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Stand der Straßenbahnplanungen
geschrieben von Marienfelde 
> Die aktuelle Lösung finde ich sehr gut,

Was findest Du an der Lösung gut, sie erreicht doch niemanden, außer die Schallschutzwand der Bahn. Die Wohngebiete in Richtung Westen werden kaum erschlossen. Das neue Gebiet auch nur sehr unvollkommen. Wenn man die Straßenbahn an beiden S-Bahnhöfen entlang führt, ist das natürlich sinnvoll, aber dann muss es in großem Bogen weiter westlich verlaufen. Für die Planung stand ja eine riesen Fläche offen. Die Granitzstraße ist so beschaffen, dass man die Tram auf der Ostseite vollständig parallel führen kann, weil es dort keine Bebauung bisher gibt. Die Möglichkeiten sind überhaupt nicht ausgereitzt.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
😂 🤮 😉😝🤦👍🤔 🙄😏
Gucke dir bitte nochmals die Pläne dazu an. Wo die neuen Wohnhäuser stehen, wo die Trasse entlang geht und wie es um die Baufreiheit der Seitenlage Granitzstraße auf gesamter Länge bestellt ist.
Du willst sagen: Weil dort, wo die Straßenbahn sinnvollerweise lang führen sollte, kann sie nicht fahren, weil im Rahmen der gleichen Planung dort Häuser vorgesehen sind?

Dann ist aber der Grund für den Trassenschlenker entweder (a) eine dilettantisch Planung (b) eine Planung, die auf dilettantisch Vorgaben seitens des Auftraggebers beruht oder (c) eine standardisierte Bewertung, bei der die Faktoren dilettantisch - nicht im Sinne der Mobilitätsbedürfnisse - gewichtet wurden.

und definitiv nicht "weil da Häuser hinkommen"



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.08.2021 21:56 von PassusDuriusculus.
Eine Straßenbahn in Mittellage oder östlicher (Verwechslung?) Seitenlage Granitzstraße über die gesamte Länge von vorn bis hinten kann man machen nur wieviele LSA braucht es dann nochmal und wie schnell soll die Tram dann noch sein im Vergleich zur Trassenführung vom Siegerentwurf?

PS: Nein, die Worte die du mir in den Mund legst, das will ich nicht sagen.


Also die Straßenbahn zum Bahnhof Heinersdorf zu führen ist sinnvoll. Von dort aus sie erstmal entlang der Bahn zu führen ist auch sinnvoll, denn man hat ja nichts von der Führung einer Bahn durchs Wohngebiet, wenn sie dort nicht hält. Rechtzeitig vor der nächsten Haltestelle erfolgt eine Verschwenkung zur Mitte des Gebiets. Das leuchtet mir so eigentlich auch ein.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
ECG7C
Also ich finde du übertreibst, warum machst du das? Da nur ein Teil der neuen Trasse "einen weiten Bogen" vollführt. Deine Argumentation ist polemisch und unsachlich.

Ich finde das nicht. Und um trotzdem sachlich zu antworten: Die an der Zielgruppe weit vorbeiführende Streckenführung ist ja nicht nur hier am Pankower Tor (auf immerhin der Hälfte der Strecke) der Fall, sondern im gleichen Umfang auch östlich der Prenzlauer Promenade.
Zitat
Nemo
Also die Straßenbahn zum Bahnhof Heinersdorf zu führen ist sinnvoll.

Isoliert betrachtet ja. In der Abwägung mehrerer Aspekte dann allerdings nicht zwingend sinnvoll. Welche wichtigen Umsteigebeziehungen ergeben sich denn aus Deiner Sicht, die es wert sind, dafür derartig viel Erschließungspotential liegenzulassen? Hinweis: Der S-Bahnhof ist auf der anderen Seite bereits mit der 50 verknüpft, und die kommt auch am S-Bf Pankow vorbei.

Zitat
Nemo
Von dort aus sie erstmal entlang der Bahn zu führen ist auch sinnvoll, denn man hat ja nichts von der Führung einer Bahn durchs Wohngebiet, wenn sie dort nicht hält.

