schuldige) Fußgänger und Radfahrer betreffen, kann auch nicht die Lösung sein.

Interessant finde ich daher diese Ansätze, weil sie ohne Baustellenschilder auskommen:
[adfc-blog.de]

Viele Grüße
Florian Schulz

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Dass in der Danzstraße Halteverbot und ein Fahrradweg angeordnet wurden, liegt aber nicht an der Gefahr für den Fahrradverkehr, der quasi gegen Null tendiert, sondern im Geschäftsinteresse der ortsansässigen Parkhäuser, die um ihre Rendite fürchten, wenn autofahrende Kunden einfach ihr Auto kostenfrei am Straßenrand abstellen könnten. Ausgerechnet hier gibt es keine bezirkliche Parkraumbewirtschaftung, sonst brächte der abmarkierte Fahrradstreifen ja zusätzliche Einnahmen für das Land Berlin.

so long

Mario
Zitat
Florian
Interessant finde ich daher diese Ansätze, weil sie ohne Baustellenschilder auskommen:
[adfc-blog.de]

Ah, danke, genau sowas meine ich eigentlich, ich wusste nur nicht, was für ein Suchbegriff ich in die Bildersuche eingeben könnte. Der Aufwand, solche mit Hürden überfahrbare Schwellen zu installieren dürfte ähnlich überschaubar wie bei den "Leitboys" (wer um alles in der Welt hat sich denn dieses furchtbare Wort ausgedacht) sein.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
der weiße bim
Dass in der Danzstraße Halteverbot und ein Fahrradweg angeordnet wurden, liegt aber nicht an der Gefahr für den Fahrradverkehr, der quasi gegen Null tendiert, sondern im Geschäftsinteresse der ortsansässigen Parkhäuser, die um ihre Rendite fürchten, wenn autofahrende Kunden einfach ihr Auto kostenfrei am Straßenrand abstellen könnten. Ausgerechnet hier gibt es keine bezirkliche Parkraumbewirtschaftung, sonst brächte der abmarkierte Fahrradstreifen ja zusätzliche Einnahmen für das Land Berlin.

Nicht wirklich, da in der Straße weiterhin Parktaschen vorhanden sind. Die beiden Fahrradstreifen verdanken ihre Existenz einer bisher nicht umgesetzten Straßenplanung, die die Verlängerung der Tamara-Danz-Straße bis zum Ostkreuz vorsieht, womit im Endstadium entsprechend hoher Autoverkehr zu erwarten wäre. Das erklärt das derzeitige unmotivierte Straßenende unter der Warschauer Brücke. Von allen neu geschaffenen Straßen auf dem Areal des ehemaligen Ostgüterbahnhofs ist die Tamara-Danz-Straße die einzige Straße mit ausgewiesenen Radwegen.

Viele Grüße
Florian Schulz

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Zitat
Florian Schulz
Von allen neu geschaffenen Straßen auf dem Areal des ehemaligen Ostgüterbahnhofs ist die Tamara-Danz-Straße die einzige Straße mit ausgewiesenen Radwegen.

Ja, und bis es soweit ist mit der Verbindungsstraße, könnte man in der quasi Sackgasse mittels Parkraumbewirtschaftung Geld verdienen. Aber lieber verbrennt man das mit der Ausweisung von sinnfreien Fahrradwegen und deren temporäre Verkehrssicherung mit Behinderung des Busverkehrs durch Leitboy-Kolonnen.
So kann man super Statistiken verfassen, was man alles zur Förderung des Fahrradverkehrs unternommen hat und wieviel Kilometer Fahrradspuren durch die Senatsverwaltung neu geschaffen wurden.

so long

Mario
Zitat
Florian Schulz


Nicht wirklich, da in der Straße weiterhin Parktaschen vorhanden sind. Die beiden Fahrradstreifen verdanken ihre Existenz einer bisher nicht umgesetzten Straßenplanung, die die Verlängerung der Tamara-Danz-Straße bis zum Ostkreuz vorsieht, womit im Endstadium entsprechend hoher Autoverkehr zu erwarten wäre. Das erklärt das derzeitige unmotivierte Straßenende unter der Warschauer Brücke. Von allen neu geschaffenen Straßen auf dem Areal des ehemaligen Ostgüterbahnhofs ist die Tamara-Danz-Straße die einzige Straße mit ausgewiesenen Radwegen.

Viele Grüße
Florian Schulz

Genau! Würde diese Verlängerung nicht sogar Zubringerfunktion zur A 100 haben, so die dann käme?
Zitat
der weiße bim
Zitat
Florian Schulz
Von allen neu geschaffenen Straßen auf dem Areal des ehemaligen Ostgüterbahnhofs ist die Tamara-Danz-Straße die einzige Straße mit ausgewiesenen Radwegen.

