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Aktualität und Richtigkeit der Fahrgastinformation II
geschrieben von Alter Köpenicker 
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Ähnlich bei der Ausgangsbezeichnung: man schaut einmal nach, zu welchem Ausgang man muss (vielleicht wird das auch direkt in die Fahrverbindungssuche aufgenommen, oder öffentliche Einrichtungen geben neben dem nächsten U-Bahnhof auch den richtigen Ausgang an) und sucht dann nur noch den Buchstaben, statt an jedem Schild alle Angaben zu lesen. Das geht viel schneller, ist im Augenwinkel erfassbar, und somit gerade an Stationen mit einem hohen Anteil an Nicht-Stammkunden auch ein Beitrag zur Beschleunigung des Fahrgastflusses.

Gut, wenn man natürlich "seinen" Buchstaben weiß, zu dem man hingehört, ist das System natürlich besser. Ich bezweifle aber, daß dies die Mehrheit ist. Wie gesagt, mir ist ein solches System noch nirgends aufgefallen und ich reise ja wirklich viel durch die Weltgeschichte. Wenn ich also schonmal in einer Stadt war, wo es so ein System gibt, wurde es dort offenbar nicht hinreichend kommuniziert.

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Ich selbst habe auch sehr positive Erfahrungen mit solchen Ausgangsbezeichnungen in Städten mit komplizierten, unverständlichen Fremdsprachen gemacht, in denen irgendwie alles gleich klingt, v.a. in München und Budapest.

In diesem Falle empfehle ich den U-Bhf. Karl-Marx-Straße, dort gibt es einen Ausgang "Böhmisches Dorf".

Aber jetzt, wo Du Budapest erwähnst, fällt mir ein, daß unten im Nyugati pályaudvar die Ausgänge mit Buchstaben versehen sind, denen ich jedoch keine größere Beachtung schenkte, da ich mich nicht an ihnen orientieren konnte.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Wenn ich nicht wüsste, für was die Buchstaben und das Zeichen für den Eingang bzw. Ausgang gemeint ist, würde ich mich als ahnungsloser Fragen, was das gelb hinterlegte zu bedeuten hat.
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der weiße bim
Ab kommenden Montag wird die Wegeleitung im Umsteigebahnhof Stadtmitte (U2/U6) versuchsweise neu konzipiert, siehe Internet-Seite des Bahnhofsbetreibers: [www.bvg.de]

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BVG
Richtig rauskommen!

Fahrgäste, die am U-Bahnhof Stadtmitte ankommen, müssen bei zwei sich kreuzenden Linien und insgesamt zehn Ausgängen schon etwas Ortskenntnis mitbringen, um an der richtigen Stelle aus dem Untergrund an die Oberfläche zu kommen. Und wer bisher, trotz des mehrfach ausgezeichneten BVG-Wegeleitsystems, am falschen Ende ans Licht kam, musste schon etliche Meter laufen.

Deshalb hat die BVG den Umsteigebahnhof zwischen U2 und U6 für den Test eines neuen Systems zur Ausgangskennzeichnung ausgewählt. Pünktlich zum Start des Weihnachtsmarktes auf dem nahen Gendarmenmarkt am kommenden Montag, 26. November, wurde das Wegeleitsystem der Station angepasst. Jeder der zehn Ausgänge hat nun einen Erkennungsbuchstaben. Zusammen mit dem ebenfalls angepassten Umgebungsplan soll die Orientierung vom Bahnsteig zum Ziel an der Oberfläche damit nun kinderleicht werden.

Profitieren sollen natürlich die Fahrgäste der U-Bahn, die nun leichter ans Ziel finden oder auch Treffpunkte vereinbaren können. Wer sich zum Beispiel zum Besuch des Weihnachtsmarktes verabreden möchte, findet seine Freunde ganz praktisch am Bahnhofsausgang A.

Wie das System bei den Fahrgästen ankommt, ob es ihnen wie geplant hilft oder ob noch Verbesserungsbedarf besteht, soll in den kommenden Monaten in einer den Test begleitenden Marktforschung untersucht werden. Auch der BVG-Kundenrat wird einbezogen.

Erst wenn alle Ergebnisse vorliegen, fällt eine Entscheidung, ob die neue Ausgangskennzeichnung auch auf anderen Bahnhöfen genutzt werden soll. Denn der Aufwand für die Umrüstung ist tatsächlich groß. Allein am U-Bahnhof Stadtmitte mussten für den jetzt startenden Test fast 100 große und kleine Schilder ausgetauscht werden.

