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Auf ins Pankower Mexiko-Viertel - SPD will U2, U3 und U8 verlängern
geschrieben von B-V 3313 
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def
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L.Willms
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Marienfelde
irgendwann schien ein Koalitionspartner nur noch das Wort "U-Bahn" zu kennen.

Er hätte aber auch fordern können, den Lückenschluß Krumme LankeMexicoplatz mit einer Tram zu realisieren. Die Straßenbahnfans wären sicherlich begeistert gewesen. Oder? Man hätte dann den 622er Bus schon am Mexikoplatz enden lassen können. Alles voll wirksame Sparmaßnahmen. :-))

Nö - wieso? Die Befürworter neuer Straßenbahnstrecken sind nicht diejenigen, die (auch hier im Forum) "ihr" Verkehrsmittel als Selbstzweck ansehen. Das haben ihnen die U-Bahn-Groupies weit voraus. Da kann man noch so oft begründen, warum für die U3 zum Mexikoplatz eher wenig Nutzen hat, es muss halt gebaut werden, weil U-Bahn!

Der Platz heißt übrigens Mexikoplatz. Ich weiß nicht, wieviel Wissen über die Örtlichkeiten man bei Dir voraussetzen kann, wenn Du ihn auch nach tagelanger Diskussion konsequent falsch schreibst.

Also ich bin ja Tramfeti und für die U3 Mexikoplatz. Werd ich jetzt exkommuniziert? Und wenn ja von wem?
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def
Nö - wieso? Die Befürworter neuer Straßenbahnstrecken sind nicht diejenigen, die (auch hier im Forum) "ihr" Verkehrsmittel als Selbstzweck ansehen. Das haben ihnen die U-Bahn-Groupies weit voraus. Da kann man noch so oft begründen, warum für die U3 zum Mexikoplatz eher wenig Nutzen hat, es muss halt gebaut werden, weil U-Bahn!

Das ist ja wieder so typisch, wer sich dem sinnvollen Ausbau der U-Bahn nicht verschließt oder diesen sogar noch fordert, will nur U-Bahn zum Selbstzweck. Die ganze Stadt aber mit Straßenbahngleisen zupflastern um vom 365€ Ticket träuzmen ist im Sinne der Verkehrswende und löst den MIV ab.

Gruß aus dem Speckgürtel :-)

Regio + S-Bahn + U-Bahn + Tram + Bus = nur gemeinsam stark
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def
Der Platz heißt übrigens Mexikoplatz.

Ich weiß, ich weiß. Das Land in Nordamerika, nach dem dieser Platz benannt ist, heißt aber Mexico.

Ich meine nicht, daß die Welt am deutschen Wesen zu genesen hat, und meine ganz entschieden, daß man die Namen von anderen nicht willkürlich vergewaltigen soll. In Mexico spricht man vorwiegend Spanisch (d.h. kastilisch), und nicht deutsch.


heute mal keine sig
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schallundrausch
Also ich bin ja Tramfeti und für die U3 Mexikoplatz. Werd ich jetzt exkommuniziert? Und wenn ja von wem?

Das ist ein riskanter Spagat! Da können günstigstenfalls Schall und Rausch auseinandergerissen werden.

Ich werd die Beobachtung aufnehmen.


heute mal keine sig
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Havelländer
Das ist ja wieder so typisch, wer sich dem sinnvollen Ausbau der U-Bahn nicht verschließt oder diesen sogar noch fordert, will nur U-Bahn zum Selbstzweck.

Ein sinnvoller Ausbau des U-Bahnnetzes ist besimmt nicht das Festhalten am alten 200 km-Plan.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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B-V 3313
Ein sinnvoller Ausbau des U-Bahnnetzes ist besimmt nicht das Festhalten am alten 200 km-Plan.

Das bestimmt wer genau?

Gruß aus dem Speckgürtel :-)

Regio + S-Bahn + U-Bahn + Tram + Bus = nur gemeinsam stark
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Havelländer
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B-V 3313
Ein sinnvoller Ausbau des U-Bahnnetzes ist besimmt nicht das Festhalten am alten 200 km-Plan.

Das bestimmt wer genau?

