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Tram Adlershof II - Bauzeitraum ab 05/2020
geschrieben von Arnd Hellinger 
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Nemo
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Henning
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VvJ-Ente
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Henning
Ich finde es schon etwas merkwürdig, dass noch ziemlich viele Leute trotz Corona mit ÖPNV fahren. Ich bin in den letzten 20 Monaten nur neunmal (Hin- und Rückfahrt zählt als einmal) und nur kurze Strecken damit gefahren. Es war hauptsächlich Zeiten, wo wenige Leute mitfuhren. Einmal musste ich auf dem Rückweg von Köln nach einer Station sofort aussteigen, weil die Bahn zur Mittagszeit für mich zu voll war. Ich bekam schon Panik. Erst nach einer Stunde als es leerer wurde bin ich nach Hause gefahren.

Ziemlich viele Leute haben nicht genug Geld für ein Auto, oder wohnen in Vierteln, wo man stundenlang nach einem Parkplatz suchen müsste, oder haben einen Arbeitsweg, wo das Auto hoffnungslos im Stau stecken würde, oder haben einen Arbeitsweg, der zu lang ist, um ihn mit dem Fahrrad oder gar zu Fuß zurückzulegen. Wie sollen diese Leute anders zur Arbeit kommen? Zahlst du ihnen einen täglichen Transfer mit dem Hubschrauber?

Wenn man kein Auto hat geht es natürlich nicht anders. Wenn man eins hat sollte man es in der jetzigen Situation besser möglichst nutzen und die Nachteile wie Parkplatzsuche und Stau in Kauf nehmen. Ich kenne auch einige Leute die das genauso tun wie ich.

Nur wo willst du mit dem Auto hinfahren und was willst du dort machen ohne dich dann dort nicht einer wesentlich größeren Ansteckungsgefahr auszusetzen?

Wenn ich z. B. in Köln im Bibliothek etwas ausleihen möchte. Wenn ich mit ÖPNV dorthin fahren würde müsste ich mehrmals umsteigen und begegne viel häufiger unbekannte Leute und die Mindestabstände können dort häufig nicht eingehalten werden.

In der Bibliothek wird die Anzahl der Leute kontrolliert und die Internetarbeitsplätze müssen vorher reserviert werden.
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Thomas Krickstadt am 2.11.2021 um 8.41 Uhr:

Fahrtzeit laut Fahrplan 14 Minuten, Fahrtzeit gemessen 16 Minuten 28 Sekunden.

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"Nahverkehrsplan" am 3.11.2021 um 20.18 Uhr:

Welche Fahrzeit laut Fahrplan? Du meinst Abfahrt 10:49 mit Ankunft 11:07? Das sind bei mir aber 18 Minuten. Die Tram war wie zu erwarten mit Bummeln zu früh ... Oder habe ich was überlesen?

Du hast recht, da habe ich nicht aufgepasst ("Mift"!). Ich meinte den Fahrplan der Straßenbahnlinie M17 am Bahnhof Schöneweide, dessen Faksimile ich hier gezeigt hatte:

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Thomas Krickstadt am 1.11.2021 um 8.37 Uhr:

Dazu habe ich mir 'mal gestern die Fahrpläne der M17 und der 61 an der Haltestelle unter den Bahnbrücken am Bahnhof Schöneweide abfotografiert [...]

Hier 'mal der Ausschnitt, mit dem ich mich zu erinnern glaubte, dass am S-Bahnhof Adlershof eine "14" zu sehen wäre. In Wahrheit steht da aber eine "19" (nochmal "Mift"!).



Zusätzlich kann ich von meiner gestrigen morgendlichen und abendlichen Fahrt mit der Straßenbahn berichten, dass diese sehr viel schneller unterwegs waren, dem Gefühl nach zum Beispiel mit mehr als 30 Stundenkilometern im Oktogon (und einer Gesamtfahrzeit von zwölf und dreizehn Minuten zwischen Schöneweide und Walter-Nernst-Straße). Wurde da etwas geändert oder schwärze ich damit gerade die Fahrer der Geschwindigkeitsübertretung an?

Gruß, Thomas

PS: Wie es an allen Ampelanlagen sein sollte, kann man sehr gut an der Kreuzung Groß-Berliner Damm / Segelfliegerdamm / Landfliegerstraße sehen. Dort gibt es im Groß-Berliner Damm extra Linksabbiegerampeln, die so geschaltet sind, dass vor und nach deren Grünphase die Straßenbahn eingetaktet wurde und so nur minimal warten muss.

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.11.2021 03:33 von krickstadt.
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krickstadt

PS: Wie es an allen Ampelanlagen sein sollte, kann man sehr gut an der Kreuzung Groß-Berliner Damm / Segelfliegerdamm / Landfliegerstraße sehen. Dort gibt es im Groß-Berliner Damm extra Linksabbiegerampeln, die so geschaltet sind, dass vor und nach deren Grünphase die Straßenbahn eingetaktet wurde und so nur minimal warten muss.

Nein, der Sollzustand ist dass die Straßenbahn gar nicht anhalten muss, ein kurzer Halt ist allenfalls ein akzeptabler Kompromiss.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zusätzlich kann ich von meiner gestrigen morgendlichen und abendlichen Fahrt mit der Straßenbahn berichten, dass diese sehr viel schneller unterwegs waren, dem Gefühl nach zum Beispiel mit mehr als 30 Stundenkilometern im Oktogon (und einer Gesamtfahrzeit von zwölf und dreizehn Minuten zwischen Schöneweide und Walter-Nernst-Straße). Wurde da etwas geändert oder schwärze ich damit gerade die Fahrer der Geschwindigkeitsübertretung an?

Die zulässige Geschwindigkeit im Oktogon wurde auf 50km/h erhöht.
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"Blnstrabi" am 4.11.2021 um 8.37 Uhr:

Die zulässige Geschwindigkeit im Oktogon wurde auf 50 km/h erhöht.

Vielen Dank für diese Information. Wurden noch andere Parameter verändert, wie z. Bsp., dass im Groß-Berliner Damm nicht mehr so langsam gefahren werden soll, oder ist das jedem Fahrer selbst überlassen, um so z. Bsp. genau auf die Freigabe bei Ampeln weiterfahren zu können? (Anders kann ich mir die Zeitverkürzung der gestrigen Fahrten nicht erklären.)

Gruß, Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
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Nemo
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krickstadt

PS: Wie es an allen Ampelanlagen sein sollte, kann man sehr gut an der Kreuzung Groß-Berliner Damm / Segelfliegerdamm / Landfliegerstraße sehen. Dort gibt es im Groß-Berliner Damm extra Linksabbiegerampeln, die so geschaltet sind, dass vor und nach deren Grünphase die Straßenbahn eingetaktet wurde und so nur minimal warten muss.

Nein, der Sollzustand ist dass die Straßenbahn gar nicht anhalten muss, ein kurzer Halt ist allenfalls ein akzeptabler Kompromiss.

Der Soll Zustand sollte sein, dass sie nichtmal mit dem Bremsen beginnen muss

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Se srie dji rul äpleis onn trains!
Mahlzeit!

Heute mit der Straßenbahnlinie M17 vom Bahnhof Schöneweide zur Haltestelle Walter-Nernst-Straße. Einstieg 10.40 Uhr, Ausstieg 10.51 Uhr, an zwei Haltestellen mehr oder weniger vorbeigefahren (ohne Fahrgastwechsel in Benno-König-Straße und Gerhard-Sedlmayr-Straße), an zwei Kreuzungen der Trasse Adlershof I kurz angehalten, sonst nur an fünf (bzw. sechs mit Walter-Nernst) Haltestellen.

Ich bin im Geschwindigkeitsrausch. :-)

Thomas

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Manche Fahrpersonale ziehen das Ding wohl auch einfach durch, Bild von gestern. Tatsächlich sah ich die Bahn aus dem M11, der um 19:43 S Schöneweide/Sterndamm ankam, nicht mal mehr.
Die auf der Trasse folgende 37, planmäßig 19:51 ab S Schöneweide/Sterndamm, fuhr zwar eine Minute früher ab, sammelte aber noch gute 5 Minuten Verspätung im Laufe der Fahrt, somit dann eine 15-Minuten-Lücke.


