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Neue E-Buslieferungen
geschrieben von Harald Tschirner 
Zitat
Rummelburg
Gibt es bei den 1 % E-Autos in den USA auch das gleiche Durchschnittsalter wie bei den Benz/Dieseln?
Möglicherweise gehen ältere Modelle auch häufiger in Flammen auf.

Die Haltbarkeit von Bussen liegt ja ungefähr bei den genannten 8 (- 12) Jahren.
Verschleißen E-Busse genauso stark und müssen nach dieser Zeit ersetzt werden oder sind sie technologiebedingt länger haltbar?

Dem Rost an tragenden Teilen interessiert der Antrieb nicht.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Re: Neue E-Buslieferungen
17.07.2019 23:16
Zitat
B-V 3313
Zitat
Rummelburg
Gibt es bei den 1 % E-Autos in den USA auch das gleiche Durchschnittsalter wie bei den Benz/Dieseln?
Möglicherweise gehen ältere Modelle auch häufiger in Flammen auf.

Die Haltbarkeit von Bussen liegt ja ungefähr bei den genannten 8 (- 12) Jahren.
Verschleißen E-Busse genauso stark und müssen nach dieser Zeit ersetzt werden oder sind sie technologiebedingt länger haltbar?

Dem Rost an tragenden Teilen interessiert der Antrieb nicht.

Ich denke, dass hier ein Vergleich mit den Eberswaldern O-Bussen oder der Straßenbahn durchaus möglich ist. Dessen Fahrzeuge halten auch locker mindestens 15 Jahre, soweit ich weiß.
Zitat
Mont Klamott
Auch wenn das Risiko gering ist, bezweifle ich, dass die Feuerwehr auf einen Unfall mit einem E-Bus vorbereitet ist.


Das Problem steht nicht nur bei E-Bussen sondern allgemein bei E-Autos. Die Feuerwehr ist derzeit tatsächlich nicht auf Brände mit E-Autos vorbereitet. Aber man hat das erkannt und fängt mit der Schulung des Personals an. Das Problem sind die fehlenden Übungsobjekte und auch die teilweise unzureichende Unterrichtstechnik.

Erschwerend kommt hinzu daß Brandbekämpfung auch sehr viel von den Erfahrungen der Kameraden bei ähnlichen Bränden abhängt. Bei bisher null abgebrannten E-Autos in Berlin ist die Erfahrung ebenfalls null.
Es ging in dem Beitrag der Abendchau auch um die Gefahr des Stromschlags bei der Rettung aus dem Pkw bei einem Unfall. Beim Pkw schaltet sich der Strom beim Auslösen des Airbags ab.

Ich fand den Beitrag interessant, nur schade dass das Thema Bus nicht angesprochen wurde.


Zitat
B-V 3313
Zitat
Mont Klamott
Auch wenn das Risiko gering ist, bezweifle ich, dass die Feuerwehr auf einen Unfall mit einem E-Bus vorbereitet ist.
Ich erinnere mich noch an die Nachrichten, als Mollstr/Otto-Braun-Str. ein Auto in den 200er gekracht ist.
Habe den Artikel noch gefunden:

[www.morgenpost.de]

Ja und? Es kracht häufiger auf Berlins Straßen. Was hat das mit einem Brand zu tun?
Zitat
Rummelburg
Gibt es bei den 1 % E-Autos in den USA auch das gleiche Durchschnittsalter wie bei den Benz/Dieseln?
Möglicherweise gehen ältere Modelle auch häufiger in Flammen auf.

Die Haltbarkeit von Bussen liegt ja ungefähr bei den genannten 8 (- 12) Jahren.
Verschleißen E-Busse genauso stark und müssen nach dieser Zeit ersetzt werden oder sind sie technologiebedingt länger haltbar?
Bisher gibt es dafuer keine Anhaltspunkte. E-Autos in groesseren Stueckzahlen werden seit ca. 2010 verkauft. Ich fahre meinen LEAF jetzt etwas ueber 8Jahre. Bis auf die Batterie, die jetzt anfaengt zu schwaecheln (erste Generation) gibt es an dem Auto keine Verschleisserscheinungen. Auch ist bisher offenbar noch nie ein solches Auto (LEAF) in Brand geraten. Aehnliches gilt fuer den TESLA 3. E-Busse sollten laenger halten, aehnlich wie O-Busse.
Henner
Zitat
BV3222
Zitat
B-V 3313
Zitat
Im Testbetrieb erreichten die Fahrzeuge aus der ersten Charge bereits Einsatzzeiten von 16 Betriebsstunden pro Tag.

Alle Fahrzeuge zusammen gerechnet, sicherlich...

Der Wagen 1801 hat diese Zeit auf der Linie 259 tatsächlich geschafft.

1806 und 1809 sah ich fast täglich in der: Alexander-Meißner-Str. in Schönefeld. Dort werden zusatzteile in den Bussen eingebaut.

GLG.................Tramy1
Zitat
md95129
Zitat
Rummelburg
Gibt es bei den 1 % E-Autos in den USA auch das gleiche Durchschnittsalter wie bei den Benz/Dieseln?
Möglicherweise gehen ältere Modelle auch häufiger in Flammen auf.