Der Mauerfall tat das u.a.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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B-V 3313
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Havelländer
Das ist ja wieder so typisch, wer sich dem sinnvollen Ausbau der U-Bahn nicht verschließt oder diesen sogar noch fordert, will nur U-Bahn zum Selbstzweck.

Ein sinnvoller Ausbau des U-Bahnnetzes ist besimmt nicht das Festhalten am alten 200 km-Plan.

Pläne müssen sowieso immer überarbeitet werden. Ich frage mich halt nur, warum gerade jetzt U-Bahnplanungen an Punkten auftauchen für die es eine mittelfristige Straßenbahnperspektive gibt. Das macht unter strategischen Überlegungen Sinn, wenn man verhindern will, dass sich das Straßenbahnnetz in den Westen ausbreitet. Die sinnvollsten U-Bahnstrecken würde ich eher woanders sehen - im Osten. Und dort auch zusätzlich zur Straßenbahn. Denn Verkehrswende heißt nicht, dass man die Straße vom Autoverkehr für noch mehr Autoverkehr freiräumt. Verkehrswende heißt, man schafft ein ÖPNV-Angebot und baut das MIV-Angebot zeitgleich zurück, sodass die Autofahrer unter freiwilligem Zwang auf den ÖPNV umsteigen sofern sie nicht auf einer Spur weniger im ansonsten zweispurigen Stau stehen wollen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.08.2019 17:04 von Nemo.
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L.Willms
Ich meine nicht, daß die Welt am deutschen Wesen zu genesen hat, und meine ganz entschieden, daß man die Namen von anderen nicht willkürlich vergewaltigen soll. In Mexico spricht man vorwiegend Spanisch (d.h. kastilisch), und nicht deutsch.

Die können sich selbstverständlich auch so nennen des verbietet ihnen niemand. Im Deutschen schreibt man das Land aber mit k... Und das hat nichts mit deutschem Wesen zu tun - es wird ja niemand gezwungen, es im Spanischen auch mit k zu schreiben... (Und wieso ersetzt Du eigentlich das k durch das c, verzichtest aber auf den Akzent? Es heißt im Spanischen México!)

Übrigens stört sich Israel wahrscheinlich am allerwenigsten daran, dass die zentrale Ost-West-Straße in Warschau Aleja Jerozolimskie und nicht Aleje Jeruschalajima heißt. Genausowenig, wie die österreich-ungarischen Beziehungen darunter leiden, dass es in Budapest eine Bécsi ùt (statt einer Wieni út) gibt.

Und nun kommt die eigenliche Pointe: der Wiener Mexikoplatz (ja, mit k!) trägt seinen Namen als Dank dafür, dass Mexiko das einzige Land war, das 1938 gegen den "Anschluss" Österreichs protestierte.

Eine zweite Pointe gibt es auch noch: die Botschaft schreibt das Land in der deutschsprachigen Version der Homepage auch mit k! Wenn Du ihnen nun erklärst, wie sie ihren eigenen Namen im Deutschen zu schreiben haben - ist das nicht auch eine Form von "am deutschen Wesen soll die Welt genesen"?

Ansonsten hoffe ich doch stark, dass Du sämtliche geographischen Namen der Welt in jeweiliger Landes- oder Regionssprache aufsagst. Allein der Gebrauch des Namens Russland lässt immerhin befürchten, dass Du das Land wieder überfallen möchtest!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.08.2019 17:13 von def.
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Nemo
warum gerade jetzt U-Bahnplanungen an Punkten auftauchen für die es eine mittelfristige Straßenbahnperspektive gibt.

Also doch ne Tram von Mexikoplatz[*] bis Krumme Lanke?

Scherz beiseite, ich meinerseits bin dafür, Trambahngleise von Rosenthal Nord entlang des Wilhelmsruher Damms bis U Wittenau zu verlegen (und zu betreiben), und die Strecke der U8 von Wittenau durch das Märkische Viertel hindurch zu verlängern. Zur Not auch entlang des Wilhelmsruher Damms mit Tram oben und U-Bahn unten.