Müssten da in der Leitstelle nicht schon die rote Rundumleuchte angehen und das Personal zum Sofagespräch?

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Se srie dji rul äpleis onn trains!
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Logital
Müssten da in der Leitstelle nicht schon die rote Rundumleuchte angehen und das Personal zum Sofagespräch?

Hallo, kuriose Echtzeitdaten gibt es jeden Tag, hab schon öfters gesen, dass Busse plötzlich in der App 10 Minuten auf einer Fahrstrecke von 10 Minuten aufghollt haben wollen.
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Theo333
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Logital
Müssten da in der Leitstelle nicht schon die rote Rundumleuchte angehen und das Personal zum Sofagespräch?

Hallo, kuriose Echtzeitdaten gibt es jeden Tag, hab schon öfters gesen, dass Busse plötzlich in der App 10 Minuten auf einer Fahrstrecke von 10 Minuten aufghollt haben wollen.

Dann sollte die BVG mak anfangen solche Fehler zu beseitigen. Ich wette auf Basis solch falscher Werte werden sogar Qualitätskennzahlen ermittelt, Verkehrsverträge abgerechnet und Anschlüsse gesichert. Ach nee letzteres machen wir ja in Berlin nicht.

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Se srie dji rul äpleis onn trains!
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Logital
Müssten da in der Leitstelle nicht schon die rote Rundumleuchte angehen und das Personal zum Sofagespräch?

Wenn die Verfrühung dauerhaft anhält, ja.
Kurzfristige Anzeige einer Verfrühung hat oft auch die beschriebenen Technikfehler.
Bekannt war dafür der Abzweig der 17 am Prerower Platz Ri Falkenberg -von einer Hst zur anderen 3min +, eine Hst weiter alles schön.

T6JP
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Theo333
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Logital
Müssten da in der Leitstelle nicht schon die rote Rundumleuchte angehen und das Personal zum Sofagespräch?

Hallo, kuriose Echtzeitdaten gibt es jeden Tag, hab schon öfters gesen, dass Busse plötzlich in der App 10 Minuten auf einer Fahrstrecke von 10 Minuten aufghollt haben wollen.

Sind das denn überhaupt "Echtzeitdaten"? Beispiel Linie X 69 am Mittwoch vor acht Tagen (27.10.21): Zweimal hintereinander zählte die Anzeige an der "klugen Haltestelle" S-Bf Mehrower Allee die Minuten tapfer runter - dann verschwanden die Busse, die die nördliche Endstelle bis dahin offenbar noch nicht bzw. erst sehr verspätet erreicht hatten, schlicht von der Anzeige.

Wünschen würde ich mir in so einem Fall die möglichst frühzeitige Anzeige "Ausfall". In dem konkreten Fall wären wir (eine Kollegin und ich) dann mit dem früheren 197er losgefahren und den Rest zum Fahrtziel (Gärten der Welt, war wieder sehr interessant) gelaufen. Wer den Schaden hat (eine Reisezeit von über 100 Minuten), braucht für den Spott nicht zu sorgen: Die autofahrenden Kolleginnen amüsierten sich köstlich über den bekennenden ÖV-Anhänger Marienfelde.

Eines war positiv: Der Kollege des 197ers, in den wir eingestiegen waren, ließ uns, als hinter uns doch noch ein X 69 aus der Tiefe des Raumes auftauchte, an der nächsten gemeinsamen Haltestelle mit dem X 69 vorne aussteigen, und wir konnten diesen Bus noch erreichen. Überhaupt: Nach meinen Erfahrungen sind die Berliner Busfahrer/innen besser, als gelegentlich behauptet wird,

Marienfelde.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.11.2021 07:15 von Marienfelde.
Es gibt inzwischen ja einige Filem und Aufnahmen der neuen Strecke und ihrer Eröffnung auf Youtube. Zu den Interessantesten zählt wohl dieser hier, welcher auch die Mess- und Probefahrten zeigt. Sogar eine Parallelfahrt zweier GT ist zu sehen! [www.youtube.com]
Als positiv empfinde ich die Möglichkeit, an Wochentagen mit der 61 bis zur Haltestelle Siemensstraße/ Nalepastraße mitfahren zu können. Für mich selbst war es eine vollkommen "neue" Strecke.

