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Umbau S-Bahnhof Karlshorst und Treskowallee - Bauzeitraum ab 01/2018
geschrieben von Arnd Hellinger 
Zitat
B-V 3313
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Bd2001
Da weiß scheinbar die BVG selbst nicht was sie will. So plant man ja auch bei der Verlegung der Straßenbahn zum Ostkreuz dort ebenfalls eine Wendeanlage für die neue Linie 22.

Zwei Endhaltestellen sind doch ganz logisch für eine normale Linie, findest du nicht? Scherz beiseite, es gibt doch oft genug verkürzte Fahrten.

Meinst Du nicht, daß eine Fahrt Ostkreuz - Blockdammweg sinnvoll ist? Auch Scherz beiseite, scheinbar wissen derzeit weder BVG noch der Senat was nun der optimale östliche Endpunkt der Linie 22 ist. Daher plant man erst einmal überall.
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Bd2001
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Arnd Hellinger
Wie jetzt? Bei der Anwohnerveranstaltung der BVG zur Ehrlichstraße im Januar 2019 hieß es doch noch, die Wendeschleife Blockdammweg solle durch ein stumpf endendes Kehrgleis neben der Brückenrampe ersetzt werden, um dort die neue Linie 22 enden lassen zu können. Ist das wieder vom Tisch...?

Da weiß scheinbar die BVG selbst nicht was sie will. So plant man ja auch bei der Verlegung der Straßenbahn zum Ostkreuz dort ebenfalls eine Wendeanlage für die neue Linie 22.

Nein, die Wendeanlage Ostkreuz ist ausdrücklich nicht für die 22 vorgesehen, sondern als "Reserve" und allenfalls in Randzeiten für die 22. Ursprünglich war Kosanke-Siedlung eine Endstelle für die 22 vorgesehen, aber da sich das Gebiet dort weiter entwickelt, soll sie nun auch weiter fahren. Konsequent wäre eigentlich eine Führung bis zum Bahnhof Karlshorst, aber da hat man ja dummerweise keine Endstelle vorgesehen und so kommt es nun zur "Krücke" Blockdammweg, wo der 10er-Takt dann ernsthaft am Beginn der heutigen Bebauung enden soll.

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Jay
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Bd2001
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Arnd Hellinger
Wie jetzt? Bei der Anwohnerveranstaltung der BVG zur Ehrlichstraße im Januar 2019 hieß es doch noch, die Wendeschleife Blockdammweg solle durch ein stumpf endendes Kehrgleis neben der Brückenrampe ersetzt werden, um dort die neue Linie 22 enden lassen zu können. Ist das wieder vom Tisch...?

Da weiß scheinbar die BVG selbst nicht was sie will. So plant man ja auch bei der Verlegung der Straßenbahn zum Ostkreuz dort ebenfalls eine Wendeanlage für die neue Linie 22.

Nein, die Wendeanlage Ostkreuz ist ausdrücklich nicht für die 22 vorgesehen, sondern als "Reserve" und allenfalls in Randzeiten für die 22. Ursprünglich war Kosanke-Siedlung eine Endstelle für die 22 vorgesehen, aber da sich das Gebiet dort weiter entwickelt, soll sie nun auch weiter fahren. Konsequent wäre eigentlich eine Führung bis zum Bahnhof Karlshorst, aber da hat man ja dummerweise keine Endstelle vorgesehen und so kommt es nun zur "Krücke" Blockdammweg, wo der 10er-Takt dann ernsthaft am Beginn der heutigen Bebauung enden soll.

Die Bebauung wächst dort gerade massiv in Richtung Rummelsburger Straße, was ja überhaupt erst der Auslöser war, die 22 einzurichten bzw. bis Blöckdammweg/Ehrlichstraße führen zu wollen.

Allerdings verstehe auch ich nicht ganz, warum man die 22 nicht bis S Friedrichsfelde Ost führt, wo ja ohnehin ein Kehrgleis vorgesehen ist. Bis die für die 22 notwendige Infrastruktur (einschließlich Ostkreuz und Sanierung Ehrlichstraße) verfügbar und das Neubaugebiet Blockdammweg bezogen ist, sollte auch die in dieser Frage derzeit limitierende Fahrzeug- und Fahrpersonalsituation bei der BVG wenigstens teilweise entschärft sein...