Aktionismus pur. Jedes Mal, wenn es eine Reihe von negativen Medienberichten gibt, kommt so eine positiver Meldung. Es sind immer jene guten Ideen, die seit Jahren in der "To-Do-Kiste" hängen, die vorher immer abgelehnt wurden. Das letzte Mal war es die tolle U3 Verlängerung.



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Florian Schulz
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Railroader
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Philipp Borchert
Oha...die BVG testet mal wieder etwas, das anderswo schon lange Standard und mutmaßlich (!) erfolgreich ist...

Ich kenne das aus dem Ausland. Da waren die Ausgänge oft mit Buchstaben oder Zahlen beschriftet und Karten auf dem Bahnsteig zeigten an, welchen Ausgang man nehmen muss, um entsprechend am Ziel anzukommen. Man schaute dann also auf diese Karte und wusste, welchen Aufgang man nehmen muss.

Och, man braucht gar nicht ins Ausland gucken.

Ich denke, Railroader meinte vielleicht Bayern, als er über dem Ausland geschrieben hat. Der Münchner MVG nutzt dieses System seit mindestens zehn Jahren. Und während wir bei diesem Thema sind, möchte ich noch einmal die falsche Verwendung des englischen Wortes EXIT durch die BVG (auch MVG) erwähnen. EXIT sollte nur oberhalb / neben dem eigentlichen Ausgang verwendet werden. Auf dem Bahnsteig sollten die Schilder 'WAY OUT' zeigen.

@Philipp Dass alles von Dynamic Info in den Zügen bis zur Ausgangnummerierung monatelang getestet werden muss, obwohl es bereits in anderen Städten täglich verwendet wird, deutet darauf hin, dass niemand bereit ist, die Verantwortung für neues zu übernehmen. Dafür aber werden sie bezahlt.


ediT: Quoting incorrect

IsarSteve



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.11.2018 16:10 von IsarSteve.
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Alter Köpenicker


Also mir ist so ein System bislang nirgendwo aufgefallen und ich kann auch keinen Mehrwert erkennen, im Gegenteil. Benutze ich beispielsweise im U-Bhf. Mehringdamm den Ausgang Yorckstraße, sollte doch jedem klar sein, wo ich das Tageslicht wieder erblicke, anders, als wenn ich künftig den Ausgang C benutze; wer weiß, wo man da rauskommt?

Wenn du allerdings einem Ortsfremden sagst, er solle am U-Bahnhof Kottbusser Tor einfach mal den Wegweisern zur Reichenberger Straße folgen, dann kann der so ziemlich überall wieder auftauchen und du siehst ihn vermutlich nie mehr wieder.
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Nicolas Jost
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Alter Köpenicker


Also mir ist so ein System bislang nirgendwo aufgefallen und ich kann auch keinen Mehrwert erkennen, im Gegenteil. Benutze ich beispielsweise im U-Bhf. Mehringdamm den Ausgang Yorckstraße, sollte doch jedem klar sein, wo ich das Tageslicht wieder erblicke, anders, als wenn ich künftig den Ausgang C benutze; wer weiß, wo man da rauskommt?

Wenn du allerdings einem Ortsfremden sagst, er solle am U-Bahnhof Kottbusser Tor einfach mal den Wegweisern zur Reichenberger Straße folgen, dann kann der so ziemlich überall wieder auftauchen und du siehst ihn vermutlich nie mehr wieder.

Moritzplatz das gleiche Spiel... ,-)

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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IsarSteve

Ich denke, Railroader meinte vielleicht Bayern, als er über dem Ausland geschrieben hat.

Hahahaha, sowas würde ich nie über die Bayern sagen. ;-)

Südkorea, Japan, China haben sowas. Da Frau Nikutta ja kürzlich auf dem asiatischen Kontinent war würde es mich nicht wundern, wenn sie sich hat inspirieren lassen.
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Nicolas Jost
Wenn du allerdings einem Ortsfremden sagst, er solle am U-Bahnhof Kottbusser Tor einfach mal den Wegweisern zur Reichenberger Straße folgen, dann kann der so ziemlich überall wieder auftauchen und du siehst ihn vermutlich nie mehr wieder.

