Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
S-Bhf. Friedrichsfelde Ost; Neubau Rhinstraßenbrücke
geschrieben von Arnd Hellinger 
Dazu müsste zunächst der Knoten Allee der Kosmonauten / Rhinstraße umfassend umgebaut werden.

so long

Mario
Von einer direkten Straßenbahnverbindung Ahrensfelde <> Tierpark über diese Ecke träume ich schon seit 30 Jahren. Aber wovon soll ich träumen, wenn alle Träume wahr werden?

Gruß
Micha

Zitat
Micha
Von einer direkten Straßenbahnverbindung Ahrensfelde <> Tierpark über diese Ecke träume ich schon seit 30 Jahren. Aber wovon soll ich träumen, wenn alle Träume wahr werden?

Gruß
Micha

Du wirst schon was finden. Ich z. B. träume schon seit Jahren davon mit einer U-Bahn vom Hauptbahnhof aus nachhause zu können oder direkten Anschluss von der U5 zur U6 zu haben ohne immer in beiden Fällen die S-Bahn nehmen zu müssen. Gratis dazu, einmal weniger umsteigen zur Nord-Süd-S-Bahn. Jetzt weiß ich auch nicht mehr, was ich mir beim Thema Bahn noch wünschen soll. Vielleicht konzentriere ich mich jetzt weiter auf private Sachen. ;)

Edit: Achja ich hätte noch gerne einen noch einen 5-Minutentakt zwischen Hönow und Kaulsdorf-Nord der nicht nur im Berufsverkehr besteht.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.09.2020 01:31 von Flexist.
Zitat
Micha
Von einer direkten Straßenbahnverbindung Ahrensfelde <> Tierpark über diese Ecke träume ich schon seit 30 Jahren. Aber wovon soll ich träumen, wenn alle Träume wahr werden?

Gruß
Micha

Eine Linienverbindung wäre über Landsberger Allee/Rhinstr möglich-das hat man aber seit Existenz dieses Betriebsabzweigs nie richtig gewollt.
Allerdings sieht man bei dem Umsteigevorgängen an der Kreuzung auch keine Menschenmassen von und zur 17/27 wandern...

T6JP
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
der weiße bim
Zitat
Arnd Hellinger
Theoretisch ist dort ein Kehrgleis geplant. Ob und wann dieses nun gebaut wird, wissen wohl derzeit nur die unmittelbar Zuständigen bei BVG, Finanz- und Verkehrsverwaltung. Ich jedenfalls hoffe sehr, dass das Ding zeitnah kommt...

Die zuständige Senatsverwaltung will es und hat das auch im Nahverkehrsplan aufgenommen. Die BVG hat es planen lassen. Bliebe noch die Plangenehmigung und die Zuteilung der Projektmittel einschließlich Förderung aus den dafür vorgesehenen Quellen.

OK. Ich nahm Deine Antwort zum Anlass, einmal bei BVG, SenUVK sowie dem Lichtenberger Verkehrsstadtrat (Martin S.) nach dem Stand der Dinge zu fragen.

Zitat


Sehr geehrte Damen und Herren,

derzeit wird im Verlauf der Rhinstraße (Bezirk Lichtenberg) die vorhandene Straßenbrücke über die Bahnanlagen der DB Netz AG sowie den S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost durch einen Neubau ersetzt, wodurch auch die Umsteigewege zwischen S- und Straßenbahn auf das baulich notwendige Minimum reduziert werden sollen. Hierzu fand am 30.08.2020 der Einhub des letzten (östlichen) Brückenteils statt.

In diesem Kontext war ursprünglich auch die Anlage einer Wendeanlage (Kehrgleis) für Straßenbahnen der Linien 27 und 37 sowie einer künftigen Linie 22 auf der Nordseite des S Friedrichsfelde Ost vorgesehen. Leider sind diesbezüglich aber noch keinerlei Bau- oder wenigstens Vermessungsarbeiten erkennbar. Ich bitte daher um kurze Aufklärung, wann mit der konkreten Umsetzung dieser Maßnahme zu rechnen ist und warum diese ggf. nicht in das laufende Vorhaben integriert werden könnte.

Für Ihre Mühe danke ich Ihnen vorab.

Mit freundlichen Grüßen
Arnd Hellinger

Mal sehen, wer darauf jetzt wie antwortet...