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[*]heute mal mit k


heute mal keine sig



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.08.2019 17:16 von L.Willms.
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B-V 3313
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Havelländer
Das ist ja wieder so typisch, wer sich dem sinnvollen Ausbau der U-Bahn nicht verschließt oder diesen sogar noch fordert, will nur U-Bahn zum Selbstzweck.

Ein sinnvoller Ausbau des U-Bahnnetzes ist besimmt nicht das Festhalten am alten 200 km-Plan.

Bei den Berliner SPD-Genossen hat man offenbar man eine größere Menge älterer "200 km-Pläne" eingelagert zu haben, damit diese nachwachsenden Generationen weitergegeben werden konnten. "Schau hier, mein Sohn, dieses geplante U-Bahnnetz für Berlin hat selig Ernst Reuter 1953 auf seinem Sterbebett persönlich gezeichnet, und das muss genau so umgesetzt werden!"

Letztlich ist es immer dem Zeitgeist geschuldet, welches Nahverkehrsprojekt (oder alternativ Autobahnprojekt) man aktuell für unverzichtbar hält. Heute ist es kaum noch vorstellbar, dass der CDU/FDP-Senat Anfang 1989 die U9 nach Lankwitz verlängern wollte, statt der Wiederinbetriebnahme des S-Bahn-Südrings. Ob es daran lag, dass man die S-Bahn aus ideologischen Gründen nicht haben wollte, oder die Tunnelbauer mehr Parteispenden verteilt haben, lässt sich nicht mehr feststellen. Heute, 30 Jahre später, ist diese damals unverzichtbare Verlängerung dem SPD-Papier nicht mal eine Erwähnung wert...!

Die U8-Verlängerung ins Märkische Viertel ist das Paradebeispiel eines Zombie-U-Bahn-Projekts, dessen Bau mindestens 1x jährlich durch irgendeinen Politiker gefordert wird. Hauptargument ist meist: das haben wir den Leuten damals vor 50 Jahren (beim Einzug) versprochen! Ein seltsames Argument wie ich finde, aber nicht zu platt um verwendet zu werden.

Aktuelles Beispiel: der Wiederaufbau der Siemensbahn: vor 1 Jahr töter als tot (und bei einer realistischen Betrachtung bestimmt nicht in den Top 10 der sinnvollen Nahverkehrsprojekte). Aber dann kommt der gleichnamige Weltkonzern und wünscht sich eine S-Bahn-Anbindung und plötzlich wird nicht mehr üüber das "ob", sondern nur noch über das "wie" gesprochen.

In einer idealen Welt gibt es rationale und objektive Entscheidungen über Verkehrsprojekte. In der Realität sind wir davon weit entfernt. Leider.
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Nemo
Verkehrswende heißt, man schafft ein ÖPNV-Angebot und baut das MIV-Angebot zeitgleich zurück, sodass die Autofahrer unter freiwilligem Zwang auf den ÖPNV umsteigen sofern sie nicht auf einer Spur weniger im ansonsten zweispurigen Stau stehen wollen.

Kurz gesagt, Hauptsache billig.

Gruß aus dem Speckgürtel :-)

Regio + S-Bahn + U-Bahn + Tram + Bus = nur gemeinsam stark
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Havelländer
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Nemo
Verkehrswende heißt, man schafft ein ÖPNV-Angebot und baut das MIV-Angebot zeitgleich zurück, sodass die Autofahrer unter freiwilligem Zwang auf den ÖPNV umsteigen sofern sie nicht auf einer Spur weniger im ansonsten zweispurigen Stau stehen wollen.

Kurz gesagt, Hauptsache billig.

Es bringt ja nun auch nichts, das Geld mit beiden Händen rauszuwerfen und dann ist keines mehr da, bevor man fertig ist.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Havelländer
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Nemo
Verkehrswende heißt, man schafft ein ÖPNV-Angebot und baut das MIV-Angebot zeitgleich zurück, sodass die Autofahrer unter freiwilligem Zwang auf den ÖPNV umsteigen sofern sie nicht auf einer Spur weniger im ansonsten zweispurigen Stau stehen wollen.

Kurz gesagt, Hauptsache billig.