Das liegt vermutlich daran, weil nicht von vornherein klar ist, um welches Reichenberg es sich handelt.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
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IsarSteve
Ich denke, Railroader meinte vielleicht Bayern, als er über dem Ausland geschrieben hat. Der Münchner MVG nutzt dieses System seit mindestens zehn Jahren. Und während wir bei diesem Thema sind, möchte ich noch einmal die falsche Verwendung des englischen Wortes EXIT durch die BVG (auch MVG) erwähnen. EXIT sollte nur oberhalb / neben dem eigentlichen Ausgang verwendet werden. Auf dem Bahnsteig sollten die Schilder 'WAY OUT' zeigen.

Im International English hat sich längst - auch außerhalb des deutschsprachigen Raums - "Exit" etabliert. Da ist ehrlich gesagt völlig irrelevant, was man im Heimatland dieser Sprache sagt. Alternativ könnten ja mal ein paar mehr Deiner Landsleute Deinem Vorbild folgen und Fremdsprachen lernen.
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IsarSteve
Ich denke, Railroader meinte vielleicht Bayern, als er über dem Ausland geschrieben hat. Der Münchner MVG nutzt dieses System seit mindestens zehn Jahren. Und während wir bei diesem Thema sind, möchte ich noch einmal die falsche Verwendung des englischen Wortes EXIT durch die BVG (auch MVG) erwähnen. EXIT sollte nur oberhalb / neben dem eigentlichen Ausgang verwendet werden. Auf dem Bahnsteig sollten die Schilder 'WAY OUT' zeigen.

Im International English hat sich längst - auch außerhalb des deutschsprachigen Raums - "Exit" etabliert. Da ist ehrlich gesagt völlig irrelevant, was man im Heimatland dieser Sprache sagt. Alternativ könnten ja mal ein paar mehr Deiner Landsleute Deinem Vorbild folgen und Fremdsprachen lernen.

Ich wäre wirklich an einigen Beweisen für diesen International English Standard interessiert. Das Wort Ausgang, das ins Englische übersetzt wird, ist Way Out. Ich bin mir aber bewusst, dass die BVG dieses play (school) english liebt und gerne verwendet, das z.B. durch doofen Ansagen wie Please leave the train here (S-Bahn This train terminates here) auch deutlich wird. Ich denke, es ist wirklich ein Fehler zu glauben, dass die Verwendung von Umgangsprache cooler auswirkt. Die Berliner sowohl Münchner/Frankfurter/Hamburger S-Bahn u. VBs bekommen alle bessere Noten (von mir) in Englisch als die BVG.

Obwohl die Berliner S-Bahn nicht immer unschuldig ist. Der Begriff Urban Rail Service for S-Bahn ist soooo abschätzig.. muss immer zucken wenn ich den sehe. S-Bahn ist ein Eigenname, den mann nicht übersetzten muss.

This comment terminates here.

IsarSteve



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.11.2018 12:42 von IsarSteve.
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IsarSteve
Die Berliner sowohl Münchner/Frankfurter/Hamburger S-Bahn u. VBs bekommen alle bessere Noten (von mir) in Englisch als die BVG.

Na da werden die sich aber bedanken!

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IsarSteve
Obwohl die Berliner S-Bahn nicht immer unschuldig ist. Der Begriff Urban Rail Service for S-Bahn ist soooo abschätzig.. muss immer zucken wenn ich den sehe. S-Bahn ist ein Eigenname, den mann nicht übersetzten muss.

Mag sein, dass sie es in Publikationen noch so benutzen (Stichwort: Einfluss VBB?), im Sprachgebrauch ist es längst auch S-Bahn (nicht zuletzt, weil viele MA den anderen Begriff gar nicht kennen werden.)
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IsarSteve
Ich wäre wirklich an einigen Beweisen für diesen International English Standard interessiert. Das Wort Ausgang, das ins Englische übersetzt wird, ist Way Out.

Es ist doch nicht nur die BVG und nicht auch nur die MVG. Überall in Europa steht in Museen und Touristenattraktionen, auf Flughäfen und sonstwo "Exit". Es hat sich einfach durchgesetzt. Ich würde fast behaupten, außerhalb Großbritanniens noch nie "Way out" wahrgenommen zu haben.
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Ich selbst habe auch sehr positive Erfahrungen mit solchen Ausgangsbezeichnungen in Städten mit komplizierten, unverständlichen Fremdsprachen gemacht, in denen irgendwie alles gleich klingt, v.a. in München

Sehr gut, Danke! xD
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IsarSteve
Ich wäre wirklich an einigen Beweisen für diesen International English Standard interessiert. Das Wort Ausgang, das ins Englische übersetzt wird, ist Way Out.