Viele Grüße
Arnd
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Arnd Hellinger
Allerdings verstehe auch ich nicht ganz, warum man die 22 nicht bis S Friedrichsfelde Ost führt, wo ja ohnehin ein Kehrgleis vorgesehen ist. Bis die für die 22 notwendige Infrastruktur (einschließlich Ostkreuz und Sanierung Ehrlichstraße) verfügbar und das Neubaugebiet Blockdammweg bezogen ist, sollte auch die in dieser Frage derzeit limitierende Fahrzeug- und Fahrpersonalsituation bei der BVG wenigstens teilweise entschärft sein...

Oder einfach bis S Schöneweide...

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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Bd2001
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B-V 3313
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Bd2001
Da weiß scheinbar die BVG selbst nicht was sie will. So plant man ja auch bei der Verlegung der Straßenbahn zum Ostkreuz dort ebenfalls eine Wendeanlage für die neue Linie 22.

Zwei Endhaltestellen sind doch ganz logisch für eine normale Linie, findest du nicht? Scherz beiseite, es gibt doch oft genug verkürzte Fahrten.

Meinst Du nicht, daß eine Fahrt Ostkreuz - Blockdammweg sinnvoll ist? Auch Scherz beiseite, scheinbar wissen derzeit weder BVG noch der Senat was nun der optimale östliche Endpunkt der Linie 22 ist. Daher plant man erst einmal überall.

Nochmal: Das Kehrgleis am Ostkreuz soll keine reguläre Endstelle irgendeiner Linie werden, sondern zunächst "nur" für Umleiter, HVZ-Verstärker, Veranstaltungsverkehre etc. dienen. Ob im Rahmen einer zukünftig evtl. einmal wieder anstehenden größeren Netzreform im Zusammenhang weiterer Neubaustrecken dort auch mal Linien ganztägig enden/beginnen werden, kann heute noch niemand sagen.

Wenn man jetzt dennoch solche Kehranlagen gleich beim Streckenbau zusätzlich zum akuten Bedarf mit einplant und realisiert, zeigt das doch nur, dass man aus Fehlern der letzten drei Jahrzehnte gelernt hat...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Nochmal: Das Kehrgleis am Ostkreuz soll keine reguläre Endstelle irgendeiner Linie werden, sondern zunächst "nur" für Umleiter, HVZ-Verstärker, Veranstaltungsverkehre etc. dienen.

Verstärker sind doch reguläre Fahrten. Oder enden für dich am SEZ keine regulären Fahrten?

Zitat
Arnd Hellinger
Wenn man jetzt dennoch solche Kehranlagen gleich beim Streckenbau zusätzlich zum akuten Bedarf mit einplant und realisiert, zeigt das doch nur, dass man aus Fehlern der letzten drei Jahrzehnte gelernt hat...

Na man hat vor den Sparorgien seit 2003 rum eigentlich ganz vernünftig und weitsichtig geplant. Natürlich hätte man andere Sachen besser lösen können, aber selbst die erste Nachwende-Neubaustrecke der BVG in den Wedding erhielt einen Anschluss an die Schleife Björnsonstraße.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Arnd Hellinger
Nochmal: Das Kehrgleis am Ostkreuz soll keine reguläre Endstelle irgendeiner Linie werden, sondern zunächst "nur" für Umleiter, HVZ-Verstärker, Veranstaltungsverkehre etc. dienen.

Ich fänds ja sinnvoll wenn die 16 dort enden würde. "Frankfurter Allee" sind die Wege zur Ringbahn doch sehr weit. Zudem könnten die Leute aus dem Einzugsbereich zwischen "Hohenschönhauser Str./Weißenseer Weg" und "S Mahrzahn" statt nur mit der M6 auch mit 16 die Stadtbahn erreichen. So könnte der Alex etwas entlastet werden.
Die BVG-Pressestelle hatte Erstaunlichs zu vermelden. Bereits seit 24. Mai sollen M17 und 27 montags bis freitags auch nachmittags bis Blockdammweg durchfahren und nicht, wie nach wie vor offiziell verbreitet wird, bereits im Betriebshof Schöneweide verenden. Möglich hat das nach Angaben von Markus Falkner eine neue Ampelschaltung an der Ehrlichstraße gemacht, die die Durchlassfähigkeit für die Straßenbahn gesteigert hatte. In den nächsten Tagen soll das auch offiziell gemacht werden.
Sind die neuen Gleise schon weiter "gewachsen"?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.06.2019 08:30 von Rummelburg.
zur Zeit wird noch ausgebuddelt. Wenn ich die Tage mal an den Fotoapparat denke, mache ich mal Bilder vom aktuellen Baustand
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Rummelburg
Sind die neuen Gleise schon weiter "gewachsen"?