So, am Nachmittag des 01.09.2020 erreichte mich dann folgende Antwort des zuständigen Abteilungsleiters der BVG für Straßenbahnbau. Es gibt sogar schon einen konkreten Termin für den Einbau des Kehrgleises:

Zitat
Berliner Verkehrsbetriebe
Sehr geehrter Herr Heiliger,

im Zuge einer eintägigen Sperrung zum Brückeneinhub lässt sich sicher keine endgültige Zwischenendstelle errichten. Richtig ist aber, dass im Zuge des Projektes die besagte Zwischenendstelle auf der Nordseite der neuen Rhinstraßenbrücke entsteht. Dies geschieht im Zuge einer finalen größeren Sperrpause im nächsten Jahr. Dann werden u.a. auch die Treppen zum S-Bahnbahnsteig und die Haltestellenüberdachungen eingebaut. Bisher ist diese Sperrpause vom 15.02. bis zum 31.05.2021 eingetaktet.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
SF (zur Wahrung des Datenschutzes von Arnd gekürzt)
Abteilungsleiter BF-BS

Da für den Bau der Treppen logischerweise auch Arbeiten auf dem S-Bahnsteig anstehen, dürfte der endgültige Termin wohl von der Zustimmung der DB abhängen. Der (jetzt nicht mehr ganz so) neue Gleiswechsel an der Marksburgstraße in Karlshorst dürfte sich dann auch kaum als Nachteil erweisen...

Viele Grüße
Arnd
@Arnd: Danke fürs Nachfragen! Ich hoffe, die Ansprache als "Herr Heiliger" war nicht persönlich gemeint. :)

Zitat
Arnd Hellinger
Der (jetzt nicht mehr ganz so) neue Gleiswechsel an der Marksburgstraße in Karlshorst dürfte sich dann auch kaum als Nachteil erweisen...

Das in den 90ern ausgebaute Gleisdreieck an der Franz-Mett-Straße noch weniger, dann würde man zumindest den Tierpark erreichen...

Ich hoffe doch, dass man angesichts der relativ langen Bauzeit zumindest darüber nachdenkt, südlich oder gar beiderseits des Bahngrabens provisorische Gleiswechsel einzurichten, um den SEV auf eine möglichst kleine Strecke reduzieren zu können.
Zitat
def
@Arnd: Danke fürs Nachfragen! Ich hoffe, die Ansprache als "Herr Heiliger" war nicht persönlich gemeint. :)

Zitat
Arnd Hellinger
Der (jetzt nicht mehr ganz so) neue Gleiswechsel an der Marksburgstraße in Karlshorst dürfte sich dann auch kaum als Nachteil erweisen...

Das in den 90ern ausgebaute Gleisdreieck an der Franz-Mett-Straße noch weniger, dann würde man zumindest den Tierpark erreichen...

Ich hoffe doch, dass man angesichts der relativ langen Bauzeit zumindest darüber nachdenkt, südlich oder gar beiderseits des Bahngrabens provisorische Gleiswechsel einzurichten, um den SEV auf eine möglichst kleine Strecke reduzieren zu können.

Sicher, die Frage ist aber, was in der Sperrpause noch alles in der Gegend gemacht werden soll bzw. muss. Aus den angesetzten dreieinhalb Monaten könnte man nämlich auch schließen, dass die BVG evtl. sogar den gesamten Abschnitt zwischen AdK/Rhinstraße und Alt-Friedrichsfelde von Schotteroberbau auf NBS umbauen möchte.

ich möchte Herrn F. aber jetzt ungern schon wieder mit Nachfragen nerven... :-)

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Aus den angesetzten dreieinhalb Monaten könnte man nämlich auch schließen, dass die BVG evtl. sogar den gesamten Abschnitt zwischen AdK/Rhinstraße und Alt-Friedrichsfelde von Schotteroberbau auf NBS umbauen möchte.

Bei der letzten Sperrung zum Neubau des Gleiswechsels Marksburgstraße wurde bereits ein Stück des Abschnitts erneuert. Wieder in der bewährten Beton-Querschwellenbauweise im Schotterbett.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Richtig, die Hilfsstützen sind alternativlos. Schließlich sind die endgültigen Lager noch nicht vorhanden. Nur die Bewehrungsanschlüsse dafür schauen aus den Stützwänden.

Manches geht dann doch schneller als erwartet: Mittlerweile hat man die Hilfsstützen entfernt, so dass der östliche Überbau nun auch in seiner endgültigen Position liegt. Damit können nun die Widerlager hinterfüllt und anschließend Fahrbahn, Gehweg sowie Gleis verlegt werden. Die finale Haltestelle mit Treppen zur S-Bahn wie auch das Kehrgleis für die Straßenbahn folgen dann - vgl. Auskunft des BVG-Projektleiters oben - im Frühjahr 2021.

Viele Grüße
Arnd
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen