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Ausschreibung System Stadtbahn
geschrieben von merlinbt01 
Zitat
Arnd Hellinger

Jein. Sie dürfen aber Referenzen fordern, wonach ein Bieter vergleichbare Leistungen schon einmal irgendwo erfolgreich erbracht hat, und diese überprüfen.

Und was man da as Bremen so hörte war von erfolgreich recht weit entfernt.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
phönix
Ist es nicht eher so, dass die Vita der Angestellten des Bewerbers im Bewerberverfahren überhaupt keine Rolle spielen dürfte?

Überhaupt keine auch nicht unbedingt, aber es müsste schon etwas strafbares, unverjährtes und inhaltlich relevantes sein, damit es eine Rolle spielen darf. Ich denke nicht, dass es hier ernsthafte Gründe gibt, die im Verfahren berücksichtigt werden dürften. Bei Ausschreibungen, an denen ich in den letzten Jahren so teilgenommen habe, gab es z.B. Selbstauskünfte, ob Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung oder Korruption gegen mich anhängig sind oder es gar entsprechende Urteile gibt. Ob ich persönlich für mein jetziges Unternehmen oder frühere Arbeitgeber fachliche Fehler gemacht habe, war dagegen nicht direkt formelles Vergabekriterium. Andererseits kam es durchaus vor, dass neue Kundinnen bei alten Kundinnen nachgefragt haben und eine Empfehlung erhalten haben.
Zitat
Harald Tschirner
[www.berliner-zeitung.de]

Zitat
Berliner Zeitung
Hongkonger Unternehmen möchte Berliner S-Bahnlinien betreiben

Die größte Ausschreibung der Berliner Verkehrsgeschichte hat begonnen. Zu den Teilnehmern gehört auch ein alter Bekannter.

Der Bahn- und Busbetreiber Transdev ist ebenfalls unter den Antragstellern. Dessen Deutschland-Chef ist in Berlin kein Unbekannter: Tobias Heinemann leitete die Berliner S-Bahn - bis er 2009 abgesetzt wurde.

In Asien sind viele Vorschriften, Vorstellungen, Gewohnheiten und Gebrauch völlig anders als in Europa. Daher bezweifele ich, ob das Hongkonger Unternehmen mit unseren Bedingungen gut klarkommt.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.02.2021 23:56 von Henning.
Zitat
Henning
In Asien sind viele Vorschriften, Vorstellungen, Gewohnheiten und Gebrauch völlig anders als in Europa. Daher bezweifele ich, ob das Hongkonger Unternehmen mit unseren Bedingungen gut klarkommt.

Ein Unternehmen, das sich um deutsche Aufträge bewirbt, muss auch nach den hiesigen Gesetzen und Regularien fahren.
Da wird dann ein deutsches Tochterunternehmen gegründet, das mit entsprechendem fachmännischen Know-How in Sachen Personal
und Rechtssicherheit ausgestattet wird und dann wird nach jeweiligem Landesrecht der Bahnbetrieb organisiert und durchgeführt.

Auch gibt es nach Bezuschlagung Verträge, die Vorgehensweisen definieren.
Zitat
Henning
Zitat
Harald Tschirner
[www.berliner-zeitung.de]

Zitat
Berliner Zeitung
Hongkonger Unternehmen möchte Berliner S-Bahnlinien betreiben

Die größte Ausschreibung der Berliner Verkehrsgeschichte hat begonnen. Zu den Teilnehmern gehört auch ein alter Bekannter.

Der Bahn- und Busbetreiber Transdev ist ebenfalls unter den Antragstellern. Dessen Deutschland-Chef ist in Berlin kein Unbekannter: Tobias Heinemann leitete die Berliner S-Bahn - bis er 2009 abgesetzt wurde.

In Asien sind viele Vorschriften, Vorstellungen, Gewohnheiten und Gebrauch völlig anders als in Europa. Daher bezweifele ich, ob das Hongkonger Unternehmen mit unseren Bedingungen gut klarkommt.

Im Stockholm auch. Und da fahren sie schon!

