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S-Bahn: Abweichung vom Fahrplan & Minderleistungen ab 14.8.18
geschrieben von VvJ-Ente 
Zitat
Henning
Zitat
Logital
Bei einigen Schwenkschiebetürern der Großprofil-F-Züge ist auch noch ordentlich Druck unterm Kessel.

Meinst du damit alle F84, F87, F90 und F92?

Die F84 und F87 sind gemeint.
Zitat
Flexist
Zitat
Henning
Zitat
Logital
Bei einigen Schwenkschiebetürern der Großprofil-F-Züge ist auch noch ordentlich Druck unterm Kessel.

Meinst du damit alle F84, F87, F90 und F92?

Die F84 und F87 sind gemeint.

Ja, ja. Unsere Fahrgasterziehungszüge.

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Warum meint ihr die F84 und F87 als Fahrgasterziehungszüge?

Die F84, F87, F90 und F92 sind von der Türkonstruktion her fast identisch.
Zitat
Henning
Warum meint ihr die F84 und F87 als Fahrgasterziehungszüge?

Die F84, F87, F90 und F92 sind von der Türkonstruktion her fast identisch.

Von der Konstruktion vielleicht, vom Schließverhalten aber nicht. Die F8x schließen mit einem Ruck, halten kurz vor dem Einschwenken an und knallen dann zu, die F9x dagegen schließen die Türen langsam und mit konstanter Geschwindigkeit. Einige F8x wurden aber scheinbar an die F9x angepaßt und haben dafür nun beim Öffnen der Türen einen an der Waffel...

Dennis
Woran liegt es, dass die F8x und F9x unterschiedliche Türschließverhalten haben, obwohl diese Bauarten alle Schwenkschiebetüren mit Druckluft besitzen?

Was meinst du mit "einen an der Waffel"?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.07.2019 23:11 von Henning.
Zitat
Henning
Woran liegt es, dass die F8x und F9x unterschiedliche Türschließverhalten haben, obwohl diese Bauarten alle Schwenkschiebetüren mit Druckluft besitzen?

Weil die Baureihe F sich immer und immer weiter entwickelt hat. Mit jeder Bauart, auch die Schaltwerker.
Zitat
Henning
Woran liegt es, dass die F8x und F9x unterschiedliche Türschließverhalten haben, obwohl diese Bauarten alle Schwenkschiebetüren mit Druckluft besitzen?

Was meinst du mit "einen an der Waffel"?

Ich meine das, was ich schrieb. Die Türen öffnen erst mit reichlich Verzögerung, so als ob sie beim Ausschwenken Probleme haben. Ist mir bislang vor allem bei umgerüsteten F8x aufgefallen, auch wenn es inzwischen einige F9x betrifft. Man drückt auf den Knopf und darf erstmal ewig warten, bis sich die Tür öffnet.

Dennis
Zitat
drstar
Zitat
Henning
Woran liegt es, dass die F8x und F9x unterschiedliche Türschließverhalten haben, obwohl diese Bauarten alle Schwenkschiebetüren mit Druckluft besitzen?

Was meinst du mit "einen an der Waffel"?

Ich meine das, was ich schrieb. Die Türen öffnen erst mit reichlich Verzögerung, so als ob sie beim Ausschwenken Probleme haben. Ist mir bislang vor allem bei umgerüsteten F8x aufgefallen, auch wenn es inzwischen einige F9x betrifft. Man drückt auf den Knopf und darf erstmal ewig warten, bis sich die Tür öffnet.

Jetzt muss ich aber auch mal fragen, ich glaub ich bin in letzter Zeit zu wenig unterwegs. Was ist mit umgerüstet gemeint?
Da wurde nix umgerüstet. Ist halt der Verschleiß. Die Türen öffnen und schließen immer langsamer bis diese irgendwann defekt werden. Dann muss repariert werden.

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Zitat
Flexist
Zitat
Henning
Woran liegt es, dass die F8x und F9x unterschiedliche Türschließverhalten haben, obwohl diese Bauarten alle Schwenkschiebetüren mit Druckluft besitzen?

Weil die Baureihe F sich immer und immer weiter entwickelt hat. Mit jeder Bauart, auch die Schaltwerker.

Was ist an der Konstruktion bei den Türen zwischen den F8x und F9x anders?
Zitat
Henning
Zitat
Flexist
Zitat
Henning
Woran liegt es, dass die F8x und F9x unterschiedliche Türschließverhalten haben, obwohl diese Bauarten alle Schwenkschiebetüren mit Druckluft besitzen?