In der Gegenrichtung (nach Schöneweide/ Rahnsdorf) gibt es dort aber leider keine Einstiegshaltestelle. Von der Einrichtung so einer Haltestelle könnte aber durchaus der eine oder andere Anwohner profitieren; es ist ja auch neue Wohnbebauung entstanden. Welche Meinung habt Ihr denn?
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Marienfelde
Als positiv empfinde ich die Möglichkeit, an Wochentagen mit der 61 bis zur Haltestelle Siemensstraße/ Nalepastraße mitfahren zu können. Für mich selbst war es eine vollkommen "neue" Strecke.

In der Gegenrichtung (nach Schöneweide/ Rahnsdorf) gibt es dort aber leider keine Einstiegshaltestelle. Von der Einrichtung so einer Haltestelle könnte aber durchaus der eine oder andere Anwohner profitieren; es ist ja auch neue Wohnbebauung entstanden. Welche Meinung habt Ihr denn?

Die beschriebene Situation sollte nur bis zur Inbetriebnahme der Verkehrslösung Schöneweide bestehen.

Ich würde eine Zustiegsmöglichkeit (Vordertür) direkt am Tor der Ausfahrt vom Betriebshof schaffen.
Moin.

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"Blnstrabi" am 4.11.2021 um 8.37 Uhr:

Die zulässige Geschwindigkeit im Oktogon wurde auf 50 km/h erhöht.

An der "Einfahrt" in das Oktogon an der Karl-Ziegler-Straße kann man das anhand eines G4-Signals* bestätigt sehen (gestern um 10.50 Uhr aus dem hinteren Fenster eines fahrenden Einrichtungs-GT6 heraus aufgenommen):



An der "Einfahrt" in das Oktogon an der Herman-Dorner-Allee bzw. Haltestelle Landschaftspark Johannisthal zeigt ein G2a-Signal* merkwürdigerweise eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 km/h (gestern um 10.48 Uhr an der Haltestelle Landschaftspark Johannisthal aufgenommen):



(Wie man sieht, sind immer noch keine stationären Gitter für den Z-Übergang eingebaut worden. ;-))

Auf alle Fälle passen die aktuellen Fahrzeiten (mehrere Male 11 Minuten in beiden Richtungen zwischen S Schöneweide / Sterndamm und Walter-Nernst-Straße) nicht zu den ausgehängten Angaben zur durchschnittlichen Fahrzeit (15 Minuten), hier auf dem Aushang an der Walter-Nernst-Straße zu sehen:



Viele Grüße, Thomas

(*) Signalangaben der Wikipedia-Seite zu Straßenbahnsignalen in Deutschland entnommen.

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Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
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Marienfelde
Als positiv empfinde ich die Möglichkeit, an Wochentagen mit der 61 bis zur Haltestelle Siemensstraße/ Nalepastraße mitfahren zu können. Für mich selbst war es eine vollkommen "neue" Strecke.

Auch wenn es für mich persönlich derzeit keinerlei Nutzen bringt, merkte ich diesen positiven Umstand bereits vor einiger Zeit hier im Forum an. Leider wird das tatsächliche Fahrtziel nicht kommuniziert. Stattdessen glaubt man, mit einem lapidaren "S Schöneweide" an Zug und Haltestelle den geneigten Fahrgast präzise informiert zu haben. Daß dem nicht so ist, habe ich bereits in beiderlei Hinsicht mitbekommen.

Zitat
Marienfelde
In der Gegenrichtung (nach Schöneweide/ Rahnsdorf) gibt es dort aber leider keine Einstiegshaltestelle. Von der Einrichtung so einer Haltestelle könnte aber durchaus der eine oder andere Anwohner profitieren; es ist ja auch neue Wohnbebauung entstanden. Welche Meinung habt Ihr denn?

Früher gab es da mal eine Haltestelle. Und ich finde auch, daß die Gegend dahinten etwas mehr ÖPNV vertragen könnte. Mit dem 365er ist ja ein Anfang gemacht, den die Straßenbahn ruhig ergänzen kann. Als früher die Linie 88 bzw. 81 dort verkehrte, waren die Wagen zwar auch nie richtig ausgelastet, was meiner Meinung nach aber eher den Betriebszeiten und dem Takt geschuldet war (alle 30 min während der HVZ).


