Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Letzter Einsatztag der Tatras in Berlin
geschrieben von Florian Schulz 
Da das Ereignis für die Stadt zu wichtig ist um es in Bildertheads zu versenken, mache ich mal ein eigenes Thema auf.

Wie heute die Berliner Zeitung mitteilt, wurde der geplante letzte Einsatztag am 12. Februar abgesagt. Wie es heißt, aus Pandemiegründen um weiterhin eine höhere Fahrzeugkapazität bereitstellen zu können. Voraussichtlich am Montag will die BVG über den weiteren Einsatz der Tatras über den 12. Februar hinaus entscheiden.

--
Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.
Tatraenthusiasten könnten jetzt hoffen, dass die Pandemie noch möglichst lange anhält.

—————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————

#freeAssange
Zitat
Florian Schulz
Da das Ereignis für die Stadt zu wichtig ist um es in Bildertheads zu versenken, mache ich mal ein eigenes Thema auf.

Wie heute die Berliner Zeitung mitteilt, wurde der geplante letzte Einsatztag am 12. Februar abgesagt. Wie es heißt, aus Pandemiegründen um weiterhin eine höhere Fahrzeugkapazität bereitstellen zu können. Voraussichtlich am Montag will die BVG über den weiteren Einsatz der Tatras über den 12. Februar hinaus entscheiden.

Fahrplanmäßig wird Schluss sein mit Tatra... es waren nur noch Sonderverkehre sein und darunter die Verstärkerzüge laufen-
je ob einer da ist der noch Tatra fahren kann, oder überhaupt Personal über ist.., oder Fahrzeugmangel an Gt ist...
also eher Zufall ob da ein Tatra ausrückt.
Vieleicht bekommt Köpenick dann wieder einen Zug als eiserne Reserve.........

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Florian Schulz
Da das Ereignis für die Stadt zu wichtig ist um es in Bildertheads zu versenken, mache ich mal ein eigenes Thema auf.

Wie heute die Berliner Zeitung mitteilt, wurde der geplante letzte Einsatztag am 12. Februar abgesagt. Wie es heißt, aus Pandemiegründen um weiterhin eine höhere Fahrzeugkapazität bereitstellen zu können. Voraussichtlich am Montag will die BVG über den weiteren Einsatz der Tatras über den 12. Februar hinaus entscheiden.

Fahrplanmäßig wird Schluss sein mit Tatra... es waren nur noch Sonderverkehre sein und darunter die Verstärkerzüge laufen-
je ob einer da ist der noch Tatra fahren kann, oder überhaupt Personal über ist.., oder Fahrzeugmangel an Gt ist...
also eher Zufall ob da ein Tatra ausrückt.
Vieleicht bekommt Köpenick dann wieder einen Zug als eiserne Reserve.........

T6JP

Du meinst "eiserne" Reserve?
Betriebsreserve...oder "Atw"..oder Fahrschulwagen...oder..oder..oder...

T6JP
Größter journalistischer Schwachfug aus dem Zeitungsartikel..:" Zitat: maximal Tempo 50 schafften"..so einen Stuß hab ich schon lange nicht mehr gelesen.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Größter journalistischer Schwachfug aus dem Zeitungsartikel..:" Zitat: maximal Tempo 50 schafften"..so einen Stuß hab ich schon lange nicht mehr gelesen.

T6JP

105km/h!
Mehr dazu Samstag zwischen 16 und 17 Uhr auf Deutschlandfunk Kultur ;-)

Gruß, Thilo
Zitat
Florian Schulz
Wie heute die Berliner Zeitung mitteilt, wurde der geplante letzte Einsatztag am 12. Februar abgesagt. Wie es heißt, aus Pandemiegründen um weiterhin eine höhere Fahrzeugkapazität bereitstellen zu können. Voraussichtlich am Montag will die BVG über den weiteren Einsatz der Tatras über den 12. Februar hinaus entscheiden.

Als ich vorgestern in einer M17 unterwegs war, hatte ich den Eindruck, dieser Tag sei bereits herangerückt oder ein Prominenter säße in der Bahn: Entlang der Strecke tummelten sich zahlreiche Fotografen, so daß ich schon froher Hoffnung war, ihre Arbeit hier im Forum bestaunen zu dürfen. Niedlich war auch die Kinderschar am U-Bhf. Tierpark, die bei Herannahen des Zuges hocherfreut ausriefen, es würde ihre "Lieblingsbahn" sein.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
T6Jagdpilot
Größter journalistischer Schwachfug aus dem Zeitungsartikel..:" Zitat: maximal Tempo 50 schafften"..so einen Stuß hab ich schon lange nicht mehr gelesen.

