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Kurzmeldungen Oktober 2019
geschrieben von der weiße bim 
Zitat
Reißwolf
Zitat
andre_de
Hallo,

vor dem Hintergrund, dass es bei den Stadler-Doppelstockzügen der ODEG seit Jahren heißt, dass sich diese nicht (wie ursprünglich versprochen) verlängern lassen, möchte ich mal hierauf hinweisen:

https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?002,9082402

Danach lässt die DB ihre neuen Westbahn-Züge von 4 auf 6 Wagen verlängern. Quasi genau das, was man auf dem überlasteten RE2 seit Jahren gebraucht hätte...

Viele Grüße
André

Auch was anderes ist interessant.
Es klingt auch so, als ob die IC-Züge noch mit ETCS ausgerüstet werden müssen, was zur Folge hat, dass zwar die Strecke nächstes Jahr ausgerüstet ist, aber die Züge auf ihr noch nicht bzw. so nach und nach folgen bis März 2022. Wäre ja echt blöde sowas. Zumal die Einführung von ETCS sich ja um 2 Jahre verzögert hat auf der Strecke (Ich hoffe, ich schreibe kein Quatsch).
Könnten denn die ECs die 200km/h überhaupt ausfahren ab Ende 2020?

Zum Nachrüstthema zurück: War das nicht dem Umstand geschuldet, dass die Motoren, dass nicht geschafft hätten oder so ähnlich? Werden die neuen Mittelwagen den separat angetrieben oder sind die bestehenden 4-Teiler vielleicht schon ausreichend motorisiert. Ich kann aber auch komplett falsch liegen.

Die KISS der Westbahn dürften die Achsfolge Bo'Bo' haben und damit ausreichend motorisiert sein. Richtig ist, dass die ODEG-KISS nur Bo'2' haben und daher der zusätzliche Mittelwagen angetrieben sein müsste. Das macht ihn extrem teuer und damit einfach nicht (mehr) finanzierbar. Ein nicht angetriebener zusätzlicher Mittelwagen würde die Beschleunigung verringern, so dass die Fahrpläne nicht mehr fahrbar wären.

Edit: Da haben sich André und ich bei der Antwort überschnitten.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.10.2019 22:51 von Jay.
Zitat
andre_de
Hallo,

vor dem Hintergrund, dass es bei den Stadler-Doppelstockzügen der ODEG seit Jahren heißt, dass sich diese nicht (wie ursprünglich versprochen) verlängern lassen, möchte ich mal hierauf hinweisen:

https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?002,9082402

Danach lässt die DB ihre neuen Westbahn-Züge von 4 auf 6 Wagen verlängern. Quasi genau das, was man auf dem überlasteten RE2 seit Jahren gebraucht hätte...

Viele Grüße
André

Schau mal bei Wikipedia nach, die 6-Teiler der Westbahnhof beschleunigen schlechter als die 4-Teiler. Im Fernverkehr macht das wahrscheinlich nicht so den großen unterschied.
Es sind bei beiden Varianten nur die Endwagen angetrieben, im Gegensatz zum odeg Kiss aber nicht nur jeweils ein Drehgestell, sondern alle. Das macht es leicht, die vierteiler durch zwei weitere unangetriebene Mittelwagen zu ergänzen.

Bei der Odeg war doch das Problem, dass der Antrieb so klein dimensioniert wurde, dass ein weiterer Wagen zwingend hätte angetrieben sein müssen, um den Fahrplan halten zu können. Das ist natürlich ungleich komplizierter- und teurer.
Sorry für die typos und Autokorrektur Wortschöpfungen. Bahninfo auf Handy ist auch irgendwie untermotorisiert.
Zitat
schallundrausch
Bei der Odeg war doch das Problem, dass der Antrieb so klein dimensioniert wurde, dass ein weiterer Wagen zwingend hätte angetrieben sein müssen, um den Fahrplan halten zu können. Das ist natürlich ungleich komplizierter- und teurer.

Schon klar, hatte ich ja auch geschrieben. Nur war bisher immer die Argumentation/Ausrede, dass man die Züge nicht verlängern kann, weil man sie dann nicht mehr zugelassen bekommt und es Stadler nicht anbietet usw. Dass es Geld kostet (und niemand das Geld ausgeben will), ist was komplett anderes. Das heißt dann nämlich, dass es technisch gehen würde, und man nur nicht will.