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Tugäsa ägänst caurona!
Zitat
Arnd Hellinger

Den Aufgabenträgern VBN (Großraum Bremen) und VRR (Rhein-Ruhr) ist er allerdings auch nach seinem Wiederauftauchen bei Transdev - zwischendurch wollte er auch noch den Kenianern das Ruinieren ihrer Eisenbahn beibringen - eher als jemand bekannt, der es nach dem Gewinn einer Ausschreibung mit dem Einhalten von Qualitätszusagen nicht allzu genau nimmt. Ich hoffe, die Damen Günther und Henckel behalten dies bei Angebotsbewertung sowie ggf. Zuschlagerteilung im Hinterkopf...

Im "Hinterkopf haben" ist aber kein juristisch stichfestes Argument um einen Bieter ausschließen zu können. Zunächst fand der Teilnahmewettbewerb statt. Wenn tatsächlich ein Bieter ausgeschlossen werden müsste, müsste nun schon der Teilnahmeantrag abgelehnt werden. Dann brauchen sie erst gar kein Angebot schreiben. Dann wäre aber erst recht fraglich warum damals im Jahre 2012, im ersten Verfahren, die S-Bahn Berlin GmbH nicht schon ausgeschlossen wurde.

Die Hürden zum Ausschluss sind hoch. Der Auftraggeber muss schon klar benennen warum er einen Bieter nicht für leistungsfähig genug hält und alle Bieter entsprechend werten. Und nach Nase wird eh nicht ausgeschlossen. Egal wie man nun zu Herrn Heinemann steht, ob er zur Betriebsaufnahme 2028 (?) noch bei Trandev arbeitet, bei MTR Hongkong, der Länderbahn oder die marokkanische Eisenbahn berät kann doch heute kein Mensch wissen.

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Tugäsa ägänst caurona!
Zitat
Logital
Im Stockholm auch. Und da fahren sie schon!

Crossrail in London wird auch von der MTR Corporation betrieben, das kann man wohl am ehesten als "S-Bahn" im Vereinigten Königreich bezeichnen, so wie die U-Bahn Hongkongs selbst nach deutschen Maßstäben eigentlich auch eher eine S-Bahn (mit sehr hoher Taktung) ist. Dort haben sie (bisher) aber keine Konkurrenz zu befürchten.

Ein wenig Wettbewerb nach britischem Vorbild kann ich durchaus auch etwas Gutes abgewinnen. Allerdings kommt es am Ende eben immer auf die Regulierung an. Ob der Senat da die richtigen Weichen stellt, kann ich nicht beurteilen.
Man wollte in BW nach den ganzen Schlechtleistungen über Jahre ja DB Regio auschließen- da kam an auch nicht mit durch...das Thema Heinemann wird in Berlin jedenfalls immer Wellen schlagen. Nach dem Desaster immer noch in der Branche, eigentlich nicht zu fassen.
Möglich, dass es schon zigfach besprochen wurde, aber ich hab's nicht auf dem Schirm - wie hoch ist denn der Heinemann-Anteil am S-Bahn-Desaster und wie hoch sind die Anteile vom Bund, vom Land Berlin und vom DB-Konzern, die maßgeblich mit ihren finanziellen Vorgaben zum destruktiven Handeln beigetragen haben?

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Serviervorschlag
Zitat
Philipp Borchert
Möglich, dass es schon zigfach besprochen wurde, aber ich hab's nicht auf dem Schirm - wie hoch ist denn der Heinemann-Anteil am S-Bahn-Desaster und wie hoch sind die Anteile vom Bund, vom Land Berlin und vom DB-Konzern, die maßgeblich mit ihren finanziellen Vorgaben zum destruktiven Handeln beigetragen haben?

Viele Ursachen und Verantwortlichkeiten, unbestritten. Ich bin damit nur immer etwas vorsichtig, weil das dann schnell zu der Herleitung führt, dass eigentlich niemand so richtig Schuld ist und alle nur ihren Job gemacht haben und es sowieso eben einfach passiert ist.

