rbb - BVG beschafft 198 Doppeldecker

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.04.2021 13:28 von B-V 3313.
Zitat
B-V 3313
rbb - BVG beschafft 198 Doppeldecker

In China ist ein Sack Reis umgefallen. Es war doch schon länger klar, dass die BVG ihre Option bei AD ausschöpfen möchte...

Viele Grüße
Arnd
Nach der Bestellung werden bis spätestens Ende 2021 erst zwei Serienwagen geliefert, die restlichen 196 Stück dann im Jahr 2022 bis spätestens Januar 2023. Danach hofft man auf die Batterieentwicklung, um auch nach 2030 große Doppeldecker elektrisch betreiben zu können.

so long

Mario
Hach, diese Elektro-Hörigkeit. Bis 2030 wird der Fuhrpark ohnehin nicht komplett umgestellt sein. Meiner Meinung nach auch nicht müssen, solange die vergleichbaren LKW in Masse noch konventionell angetrieben werden. Außerdem, eine gut funktionierende Hybrid-Version hätte man bei ADL ja bestellen können.
Zitat
der weiße bim
Nach der Bestellung werden bis spätestens Ende 2021 erst zwei Serienwagen geliefert, die restlichen 196 Stück dann im Jahr 2022 bis spätestens Januar 2023. Danach hofft man auf die Batterieentwicklung, um auch nach 2030 große Doppeldecker elektrisch betreiben zu können.

Mittlerweile gibt es den Enviro 500 auch in einer Batterievariante als Modell "EV".

Ob dieser ne Runde 104 oder N7 bei +40 oder -10C schafft, ist ne andere Frage.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.04.2021 18:23 von Leyla.
Zitat
Leyla
Zitat
der weiße bim
Nach der Bestellung werden bis spätestens Ende 2021 erst zwei Serienwagen geliefert, die restlichen 196 Stück dann im Jahr 2022 bis spätestens Januar 2023. Danach hofft man auf die Batterieentwicklung, um auch nach 2030 große Doppeldecker elektrisch betreiben zu können.

Mittlerweile gibt es den Enviro 500 auch in einer Batterievariante als Modell "EV".

Ob dieser ne Runde 104 oder N7 bei +40 oder -10C schafft, ist ne andere Frage.

Enviro400, vermute ich.
Zitat
hvhasel
Zitat
Leyla
Zitat
der weiße bim
Nach der Bestellung werden bis spätestens Ende 2021 erst zwei Serienwagen geliefert, die restlichen 196 Stück dann im Jahr 2022 bis spätestens Januar 2023. Danach hofft man auf die Batterieentwicklung, um auch nach 2030 große Doppeldecker elektrisch betreiben zu können.

Mittlerweile gibt es den Enviro 500 auch in einer Batterievariante als Modell "EV".

Ob dieser ne Runde 104 oder N7 bei +40 oder -10C schafft, ist ne andere Frage.

Enviro400, vermute ich.

Tatsächlich den 500er, aber nur in Amerika.

[www.alexander-dennis.com]
Zitat
Leyla

Tatsächlich den 500er, aber nur in Amerika.

[www.alexander-dennis.com]

Hm, wenn man für den Hauptmarkt eine Kooperation mit BYD eingeht, wäre ich bei diesem Modell zumindest sehr auf die Praxiserfahrungen gespannt.
Da bin ich aber erleichtert, dass zumindest diese Menge schon mal fest bestellt ist, was dafür spricht, dass sich keine ernst zu nehmenden Probleme ergeben haben. Wünschenswert wäre, wenn sich die Doppeldeckerflotte aber mittelfristig wieder vergrößert. M48 und M85 dürfen m.E. nicht mit Gelenkwagen bedient werden und einige andere Linien, die schon seit vielen Jahren ohne großes Sitzplatzangebot auskommen mussten, sollten auch nicht beim derzeitigen Status quo verbleiben.

~ Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt ~
Dazu nun die

Zitat
BVG Pressemitteilung
Berlin, 04. April 2021

Aus zwei mach zweihundert



Grünes Licht für die neuen Großen Gelben. Vier Monate lang hat die BVG zwei Exemplare ihres neuen Doppeldeckers Enviro 500 vom britischen Hersteller Alexander Dennis getestet. Nun steht fest: Der solls sein. Damit bestellt die BVG weitere 198 Doppeldecker, die ab Ende des Jahres auf Berlins Straßen unterwegs sein sollen. Bis Anfang 2023 soll die Lieferung komplett sein.

Am Test beteiligt waren neben den Fahrgästen auf der Linie 100 auch verschiedene Interessenverbände und das Werkstatt- und Fahrpersonal der BVG.



Dr. Rolf Erfurt, Vorstand Betrieb der BVG: „Unsere größten Fachleute für den täglichen Einsatz sitzen natürlich hinter dem Steuer. Insgesamt konnten 40 Kolleginnen und Kollegen die Busse in den letzten Monaten testen. Sie waren über 7.000 Kilometer in der Stadt unterwegs, auch auf schwierigen Routen und allen erdenklichen Straßenbelägen. Besonders gelobt haben die Fahrerinnen und Fahrer das Fahr-, Brems- und Lenkverhalten der Busse. Auch in den Werkstätten kamen die Neulinge gut an.“



Selbstverständlich dient eine Test- und Erprobungsphase auch dazu, Verbesserungsvorschläge zu sammeln, die nun in die Serienlieferung einfließen werden. Neben Veränderungen unter der Verkleidung und am Fahrerarbeitsplatz, wird es auch sichtbare Verbesserungen für die Fahrgäste geben. Hier drei Beispiele: Die Türöffnungstaster und USB-Anschlüsse im Multifunktionsbereich werden neu angeordnet, damit Fahrgäste mit einem Rollstuhl diese besser erreichen können. Der entgegengesetzt der Fahrtrichtung ausgerichtete Infobildschirm wird vergrößert und kann nun auch die nächsten drei Haltestellen samt Umsteigebeziehungen anzeigen. Zudem wird es am hinteren Treppenabgang im Oberdeck eine zusätzliche Festhaltemöglichkeit geben.


Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
der weiße bim
Nach der Bestellung werden bis spätestens Ende 2021 erst zwei Serienwagen geliefert, die restlichen 196 Stück dann im Jahr 2022 bis spätestens Januar 2023. Danach hofft man auf die Batterieentwicklung, um auch nach 2030 große Doppeldecker elektrisch betreiben zu können.

Die Elektro-Doppeldecker werden wohl nicht mehr von dieser Generation sein.
Zitat
hvhasel
Hach, diese Elektro-Hörigkeit. Bis 2030 wird der Fuhrpark ohnehin nicht komplett umgestellt sein. Meiner Meinung nach auch nicht müssen, solange die vergleichbaren LKW in Masse noch konventionell angetrieben werden. Außerdem, eine gut funktionierende Hybrid-Version hätte man bei ADL ja bestellen können.

Das hat nichts mit "Elektro-Hörigkeit" zu tun. Damit sich am Markt auch mal was tut, muss der Bedarf klar da sein. Solange niemand nach Elektrofahrzeugen fragt, gibt es auch wenig Anreiz für Hersteller, ihre Entwicklungsressourcen auf diese Technologie zu lenken.So wirds dann auch nichts mit 2030. Und sauberere Busse dankt dir jeder, der an einer Hauptstraße wohnt.

Behauptet jemand, dass die Lösung für den dreckigen Gesamtverkehr sind? Nein. Wären saubere LKW und Autos in Masse wünschenswert? Ja. Sind Hybridversionen eine sinnvolle Zwischenlösung? Vielleicht.
Zitat
Slighter
Und sauberere Busse dankt dir jeder, der an einer Hauptstraße wohnt.

Danke, aber ich wohne an einer Hauptstraße und wäre froh, wenn Dieselbusse den MIV runterdrücken würden. Dazu bräuchte es aber eine konsequente Bevorrechtigung...