Man kann halt nicht mehr Verkehrsraum schaffen als vorhanden ist. Wenn mehr Platz für Fahrräder und ÖPNV zur Verfügung stehen soll, dann muss Platz vom MIV weggenommen werden. Bestes Beispiel die Potsdamer Str., wo dem MIV eine Fahrspur zur Verfügung steht. Für weitere Straßen sollten aber vermehrt die Parkplätze dran glauben müssen, nicht nur die Fahrspuren, wenn es ums Umbauen von Straßen geht.

Was in dieser U-Bahn Diskussion leider viel zu wenig kommt ist die Verlängerung der südlichen U9 nach Lankwitz. Besonders diese Verlängerung würde für 10.000e Berliner eine spürbare Verbesserung bringen. Es könnten nicht nur Busse eingespart werden, auch würde die Fahrzeit zw. beiden Zentren spürbar sinken. Eine Straßenbahn würde bei dieser Zickzackstraßenführung kaum was an Zeitvorteil bringen, auch geben die Straßen kaum Platz dafür her. Schon heute ist auf einigen Abschnitten noch nichtmal eine Busspur möglich, obwohl dies vom Takt her gesehen eingerichtet werden müsste.
Ich denke mal die südliche U9 wird nur nicht ins Auge gefasst, weil man sich an die Teltowkanalquerung nicht rantraut, dabei ist eine Kanalquerung im Schildvortrieb heute kein Problem mehr. Ein zweites Problem wäre der Endpunkt der Strecke. Soll der Tunnelstumpf eher in der Gallwitzallee enden oder in der Paul-Schneider-Str.? Dafür wären Abwägungen zu treffen wo in weiter Zukunft es wahrscheinlicher ist, die U9 erneut zu verlängern. Aber am Beispiel Tierpark sieht man aber, dass nichts unmöglich ist.

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
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Untergrundratte
Man kann halt nicht mehr Verkehrsraum schaffen als vorhanden ist.

Doch.

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Untergrundratte
Wenn mehr Platz für Fahrräder und ÖPNV zur Verfügung stehen soll, dann muss Platz vom MIV weggenommen werden.

Man kann nämlich auch unter die Erde gehen, oder in die Luft, will sagen in eine obere Etage mit einer aufgeständerten Schienenbahn oder Hänge-(Schwebe-)bahn oder Seilbahn.

Was die Fahrräder angeht, bin ich für Shared Space, und nicht dafür, die Fahrbahnen der Straßen für die Autoraser leerzuräumen.


heute mal keine sig



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.08.2019 18:00 von L.Willms.
Die 2. Ebene ist halt immer nur mit ungleich höheren Kosten verbunden als die ebenerdige Ebene. Außer vielleicht bei Seilbahnen. Aber bei diesen glaube ich in einer Flachlandstadt nicht so richtig an das Potenzial - von Sonderfällen abgesehen.

Bei den Mehrkosten ist dann halt die Frage, wessen Bilanz wird dadurch versaut. Die Bilanz der Verkehrsart, die in die 2. Ebene wechseln muss oder die Verkehrsart, die günstig zu ebener Erde fahren darf?

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Latschenkiefer
Ihr Beitrag vom 05.08.2019 17:15
Heute ist es kaum noch vorstellbar, dass der CDU/FDP-Senat Anfang 1989 die U9 nach Lankwitz verlängern wollte, statt der Wiederinbetriebnahme des S-Bahn-Südrings. Ob es daran lag, dass man die S-Bahn aus ideologischen Gründen nicht haben wollte, oder die Tunnelbauer mehr Parteispenden verteilt haben, lässt sich nicht mehr feststellen. Heute, 30 Jahre später, ist diese damals unverzichtbare Verlängerung dem SPD-Papier nicht mal eine Erwähnung wert...!

Zitat
Untergrundratte
Ihr Beitrag vom 05.08.2019 17:48
Was in dieser U-Bahn Diskussion leider viel zu wenig kommt ist die Verlängerung der südlichen U9 nach Lankwitz. Besonders diese Verlängerung würde für 10.000e Berliner eine spürbare Verbesserung bringen. Es könnten nicht nur Busse eingespart werden, auch würde die Fahrzeit zw. beiden Zentren spürbar sinken. Eine Straßenbahn würde bei dieser Zickzackstraßenführung kaum was an Zeitvorteil bringen, auch geben die Straßen kaum Platz dafür her. Schon heute ist auf einigen Abschnitten noch nichtmal eine Busspur möglich, obwohl dies vom Takt her gesehen eingerichtet werden müsste.

