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[MoPo] U-Bahnhof Mohrenstr. soll umbenannt werden...
geschrieben von micha774 
Zitat
Ruhlebener
Zitat
PassusDuriusculus
Das ist quatsch

Natürlich ist es Quatsch. Es ist alles Quastch. "Die Radfahrer" inkludiert schon deutschgrammatisch gesehen Männer, Frauen, Asexuelle, Bisexuelle, Fluidsexuelle usw., also alle Personen, die am Radfahren sind. Die sog. "gegenderte" schreib- und sprichweise ist dagegen nicht inklusiv, denn es spezifiziert ausschliesslich diejenige, die sich als spezifisch männlich oder spezifisch weiblich angesprochen fühlen.

Anstatt gendergetrennte schreib- und sprichweise politisch zu forcieren, sollten einfache genderneutrale schreib- und sprichweise gefunden und advanciert werden.


Ja genau da hast du vollkommen recht

und der/die Fahrende ist etwas genderneutraler als der Fahrer/die Fahrerin

Nur mit dem kleinen semantischen Problem, dass nach Dienstschluss eine Fahrerin keine Fahrende mehr ist... (außer vielleicht noch auf dem nach-Hause-Weg) ;-)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.08.2020 23:19 von PassusDuriusculus.
Was hat das alles mit der Umbenennung zu tun?

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
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B-V 3313
Was hat das alles mit der Umbenennung zu tun?
Eine ganze Menge - es geht um die Vermeidung von Begriffen, die irgend jemanden stören könnten. Der Grund kann ernsthaft sein, aber auch total lächerlich.

Es gibt ja sogar die Vermutung, Herr Amo hätte auch in der Mohrenstraße gewohnt. Wenn das zutrifft, würde doch der Name nach wie vor passen.

Freundliche Grüße
Horst Buchholz - histor
Zitat
histor
Eine ganze Menge - es geht um die Vermeidung von Begriffen, die irgend jemanden stören könnten. Der Grund kann ernsthaft sein, aber auch total lächerlich.

Eher wird hier teilweise versucht, das Thema lächerlich zu machen. Wir sind hier kein Genderforum und sollten uns auf die Kernkompetenz Nahverkehr beschränken. Das reicht doch aus. ;-)

Zitat
histor
Es gibt ja sogar die Vermutung, Herr Amo hätte auch in der Mohrenstraße gewohnt. Wenn das zutrifft, würde doch der Name nach wie vor passen.

Endlich etwas zum Thema. Der Name passt, er scheint aber zu lang.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
Zitat
B-V 3313
Der Name passt, er scheint aber zu lang.

Nur wegen der modernen Sitte, den vollen Namen zu verwenden anstatt, wie früher, nur den Nachnahme. Manche Straßennamen passen nicht mehr auf übliche Formulare drauf. Den Vorname ist eigentlich doch nur nötig wenn eine Verwechselung mit einer anderen Straße droht. Bei "Amostraße" wäre dies nicht der Fall.

Stell mal vor, einer "Friedrich-Ferdinand von Bredenbüttel-Fehmarn" sollte mal mit einer Straße geehrt werden....
Zitat
histor
Es gibt ja sogar die Vermutung, Herr Amo hätte auch in der Mohrenstraße gewohnt. Wenn das zutrifft, würde doch der Name nach wie vor passen.

Die Vermutung scheint zu trügen. Die Berliner Zeitung fasst das vorhandene Wissen dazu umfangreich zusammen.
[epaper.berliner-zeitung.de]

Mit besten Grüßen

phönix
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B-V 3313
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...Wilhelmstraße...
Da es nicht nur eine Wilhelmstraße gibt, sollte der Name schon raus sein.[...]Dein Vorschlag ist daher unüberlegt und unbrauchbar.

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B-V 3313
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...Regierungsviertel...
Angesichts der Weitläufigkeit des Regierungsviertels ist das auch nicht der Weisheit letzter Schluss. [...] Das sind keine Argumente.

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B-V 3313
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...Anton-Wilhelm-Amo-Straße...
Der Name passt, er scheint aber zu lang.

Welches Schweinderl Welchen Bahnhofnamen hätten S’ denn gern?
Zitat
BVG-Fuchs
Der Gipfel ist das "Studierendenwerk". Ich ging bisher davon aus, dass "Studenten" bereits der neutrale Plural ist...

Warum gingst Du davon aus, dass die männliche Pluralform geschlechterneutral ist? Für mich ist es sprachlich völlig klar, dass es Studierende weiblichen Geschlechts wie Studierende, die sich nicht in der binären Geschlechtssystematik wiederfinden, gibt. Insofern ist es nichts anderes, ob man "Liebe Studenten" oder "Sehr geehrte Herren" als Anrede verwendet: Wenn man nur die männlichen Angehörigen der jeweiligen Gruppe meint, ist es angemessen, wenn man alle meint - wie es beim Studierendenwerk der Fall ist - sollte man auch alle ansprechen.

Zitat
Ruhlebener
"Die Radfahrer" inkludiert schon deutschgrammatisch gesehen Männer, Frauen, Asexuelle, Bisexuelle, Fluidsexuelle usw., also alle Personen, die am Radfahren sind. Die sog. "gegenderte" schreib- und sprichweise ist dagegen nicht inklusiv, denn es spezifiziert ausschliesslich diejenige, die sich als spezifisch männlich oder spezifisch weiblich angesprochen fühlen.