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Zitat
Slighter
Damit sich am Markt auch mal was tut, muss der Bedarf klar da sein. Solange niemand nach Elektrofahrzeugen fragt, gibt es auch wenig Anreiz für Hersteller, ihre Entwicklungsressourcen auf diese Technologie zu lenken.

Der Bedarf ist ja da bzw. kann generiert werden. Denn wenn es gar nichts anderes mehr gibt, werden die Leute auch vermehrt nach Elektrofahrzeugen fragen. Sollte ich mich irren, wäre es natürlich noch besser für alle, bis auf die Hersteller, die sich dann ein neues Geschäftsfeld suchen müssen.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
Philipp Borchert
M48 und M85 dürfen m.E. nicht mit Gelenkwagen bedient werden und einige andere Linien, die schon seit vielen Jahren ohne großes Sitzplatzangebot auskommen mussten, sollten auch nicht beim derzeitigen Status quo verbleiben.

M48 und M85 sind mit ihrem hohen Anteil an Kurzstreckenfahrgästen gerade zu ideal für Gelenkwagen.

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Zitat
B-V 3313

M48 und M85 sind mit ihrem hohen Anteil an Kurzstreckenfahrgästen gerade zu ideal für Gelenkwagen.

Haha, ja sicher... Zum Glück fährt ja keiner von Steglitz(Schloßstr.) nach Lichterfelde.
Bleib du mal in Spandau...
Zitat
B-V 3313
M48 und M85 sind mit ihrem hohen Anteil an Kurzstreckenfahrgästen gerade zu ideal für Gelenkwagen.

Also gerade bei diesen beiden Linien ist das wirklich schwer zu sagen. Meiner Beobachtung nach halten sich hier Kurz- und Langstreckenfahrgäste die Waage.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
Slighter

Das hat nichts mit "Elektro-Hörigkeit" zu tun. Damit sich am Markt auch mal was tut, muss der Bedarf klar da sein. Solange niemand nach Elektrofahrzeugen fragt, gibt es auch wenig Anreiz für Hersteller, ihre Entwicklungsressourcen auf diese Technologie zu lenken.So wirds dann auch nichts mit 2030. Und sauberere Busse dankt dir jeder, der an einer Hauptstraße wohnt.

Behauptet jemand, dass die Lösung für den dreckigen Gesamtverkehr sind? Nein. Wären saubere LKW und Autos in Masse wünschenswert? Ja. Sind Hybridversionen eine sinnvolle Zwischenlösung? Vielleicht.

Wie soll man es nennen, wenn alle darauf anspringen, nur weil 198 Busse mit Dieselantrieb beschafft werden?

Ich sehe es ähnlich wie B-V 3313. Umweltfreundlich ist es, möglichst viele Menschen in möglichst attraktive Busse zu bekommen und nicht, um ein ökologisches Feigenblatt für mangelnde politische Regulierung zu schaffen. Solange geeignetere PKW nicht zu einem überwiegenden Anteil mit Elektromotor fahren, sehe ich keinen Grund, den Fahrgästen dadurch reale Nachteile zu verschaffen. Und die gibt es, wie wir im letzten Winter sehen durften.
Zitat
Joe
Haha, ja sicher... Zum Glück fährt ja keiner von Steglitz(Schloßstr.) nach Lichterfelde.

Ja und? Forderte hier jemand den Einsatz von Gelenkbussen ohne Sitzplätze?

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Zitat
hvhasel
Umweltfreundlich ist es, möglichst viele Menschen in möglichst attraktive Busse zu bekommen und nicht, um ein ökologisches Feigenblatt für mangelnde politische Regulierung zu schaffen. Solange geeignetere PKW nicht zu einem überwiegenden Anteil mit Elektromotor fahren, sehe ich keinen Grund, den Fahrgästen dadurch reale Nachteile zu verschaffen. Und die gibt es, wie wir im letzten Winter sehen durften.

Ich sehe keine Umweltfreundlichkeit darin, wenn ständig Elektrobusse leer zum Hof fahren um geladen zu werden.

Natürlich muss man die Elektromobilität fördern und man soll auch testen.

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