Es ist doch nicht nur die BVG und nicht auch nur die MVG. Überall in Europa steht in Museen und Touristenattraktionen, auf Flughäfen und sonstwo "Exit". Es hat sich einfach durchgesetzt. Ich würde fast behaupten, außerhalb Großbritanniens noch nie "Way out" wahrgenommen zu haben.

Doch, natürlich. Ich habe 'Way Out' dieses Jahr irgendwo gesehen - nicht Berlin, irgendwo wo die besser Englisch können, ich denke es war Athen. Aber gut, das nächste Mal schicke ich ein Bild.

IsarSteve
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IsarSteve
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IsarSteve
Ich wäre wirklich an einigen Beweisen für diesen International English Standard interessiert. Das Wort Ausgang, das ins Englische übersetzt wird, ist Way Out.

Es ist doch nicht nur die BVG und nicht auch nur die MVG. Überall in Europa steht in Museen und Touristenattraktionen, auf Flughäfen und sonstwo "Exit". Es hat sich einfach durchgesetzt. Ich würde fast behaupten, außerhalb Großbritanniens noch nie "Way out" wahrgenommen zu haben.

Doch, natürlich. Ich habe 'Way Out' dieses Jahr irgendwo gesehen - nicht Berlin, irgendwo wo die besser Englisch können, ich denke es war Athen. Aber gut, das nächste Mal schicke ich ein Bild.

Nein, nicht natürlich!!! Habe gerade meine U-Bahnbilder aus Porto, diverse kanadische Städte, New York, Los Angeles, Dubai und Hongkong.
Nur auf dem Londoner Bild habe ich "way out" gesehen, ansonsten "exit".
Wenn dir das nicht reicht, kann ich gerne abends auch Bilder einstellen, um das zu beweisen, für den Fall, dass Du das nicht glaubst.
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Joe
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IsarSteve
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IsarSteve
Ich wäre wirklich an einigen Beweisen für diesen International English Standard interessiert. Das Wort Ausgang, das ins Englische übersetzt wird, ist Way Out.

Es ist doch nicht nur die BVG und nicht auch nur die MVG. Überall in Europa steht in Museen und Touristenattraktionen, auf Flughäfen und sonstwo "Exit". Es hat sich einfach durchgesetzt. Ich würde fast behaupten, außerhalb Großbritanniens noch nie "Way out" wahrgenommen zu haben.

Doch, natürlich. Ich habe 'Way Out' dieses Jahr irgendwo gesehen - nicht Berlin, irgendwo wo die besser Englisch können, ich denke es war Athen. Aber gut, das nächste Mal schicke ich ein Bild.

Nein, nicht natürlich!!! Habe gerade meine U-Bahnbilder aus Porto, diverse kanadische Städte, New York, Los Angeles, Dubai und Hongkong.
Nur auf dem Londoner Bild habe ich "way out" gesehen, ansonsten "exit".
Wenn dir das nicht reicht, kann ich gerne abends auch Bilder einstellen, um das zu beweisen, für den Fall, dass Du das nicht glaubst.

Haha. Freue mich.

IsarSteve
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IsarSteve
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IsarSteve
Ich denke, Railroader meinte vielleicht Bayern, als er über dem Ausland geschrieben hat. Der Münchner MVG nutzt dieses System seit mindestens zehn Jahren. Und während wir bei diesem Thema sind, möchte ich noch einmal die falsche Verwendung des englischen Wortes EXIT durch die BVG (auch MVG) erwähnen. EXIT sollte nur oberhalb / neben dem eigentlichen Ausgang verwendet werden. Auf dem Bahnsteig sollten die Schilder 'WAY OUT' zeigen.

Im International English hat sich längst - auch außerhalb des deutschsprachigen Raums - "Exit" etabliert. Da ist ehrlich gesagt völlig irrelevant, was man im Heimatland dieser Sprache sagt. Alternativ könnten ja mal ein paar mehr Deiner Landsleute Deinem Vorbild folgen und Fremdsprachen lernen.