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
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Alter Köpenicker
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Marienfelde
Als positiv empfinde ich die Möglichkeit, an Wochentagen mit der 61 bis zur Haltestelle Siemensstraße/ Nalepastraße mitfahren zu können. Für mich selbst war es eine vollkommen "neue" Strecke.

Auch wenn es für mich persönlich derzeit keinerlei Nutzen bringt, merkte ich diesen positiven Umstand bereits vor einiger Zeit hier im Forum an. Leider wird das tatsächliche Fahrtziel nicht kommuniziert. Stattdessen glaubt man, mit einem lapidaren "S Schöneweide" an Zug und Haltestelle den geneigten Fahrgast präzise informiert zu haben. Daß dem nicht so ist, habe ich bereits in beiderlei Hinsicht mitbekommen.

Ja, das finde ich auch schade - möchte man vielleicht keine schlafenden Hunde wecken, die eine dauerhafte Beibehaltung fordern? Andererseits: die Zielgruppe wird es recht schnell mitbekommen (haben), dass die 61 nun zur Nalepastraße fährt.

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Alter Köpenicker
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Marienfelde
In der Gegenrichtung (nach Schöneweide/ Rahnsdorf) gibt es dort aber leider keine Einstiegshaltestelle. Von der Einrichtung so einer Haltestelle könnte aber durchaus der eine oder andere Anwohner profitieren; es ist ja auch neue Wohnbebauung entstanden. Welche Meinung habt Ihr denn?

Früher gab es da mal eine Haltestelle. Und ich finde auch, daß die Gegend dahinten etwas mehr ÖPNV vertragen könnte. Mit dem 365er ist ja ein Anfang gemacht, den die Straßenbahn ruhig ergänzen kann.

Ja, die 61 ist sicher eine sinnvolle Ergänzung zum Knotenpunkt Schöneweide, der ja durch das Einkaufszentrum auch gewisse Funktionen eines Stadtteilzentrums hat.

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Alter Köpenicker
Als früher die Linie 88 bzw. 81 dort verkehrte, waren die Wagen zwar auch nie richtig ausgelastet, was meiner Meinung nach aber eher den Betriebszeiten und dem Takt geschuldet war (alle 30 min während der HVZ).

Und es kommt ja noch weiteres hinzu: Busse Richtung Gropiusstadt gab es logischerweise zu DDR-Zeiten nicht bzw. waren in der unmittelbaren Nachwendezeit die grenzüberschreitenden Verkehrsströme weniger ausgeprägt. Und anders als die damalige 81/88 ist die 61 ja nicht nur bloßer S-Bahn-Zubringer.

Eine zweite M4 wird die 61 zur Nalepastraße sicher nicht, aber dennoch ist es m.E. sinnvoll, die Entwicklung zu beobachten und die Linie bei Erfolg auch nach Fertigstellung der Verkehrslösung Schöneweide beizubehalten.
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Marienfelde
Als positiv empfinde ich die Möglichkeit, an Wochentagen mit der 61 bis zur Haltestelle Siemensstraße/ Nalepastraße mitfahren zu können. Für mich selbst war es eine vollkommen "neue" Strecke.

In der Gegenrichtung (nach Schöneweide/ Rahnsdorf) gibt es dort aber leider keine Einstiegshaltestelle. Von der Einrichtung so einer Haltestelle könnte aber durchaus der eine oder andere Anwohner profitieren; es ist ja auch neue Wohnbebauung entstanden. Welche Meinung habt Ihr denn?

Ich denke auch, dass es sinnvoll wäre, die Gegend um den Betriebshof in beide Richtungen¹ an das Straßenbahnnetz anzubinden, wenn dort sowieso regelmäßig gefahren wird.
Ich bin schon vor einigen Jahren anlässlich von kurzzeitigen, baubedingten Umleitungen dorthin gefahren (zum „Streckensammeln“). Beide Male (sowohl aus der Wilhelminenhofstraße als auch aus der Brückenstraße) war ich nicht allein im Zug.

¹also vom und zum „Königsplatz“
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