Ja, und bis es soweit ist mit der Verbindungsstraße, könnte man in der quasi Sackgasse mittels Parkraumbewirtschaftung Geld verdienen. Aber lieber verbrennt man das mit der Ausweisung von sinnfreien Fahrradwegen und deren temporäre Verkehrssicherung mit Behinderung des Busverkehrs durch Leitboy-Kolonnen.
So kann man super Statistiken verfassen, was man alles zur Förderung des Fahrradverkehrs unternommen hat und wieviel Kilometer Fahrradspuren durch die Senatsverwaltung neu geschaffen wurden.

- Illegales Parken wird durch Parkraumbewirtschaftung nicht legaler.
- Für die Busse wurde eine eigene Buswendeschleife gebaut, die solange die Straße nicht verlängert wird, bestehen kann. Andere Fahrzeuge dürfen die Schleife nicht befahren. Die Ein- und Ausstiegshaltestellen blieben bisher an ihren Plätzen. Eine bewusste Behinderung des Busverkehrs erkenne ich nicht.
- Die Verkehrsverwaltung schmückt sich mit der Aktion sicherlich nicht mit Ruhm, denn die Ausgestaltung entspricht weder den Vorgaben eines Geschützten Radweges noch haben die Berichterstattungen bezüglich des Umgangs der Polizei und Ordnungsämtern zu einer allgemeinen Imageverbesserung geführt. Ich bezweifle, dass die Leitboys daran was signifikant ändern.
- Ob der Radweg sinnfrei ist, ist aus dem Status Quo heraus nun wirklich Ansichtssache. Er wurde eben für den bereits realisierten Straßenabschnitt vollständig aufgebaut. Und außerdem sorgt er dafür, dass die Verkehrssicherheit für eine immer wichtiger werdendes Fortbewegungsmittel weiter im Fokus bleibt, weil man auch in in Nebenstraßen die Radwege nicht einfach vergessen kann.

Aber eigentlich glaube ich, dass du nach Gründe suchst, weil du allgemein was gegen den Radweg hast. Oder gegen das neue verkehrspolitische Klima. Oder weil sich die orange Farbe der Leitboys mit dem Sonnengelb der Busse beißt ;-)

Viele Grüße
Florian Schulz

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.08.2019 21:36 von Florian Schulz.
Zitat
Christian Linow
Genau! Würde diese Verlängerung [der Tamara-Danz-Straße] nicht sogar Zubringerfunktion zur A 100 haben, so die dann käme?

Soweit ich weiß ist die Straße sowohl als Autobahnzubringer als auch als Erschließungsstraße für weitere Gewerbebauten entlang der Bahntrasse vorgesehen. Ob sie Aufgabe 1 erfüllen wird, hängt von der Einbindung am Ostkreuz ab und der baulichen Verknüpfung mit der dort geplanten Anschlussstelle.

Viele Grüße
Florian Schulz

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Zitat
Florian Schulz
Eine bewusste Behinderung des Busverkehrs erkenne ich nicht.

Natürlich findet dort eine Behinderung statt, sogar eine massive. Ein Haltestellenmast kann wegen dieser sinnbefreiten Umsetzung nicht angefahren werden (und damit der Haltestellenbereich genutzt werden).

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Natürlich findet dort eine Behinderung statt, sogar eine massive. Ein Haltestellenmast kann wegen dieser sinnbefreiten Umsetzung nicht angefahren werden (und damit der Haltestellenbereich genutzt werden).

Der Elektrobus-Ersatz-GN kommt gar nicht mehr richtig an die Ausstiegs-/Betriebshaltestelle ran.

Zitat
Florian Schulz
Aber eigentlich glaube ich, dass du nach Gründe suchst, weil du allgemein was gegen den Radweg hast.

Weit gefehlt. Mich ärgert nur die Geldverbrennung, während in der Stadt sehr viele Fahrradwege eine bauliche Instandsetzung bitter nötig hätten. Hab ich erst letzten Sonntag wieder festgestellt, als ich mit meinem Drahtesel in Pankow unterwegs war. Die Rücksichtnahme der autofahrenden Mehrheit hat deutlich zugenommen, während man als Fahrradfahrer mehr auf die Wege achten muss.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
Florian Schulz
Aber eigentlich glaube ich, dass du nach Gründe suchst, weil du allgemein was gegen den Radweg hast.