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de
Bzgl. ETCS: Die Züge haben das bereits, es geht um die Hochrüstung auf Baseline 3. Ob das für die Strecke Berlin-Dresden Voraussetzung ist, um mit 200 km/h zu fahren, oder auch schon mit der jetzigen ETCS-Ausrüstung geht, weiß ich allerdings nicht.

Ja, baseline 3 ist Zugangsvoraussetzung für den Abschnitt Wünsdorf -Elsterwerda.
Zitat
andre_de
Zitat
schallundrausch
Bei der Odeg war doch das Problem, dass der Antrieb so klein dimensioniert wurde, dass ein weiterer Wagen zwingend hätte angetrieben sein müssen, um den Fahrplan halten zu können. Das ist natürlich ungleich komplizierter- und teurer.

Schon klar, hatte ich ja auch geschrieben. Nur war bisher immer die Argumentation/Ausrede, dass man die Züge nicht verlängern kann, weil man sie dann nicht mehr zugelassen bekommt und es Stadler nicht anbietet usw. Dass es Geld kostet (und niemand das Geld ausgeben will), ist was komplett anderes. Das heißt dann nämlich, dass es technisch gehen würde, und man nur nicht will.

Viele Grüße
André

Ah, siehste, da hab ich einen Teil der Debatte nicht mitbekommen. Von Unmöglichkeit hatte ich nie gehört. nur davon, dass man zwingend Zwischentriebwagen bräuchte, und sich niemand findet, um diese für die Restlaufzeit der Verträge zu finanzieren. Wer hat denn wann behauptet, dass Stadler sowas nicht könne?
Morgen ab 8.00 Uhr Bombenentschärfung am Bahnhof Ruhland. SEV Lauchhammer-Hoyerswerda und Ortrand-Senftenberg. SEV Halt für Ruhland und Umstieg zwischen den Linien in Schwarzheide, Ärztehaus.
Zitat
BVG Pressemitteilung
Berlin, 17. Oktober 2019

Besser planen können

Zehn U-Bahn-, 22 Straßenbahn- und über 150 Buslinien, dazu sechs Fähren. 7500 Bahnhöfe und Haltestellen, 3200 Fahrzeuge, mehr als 35.000 Fahrten am Tag: Das Nahverkehrsangebot der Berliner Verkehrsbetriebe ist ein hochkomplexes System. Die Angebotsplaner der BVG arbeiten ständig daran, es im Sinne der täglich rund drei Millionen Fahrgäste weiter auszubauen und Fahrpläne, Anschlüsse und Verbindungen zu optimieren, damit die Berlinerinnen und Berliner und die vielen Besucher der Stadt in Zukunft noch besser an ihr Ziel kommen.

Bei ihren Planungen greifen die Experten der BVG natürlich nicht nur auf ihre jahrzehntelange Erfahrung zurück, sondern auch auf verschiedenste Statistiken, Modelle und Informationen, unter anderem auch auf Fahrgastbefragungen und -zählungen. Künftig werden auch anonymisierte Statistiken eines Mobilfunkproviders dazu beitragen, Busse und Bahnen besser zu koordinieren.

Unter strikter Einhaltung der Vorgaben des Datenschutzes beschafft die BVG dafür nun anonymisierte Daten zu den Ein-, Aus- und Umsteigern und Verkehrsverflechtungen¬. Sie basieren auf Daten der Telefónica Germany und werden der BVG von der Teralytics AG zur Verfügung gestellt. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“. In gleicher oder ähnlicher Form nutzen auch andere Verkehrsunternehmen und -verbünde Mobilfunkstatistiken, u.a. der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB).

Telefónica hat ein dreistufiges Anonymisierungsverfahren mit dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) entwickelt, bei dem jeglicher Personenbezug entfernt wird. Das patentierte Verfahren entspricht höchsten Sicherheitsstandards und wurde vom TÜV Saarland mit dem Siegel „Geprüfter Datenschutz“ zertifiziert. Dessen ungeachtet können die Kundinnen und Kunden von Teléfonica der Verwendung ihrer Daten jederzeit gegenüber dem Provider widersprechen.

