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- Nicht schon wieder - Musiker in der U - Bahn die 1000ste
geschrieben von depechemodefan 
Zitat
Kirk
Zitat
NWT47
Ich bin an dieser Stelle allerdings fair und gebe jedem die selbe Summe - nämlich nichts.
ja, das ist auch meistens meine Summe. Bei (guten) Straßenmusiker sieht es aber schon anders aus.

Gute Straßenmusiker wird man aber nicht in der Bahn finden, denn die wissen wie sie sich zu benehmen haben und dass Musik in der Bahn von den meisten Fahrgästen als störend und belästigend aufgenommen wird. Meistens weil das threadbetreffende Klientel auch keine qualitativ gute Musik macht und dann auch noch den Klimperbecher unter die Nase halten.

Heute mittag war so ein Vogel in der U2 zwischen Gänsemarkt und Jungfernstieg unterwegs. Entweder hatte er "Eier in der Hose" oder er war neu in der Szene, da er sich direkt am Wagenkopf hinstellte und kurz nach der Abfahrt losdudelte. Er hatte wohl gedacht, dass er sich im zweiten Wagenteil befindet und der Führerstand hinter ihm leer sei. Oder dass der Zug in die andere Richtung fährt und er sich ganz am Heck des Zuges befinden würde. Der Zugführer gab sofort durch Lautsprecherdurchsage durch, dass er das Getröte sofort einstellen solle, was der Störer auch etwas erschrocken gleich tat und bei der ersten Gelegenheit am Jungfernstieg auch gleich Richtung Rolltreppe flüchtete.

mfg fox

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"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport
Zitat
FoxMcLoud
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Kirk
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NWT47
Ich bin an dieser Stelle allerdings fair und gebe jedem die selbe Summe - nämlich nichts.
ja, das ist auch meistens meine Summe. Bei (guten) Straßenmusiker sieht es aber schon anders aus.

Gute Straßenmusiker wird man aber nicht in der Bahn finden
da hast du recht, ich bezog mich da auch wirklich auf Straßenmusiker und nicht nur Bahnmusiker.
Heute hab ich dann mal den Bibeltreuen gefragt warum er jeden Tag in der Bahn seinen Spruch aufsagt. Seine Antwort: "Weil Jesus wiederkommt", logisch...........
Mal eine Frage: Kann es sein das es gar keine Handhabe gegen Leute gibt, die zwar laut auf sich aufmerksam machen ("es gibt nur einen Gott") aber weder betteln noch Musik machen? Die Hausordnung, die in den Zügen hängen, sagt dazu Garnichts.
nach meinem Wissen habe z.B. die "Zeugen Jehovas"

eine Abmachungen mit dem HVV
- still sein, Publikum nicht aktiv ansprechen
- "Wachtturm" damit anbieten dürfen

Es muß also eine Handhabe gegen diese Art von Mitteilungsbedürfnis geben,
wenn die "Zeugen Jehovas" eine Ausnahmeregelung haben.

Am unangenehmsten sind manchmal nicht die Musiker, sondern das Publikum
Da kann es sein, dass ein Fahrgast, der auf das schlechte Verhalten der Bettler aufmerksam macht
auch noch nach dem Aussteigen von eigentlich unbeteiligten Fahrgästen verfolgt wird, um darauf hinzuweisen,
dass man so einen "bemitleidenswerten" Menschen unbedingt unterstützen muss
Zitat
h_guenther
nach meinem Wissen habe z.B. die "Zeugen Jehovas"

eine Abmachungen mit dem HVV
- still sein, Publikum nicht aktiv ansprechen
- "Wachtturm" damit anbieten dürfen

oh, eine Abmachung? Das wusste ich gar nicht. Kommt aber mit der morgendlichen "Jesus-Info" in Zimmerlautstärke hin. Ich fühle mich dadurch trotzdem irgendwie belästigt, gerade weil es auch immer der gleiche Text ist, und dann noch morgens vor sechs... . Aber wenn es vom HVV toleriert wird, ist beschweren ja ziemlich zwecklos.
Meine Meinung nach sollten die Bahnen, Bussen und Bahnhöfe frei von Religion sein. Spätestens zu Weihnachten wird das aber ziemlich schwer.
Zitat
Kirk
Meine Meinung nach sollten die Bahnen, Bussen und Bahnhöfe frei von Religion sein. Spätestens zu Weihnachten wird das aber ziemlich schwer.

Muss dann die Haltestelle Christuskirche umbenannt werden? ;-)

Zum eigentlichen Thema: Die Sekten, die am Rand stehen und ihre Schriften anbieten, stören mich nicht unbedingt.

________________________
Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
Kirk
Mal eine Frage: Kann es sein das es gar keine Handhabe gegen Leute gibt, die zwar laut auf sich aufmerksam machen ("es gibt nur einen Gott") aber weder betteln noch Musik machen? Die Hausordnung, die in den Zügen hängen, sagt dazu Garnichts.

In der Hausordnung steht doch bestimmt so eine allgemeine Formulierung wie "andere Kunden nicht belästigen", oder etwa nicht? Da würde das dann drunter fallen.