Ich denke mal die südliche U9 wird nur nicht ins Auge gefasst, weil man sich an die Teltowkanalquerung nicht rantraut, dabei ist eine Kanalquerung im Schildvortrieb heute kein Problem mehr. Ein zweites Problem wäre der Endpunkt der Strecke. Soll der Tunnelstumpf eher in der Gallwitzallee enden oder in der Paul-Schneider-Str.? (siehe OpenStreetMap, LWS) Dafür wären Abwägungen zu treffen wo in weiter Zukunft es wahrscheinlicher ist, die U9 erneut zu verlängern. Aber am Beispiel Tierpark sieht man aber, dass nichts unmöglich ist.

Wächst da zusammen, was zusammengehört?


heute mal keine sig



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.08.2019 19:04 von L.Willms.
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L.Willms
...(U9 Richtung Süden) ...

Wächst da zusammen, was zusammengehört?

Ich kenne die Situation dort im Süden vom Steglitz nicht, und kann daher nicht beurteilen, ob die Verlängerung sinnvoll ist oder nicht. Generell mangelt es dort an einer vernünftigen Querverbindung.

Mein Beispiel sollte nur zeigen, dass es offenbar sehr vom Zufall abhängig ist, welche U-Bahn / S-Bahn / Straßenbahn gebaut wird oder auch nicht. Wenn der CDU/FDP-Senat den Weiterbau bereits 1988 beschlossen hätte, würde es die U9 Süd heute geben. Und der Südring wäre eventuell erst 1998 in Betrieb gegangen...
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Nemo
Es bringt ja nun auch nichts, das Geld mit beiden Händen rauszuwerfen und dann ist keines mehr da, bevor man fertig ist.

Diese Art der "Verkehrswende" ist nur ein faules Ei. Wie wäre es mit Angeboten die einen MIV Pendler freiwillig umsteigen lassen statt mit Erpressung, Gängelung und miesem Ausgleichsangebot aber zum Billigtarif?

Gruß aus dem Speckgürtel :-)

Regio + S-Bahn + U-Bahn + Tram + Bus = nur gemeinsam stark



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.08.2019 19:28 von Havelländer.
Eins zeigt diese Diskussion auf jeden Fall: es lohnt sich wirklich nicht darüber zu diskutieren. Man kommt zu keinem Ergebnis. Eine Verknüpfung im Süden mit einer Station, die angeblich sogar relativ preiswert zu haben ist und einigen die Verknüpfung von S- und U-Bahn erleichtern würde, insbesondere auch Behinderten, die dann nur einmal von der S-Bahn in die U-Bahn oder anders herum umsteigen müssten und nicht erst mit Zwischenlösung Bus, wird absolut verteufelt weil eben U-Bahn und das geht ja mal überhaupt gar nicht. Als ob hier der wg. der einen Station der 200km Plan angegangen werden soll. Aber wehret den Anfängen!

Es geht um eine Station und nicht darum, ob die U9 nach Lankwitz oder die U3 nach Weißensee gebaut werden soll. Auch nicht um HBF-Jungfernheide-Tegel oder so etwas, was Milliarden verschlingen würde. Eine Station zw. U-Bahn und S-Bahn, damit die U3 einen sinnvollen Abschluss findet, an dem man direkt ohne Umwege über Bus weiterkommt.

Und diese Station nimmt der Tram oder i2030 gewiss kein Geld weg.
Aber hier sind anscheinend die Positionen kompromisslos verhärtet. Und dann ist jede Diskussion zwecklos.

ÖPNV muss einfach sein. Sonst wird er nicht akzeptiert. Einfach, schnell und sauber. Ansonsten gewinnt das Auto. Da darf man sogar noch essen, rauchen und laut Musik hören und trotzdem stört es keinen.
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