Weit gefehlt. Mich ärgert nur die Geldverbrennung, während in der Stadt sehr viele Fahrradwege eine bauliche Instandsetzung bitter nötig hätten. Hab ich erst letzten Sonntag wieder festgestellt, als ich mit meinem Drahtesel in Pankow unterwegs war. Die Rücksichtnahme der autofahrenden Mehrheit hat deutlich zugenommen, während man als Fahrradfahrer mehr auf die Wege achten muss.

Welche Radwege eines Bezirks müssen jetzt auf eine Instandsetzung warten, weil das Geld in einem anderen Bezirk für Verkehrssicherungsmaßnahmen ausgegeben wurde?

Die Aufstellung von exakt 301 Leitboys kostete 70 000 Euro. Die Sanierung eines 200m langen Radweges in einem anderen Teil des Bezirkes kostet 300 000 Euro. Statt der Leitboys hätte man also genau einen Radweg von der Länge eines halben S-Bahnhofs sanieren können. Oder berlinweit zwei Fahrkartenautomaten aufstellen können. Wahrlich eine Verschwendung :-)

Viele Grüße
Florian Schulz

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Zitat
B-V 3313
Zitat
Florian Schulz
Eine bewusste Behinderung des Busverkehrs erkenne ich nicht.

Natürlich findet dort eine Behinderung statt, sogar eine massive. Ein Haltestellenmast kann wegen dieser sinnbefreiten Umsetzung nicht angefahren werden (und damit der Haltestellenbereich genutzt werden).

An der Stelle stehen zwei Masten. Der vordere lässt sich auch weiterhin anfahren, wie Nemos Foto belegt. Ansonsten gilt das oben Geschriebene, dass als Ausgleich die für Busse exklusiv nutzbare Wendefläche errichtet wurde. Mehr als Aussteigen braucht man am Mast 1 doch nicht.

Viele Grüße
Florian Schulz

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Zitat
Florian Schulz
Zitat
der weiße bim
Zitat
Florian Schulz
Aber eigentlich glaube ich, dass du nach Gründe suchst, weil du allgemein was gegen den Radweg hast.

Weit gefehlt. Mich ärgert nur die Geldverbrennung, während in der Stadt sehr viele Fahrradwege eine bauliche Instandsetzung bitter nötig hätten. Hab ich erst letzten Sonntag wieder festgestellt, als ich mit meinem Drahtesel in Pankow unterwegs war. Die Rücksichtnahme der autofahrenden Mehrheit hat deutlich zugenommen, während man als Fahrradfahrer mehr auf die Wege achten muss.

Welche Radwege eines Bezirks müssen jetzt auf eine Instandsetzung warten, weil das Geld in einem anderen Bezirk für Verkehrssicherungsmaßnahmen ausgegeben wurde?

Die Aufstellung von exakt 301 Leitboys kostete 70 000 Euro. Die Sanierung eines 200m langen Radweges in einem anderen Teil des Bezirkes kostet 300 000 Euro. Statt der Leitboys hätte man also genau einen Radweg von der Länge eines halben S-Bahnhofs sanieren können. Oder berlinweit zwei Fahrkartenautomaten aufstellen können. Wahrlich eine Verschwendung :-)

Viele Grüße
Florian Schulz


Also Geld für Radverkehr ist zur Zeit mehr als genug da. Das ist alles kein Problem.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Florian Schulz
An der Stelle stehen zwei Masten. Der vordere lässt sich auch weiterhin anfahren, wie Nemos Foto belegt. Ansonsten gilt das oben Geschriebene, dass als Ausgleich die für Busse exklusiv nutzbare Wendefläche errichtet wurde. Mehr als Aussteigen braucht man am Mast 1 doch nicht.

Natürlich braucht man den zweiten Mast, wo sollen denn sonst die Busse pausieren, also ihre Haltezeit nehmen? In Schleifen macht man das nicht mehr, zu groß sind die Behinderungen wenn dann ein Bus nicht mehr anspringt. Zumal der nicht nutzbare Mast nun wirklich dämlich aussieht. Er ist eine Art Mahnmal der Eselei der Planer dort. Selbst der erste Mast ist nicht korrekt anfahrbar (Front = Höhe Haltestellenmast), 15m Haltestellenbereich vor und hinter dem Mast sind das niemals.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Letztens stand außerdem ein nicht kleiner Reisebus mitten in der Kehre, der 300 konnte zwar drum herum fahren, aber mit Aufstellen ist dann auch nicht viel (abgesehen davon dass dort, wo sich aufgestellt werden soll, eigentlich Masten stehen, und das ist eben vor der Kehre).
Wer auch immer diese schwachsinnige Situation dort hat entstehen lassen: Thema verfehlt, 6, setzen.