Auch "die Radfahrer" ist grammatisch eine rein männliche Pluralform - diese Vorgehensweise, auch "generisches Maskulinum" genannt, ist allgemein auf dem Rückmarsch [de.wikipedia.org] . Die meisten Bundesländer sehen dies z.B. in der Behördensprache nicht mehr vor. Halbwegs plausibel fände ich allenfalls den Ansatz, grundsätzlich die weibliche Form zu verwenden, denn in dieser ist in den meisten Fällen die männliche Form enthalten: wer die Radfahrerinnen schreibt, schreibt automatisch auch die Radfahrer. Wenn sich ein männlicher Radfahrer davon nicht angesprochen fühlt, ist das nichts anderes als wenn sich weibliche Radfahrerinnen von der männlichen Formulierung nicht angesprochen fühlen.
Hallo!
Da es offensichtlich zu schwer war den Hängepeters und die anderen Verbrecher endgültig zu besiegen resp zu beseitigen, hat man sich an dem armen Mohren gütlich getan. Es lebe der Hype, historische Aufklärer und Vernunftprediger sind zu Zeit nicht aktuell.
Ob letztendlich dem respektvollen Zusammenleben der Menschen verschiedener Herkunft miteinander ein guter Dienst erwiesen wurde, wage (riskiere) ich zu bezweifeln.
Genauso beweifle ich. daß die Sprachgenderei irgend einen nützlichen Beitrag leistet, daß beide (oder sonstigen) Seiten der Menschheit in ihrer Eigenart möglichst gerecht sinnvoll und würdevoll miteinander leben können.
Grüße
Zitat
Wutzkman
Der Name passt, er scheint aber zu lang.

Er ist ein Zeichen länger als "Friedrich-Wilhelm-Platz", "Walther-Schreiber-Platz" oder "Johannisthaler Chaussee" und kürzer als "Mendelssohn-Bartholdy-Park", "Betriebsbahnhof Rummelsburg" oder "Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik".



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.08.2020 18:31 von Lopi2000.
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Lopi2000
Er ist ein Zeichen länger als "Friedrich-Wilhelm-Platz", "Walther-Schreiber-Platz" oder "Johannisthaler Chaussee" und kürzer als "Mendelssohn-Bartholdy-Park", "Betriebsbahnhof Rummelsburg" oder "Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik".

Zumindest letzterer Umsteigebahnhof müsste ebenso dringend einen neuen Namen bekommen, da die namensgebende Klink bereits vor 14 Jahren geschlossen wurde.

so long

Mario
Damit hätte ich gar kein Problem, aber der Name ist schon ziemlich skurril und tatsächlich elendig lang.

****
Serviervorschlag
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Lopi2000
Zitat
Wutzkman
Der Name passt, er scheint aber zu lang.

Er ist ein Zeichen länger als "Friedrich-Wilhelm-Platz", "Walther-Schreiber-Platz" oder "Johannisthaler Chaussee" und kürzer als "Mendelssohn-Bartholdy-Park", "Betriebsbahnhof Rummelsburg" oder "Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik".

Und daran, daß sich jemand am Erika-Gräfin-von-Brockdorff-Platz (Südkreuz, Südostausgang) stieße, weil der zu lang sei, ist mir auch nichts bekannt.
Im übrigen kann man auch A.-W.-Amo-Str. in die Formulare schreiben.
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Wutzkman
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B-V 3313
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...Wilhelmstraße...
Da es nicht nur eine Wilhelmstraße gibt, sollte der Name schon raus sein.[...]Dein Vorschlag ist daher unüberlegt und unbrauchbar.

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B-V 3313
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...Regierungsviertel...
Angesichts der Weitläufigkeit des Regierungsviertels ist das auch nicht der Weisheit letzter Schluss. [...] Das sind keine Argumente.

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B-V 3313
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...Anton-Wilhelm-Amo-Straße...
Der Name passt, er scheint aber zu lang.

Welches Schweinderl Welchen Bahnhofnamen hätten S’ denn gern?

Am liebsten Anton Amo ohne den verlängernden Wilhelm. ;-)

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
einfach nur Anton-Amo-Straße klingt sogar recht griffig, finde ich...
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Krumme Lanke
einfach nur Anton-Amo-Straße klingt sogar recht griffig, finde ich...

Noch einfacher Amostraße, denn so viele Amo gab es nun auch wieder nicht. Wäre noch kürzer als Kochstraße.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zumindest letzterer Umsteigebahnhof müsste ebenso dringend einen neuen Namen bekommen, da die namensgebende Klink bereits vor 14 Jahren geschlossen wurde.

Einfach „Ehenalige“ voranstellen und die Frage, was der längste Bahnhofsname ist, ist auch geklärt..
Man mache aus der Klinik einen Park und fertig ist der Lack. ,-)

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
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B-V 3313
Man mache aus der Klinik einen Park und fertig ist der Lack. ,-)

Für die Namenslänge sollte es lieber eine Grünanlage werden und den zweiten Vornamen nicht vergessen: Karl-Ludwig-Bonhoeffer-Grünanlage.
;-) und ich dachte schon "K.-B.-Nervenpark"
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