Hä? Bei einer Führung durch ein Wohngebiet hält die Straßenbahn dort natürlich auch regelmäßig. Genau dafür ist sie ja da, und nicht dafür, dass sie zum Selbstzweck ohne Störung der doofen Fahrgäste möglichst schnell und ohne Halt über die Wiese rast.
Was in der Diskussion natürlich ganz so zum tragen kommt, sind die überlokalen Aspekte an der Streckenführung. Die Leute, die aus Heinersdorf/Blankenburg/Weißensee in den Bahnen sitzen profitieren natürlich von dieser beschleunigten weil weitgehend störungsfreien Linienführung.

Ohne die Daten zu kennen und nur anhand des Bildes hätte ich erwartet, dass eine Strecke weiter die Granitzstraße und dann diagonal abbiegend Richtung Promenade und Heinersdorf eine sehr gute Lösung gewesen wäre. Nur wär das dann wohl quer über die Fläche des geplanten Möbelhauses gegangen.
Zitat
X-Town Traffic
Nächste Informationsveranstaltung zur Straßenbahn zum Potsdamer Platz am 25.08.:

[mein.berlin.de]

Nur zur Erinnerung. Heute Abend ist es soweit ;)
Zitat
andre_de
Zitat
Nemo
Also die Straßenbahn zum Bahnhof Heinersdorf zu führen ist sinnvoll.

Isoliert betrachtet ja. In der Abwägung mehrerer Aspekte dann allerdings nicht zwingend sinnvoll. Welche wichtigen Umsteigebeziehungen ergeben sich denn aus Deiner Sicht, die es wert sind, dafür derartig viel Erschließungspotential liegenzulassen? Hinweis: Der S-Bahnhof ist auf der anderen Seite bereits mit der 50 verknüpft, und die kommt auch am S-Bf Pankow vorbei.

Ich bin zwar nicht Nemo und antworte auf einen Beitrag von letzter Woche, aber egal: Entlang der Stettiner Bahn (v.a. in Buch) gibt es ja doch einiges an Arbeitsplätzen. Nicht nur auf dem Weg zu diesen würde ein Halt am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf Verbindungen zwischen Norden und Osten gegenüber dem Umweg über Pankow um mindestens 10 min beschleunigen. Konsequenterweise müsste die Haltestelle dann natürlich auch möglichst nah am S-Bahnhof und an der 50 liegen, sonst ist das nichts Halbes und nichts Ganzes.
Hier ein ungewöhnlich umfangreicher Tweet von Senatorin Günther, zum Stand der Straßenbahnplanungen.

Inhaltlich möchte ich das gerade nicht kommentieren
Zitat
Latschenkiefer
Hier ein ungewöhnlich umfangreicher Tweet von Senatorin Günther, zum Stand der Straßenbahnplanungen.

Inhaltlich möchte ich das gerade nicht kommentieren

Leider verwechselt sie massiv Papier mit Wirklichkeit. Und "Ab 2023 rollen wieder Straßenbahnen durch Moabit." wird auch beim ständigen Wiederholen nicht richtiger. Die mangelnde Ortskenntnis ist eher peinlich.
Zitat
andre_de
Zitat
Latschenkiefer
Hier ein ungewöhnlich umfangreicher Tweet von Senatorin Günther, zum Stand der Straßenbahnplanungen.

Inhaltlich möchte ich das gerade nicht kommentieren

Leider verwechselt sie massiv Papier mit Wirklichkeit. Und "Ab 2023 rollen wieder Straßenbahnen durch Moabit." wird auch beim ständigen Wiederholen nicht richtiger. Die mangelnde Ortskenntnis ist eher peinlich.

Wieso stimmt der Satz nicht? Mal abgesehen davon, dass auch jetzt schon Bahnen durch Moabit rollen, wenngleich nur im Randbereich. Sie spricht ja von dem Fertistellungstermin Turmstraße I in 2023. Wo ist da denn der Fehler?
Wahrscheinlich meint Andre genau das. Sie fahren ja heute schon wieder durch Moabit, wenn auch nur ganz am Rande.
Zitat
andre_de
Zitat
Latschenkiefer
Hier ein ungewöhnlich umfangreicher Tweet von Senatorin Günther, zum Stand der Straßenbahnplanungen.