Konkret Herr Heinemann: Er war als Chef der S-Bahn Berlin für das betriebliche Ergebnis verantwortlich (ebenso wie für das kommerzielle). Wenn er zu der Erkenntnis gekommen wäre, dass das einfach nicht mehr zusammenpasst und er als S-Bahn-Chef die Auswirkungen der verordneten Sparmaßnahmen auf den Betrieb nicht mehr verantworten kann, dann hätte er eben hinschmeißen müssen. Wäre zumindest ein deutliches Signal gewesen, auch nach außen hin. Hat er aber nicht, sondern schön die ganzen Vorgaben fleißig umgesetzt. Da muss er sich dann auch im Nachhinein die Frage nach seiner Schuld und Verantwortung gefallen lassen. Ist quasi genau das gleiche wie bei der gescheiterten Frau Nikutta.

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de
Viele Ursachen und Verantwortlichkeiten, unbestritten. Ich bin damit nur immer etwas vorsichtig, weil das dann schnell zu der Herleitung führt, dass eigentlich niemand so richtig Schuld ist und alle nur ihren Job gemacht haben und es sowieso eben einfach passiert ist.

Konkret Herr Heinemann: Er war als Chef der S-Bahn Berlin für das betriebliche Ergebnis verantwortlich (ebenso wie für das kommerzielle). Wenn er zu der Erkenntnis gekommen wäre, dass das einfach nicht mehr zusammenpasst und er als S-Bahn-Chef die Auswirkungen der verordneten Sparmaßnahmen auf den Betrieb nicht mehr verantworten kann, dann hätte er eben hinschmeißen müssen. Wäre zumindest ein deutliches Signal gewesen, auch nach außen hin. Hat er aber nicht, sondern schön die ganzen Vorgaben fleißig umgesetzt. Da muss er sich dann auch im Nachhinein die Frage nach seiner Schuld und Verantwortung gefallen lassen. Ist quasi genau das gleiche wie bei der gescheiterten Frau Nikutta.

Viele Grüße
André

Gut gesagt. In der Verantwortung stand eben nicht der DB Konzern, der Bund usw., sondern konkret der Geschäftsführer der Berliner S-Bahn. Man muss sich eben auch fragen, wenn so ein Manager wieder kommt und nochmals Sparauflagen bekommt, setzt er diese dann wieder so durch? Das Betriebsklima soll zu seinen Zeiten auch ein deutlich anderes gewesen sein und offensichtlich ungeachtet technischem Expertenwissen wurden die wirtschaftlichen Belange betrachtet.
Wenn man sich vorstellt, dass eigentlich alle BR 485 seit Jahren ausgemustert sein sollten (ohne entsprechenden Ersatz), aber der Leistungsumfang im Groben ähnlich ist: Da kann jeder doch heute nur den Kopf schütteln.

Die Berliner Linienchronik (+Stationierungen BVG) 1876-2021
Zitat
485er-Liebhaber
Zitat
andre_de
Viele Ursachen und Verantwortlichkeiten, unbestritten. Ich bin damit nur immer etwas vorsichtig, weil das dann schnell zu der Herleitung führt, dass eigentlich niemand so richtig Schuld ist und alle nur ihren Job gemacht haben und es sowieso eben einfach passiert ist.

Konkret Herr Heinemann: Er war als Chef der S-Bahn Berlin für das betriebliche Ergebnis verantwortlich (ebenso wie für das kommerzielle). Wenn er zu der Erkenntnis gekommen wäre, dass das einfach nicht mehr zusammenpasst und er als S-Bahn-Chef die Auswirkungen der verordneten Sparmaßnahmen auf den Betrieb nicht mehr verantworten kann, dann hätte er eben hinschmeißen müssen. Wäre zumindest ein deutliches Signal gewesen, auch nach außen hin. Hat er aber nicht, sondern schön die ganzen Vorgaben fleißig umgesetzt. Da muss er sich dann auch im Nachhinein die Frage nach seiner Schuld und Verantwortung gefallen lassen. Ist quasi genau das gleiche wie bei der gescheiterten Frau Nikutta.

Viele Grüße
André

Gut gesagt. In der Verantwortung stand eben nicht der DB Konzern, der Bund usw., sondern konkret der Geschäftsführer der Berliner S-Bahn. Man muss sich eben auch fragen, wenn so ein Manager wieder kommt und nochmals Sparauflagen bekommt, setzt er diese dann wieder so durch? Das Betriebsklima soll zu seinen Zeiten auch ein deutlich anderes gewesen sein und offensichtlich ungeachtet technischem Expertenwissen wurden die wirtschaftlichen Belange betrachtet.