Die Haltbarkeit von Bussen liegt ja ungefähr bei den genannten 8 (- 12) Jahren.
Verschleißen E-Busse genauso stark und müssen nach dieser Zeit ersetzt werden oder sind sie technologiebedingt länger haltbar?
Bisher gibt es dafuer keine Anhaltspunkte. E-Autos in groesseren Stueckzahlen werden seit ca. 2010 verkauft. Ich fahre meinen LEAF jetzt etwas ueber 8Jahre. Bis auf die Batterie, die jetzt anfaengt zu schwaecheln (erste Generation) gibt es an dem Auto keine Verschleisserscheinungen. Auch ist bisher offenbar noch nie ein solches Auto (LEAF) in Brand geraten. Aehnliches gilt fuer den TESLA 3. E-Busse sollten laenger halten, aehnlich wie O-Busse.
Henner

Das Problem ist ja nur wenn es brennt wie im Beitrag erwähnt, die große Menge an benötigtem Löschwasser.
Das kann in Randlagen in Berlin kritisch werden.
Was wohl schon öfter fackelte waren die E-Scooter der Post.
Zum großen Problem werden die "Abwässer" des Löschprozess, diese sind säurehaltig, und das das Wrack in Absetzcontainern
o.ä. abtransportiert und weiter gekühlt werden muß, ggf über mehrere Tage.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot


Das Problem ist ja nur wenn es brennt wie im Beitrag erwähnt, die große Menge an benötigtem Löschwasser.

T6JP

ich bin zwar nicht bei der Feuerwehr, sondern "nur" Elektromonteur......aber ich würde ein Feuer bei einem E-Auto oder E-Bus nicht mit Wasser löschen versuchen



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.07.2019 09:32 von pinkpanterkai.
Zitat

"pinkpanterkai" am 18.7.2019 um 9.32 Uhr:

[...] aber ich würde ein Feuer bei einem E-Auto oder E-Bus nicht mit Wasser [zu] löschen versuchen

So weit ich den Bericht in der Abendschau verstanden habe, wird das viele Wasser nicht zum Löschen des Brandes, sondern zum Kühlen der Batterien gebraucht. Wenn erst die Batterien brennen, dann bleibt der Feuerwehr wohl nur noch ein kontrolliertes Abbrennen. Gibt es ansonsten eine Möglichkeit, brennende Batterien zu löschen?.

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Mir würde maximal noch Co2 oder eine Tonne Sand einfallen.... eigentlich kann man so eine E-Bude nur kontrolliert abfackeln lassen und die Umgebung abschirmen.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Mir würde maximal noch Co2 oder eine Tonne Sand einfallen.... eigentlich kann man so eine E-Bude nur kontrolliert abfackeln lassen und die Umgebung abschirmen.

T6JP



1811 in der Alexander-Meißner-Str. 36 in 12526 Berlin Schönefeld bei Solaris. Wird gerade Abgeladen.

Hier werden noch einige Teile usw. Eingebaut (die wir auch geliefert haben). Nur das UBO nicht.

GLG.................Tramy1



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.07.2019 13:40 von Tramy1.
Zitat
Tramy1
Zitat
T6Jagdpilot
Mir würde maximal noch Co2 oder eine Tonne Sand einfallen.... eigentlich kann man so eine E-Bude nur kontrolliert abfackeln lassen und die Umgebung abschirmen.

T6JP



1811 in der Alexander-Meißner-Str. 36 in 12526 Berlin Schönefeld bei Solaris. Wird gerade Abgeladen.

Hier werden noch einige Teile usw. Eingebaut (die wir auch geliefert haben). Nur das UBO nicht.

Wer ist "wir"?
Zitat
PassusDuriusculus am 28.6.2019
Kurze Randnotiz....

Auch Potsdam denkt jetzt über E-Busse nach.

Kritiker sind gegen Hybrid-Obusse und rechnen vor, wie viel Geld alleine es kostet sämtl. Strecken mit Oberleitung auszurüsten. Und dann kämen ja auch noch die Ladesäulen hinzu.

Woraufhin der Politiker KRÄMER zu Wort kommt, dass es ja reicht für die heutigen Hybrid-O-Busse einzelne Abschnitte mit Oberleitung auszurüsten. Er bricht auch eine Lanze für die Streckenladung per Oberleitung. (Finde ich sehr gut)

Dann wird noch berichtet über bisherige erfolglose Versuche (Scheiterungsgrund: geringe Reichweite) und das bei getesteten Hybridbussen etwas CO2 einspart werden konnten.

Zu dem wird gesagt, dass Potsdams Busse 3% ausmachen an dem CO2 Ausstoßes des Verkehrs in Potsdam. (Ich vermute mal Stromerzeugung außerhalb für S-Bahn, Tram, etc. ist da nicht mit reingerechnet)

Gedächtnisprotokoll
nach der analogen MAZ von heute

Das Nachdenken über E-Busse hat nun in Potsdam vorerst ein Ende.