Weil die Baureihe F sich immer und immer weiter entwickelt hat. Mit jeder Bauart, auch die Schaltwerker.

Was ist an der Konstruktion bei den Türen zwischen den F8x und F9x anders?

Außer das äußere Erscheinungsbild und das Öffnen an sich (Schwenkschiebetür) sind die Antriebe vollkommen verschieden.

- F84/87: 2 Druckluftzylinder
- F90/92: 1 Druckluftzylinder

- F84/87: Türflügel öffnen und schließen einzeln
- F90/92: Türflügel gekoppelt, öffnen und schließen immer gleichzeitig

- F84/87: Türgriffe
- F90/92: Türtaster

- F84/87: Endlagenkontrolle doppelt vorhanden
- F90/92: einfache aber sichere Kontrolle

Dazu gibt es noch einige andere technische Unterschiede. Dies alles hier aufzuführen, führt zu weit.

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Zitat
Untergrundratte


Dazu gibt es noch einige andere technische Unterschiede. Dies alles hier aufzuführen, führt zu weit.

Interessant wären hier jene Unterschiede, die die Haltbarkeit von Drehgestellen und Wagenkasten beeinflussen, damit man abschätzen kann, ob die neueren F-Züge auch mit 40 auseinanderfallen werden oder ob Hoffnung auf ein längeres Durchhaltevermögen besteht. Alles andere dürfte austauschbar oder sanierbar sein.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.07.2019 15:04 von Nemo.
Zitat
Untergrundratte
Zitat
Henning
Was ist an der Konstruktion bei den Türen zwischen den F8x und F9x anders?

Außer das äußere Erscheinungsbild und das Öffnen an sich (Schwenkschiebetür) sind die Antriebe vollkommen verschieden.

- F84/87: 2 Druckluftzylinder
- F90/92: 1 Druckluftzylinder

- F84/87: Türflügel öffnen und schließen einzeln
- F90/92: Türflügel gekoppelt, öffnen und schließen immer gleichzeitig

- F84/87: Türgriffe
- F90/92: Türtaster

- F84/87: Endlagenkontrolle doppelt vorhanden
- F90/92: einfache aber sichere Kontrolle

Dazu gibt es noch einige andere technische Unterschiede. Dies alles hier aufzuführen, führt zu weit.

Bis auf den Punkt Türgriffe und Türtaster waren die Unterschiede mir nicht bekannt. Was meinst du mit dem letzten Punkt?
Zitat
Henning
Zitat
Untergrundratte
Zitat
Henning
Was ist an der Konstruktion bei den Türen zwischen den F8x und F9x anders?

Außer das äußere Erscheinungsbild und das Öffnen an sich (Schwenkschiebetür) sind die Antriebe vollkommen verschieden.

- F84/87: 2 Druckluftzylinder
- F90/92: 1 Druckluftzylinder

- F84/87: Türflügel öffnen und schließen einzeln
- F90/92: Türflügel gekoppelt, öffnen und schließen immer gleichzeitig

- F84/87: Türgriffe
- F90/92: Türtaster

- F84/87: Endlagenkontrolle doppelt vorhanden
- F90/92: einfache aber sichere Kontrolle

Dazu gibt es noch einige andere technische Unterschiede. Dies alles hier aufzuführen, führt zu weit.

Bis auf den Punkt Türgriffe und Türtaster waren die Unterschiede mir nicht bekannt. Was meinst du mit dem letzten Punkt?

Gemeint ist die Kontrolle, dass die Tür technisch geschlossen und gesichert ist. Wenn alle Türen am Zug geschlossen sind, leuchtet (simpel gesagt) für den Zugfahrer eine weiße Lampe und dieser darf abfahren aus dem Bahnhof.

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Aus dem 365-EUR-Jahreskarten-Thread übernommen

Zitat
B-V 3313
Zitat
Railroader
Da wir aber möglichst keine Serviceansagen bei der Fahrt machen sollen und es dahingehend auch keine Anweisung gibt, sind 70 Prozent schon viel.

Es geht ja nicht um ansagen während der Fahrt, sondern um Ansagen während des Haltes. Wenn auch das der S-Bahn Berlin GmbH zuviel ist, dann ist es höchste Zeit für neue Anbieter auf Berlins S-Bahngleisen...