Die BVG erhält nur Statistiken, bei denen keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind, und erhebt selbst keine Daten. Der Berliner Landesdatenschutz ist über das Vorhaben informiert.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zum Thema Verkehrsmeldungen erhielt ich von der BVG Pressestelle die Auskunft, dass dafür z.Zt. eine neue Schnittstelle auf BVG.de programmiert wird, was leider noch einige Wochen dauern kann.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Endlich mal 'ne Aussage, wenn auch erst mal keine wohlklingende.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Hallo zusammen!

Zitat
andre_de
Die Antriebskonzepte sind etwas unterschiedlich zwischen den Fernverkehrs-Dosto aus Österreich und den ODEG-Zügen. Erstere haben die Endwagen komplett angetrieben, die Mittelwagen (also auch die, die jetzt eingefügt werden), sind sowohl beim 4- als auch beim 6-Teiler antriebslos. Die Nahverkehrszüge sind schwächer motorisiert, da ist nur jeweils ein Drehgestell pro Endwagen angetrieben, die Mittelwagen beim 4-Teiler nicht und beim 6-Teiler ein Drehgestell eines Mittelwagens. Nichtsdestotrotz ist aber die 6-teilige Nahverkehrs-Version in Deutschland zugelassen, sodass sich auch eine Nachrüstung der 4-Teiler bewerkstelligen lassen sollte.

Richtig, die sechsteilige, ab 2015 gelieferte Westfalenbahn-Version (Westfalenbahn, nicht Westbahn!) scheint grundsätzlich mit den ODEG-KISS übereinzustimmen. Für einen Fünfteiler wäre aber vermutlich trotzdem eine eigene Zulassung nötig, aber ebenso vermutlich auch machbar. Man kann annehmen, dass Kostengründe den Ausschlag gegeben haben, die Verlängerung zu vermeiden. Und es wird natürlich mit jedem Jahr unwirtschaftlicher - denn bei den zusätzlichen Wagen müssen ja die Anschaffungskosten auf die "Restlaufzeit" des Basisfahrzeugs umgelegt werden.

Ein ganz anderer Punkt ist mir eben aufgefallen: Man liest ja immer wieder, dass die ODEG-KISS im Oberdeck etwas enger seien als beispielsweise die Schweizer Varianten, weil bei der ODEG-Variante das Lichtraumprofil G2 zugrundegelegt wurde (anstelle des G1). Diese Begründung ist aber offensichtlich Quatsch, denn das G2-Profil ist im gesamten oberen Bereich größer als das in der Schweiz verwendete G1-Profil. Anders wird ein Schuh daraus: Bei der ODEG-Variante wurden die Wagenkästen gegenüber der Schweizer Variante um je einen Meter verlängert. Das ist der Grund, warum sie (zum Glück nur oben) schmaler ausfallen mussten.

Hätte man nicht das deutsche G2- sondern wie zuvor das in der Schweiz maßgebliche G1-Profil zugrundegelegt, hätte man die verlängerten Wagenkästen oben noch stärker verjüngen müssen. Die Westfalenbahn-Version hat übrigens ebenfalls die um einen Meter verlängerten Wagenkästen. Die Westbahn-Fernverkehrsversion hat die kürzeren Wagenkästen im G1-Profil.

Viele Grüße
Manuel
Zitat
Bd2001
Zitat
andre_de
Bzgl. ETCS: Die Züge haben das bereits, es geht um die Hochrüstung auf Baseline 3. Ob das für die Strecke Berlin-Dresden Voraussetzung ist, um mit 200 km/h zu fahren, oder auch schon mit der jetzigen ETCS-Ausrüstung geht, weiß ich allerdings nicht.

Ja, baseline 3 ist Zugangsvoraussetzung für den Abschnitt Wünsdorf -Elsterwerda.

Und das "Blaue Wunder" namens Mehrsystemlok (EC Hamburg-Prag) hat das schon oder muss auch hier nachgerüstet werden?
Meinst Du den Vectron, glaube ja.
Zitat
Reißwolf
Und das "Blaue Wunder" namens Mehrsystemlok (EC Hamburg-Prag) hat das schon oder muss auch hier nachgerüstet werden?

Zitat
Nordender
Meinst Du den Vectron, glaube ja.

Geile Fragestellung, geile Antwort :)))

Viele Grüße
Manuel
Zitat
manuelberlin
Zitat
Reißwolf
Und das "Blaue Wunder" namens Mehrsystemlok (EC Hamburg-Prag) hat das schon oder muss auch hier nachgerüstet werden?

Zitat
Nordender
Meinst Du den Vectron, glaube ja.

Geile Fragestellung, geile Antwort :)))

Viele Grüße
Manuel

Als "Blaues Wunder" kenne ich den Vectron MS der CD nicht, schon sehr komische Bezeichung dafür.
Zumindest lt. Prospekt lässt sich das Teil mit ECTS ausrüsten und bestellen.
Also als " Blaues Wunder " wurde doch damals mal der Versuchszug der Baureihe ET 170 (ab 1970: Baureihe 278) der S-Bahn in Berlin bezeichnet.

[de.wikipedia.org]
Zitat
S-Bahnberlin28
Also als " Blaues Wunder " wurde doch damals mal der Versuchszug der Baureihe ET 170 (ab 1970: Baureihe 278) der S-Bahn in Berlin bezeichnet.

[de.wikipedia.org]

Blaues Wunder ist auch eine Elbbrücke in Dresden, die die Stadtteile Blasewitz und Loschwitz verbindet.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
BVG Pressemitteilung
Berlin, 17. Oktober 2019

Besser planen können

Zehn U-Bahn-, 22 Straßenbahn- und über 150 Buslinien, dazu sechs Fähren. 7500 Bahnhöfe und Haltestellen, 3200 Fahrzeuge, mehr als 35.000 Fahrten am Tag: Das Nahverkehrsangebot der Berliner Verkehrsbetriebe ist ein hochkomplexes System. Die Angebotsplaner der BVG arbeiten ständig daran, es im Sinne der täglich rund drei Millionen Fahrgäste weiter auszubauen und Fahrpläne, Anschlüsse und Verbindungen zu optimieren, damit die Berlinerinnen und Berliner und die vielen Besucher der Stadt in Zukunft noch besser an ihr Ziel kommen.

Bei ihren Planungen greifen die Experten der BVG natürlich nicht nur auf ihre jahrzehntelange Erfahrung zurück, sondern auch auf verschiedenste Statistiken, Modelle und Informationen, unter anderem auch auf Fahrgastbefragungen und -zählungen. Künftig werden auch anonymisierte Statistiken eines Mobilfunkproviders dazu beitragen, Busse und Bahnen besser zu koordinieren.

Unter strikter Einhaltung der Vorgaben des Datenschutzes beschafft die BVG dafür nun anonymisierte Daten zu den Ein-, Aus- und Umsteigern und Verkehrsverflechtungen¬. Sie basieren auf Daten der Telefónica Germany und werden der BVG von der Teralytics AG zur Verfügung gestellt. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“. In gleicher oder ähnlicher Form nutzen auch andere Verkehrsunternehmen und -verbünde Mobilfunkstatistiken, u.a. der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB).

Telefónica hat ein dreistufiges Anonymisierungsverfahren mit dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) entwickelt, bei dem jeglicher Personenbezug entfernt wird. Das patentierte Verfahren entspricht höchsten Sicherheitsstandards und wurde vom TÜV Saarland mit dem Siegel „Geprüfter Datenschutz“ zertifiziert. Dessen ungeachtet können die Kundinnen und Kunden von Teléfonica der Verwendung ihrer Daten jederzeit gegenüber dem Provider widersprechen.

Die BVG erhält nur Statistiken, bei denen keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind, und erhebt selbst keine Daten. Der Berliner Landesdatenschutz ist über das Vorhaben informiert.

Lt. Morgenpost soll die BVG dafür eine Viertelmillion Euro gezahlt haben.
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
S-Bahnberlin28
Also als " Blaues Wunder " wurde doch damals mal der Versuchszug der Baureihe ET 170 (ab 1970: Baureihe 278) der S-Bahn in Berlin bezeichnet.

[de.wikipedia.org]

Blaues Wunder ist auch eine Elbbrücke in Dresden, die die Stadtteile Blasewitz und Loschwitz verbindet.

Sorry, hatte meinen Begriff aus diesem Artikel hier. Unter dem Bild ganz unten wird die so genannt:
MDR: Stündlich Berlin Dresden
Die Morgenpost meldete vor 5min eine brennende S-Bahn im Bf.Bellevue mit Verletzten.

Hintergründe noch unklar.
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