Inhaltlich möchte ich das gerade nicht kommentieren

Leider verwechselt sie massiv Papier mit Wirklichkeit. Und "Ab 2023 rollen wieder Straßenbahnen durch Moabit." wird auch beim ständigen Wiederholen nicht richtiger. Die mangelnde Ortskenntnis ist eher peinlich.

Obwohl das stimmt, freue ich mich dennoch über diese Tweets. Warum? Weil sie deswegen "getweetet" wurden, weil es in Berlin gar nicht so wenige Menschen gibt, die für den Ausbau der Straßenbahn sind.

Auch die optimistische Herangehensweise von Holger Orb hinsichtlich der temporären Endstelle Kulturforum ist meines Erachtens keine schlechte Nachricht. Die richtige Herangehensweise wird hier erkennbar: Die Freundinnen und Freunde der Tram sollten einfach immer weitermachen,

Marienfelde.
Zitat
Latschenkiefer
Wahrscheinlich meint Andre genau das. Sie fahren ja heute schon wieder durch Moabit, wenn auch nur ganz am Rande.

Genau. "Am Rande" ist übrigens sehr relativ. Heute reicht die Straßenbahn einen reichlichen Kilometer nach Moabit rein (gerechnet bis zur Spitze Invalidenstraße / Alt-Moabit). Das verlängert sich dann mit der Neubaustrecke um rund 1,5 Kilometer (Streckenlänge, Luftlinie ist kürzer). Frau Popp hat beim Spatenstich übrigens den gleichen Unsinn von ihren vorgefertigten Kärtchen abgelesen.
Zitat
Marienfelde
Zitat
andre_de
Zitat
Latschenkiefer
Hier ein ungewöhnlich umfangreicher Tweet von Senatorin Günther, zum Stand der Straßenbahnplanungen.

Inhaltlich möchte ich das gerade nicht kommentieren

Leider verwechselt sie massiv Papier mit Wirklichkeit. Und "Ab 2023 rollen wieder Straßenbahnen durch Moabit." wird auch beim ständigen Wiederholen nicht richtiger. Die mangelnde Ortskenntnis ist eher peinlich.

Obwohl das stimmt, freue ich mich dennoch über diese Tweets. Warum? Weil sie deswegen "getweetet" wurden, weil es in Berlin gar nicht so wenige Menschen gibt, die für den Ausbau der Straßenbahn sind.

Und wieder massenhaft Kommentare drunter, man sollte die Strecken als U-Bahn bauen um oben mehr Platz zu haben...
Zitat
VvJ-Ente
Und wieder massenhaft Kommentare drunter, man sollte die Strecken als U-Bahn bauen um oben mehr Platz zu haben...

Das relativiert sich ja durch weitere Tweets die klarstellen warum eine Straßenbahnstrecke besser als eine U-Bahnstrecke ist.
Zitat
Regine Günther
Übrigens: 12 der 16 Neubauprojekte sind derzeit parallel im Bau oder in Planung.

Welche ist denn die zwölfte Strecke im Bau/in Planung? Mir fallen gerad nur 11 ein.

In Bau
1) WiSta II
2) Turmstraße I

In Planung (wobei teilweise nur grobe Vorplanung)
3) Ostkreuz
4) Mahlsdorf
5) Turmstraße II
6) Potsdamer Platz/Kulturforum
7) Hermannplatz
8) Pankower Tor
9) Blankenburger Süden
10) Urban Tech Republic
11) Wasserstadt/Gartenfeld

Noch nicht in Planung (soweit ich weiß)
12) Hallesches Tor/Mehringdamm
13) Sonnenallee/Urbanstraße/Streesemannstraße
14) S+U Rathaus Steglitz
15) Falkenhagener Feld
16) Staaken/Heerstraße

(Strecken mit vordringlichem Bedarf gemäß der getwitterten Grafik)
Mahlsdorf zu zählen finde ich schon rechts absurd. Dort entshet nicht eine neue Haltestelle. Wenn ich das zähle könnte ich genauso gut die Dörpfledstraße aufnehmen.

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Das Gegenteil von ausbauen ist ausbauen.
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