Hallo B-V 3313 (hoffe, dieses Mal ist der Name richtig geschrieben. ;-) ),

ich möchte dir hierzu nochmal etwas ausführlicher antworten.

Zuallererst: es ging Def um die Ansage bei der Einfahrt, nicht im Stand.

Du führst weiterhin an, dass die S-Bahn ja nicht mal das hinkriegt. Da stellt sich die Frage, wie sie es sicherstellen kann, wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass der große Bedarf besteht? Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:

1.: Ein schriftlicher Hinweis oder eine schriftliche Information, die den Kolleginnen und Kollegen das Problem schildert und dafür sensibilisieren soll. Das ist die Regel bei wichtigen Ansagen.

2.: Eine schriftliche Weisung

3.: Eine automatische Ansage, verbunden mit einer schriftlichen Weisung, dass die automatische Ansage korrigiert werden muss, wenn sie nicht stimmt, weil beispielsweise der andere Zug ausfällt oder so spät ist, dass er eben nicht zuerst fährt.

Nun ein kurzer Exkurs zu den Weisungen:

Eine Weisung muss, im Gegensatz zu einer Inforamtion oder einem Hinweis, wasserdicht sein. Der Mitarbeiter muss sie ohne Wenn und Aber stets befolgen, ansonsten drohen disziplinarische Konsequenzen. Pünktlichkeit und Service stehen, so hart es für den einen oder anderen Foristen klingen mag, bei den Tf an einer sekundären Stelle, was auch gut so ist, aber nicht heißt, dass zumindest ich und weitere Kolleginnen und Kollegen Service nicht auch groß schreiben. Wir hatten schon Signalüberfahrten, weil sich Kolleginnen und Kollegen mehr den Fahrgästen widmeten. Oberstes Gebot hat die Sicherheit und die Wahrnehmung betrieblicher Aufgaben. Demzufolge müsste in einer Weisung, die diese zusätzliche Ansage fordert, auch immer stehen: "... ist durchzuführen, wenn es die betrieblichen Umstände zulassen." Wenn man das da nämlich nicht reinschreibt, werden die Kolleginnen und Kollegen etwaige Gespräche mit dem Fahrdienstleiter unterbrechen etc, weil sie ja ihre Fahrgastinfo durchführen müssen. Und man könnte ihnen dann nicht mal was, sie hielten sich eben nur an die Weisung.

Also steht dann am Ende dieser Passus mit drin. Na meinst du denn, damit kriegst du die maulfaulen Leute bewegt? Die werden dann im Zweifel einfach sagen, ging nicht, weil Störung am Zug, Fassi gestört, Sifa gestört usw. Klar könnte man das ja auch nachweisen und sie belangen, den Datenspeicher des Zuges auslesen und dann das ganze Brimborium. Wir reden hier aber immer noch von dem Umstand, dass Fahrgäste 2 Minuten später in Schöneweide eintreffen und nicht davon, dass sie 2 Stunden auf einen Anschluss warten mussten.

Meine persönliche Meinung: der Anschluss in Baume dient dazu, Fahrgästen wichtige Anschlüsse zu gewähren. Die Betroffenen wissen das. Und auch die nicht Betroffenen wissen in der Mehrzahl mittlerweile, dass der Zug gegenüber zuerst fährt und steigen um. Die, die es nicht wissen, sind 2 Minuten später am Ziel. Wer nen 20-Minutenanschluss braucht, weiß das in der Regel auch vorher, wer ganz spontan fährt und sich nicht informiert, trägt eben auch eine Eigenverantwortung. @Nic: Das meinte ich mit "an die Hand nehmen".

Viele Kolleginnen und Kollegen und auch ich sagen es dennoch an, wobei auch das, gerade bei Verspätungen, nicht mal sinnvoll ist, weil dann eine Völkerwanderung vom ersten zum zweiten Zug stattfindet und sich dadurch die Fahrzeiten jeweils weiter verlängern. Ich habe auch ehrlich gesagt noch nicht gehört, dass ein anderes Unternehmen bei gleichen Umständen Ansagen durchführt, nirgendwo in der Welt. Der Busfahrer vom 265 sagt mir beim Einsteigen auch nie, dass der 170er hinter ihm zuerst abfährt. Skandal. ;-)

Es wäre aber schön, wenn die Stammaufsicht hier ihrer Aufgabe nachkommt und die Abfahrminuten bei Verspätungen auf den ZZA anpasst. Und es wäre auch schön, wenn in Baume ein Lauftext durchläuft.

Wenn du der Meinung bist, mit einem anderen Anbieter liefe alles besser, dann empfehle ich dir die aktuellen Beiträge hier zur NEB oder ODEG. ;-)



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.07.2019 01:32 von Railroader.
Zitat
Railroader


Also steht dann am Ende dieser Passus mit drin. Na meinst du denn, damit kriegst du die maulfaulen Leute bewegt? Die werden dann im Zweifel einfach sagen, ging nicht, weil Störung am Zug, Fassi gestört, Sifa gestört usw. Klar könnte man das ja auch nachweisen und sie belangen, den Datenspeicher des Zuges auslesen und dann das ganze Brimborium. Wir reden hier aber immer noch von dem Umstand, dass Fahrgäste 2 Minuten später in Schöneweide eintreffen und nicht davon, dass sie 2 Stunden auf einen Anschluss warten mussten.



Da stellt sich natürlich die Frage, warum diese Leute sich aus Prinzip weigern, eine kurze Ansage zu machen.
Wären die nicht besser im Güterverkehr aufgehoben?

Zitat

Meine persönliche Meinung: der Anschluss in Baume dient dazu, Fahrgästen wichtige Anschlüsse zu gewähren. Die Betroffenen wissen das. Und auch die nicht Betroffenen wissen in der Mehrzahl mittlerweile, dass der Zug gegenüber zuerst fährt und steigen um. Die, die es nicht wissen, sind 2 Minuten später am Ziel. Wer nen 20-Minutenanschluss braucht, weiß das in der Regel auch vorher, wer ganz spontan fährt und sich nicht informiert, trägt eben auch eine Eigenverantwortung. @Nic: Das meinte ich mit "an die Hand nehmen".

Deine Mentalität ist heute mal wieder auf (D)DR-Niveau.
Wer vom Südring zum SXF möchte und aus der S46 umsteigen will, orientiert sich am Liniennetz und holt nicht Tage vorher Erkundungen ein, schließlich ist man in der Großstadt.
"Auf dem gegenüberliegenden Gleis haben Sie Anschluss an die S9 zum Flughafen Schönefeld. Der Zug nach Schönefeld fährt zuerst." - Wenn bei dir diese kurze Information schon unter "an die Hand nehmen" fällt, dann finde ich das nicht adäquat. Diplomatisch formuliert.

Grüße
Nic



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.07.2019 02:05 von Nicolas Jost.
Zitat
Railroader
Hallo B-V 3313 (hoffe, dieses Mal ist der Name richtig geschrieben. ;-) ),

Ist es und dafür sei dir gedankt. :-)

Zitat
Railroader
ich möchte dir hierzu nochmal etwas ausführlicher antworten.

Zuallererst: es ging Def um die Ansage bei der Einfahrt, nicht im Stand.

Du führst weiterhin an, dass die S-Bahn ja nicht mal das hinkriegt. Da stellt sich die Frage, wie sie es sicherstellen kann, wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass der große Bedarf besteht? Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:

1.: Ein schriftlicher Hinweis oder eine schriftliche Information, die den Kolleginnen und Kollegen das Problem schildert und dafür sensibilisieren soll. Das ist die Regel bei wichtigen Ansagen.

2.: Eine schriftliche Weisung

3.: Eine automatische Ansage, verbunden mit einer schriftlichen Weisung, dass die automatische Ansage korrigiert werden muss, wenn sie nicht stimmt, weil beispielsweise der andere Zug ausfällt oder so spät ist, dass er eben nicht zuerst fährt.

(...)

Der Deutsche muss anscheinend zum Service angewiesen werden, schade. Es ist erschreckend, dass Ansagen und Anzeigen, die vor Jahrzehnten klappten, heute ein Problem sein sollen. Wo sind wir da angekommen? Bei der gestrigen Sperrung in Tegel informierte mein Busfahrer auf dem 133er vorbildlich. Selbst auf Fragen an den Haltestellen wartender Fahrgäste anderer Linien wurde nett und dem Wissensstand nach geantwortet. Der Mann ist auf seinem Posten richtig.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.07.2019 02:06 von B-V 3313.
Zitat
Nicolas Jost

Da stellt sich natürlich die Frage, warum diese Leute sich aus Prinzip weigern, eine kurze Ansage zu machen.
Wären die nicht besser im Güterverkehr aufgehoben?

Ja, denke schon, aus heutiger Sicht.