Die Beispiele Nikutta und Heinemann zeigen leider auch, was sehr grundsätzlich falsch in unserer Gesellschaft läuft: je höher das Gehalt, desto weniger Verantwortung muss getragen werden. Dabei werden hohe Gehälter ja gerade mit der Verantwortung gerechtfertigt, mit der sie angeblich einhergehen - und wäre diese Verantwortung tatsächlich gegeben, wären sie auch gerechtfertigt. Stattdessen werden die Köpfe eingezogen, sobald es ernst wird.
Zitat
Knut Rosenthal
Ein Unternehmen, das sich um deutsche Aufträge bewirbt, muss auch nach den hiesigen Gesetzen und Regularien fahren.
Da wird dann ein deutsches Tochterunternehmen gegründet, das mit entsprechendem fachmännischen Know-How in Sachen Personal
und Rechtssicherheit ausgestattet wird und dann wird nach jeweiligem Landesrecht der Bahnbetrieb organisiert und durchgeführt.
Erstes Satz trifft schon mal den Nagel auf den Kopf. Aber: wie lange würde ein nicht in Deutschland ansässiges Verkehrsunternehmen denn brauchen, um sich die nötige "Expertise" einzukaufen und die Verkehrsplaner, Rechtsanwälte, Lokführer usw. so zu einem "Team" zusammenzubringen, daß was Produktives für den Berliner Nahverkehr dabei rauskommt ? Ich tippe auf 5 Jahre Anlaufzeit.
Zitat
def
Die Beispiele Nikutta und Heinemann zeigen leider auch, was sehr grundsätzlich falsch in unserer Gesellschaft läuft: je höher das Gehalt, desto weniger Verantwortung muss getragen werden. Dabei werden hohe Gehälter ja gerade mit der Verantwortung gerechtfertigt, mit der sie angeblich einhergehen - und wäre diese Verantwortung tatsächlich gegeben, wären sie auch gerechtfertigt. Stattdessen werden die Köpfe eingezogen, sobald es ernst wird.

Du hast zu 1000 % Recht. Aus diesem Grund sollte Transdev besser nicht den Zuschlag bekommen, da dort Heinemann der Sprecher der Geschäftsführung ist.
Zitat
Henning
Zitat
def
Die Beispiele Nikutta und Heinemann zeigen leider auch, was sehr grundsätzlich falsch in unserer Gesellschaft läuft: je höher das Gehalt, desto weniger Verantwortung muss getragen werden. Dabei werden hohe Gehälter ja gerade mit der Verantwortung gerechtfertigt, mit der sie angeblich einhergehen - und wäre diese Verantwortung tatsächlich gegeben, wären sie auch gerechtfertigt. Stattdessen werden die Köpfe eingezogen, sobald es ernst wird.

Du hast zu 1000 % Recht. Aus diesem Grund sollte Transdev besser nicht den Zuschlag bekommen, da dort Heinemann der Sprecher der Geschäftsführung ist.

Ich finde, man kann gar nicht zu 1000 % recht haben!
Zitat
andre_de
Zitat
Henning
Zitat
def
Die Beispiele Nikutta und Heinemann zeigen leider auch, was sehr grundsätzlich falsch in unserer Gesellschaft läuft: je höher das Gehalt, desto weniger Verantwortung muss getragen werden. Dabei werden hohe Gehälter ja gerade mit der Verantwortung gerechtfertigt, mit der sie angeblich einhergehen - und wäre diese Verantwortung tatsächlich gegeben, wären sie auch gerechtfertigt. Stattdessen werden die Köpfe eingezogen, sobald es ernst wird.

Du hast zu 1000 % Recht. Aus diesem Grund sollte Transdev besser nicht den Zuschlag bekommen, da dort Heinemann der Sprecher der Geschäftsführung ist.

Ich finde, man kann gar nicht zu 1000 % recht haben!

Da geb ich dir zu 500% Recht!