Das können sie erst nach vollständigem Rückbau der Altanlage und danach möglicher Komplettierung der unterirdischen Medien (Kabelkanäle, Rohre...). Die wurden ja zwischen Dönhofff- und Dorotheastraße bisher nur von Westen her an die (alte) Gleistrasse herangeführt, unterqueren sie aber noch nicht...

Viele Grüße
Arnd



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.06.2019 13:29 von Arnd Hellinger.
schon mal vorab Bilder, allerdings nur mit dem Handy auf die Schnelle

Treskowallee Südseite der Brücke





nebenbei bemerkt, der Fußgängerüberweg vom Carlsgarten zur Wandlitzstrasse über die Treskowallee ist auch eine Zumutung, seit auf beiden Seiten der Baustelle gefahren werden darf. Und damit meine ich die Ampelschaltung und den Platz, den man dort für die Querung gelassen hat.

Am Fußgängertunnel Carlsgarten/Stolzenfelsstr. wird auch weiter gearbeitet.







1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.06.2019 16:24 von pinkpanterkai.
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nicolaas
Die BVG-Pressestelle hatte Erstaunlichs zu vermelden. Bereits seit 24. Mai sollen M17 und 27 montags bis freitags auch nachmittags bis Blockdammweg durchfahren und nicht, wie nach wie vor offiziell verbreitet wird, bereits im Betriebshof Schöneweide verenden. Möglich hat das nach Angaben von Markus Falkner eine neue Ampelschaltung an der Ehrlichstraße gemacht, die die Durchlassfähigkeit für die Straßenbahn gesteigert hatte. In den nächsten Tagen soll das auch offiziell gemacht werden.

Ich hoffe aber die BVG/ werauchimmer lässt sich jetzt nicht für die Selbstverständlichkeit feiern!

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Aufgrund von Verzögerungen im Schreibablauf kommt es bei einige Beiträgen zu Verspätungen und Ausfällen.
Die misslungene Baustellenkoordination in Karlshorst hat es heute in die Tagespresse geschafft:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-nahverkehr-bvg-und-s-bahn-bauen-gleichzeitig-in-karlshorst/24417880.html

Dass in diesem Fall insbesondere die DB, nachdem monatelang Baustillstand war, nun exakt in der Zeit mit dem Bahnsteigbau beginnen muss, wenn die BVG die Straßenbahn unterbricht, ist nur schwer nachzuvollziehen.

Viele Grüße
André
Die Ampel Hegemeisterweg war heute Abend jedenfalls aus. Gut so!
Wieder mal in kürze neue Bilder.
Zuerst der Blick auf die Haltestelle S-Karlshorst/Wandlitzstr. nicht viel zu sehen außer Baulager
Das zweite Bild ist ein Blick in Richtung S-Bahnbrücke. Das hier in etwas mehr als einem Monat wieder Tram fahren sollen, kann ich mir im Moment schwerlich vorstellen.
aber immerhin ist die Einmündung Wandlitzstr. zur Treskowallee fertig gestellt. Die Fußgängerampel über die Wandlitzstr. war heute Morgen jedenfalls schon in Betrieb, wie es mit der für Autos aussieht, schaue ich noch mal.


und auch am Fußgängertunnel wird gearbeitet.....der Anschluss an das eingeschobene Tunnelteil wird vorbereitet


Danke, Kai, für das Update. Das deckt sich ja doch mit dem, was ich vor etwa einer Stunde selbst vor Ort gesehen habe. :-)

Negativ fiel mir aber vorhin auf, dass man bis dato nördlich der EÜ im Abschnitt zwischen Rheinsteinstraße und Godesberger bzw. Dorotheastraße irgendwie noch keinerlei Anstalten macht, mit Rück- und Neuaufbau der Straßenbahnanlage auch nur zu beginnen. Da bekomme ja selbst ich Zweifel, wie das bis zur geplanten Wiederinbetriebnahme funktionieren können soll.

Kennt jemand den Grund des dortigen Stillstands? Hat die VLB da wieder blockiert oder wo hängt es...?

Viele Grüße
Arnd
Hab noch mal geschaut, die Einmündung Wandlitzstr. ist für den kompletten Fahrzeugverkehr freigegeben.
Für welches Datum ist die Streckenfreigabe geplant? 01.07.2019?
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