T6JP

Du warst schneller. 50? Ein Witz.
Schon mal, das dieses Fahrzeug ja eigentlich als Überlandfahrzeug gedacht war mit 120 sachen. So kenne ich das.

GLG.................Tramy1
120 km/h? Mit dieser fickeligen Gelenksteuerung? Kann ich mir ja kaum vorstellen. Mal in Ivo Köhlers KT4-Buch nachschauen...

~ Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt ~
Hab von 110 Km/h gehört und das der auch mehr geschafft hätte.
Zitat
Flexist
Hab von 110 Km/h gehört und das der auch mehr geschafft hätte.

Das ist kompletter Unsinn. Bei typischen Berliner Haltestellenabständen wie auf der Greifswalder schaffte man bis zu 60, zwischen S-Bahnhof und Dimitroffstr. 65 km/h. Das war auch die herstellerseitig zulässige Höchstgeschwindigkeit. Sowohl die Gelenkwellen als auch Fahrmotore waren dabei an der Maximaldrehzahl angekommen.
Die Dienstordnung gestattet damals wie heute 60 km/h. Die modernisierten Wagen regeln bei Annäherung an den eingestellten Maximalwert der Geschwindigkeit die Antriebe runter.

so long

Mario
Zitat
Flexist
Hab von 110 Km/h gehört und das der auch mehr geschafft hätte.

Das soll ein Probefahrtergebnis bei den Tschechen gewesen sein, so richtig bestätigt wurde es nicht.

Nachts durch den Schmöckwitzer Forst und das Adlergestell runter ließ sich schon mit TDE, später mit Kt bzw.T6alt* gut (nach Tacho) Tempo 80 erreichen-
die Bremsung musste man dann aber seeehr gefühlvoll einleiten.

T6JP

*aus den Zeiten stammt das Jagdpilot ;-))
Hallo zusammen,

ja, die Kisten gaben schon einiges her. Hab es vor einigen Jahren in Bratislava in einem Tatra T3 erlebt, zwischen Haltestellen mehrmals laut Tacho auf 90 km/h beschleunigt zu werden. Auf der Strecke nach Zlaté piesky. Auf Meterspur und bei der dortigen Gleislage war das aber schon ziemlich gewöhnungsbedürftig.

Früher hat man das auch bei uns eher locker gesehen. In München wurde in den 1980er Jahren mit dem S-Bahn-Triebwagen 420, der für 120 km/h zugelassen war, gerne auch mal 150 km/h gefahren. Keinen hat's gekümmert, obwohl das ja alles auf dem Indusi-Streifen dokumentiert wurde.

Von der Motorleistung ging noch viel mehr - ich besitze einen LZB-Messstreifen aus einem 420, aus dem hervorgeht, dass bei einer mutmaßlichen Versuchsfahrt zwischen München und Augsburg bei rund 205 km/h die Zugkraft zurückgenommen wurde. Offensichtlich konnten auch die Motoren kurzzeitig derartige Drehzahlüberschreitungen aushalten.

Umgekehrt fährt man heute beim RNV (Mannheim, Heidelberg, Weinheim, Ludwigshafen, Bad Dürkheim) mit den Multigelenkern auf Meterspur fahrplanmäßig 80 km/h. Dank perfektem Oberbauzustand liegen sie dort allerdings auch bei dieser Geschwindigkeit wie ein Brett, die Geschwindigkeit merkt man nicht.

Wenn man sich die Überlandstrecken dort ansieht, ist das ja heute so eine halbe S-Bahn. Innerhalb der Ortschaften straßenbahnartig, teils sehr eng und nur eingleisig, außerhalb der Ortschaften wird dann "aufgedreht". Mit einem Tatra spräche dort vom Laufwerk her sicherlich auch nichts dagegen, so schnell zu fahren.

Die Berliner Tatras in ihrem heutigen Modernisierungszustand dürften aber abgeregelt sein? Vielleicht kommen daher die genannten 50 km/h?