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Tugäsa ägänst caurona!
Zitat
andre_de
Zitat
Henning
Zitat
def
Die Beispiele Nikutta und Heinemann zeigen leider auch, was sehr grundsätzlich falsch in unserer Gesellschaft läuft: je höher das Gehalt, desto weniger Verantwortung muss getragen werden. Dabei werden hohe Gehälter ja gerade mit der Verantwortung gerechtfertigt, mit der sie angeblich einhergehen - und wäre diese Verantwortung tatsächlich gegeben, wären sie auch gerechtfertigt. Stattdessen werden die Köpfe eingezogen, sobald es ernst wird.

Du hast zu 1000 % Recht. Aus diesem Grund sollte Transdev besser nicht den Zuschlag bekommen, da dort Heinemann der Sprecher der Geschäftsführung ist.

Ich finde, man kann gar nicht zu 1000 % recht haben!

Ich finde, man muss nicht zu 200% alles kommentieren, was keinen Sinn ergibt, nur weil es von Henning kommt!
So eine Äußerung könnte zu 700% auch von jemandem anderen kommen und würde dann zu 500% unkommentiert stehengelassen.
Zitat
andre_de
Zitat
Henning
Zitat
def
Die Beispiele Nikutta und Heinemann zeigen leider auch, was sehr grundsätzlich falsch in unserer Gesellschaft läuft: je höher das Gehalt, desto weniger Verantwortung muss getragen werden. Dabei werden hohe Gehälter ja gerade mit der Verantwortung gerechtfertigt, mit der sie angeblich einhergehen - und wäre diese Verantwortung tatsächlich gegeben, wären sie auch gerechtfertigt. Stattdessen werden die Köpfe eingezogen, sobald es ernst wird.

Du hast zu 1000 % Recht. Aus diesem Grund sollte Transdev besser nicht den Zuschlag bekommen, da dort Heinemann der Sprecher der Geschäftsführung ist.

Ich finde, man kann gar nicht zu 1000 % recht haben!

Natürlich gehen manche Sachen zu 1000 %. Siehe [www.express.de]
Gibt es auch einen Thread "Ausschreibung System Nord-Süd-Tunnel"?

Bin mit der Forumssuche nicht fündig geworden. Wüsste auch nicht warum man das trennen sollte.

Im Corona-Thread ging es ja um das Potenzial der Stettiner Bahn.

Im NVP ist vorgesehen (Zielnetz 2030):

die S2 komplett mit Vollzügen,
Die S8 und S86 mit Dreiviertelzügen.
(wie auch S15 und S25)

Nun werden die Unternehmen der Berliner S-Bahn in den 30er Jahren irgendwann nur noch 21 Viertelzüge besitzen, die vermutlich im Ringvertrag feststecken. Der Rest werden Halbzüge sein.

Finde den Fehler.


Wenn man nun eh die S8 in Blankenburg kuppelt, wäre ich für:

S2 wie gehabt mit Vollzügen (am besten alle 10 Minuten bis Bernau)
S8 mit Vollzügen bis Blankenburg, der hintere Zugteil fährt nach 2 Minuten weiter bis Birkenwerder oder Hohen Neuendorf. Der vordere Halbzug fährt nach Buch.
Dann würde auf der S86 vllt. auch ein Halbzug reichen und von Buch bis Bornholmer Str. gäbe es einen glatten 5-Minuten-Takt.

Soweit zu Fantasien und Gelüsten.


Findet man in den öffentlich zugänglichen Ausschreibungsunterlagen Hinweise über geplante Zuglängen? Wenn ja, hat jemand einen direkten Verweis?
Da für beide Netze nur Halbzüge vorgesehen sind und die S8 aus dem Ringvertrag herausgelöst wird, läuft es auf Völlzüge hinaus, die in Blankenburg gestärkt und geschwächt werden. Und idealerweise sollten auf dem Ostring dann auch keine kurzen Züge fahren, also wäre der Vollzug auch für die S86 das Mittel der Wahl.

Die S9-Kurve am Ostkreuz bleibt aber wohl ein Fremdkörper im Netz, der nur alle 20 Minuten betrieben wird und Spindlersfeld bleibt der "Blinddarm" des Netzes, ebenfalls keine Verdichtung vorgesehen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
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