Ich wäre wirklich an einigen Beweisen für diesen International English Standard interessiert. Das Wort Ausgang, das ins Englische übersetzt wird, ist Way Out. Ich bin mir aber bewusst, dass die BVG dieses play (school) english liebt und gerne verwendet, das z.B. durch doofen Ansagen wie Please leave the train here (S-Bahn This train terminates here) auch deutlich wird. Ich denke, es ist wirklich ein Fehler zu glauben, dass die Verwendung von Umgangsprache cooler auswirkt. Die Berliner sowohl Münchner/Frankfurter/Hamburger S-Bahn u. VBs bekommen alle bessere Noten (von mir) in Englisch als die BVG.

Obwohl die Berliner S-Bahn nicht immer unschuldig ist. Der Begriff Urban Rail Service for S-Bahn ist soooo abschätzig.. muss immer zucken wenn ich den sehe. S-Bahn ist ein Eigenname, den mann nicht übersetzten muss.

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Guten Tag,
Englisch soll ja zu 99% Leute informieren, für die das nur eine Fremdsprache ist und die es weder wissen, noch interessiert, ob "exit" jetzt in der Theorie falsch ist oder nicht. Von daher ist das doch völlig egal, "exit" wird ja scheinbar verstanden, also wo ist das Problem?
LG Rekowagen
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Rekowagen
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IsarSteve
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IsarSteve
Ich denke, Railroader meinte vielleicht Bayern, als er über dem Ausland geschrieben hat. Der Münchner MVG nutzt dieses System seit mindestens zehn Jahren. Und während wir bei diesem Thema sind, möchte ich noch einmal die falsche Verwendung des englischen Wortes EXIT durch die BVG (auch MVG) erwähnen. EXIT sollte nur oberhalb / neben dem eigentlichen Ausgang verwendet werden. Auf dem Bahnsteig sollten die Schilder 'WAY OUT' zeigen.

Im International English hat sich längst - auch außerhalb des deutschsprachigen Raums - "Exit" etabliert. Da ist ehrlich gesagt völlig irrelevant, was man im Heimatland dieser Sprache sagt. Alternativ könnten ja mal ein paar mehr Deiner Landsleute Deinem Vorbild folgen und Fremdsprachen lernen.

Ich wäre wirklich an einigen Beweisen für diesen International English Standard interessiert. Das Wort Ausgang, das ins Englische übersetzt wird, ist Way Out. Ich bin mir aber bewusst, dass die BVG dieses play (school) english liebt und gerne verwendet, das z.B. durch doofen Ansagen wie Please leave the train here (S-Bahn This train terminates here) auch deutlich wird. Ich denke, es ist wirklich ein Fehler zu glauben, dass die Verwendung von Umgangsprache cooler auswirkt. Die Berliner sowohl Münchner/Frankfurter/Hamburger S-Bahn u. VBs bekommen alle bessere Noten (von mir) in Englisch als die BVG.

Obwohl die Berliner S-Bahn nicht immer unschuldig ist. Der Begriff Urban Rail Service for S-Bahn ist soooo abschätzig.. muss immer zucken wenn ich den sehe. S-Bahn ist ein Eigenname, den mann nicht übersetzten muss.

This comment terminates here.

Guten Tag,
Englisch soll ja zu 99% Leute informieren, für die das nur eine Fremdsprache ist und die es weder wissen, noch interessiert, ob "exit" jetzt in der Theorie falsch ist oder nicht. Von daher ist das doch völlig egal, "exit" wird ja scheinbar verstanden, also wo ist das Problem?
LG Rekowagen

Du hast ziemliche Verspätung Rekowagen.. hast du nicht weitergelsen?

Das haben wir schön durchgekaut, ich bestehe darauf, dass es nicht 100% korrekt ist. Die Anderen bestehen darauf, dass es OK sei, weil jeder/jeden versteht. Bim bim..

IsarSteve
Wofür die BVG alles Zeit hat...

Am M46 wurden die Haltestellenmodule Richtung Zoo erneuert. Statt

M46 S+U-Bahnhof
Zoolog. Garten


steht dort nun

M46 S+U Zool. Garten
via S Südkreuz


Das Zielschild am Bus dagegen ist unverändert.
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micha774
Wofür die BVG alles Zeit hat...

Und wo ist das Problem? Was spricht dagegen? Wo schränkt es dich nun ein?

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Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium
Zumal "die BVG" eben keine frei teilbare Arbeitsmasse darstellt. Die Mitarbeiter, die sich damit beschäftigt haben, hätten sich alternativ nicht mit z.B. Bus fahren oder Straßenbahn reparieren beschäftigen können.
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