Viele Grüße
Manuel


Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Flexist
Hab von 110 Km/h gehört und das der auch mehr geschafft hätte.

Das soll ein Probefahrtergebnis bei den Tschechen gewesen sein, so richtig bestätigt wurde es nicht.

Nachts durch den Schmöckwitzer Forst und das Adlergestell runter ließ sich schon mit TDE, später mit Kt bzw.T6alt* gut (nach Tacho) Tempo 80 erreichen-
die Bremsung musste man dann aber seeehr gefühlvoll einleiten.

T6JP

*aus den Zeiten stammt das Jagdpilot ;-))
Zitat
manuelberlin
Hallo zusammen,

ja, die Kisten gaben schon einiges her. Hab es vor einigen Jahren in Bratislava in einem Tatra T3 erlebt, zwischen Haltestellen mehrmals laut Tacho auf 90 km/h beschleunigt zu werden. Auf der Strecke nach Zlaté piesky. Auf Meterspur und bei der dortigen Gleislage war das aber schon ziemlich gewöhnungsbedürftig.


Die Berliner Tatras in ihrem heutigen Modernisierungszustand dürften aber abgeregelt sein? Vielleicht kommen daher die genannten 50 km/h?

Viele Grüße
Manuel


Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Flexist
Hab von 110 Km/h gehört und das der auch mehr geschafft hätte.

Das soll ein Probefahrtergebnis bei den Tschechen gewesen sein, so richtig bestätigt wurde es nicht.

Nachts durch den Schmöckwitzer Forst und das Adlergestell runter ließ sich schon mit TDE, später mit Kt bzw.T6alt* gut (nach Tacho) Tempo 80 erreichen-
die Bremsung musste man dann aber seeehr gefühlvoll einleiten.

T6JP

*aus den Zeiten stammt das Jagdpilot ;-))

In Kaschau auf der Stahlwerksstrecke kann man ähnliches beobachten,ebenso in Mährisch-Ostrau auf der Waldstrecke,oder in Brünn auf der 1.

Die modTatra sind bei 58kmh so abgeregelt, das die Traktionsernergie abgeschaltet wird, ab 61 bremst der Wagen etwas von selber ein.

T6JP
Zitat
Flexist
Hab von 110 Km/h gehört und das der auch mehr geschafft hätte.

Klar, per freien Fall aus dem Flugzeug.

*******
Bitte beachten Sie die aktuelle Landesverordnung zum Infektionsschutz!
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Flexist
Hab von 110 Km/h gehört und das der auch mehr geschafft hätte.

Das soll ein Probefahrtergebnis bei den Tschechen gewesen sein, so richtig bestätigt wurde es nicht.

Nachts durch den Schmöckwitzer Forst und das Adlergestell runter ließ sich schon mit TDE, später mit Kt bzw.T6alt* gut (nach Tacho) Tempo 80 erreichen-
die Bremsung musste man dann aber seeehr gefühlvoll einleiten.

T6JP

*aus den Zeiten stammt das Jagdpilot ;-))

Musste die überhauot noch selbst eingeleitet werden? Wenn der mit Beschleuiniger und damit mit Bresmstromvorerregung (oder wie war der Fachbegriff?) lief müsste bereits die Eigenbremsung ohne Antippen der Bremse enorm sein. Ich kann das jedenfalls aus einer anderen Fahrt eines weiter nördlich in Berlin gelegenen Forstes bei ähnlicher Geschwindigkeit erinnern ;-)

*******
Bitte beachten Sie die aktuelle Landesverordnung zum Infektionsschutz!
Gab's nen Grund, dass man sich damals entschlossen hat, die Dinger abzuregeln anstatt weiterhin darauf zu vertrauen, dass schon niemand mit 80 an die Hufelandstraße geschossen kommt?
Das ist nicht aktuell. Weil die Straßenbahnen öfters fahren sollen, bleibendie Tatras im Lunienbetrieb. "Berlins älteste Straßenbahnen dürfen weiter fahren – wegen Corona" [www.berliner-zeitung.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.02.2021 12:12 von schenkcs.
Bislang ist meines Wissens nicht geplant, irgendeine Linie öfters (!) fahren zu lassen. Die Tatra-Züge sollen auf Kursen zum Einsatz kommen, auf denen sonst die kleineren GT6N fahren und dadurch für eine höhere Kapazität sorgen.

~ Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt ~
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen