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Neue Doppelstockbusse für die BVG
geschrieben von Micha 
Zitat
schallundrausch
Schottland dürfte eher (wieder) in der EU sein, als es den (englischen) Brexiteers lieb ist. Also kein Problem für Alexander Dennis ;)

Ja, schneller als so manche Briten glauben aber bis die Busse geliefert werden? Oder gilt bei sowas der Zeitpunkt der Bestellung?

Außerdem müssen die Briten erstmal raus aus der EU. Und dafür muss entweder die EU die Schnauze voll haben oder die Briten müssen sich im Parlament auf irgendwas einigen.

Ich halte ersteres noch für das wahrscheinlichste Szenario.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.08.2019 21:07 von Nemo.
Zitat
Nemo
oder die Briten müssen sich im Parlament auf irgendwas einigen.
Also so wie ich das verstanden habe, erfolgt der Austritt mit "No Deal" zum 31.10. diesen Jahres - außer die Briten einigen sich im Parlament auf irgendwas anderes und/oder Boris klingelt bei der EU an, um um eine weitere Verlängerung... für die er aber wohl eine gute Begründung über "Wir sind uns noch nicht einige" hinaus brauchen dürfte.

~ Mariosch
Zitat
Harald01
Warum sollten man die Wartung mit in einem Kaufvertrag mitplanen. Das machen private Firmen vielleicht, aber nicht die BVG bei den Bussen. Diese werden im Hause selbst instandgehalten und "gepflegt".
Doch, hat man. Das war mit in den Ausschreibungsbedingungen.
Die BVG kommt selbst mit der Pflege der Bussse sowieso nicht hinterher. Es stehen diverse Busse bei Fremdfirmen zur Aufarbeitung.

Zitat
Harald01
Also bleibt festzustellen, der neue ADL kostet ein kleines Stückchen mehr, als ein Setra Doppeldecker für den Fernverkehr, da im Stadtbus andere und mehr Technik verbaut ist, denke ich schon realistisch.
Nagut, da finden wir kein Nenner. Anscheinend denkst du Reisebusse von Setra sind auf Stand 70er Jahre.

Zum Thema ADL und Brexit. Man hat anscheinend Vorkehrungen getroffen.

Zitat

Erst 2017 lieferte ADL bisher seine ersten neun Doppeldecker für Kontinentaleuropa an die Schweizer Postbus aus. Zum gleichen Zeitpunkt gründeten die Schotten bereits Firmenpräsenzen in Europa, um auf die kommenden Lieferungen vorbereitet zu sein. Das ist man auch im Hinblick auf den bevorstehenden Brexit, der von der schottischen Regierung und Bevölkerung ja weitgehend abgelehnt wird. Nach ADL Aussage werde sowohl in Euro fakturiert, als auch geeignete Währungssicherungsmaßnahmen betrieben.
Eurotransport
Das ist nur die Ausschreibungsbekanntmachung, aber nicht die komplette Ausschreibung.

Man kann aber auch das komplette Paket runterladen.
Zitat

12.
Mindestbedingung: Für die Aufforderung zur Angebotsabgabe erklärt der Bewerber verbindlich, dass er in der Lage ist, alle erforderlichen Service-leistungen an diesen Fahrzeugen, wie z. B. Wartungsarbeiten, Verschleißreparaturen, Instandsetzungen, Inspektionen usw., während der Dauer der Überlassung innerhalb von 72 Std. nach vorheriger Anmeldung zu erbringen. Sollten Fahrzeuge innerhalb dieser Zeit nicht wieder einsatzfähig sein, sind ab der 73. Stunde entsprechende Ersatzfahrzeuge zur Verfügung zu stellen.
Spätestens zu Vertragsbeginn steht dem Bewerber max. 15 Straßenkilometer von der Landesgrenze Berlin entfernt min. ein Servicestützpunkt (unternehmenseigene Niederlassung, Ver-tragswerkstatt oder Kooperationspartner) mit einer 24-Stunden-Servicehotline zur Verfügung.
Bestätigen Sie, dass diese Forderungen von Ihnen erfüllt wer-den.
Zitat
schallundrausch
Schottland dürfte eher (wieder) in der EU sein, als es den (englischen) Brexiteers lieb ist. Also kein Problem für Alexander Dennis ;)

Genau, das lief ja schon bei der Abspaltung Kataloniens vom Spanischen Königreich, gefolgt von der praktisch weltweiten Anerkennung als souveräner Staat und den EU-Beitrittsverhandlungen absolut friktionsfrei. Wenn nur die Stierkämpfe mit dem Beitritt des 29. EU-Mitglieds ein Ende gefunden hätten. ;-)

Grüße
Nic
Zitat
Nicolas Jost
Zitat
schallundrausch
Schottland dürfte eher (wieder) in der EU sein, als es den (englischen) Brexiteers lieb ist. Also kein Problem für Alexander Dennis ;)

Genau, das lief ja schon bei der Abspaltung Kataloniens vom Spanischen Königreich, gefolgt von der praktisch weltweiten Anerkennung als souveräner Staat und den EU-Beitrittsverhandlungen absolut friktionsfrei. Wenn nur die Stierkämpfe mit dem Beitritt des 29. EU-Mitglieds ein Ende gefunden hätten. ;-)

Du, solange Spanien nicht aus der EU austritt... :D
@Barnimer: Dieser Text ist doch ein Standarttext, der wurde auch bei Solaris, Scania, VDL usw. verwendet und soll vor allem auf die schnelle Abarbeitung von Garantieschäden wirken. Sicherlich auch Engpässe der Werkstattkapazitäten der BVG, aber nicht, das komplett alle Instandsetzungen und Wartungen zum Hersteller gehen.
Missverständnis. Die komplette meinte ich auch nicht, aber ein gewissen Teil.
Wenn ich an der VDL-Werkstatt in Brikenwerder vorbeifahre, stehen dort immer 3-5 VDL-Wagen. Ausserdem sehe ich ständig BVG-Wagen von/nach Birkenwerder fahren.

Es ging übrigens auch nicht darum, wer die Wagen repariert, sondern wer was bezahlt. Und ob der angegebene Anschaffungspreis nicht inklusive Wartungskosten ist.

Und nach langem Suchen habe ich es endlich gefunden -> Link

Es geht dort tatsächlich auch um normale Instandhaltung und Wartung.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.08.2019 00:32 von Barnimer.
Zitat
Barnimer
Missverständnis. Die komplette meinte ich auch nicht, aber ein gewissen Teil.
Wenn ich an der VDL-Werkstatt in Brikenwerder vorbeifahre, stehen dort immer 3-5 VDL-Wagen. Ausserdem sehe ich ständig BVG-Wagen von/nach Birkenwerder fahren.

Die Hälfte der VDL Fahrzeuge sind geleast und da entscheidet der Hersteller.
Fa. Masche erledigt für VDL die Wartungen und die anfallenden Reparaturen, nur Kleinreparaturen dürfen von der BVG selbst gemacht werden.

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Guten Tag !
Dort stehen auch die nicht geleasten Wagen (Wnr. 2325 - 2435). Das ist gut erkennbar daran, dass die Wagen tlw. Werbung tragen. Die geleasten Wagen sind nämlich alle ohne Werbung.
Die Firma übernimmt auch Reparaturen an diesen Fahrzeugen, wenn die BVG das möchte.
Stichwort Personalmangel...

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Guten Tag !
Zitat
Der Fonz
Die Firma übernimmt auch Reparaturen an diesen Fahrzeugen, wenn die BVG das möchte.
Stichwort Personalmangel...

Ganz normaler Vorgang, dass die BVG Dienstleistungsaufträge an die freie Wirtschaft vergibt.
In den Jahren des Personalüberhangs wurden umgekehrt Dienstleistungen am freien Markt angeboten, um den Mitarbeiterbestand adäquat zu beschäftigen. Damals wurden den BVGern hohe Abfindungen gezahlt, wenn sie die BVG verließen.
So übernahm die Omnibus-Hauptwerkstatt den kompletten arbeitsintensiven Innenausbau der meisten in Plauen gefertigten DL-Doppeldecker, da es durch die parallele Ausmusterung der Serien D und DN für die Fahrzeughandwerker nicht mehr genug zu tun gab.

so long

Mario
Ich glaube, du redest das viel zu schön.
Sitzt du neuerdings im Vorstand, werter Kollege?
Vergabe an Externe gab es sicher immer mal, aber in dem Umfang wie aktuell, wohl noch nie.

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Guten Tag !
In dem Umfang wie aktuelle wurde aber auch noch nie eingestellt in den Buswerkstätten, um genau die teure Fremdvergabe wieder runter zu fahren.
Zitat
Harald01
In dem Umfang wie aktuelle wurde aber auch noch nie eingestellt in den Buswerkstätten, um genau die teure Fremdvergabe wieder runter zu fahren.

Du fällst da schön auf die BVG-Propaganda rein. Was meinst du, wie viele neue Kollegen z.B. nach dem Mauerbau eingestellt wurden?

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Jetzt werden wieder Äpfel und Birnen verglichen...
Das ist 30 Jahre her und mit der heutigen wohl kaum vergleichbar. Andersrum kannst ja auch argumentieren, die BVG ist von 28000? Damals auf gut 10500 Mitarbeiter geschrumpft, mittlerweile sind es wieder weit über 14000. Und man mag es kaum glauben, auch in den Werkstätten, ob UBahn, Strassenbahn oder Bus kommen Leute an.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.08.2019 16:56 von Harald01.
Zitat
Harald01
Jetzt werden wieder Äpfel und Birnen verglichen...
Das ist 30 Jahre her und mit der heutigen wohl kaum vergleichbar.

Der Mauerbau ist 58 Jahre und drei Tage her!

Zitat
Harald01
Andersrum kannst ja auch argumentieren, die BVG ist von 28000? Damals auf gut 10500 Mitarbeiter geschrumpft, mittlerweile sind es wieder weit über 14000.

U.a. Outsourcing (BT etc.) machte die Schrumpfung möglich.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.08.2019 19:06 von B-V 3313.
Und was hat das ganze Zeug, was 58 Jahre her ist, mit der heutigen Zeit zu tun?

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Guten Tag !
Zitat
Der Fonz
Und was hat das ganze Zeug, was 58 Jahre her ist, mit der heutigen Zeit zu tun?

Das kannst du oben nachlesen.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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