(Gibt's diese Hausordnung eigentlich irgendwo online? Auf HVV.de habe ich eben nichts gefunden)
Zitat
Sören
Zitat
Kirk
Mal eine Frage: Kann es sein das es gar keine Handhabe gegen Leute gibt, die zwar laut auf sich aufmerksam machen ("es gibt nur einen Gott") aber weder betteln noch Musik machen? Die Hausordnung, die in den Zügen hängen, sagt dazu Garnichts.

In der Hausordnung steht doch bestimmt so eine allgemeine Formulierung wie "andere Kunden nicht belästigen", oder etwa nicht? Da würde das dann drunter fallen.
(Gibt's diese Hausordnung eigentlich irgendwo online? Auf HVV.de habe ich eben nichts gefunden)

Bitteschön, die Beförderungsbedingungen, ab Seite 5. PDF.
[www.hvv.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.05.2019 22:18 von André Loop.
Danke. Das Dokument hatte ich sogar schon offen, hab aber irgendwie nur den Abschnitt B gesehen.

Das einzige, was eventuell greifen würde ist § 4, Absatz 1:
Zitat

Fahrgäste haben sich bei Benutzung der Betriebsanlagen und Fahrzeuge so zu verhalten, wie es [...] die Rücksicht auf andere Personen gebieten.
Zitat
h_guenther
nach meinem Wissen habe z.B. die "Zeugen Jehovas"

eine Abmachungen mit dem HVV
- still sein, Publikum nicht aktiv ansprechen
- "Wachtturm" damit anbieten dürfen

Es muß also eine Handhabe gegen diese Art von Mitteilungsbedürfnis geben,
wenn die "Zeugen Jehovas" eine Ausnahmeregelung haben.

Es ist auch eine Frage, wo die Zeugen Jehovas das machen. Es gibt in jedem Bahnhof einen "fahrkartenpflichtigen Bereich" und einen Bereich davor. Wenn die Zeugen Jehovas dieses in der Haltestellen-Anlage, jedoch nicht im "fahrkartenpflichtigen Bereich" machen, wird dieses vielleicht noch eher toleriert als im "fahrkartenpflichtigen Bereich". So habe ich es selber schon gesehen, dass die HOCHBAHN-Wache bei Alkohol-Konsum im Fahrzeug oder im "fahrkartenpflichtigen Bereich" rigoros 40,- € kassiert hat, während bei Alkohol-Konsum außerhalb des "fahrkartenpflichtigen Bereich" die Alkohol-Konsumenten lediglich zum unverzüglichen Verlassen der Haltestellen-Anlage aufgefordert hat.
Zitat

Fahrgäste haben sich bei Benutzung der Betriebsanlagen und Fahrzeuge so zu verhalten, wie es [...] die Rücksicht auf andere Personen gebieten.

Da macht es dann schon Sinn für z.B. die Zeugen Jehovas zur Hochbahn zu gehen, und zu sagen, wir wollen dies und das machen, ist das rücksichtsvoll genug?
Eine andere unschöne Erscheinung: Die Taschentücher-Masche. Hab ich vor einiger Zeit regelmäßig zwischen Barmbek und Ohlsdorf beobachtet, jetzt scheinen sie sich auf den Elbgaustraße-Ast verlegt zu haben.

Eine Person geht durch den (meist relativ leeren) Wagen, legt eine Packung Papiertaschentücher plus einen computergeschriebenen Bettelbrief (in sehr gebrochenem Deutsch) neben die anderen Fahrgäste, geht dann wieder zurück und sammelt alles wieder ein. An der nächsten Haltestelle wird in den nächsten Wagen gewechselt.

Dass da irgendeine Betrugsmasche hinter steckt ist offensichtlich. Nur: welche? Hat schonmal jemand versucht, die "Geschenke" zu behalten?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.07.2019 23:52 von Sören.
Zitat
h_guenther
... dass man so einen "bemitleidenswerten" Menschen unbedingt unterstützen muss

... ist eine naive Sicht auf die Dinge, denn in diesem Land muss durch die diversen sozialen Unterstützungen niemand betteln. Für jeden, der bettelt, kann dies eigentlich immer nur ein Zubrot sein.

Handwerklich gut gespielte Musik in der Bahn kann aber eine Bereicherung sein.

______

metrobits.org
1. Das mit den Taschentüchern ist im Moment auch Masche im RE8.

2. Musik in der Bahn ist NIE eine Bereicherung. Es ist IMMER Belästigung.
Das mit den Taschentüchern war vor etwa zwei Jahren in Berlin sehr verbreitet. Hat wohl nicht funktioniert und die gleichen Leute sind nach Hamburg weiter gezogen...

Grüße aus Berlin
Der Trick ist schon älter. Vor Jahren habe ich das schon in Paris erlebt; jetzt auch schon in Hamburg.
Wenn man die Packung behält wird Geld gefordert. Sicher auch mit Nachdruck.

Aber wer will schon Taschentücher?
Im Zug nach Disneyland Paris waren es wenigstens Pins mit Disney Figuren; sicher gefälscht aber doch
deutlich umsatzsteigernd :)
Diese Leute waren auch schon vor 1-2 Jahre auf der S3 zwischen Willyburg und Veddel unterwegs. Solange es Fahrgäste gibt, die auf diese Tricks reinfallen, wird der Spuk weitergehen. Ich werde keine südosteuropäischen Bettelbanden unterstützen.
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