Letzten Freitag veröffentlichte die ViP europaweit eine Ausschreibung für konventionelle Niederflur-Gelenkomnibusse: [ted.europa.eu]
Link zum Lastenheft: [vergabemarktplatz.brandenburg.de]
Noch 2020 sollen 6 Gelenkbusse geliefert werden. Bewähren sie sich können optional für 2021 weitere drei und 2022 nochmals zwei Gelenkbusse beschafft werden.
Das Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorheriger öffentlicher Aufforderung zur Teilnahme (Teilnahmewettbewerb) durchgeführt. Interessierte Bewerber sind aufgefordert über den Vergabemarktplatz Brandeburg ihren Teilnahmeantrag einzureichen.

Teilnahmeanträge sowie die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind bis zum 24.1.2020, 14:00 Uhr in deutscher Sprache ausschließlich online über den Verbagemarktplatz des Landes Brandenburg einzureichen.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
PassusDuriusculus am 28.6.2019
Kurze Randnotiz....

Auch Potsdam denkt jetzt über E-Busse nach.

Kritiker sind gegen Hybrid-Obusse und rechnen vor, wie viel Geld alleine es kostet sämtl. Strecken mit Oberleitung auszurüsten. Und dann kämen ja auch noch die Ladesäulen hinzu.

Woraufhin der Politiker KRÄMER zu Wort kommt, dass es ja reicht für die heutigen Hybrid-O-Busse einzelne Abschnitte mit Oberleitung auszurüsten. Er bricht auch eine Lanze für die Streckenladung per Oberleitung. (Finde ich sehr gut)

Dann wird noch berichtet über bisherige erfolglose Versuche (Scheiterungsgrund: geringe Reichweite) und das bei getesteten Hybridbussen etwas CO2 einspart werden konnten.

Zu dem wird gesagt, dass Potsdams Busse 3% ausmachen an dem CO2 Ausstoßes des Verkehrs in Potsdam. (Ich vermute mal Stromerzeugung außerhalb für S-Bahn, Tram, etc. ist da nicht mit reingerechnet)

Gedächtnisprotokoll
nach der analogen MAZ von heute

Das Nachdenken über E-Busse hat nun in Potsdam vorerst ein Ende.

Letzten Freitag veröffentlichte die ViP europaweit eine Ausschreibung für konventionelle Niederflur-Gelenkomnibusse: [ted.europa.eu]
Link zum Lastenheft: [vergabemarktplatz.brandenburg.de]
Noch 2020 sollen 6 Gelenkbusse geliefert werden. Bewähren sie sich können optional für 2021 weitere drei und 2022 nochmals zwei Gelenkbusse beschafft werden.
Das Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorheriger öffentlicher Aufforderung zur Teilnahme (Teilnahmewettbewerb) durchgeführt. Interessierte Bewerber sind aufgefordert über den Vergabemarktplatz Brandeburg ihren Teilnahmeantrag einzureichen.

Teilnahmeanträge sowie die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind bis zum 24.1.2020, 14:00 Uhr in deutscher Sprache ausschließlich online über den Verbagemarktplatz des Landes Brandenburg einzureichen.

Das macht insgesamt 11 Busse. Die Firma dankt würde ich wohl sagen... ^^
Huch!

Schaut mal hier, das ist doch einer der unsrigen? Wo die überall rumkommen :D

Vielleicht kommen die Münsteraner ja auf den Geschmack! Würmchenmuster und so.

https://www.wn.de/Muenster/4090453-150-Kilometer-Reichweite-Stadtwerke-testen-neuen-Elektrobus
Zitat
schallundrausch
Huch!

Schaut mal hier, das ist doch einer der unsrigen? Wo die überall rumkommen :D

Vielleicht kommen die Münsteraner ja auf den Geschmack! Würmchenmuster und so.

https://www.wn.de/Muenster/4090453-150-Kilometer-Reichweite-Stadtwerke-testen-neuen-Elektrobus

Gemäß Kennzeichen scheint es aber eher ein nebenher gebautes Vorführexemplar zu sein, als ein Leihexemplar der BVG :(



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.2020 13:55 von FlO530.
Oder es ist für den Wagen eine Zwischenstation. Bau, Vorführung in Münster, BVG.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
FlO530
Zitat
schallundrausch
Schaut mal hier, das ist doch einer der unsrigen? Wo die überall rumkommen :D

Gemäß Kennzeichen scheint es aber eher ein nebenher gebautes Vorführexemplar zu sein, als ein Leihexemplar der BVG :(

Mit demselben Kennzeichen war der Wagen vor einem Jahr als Vorführwagen bei der BVG unterwegs, natürlich wurde über die Kiste in einem Nahverkehrsforum diskutiert:



Ein Prototyp des eCitaro von Mercedes Benz.

so long

Mario
Re: Neue E-Buslieferungen
18.01.2020 03:56
BusTV "Roadmovie" entlang Berlins Buslinien 300, 200 und 100:

Der eCitaro von Mercedes-Benz im Supertest

Mit Überlänge. Aber, wie ich finde, durchaus interessant.

Gruß
Micha

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