Zitat
Nicolas Jost
Deine Mentalität ist heute mal wieder auf (D)DR-Niveau.

Halten wir fest: ich informiere die Fahrgäste immer, stottere mich in meinem grausamen Englisch zurecht, führe die Leute mitunter persönlich ans Gleis, schreibe Kundenservice groß. Aber meine Mentalität hat DDR-Niveau? Hä? ;-)

Zitat
Nicolas Jost
Wer vom Südring zum SXF möchte und aus der S46 umsteigen will, orientiert sich am Liniennetz und holt nicht Tage vorher Erkundungen ein, schließlich ist man in der Großstadt.

Na das kann er doch auch. Er kann doch da umsteigen, die Umsteigeverbindung ist doch da. Und er tut es in der Regel auch. Es geht hier ja eher um die Leute, die 2 Minuten früher in Schhöneweide wollen sollen sein. xD

Zitat
Nicolas Jost
"Auf dem gegenüberliegenden Gleis haben Sie Anschluss an die S9 zum Flughafen Schönefeld. Der Zug nach Schönefeld fährt zuerst." - Wenn bei dir diese kurze Information schon unter "an die Hand nehmen" fällt, dann finde ich das nicht adäquat. Diplomatisch formuliert.

Ich sag das ja tatsächlich so an, das ist ja der Witz. ;-) Aber nochmal lieber Nic, der Tf ist primär nicht dafür da, den Fahrgastservice aufrecht zu erhalten. Wenn du dir das wünscht, solltest du für mehr Serviceperonal auf den Bahnsteigen sein. ;-) Und es ist heute kein "Tage vorher" mehr, man schaut kurz bei Öffi nach und dann hat man ne Verbindung, dauert bei mir im Durchschnitt 20 Sekunden. Und ja, lieber Nic, auch im Ausland. Denn wenn ich einen Flug in Heathrow (Gott bewahre!) kriegen muss, guck ich natürlich bei der Tfl, wie ich diesen erreichen kann und plane Puffer ein.

Oh je, wie schaffen es die Tf nur, meist pünktlich zu ihren Schichten zu erscheinen? ;-)
Zitat
B-V 3313

Der Deutsche muss anscheinend zum Service angewiesen werden, schade. Es ist erschreckend, dass Ansagen und Anzeigen, die vor Jahrzehnten klappten

Zum Ersten: die Bahn ist ein Amt und die deutsche Bürokratie hat so ihre Hürden. Dennoch kommt doch aber die Mehrzahl der Kolleginnen und Kollegen diesem Service nach? Hierzulande muss man eben alles bis ins Detail absichern, das ist eben "typisch Deutsch".

Zum Zweiten: Ich hab auch schon vor 20 Jahren dumme Antworten von der öA bekommen. "Könn se nicht lesen, steht doch dran" war der Standardsatz. Ich glaube eben auch, dass die Ansprüche gestiegen sind. Früher gab es mitunter nicht mal Lautsprecher in den Zügen. Ein Tf hätte gar nicht informieren können, dass der andere Zug zuerst fährt. Leute konnten Pläne lesen. Heute kannst du die Informationen überall abrufen, aber viele erwarten, dass dies ein Anderer für dich tut und dich informiert. Dann musst du den Leuten erklären, wie sie im Internet auf die S-Bahnseite kommen oder sich Öffi installieren. Die Menschen sind eben auch unselbständiger geworden mit Zunahme der ganzen Technik.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.07.2019 02:48 von Railroader.
Zitat
Railroader
Früher gab es mitunter nicht mal Lautsprecher in den Zügen. Ein Tf hätte gar nicht informieren können, dass der andere Zug zuerst fährt. Leute konnten Pläne lesen. Heute kannst du die Informationen überall abrufen, aber viele erwarten, dass dies ein Anderer für dich tut und dich informiert. Dann musst du den Leuten erklären, wie sie im Internet auf die S-Bahnseite kommen oder sich Öffi installieren. Die Menschen sind eben auch unselbständiger geworden mit Zunahme der ganzen Technik.

Dafür plärrten die Aufsichten oder schilderten das in den Anzeigen. Die Bahn bietet zwar mehr Technik an, aber wie oft versagt diese oder die Anzeigen zeigen Murks an? Es liegt einzig an der DB, dass den Anzeigen niemand mehr vertraut.
Vergiss bitte auch nicht Senioren o.ä., die haben nicht unbedingt Smartphones dabei und wollen trotzdem informiert werden.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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