Da wird in einer der unwichtigsten Straßen Berlins aufwendig ein praktisch unnötiger Fahrradreifen abmarkiert und damit eine vorhandene Busendstelle weitgehend unbrauchbar gemacht.
Wer Verwaltungen mit solchen Ideen hat, der braucht keine Feinde mehr!

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
Wer auch immer diese schwachsinnige Situation dort hat entstehen lassen: Thema verfehlt, 6, setzen.

Na ja, schwachsinnig finde ich die Diskussion überhaupt nicht, sogar sehr interessant. Aber genau diese Polarisierung zeigt, woran aus meiner Sicht deutscher ÖPNV am meisten krankt. Das, was die Autolobby längst begriffen hat und mit Car-Sharing-Angeboten, Apps und Plattformen wie Freenow, aber auch Gimmicks wie dem Faltrad von BMW unter der Dachmarke Mini zu nutzen weiß, ist beim öffentlichen Verkehr weder auf offizieller Seite noch bei den Amateuren bislang angekommen. Nämlich Verkehrsmittel miteinander vernetzt zu denken! Fuß, Rad, in Maßen meinetwegen auch Scooter, Segways usw. und der ÖPNV - kurzum: der Umweltverbund - gehören zusammen!

Die Autoindustrie hat verstanden, dass mit den Genrationen Y und Z ein drastischer Wertewandel beim Thema Mobilität eingesetzt hat. Dabei geht es den „jungen“ Menschen nicht um irgendwelche Dogmen, sondern schlicht und ergreifend banal um die Frage: Wie komme ich von A nach B? Das kann bei einem Weg das Fahrrad, bei dem anderen der öffentliche (Nah-)Verkehr oder das Auto bzw. der Scooter sein.

Und weil es in diesem Zusammenhang um die in dichten Agglomerationen immer knapper werdende Ressource Fläche geht, muss unsere Frage lauten: In was für einer Art von Stadt wollen wir leben? Dabei spielt weniger das Verkehrsmittel für sich betrachtet eine Rolle, sondern steht die Lebensqualität im Vordergrund, die sich korrelat zu den Verkehrsflächen und -räumen verhält. Und in diesem Kontext wiederum ist nicht zuletzt das architekturale Erscheinungsbild von besonderer Bedeutung, was mit den Klemmfixen aka „Leitboys“ Ausgangspunkt der Kontroverse war. Je schlechter eine Infrastruktur in ihre Umgebung eingepasst wird, desto geringer ist ihre Akzeptanz.

Zitat
Harald Tschirner
Da wird in einer der unwichtigsten Straßen Berlins aufwendig ein praktisch unnötiger Fahrradreifen abmarkiert und damit eine vorhandene Busendstelle weitgehend unbrauchbar gemacht.
Wer Verwaltungen mit solchen Ideen hat, der braucht keine Feinde mehr!

Spitzzüngig ausgedrückt stelle ich fest: Wenn die Tamara-Danz-Straße derart unwichtig ist, war die Einstellung des 248ers ob Falschparkern seinerzeit ja nicht so schlimm. Oder etwa doch?

Und dass jetzt beim 300er nicht ähnliche Zustände drohen, dürfte man nicht zuletzt dem geschützten Radstreifen zu verdanken haben, der dem Falschparken den Garaus gemacht hat. Ich störe mich ja auch nicht daran, dass man den Radstreifen eingefriedet hat, sondern vielmehr am Wie!
Und weil die Endstellensituation dort ja so problemlos ist, hat die BVG den 300er bis zum Ostbahnhof zurückgezogen:

"Aufgrund des Radwegeausbaus durch das Bezirksamt Friedrichshain/Kreuzberg kann die Endstelle S+U Warschauer Str. nicht angefahren werden. Die Linie endet bis auf Weiteres am S Ostbahnhof.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.08.2019 11:49 von B-V 3313.
Mal gucken, was der nächste Teil dieser Posse ist?
Vielleicht so wie auf der Oberbaumbrücke, dass man das zu Fuß gehen im Bereich der Haltestelle verbietet, damit man den Radweg auf den Gehweg verlegen kann? Oder man macht dann dort mit Asphalt ein provisorisches überfahrbares Haltestellenkap oder man verbietet an der Stelle einfach das Radfahren, da es ja dort wegen des vielen Verkehrs viel zu gefährlich auf der Fahrbahn ist. Das würde auch die schöne Radspur noch viel besser zur Geltung bringen...

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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