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Tram Adlershof II - Bauzeitraum ab 05/2020
geschrieben von Arnd Hellinger 
Zitat
krickstadt
Zitat

"Nemo" am 8.11.2021 um 11.33 Uhr:

[...] Da kann dann durchaus auch schneller rübergefahren werden, als die Autos fahren dürfen.

Allerdings sollte ein verantwortungsbewusster Straßenbahnfahrer die Fliehkräfte in Betracht ziehen, denen die Fahrgäste ausgesetzt sind. Nicht umsonst sind an allen anderen Kurven der neuen Trasse Geschwindigkeitsbeschränkungen vorgegeben.

Gruß, Thomas

Im der Tat. Deshalb finde ich es ziemlich albern jede Kurve auszuschildern. Hält die BVG das eigentlich für alles Kurven im Straßenbahnnetz durch? Eine Straßenbahn fährt doch eh auf Sicht!

*******
Zum 3G Menü empfehlen in Brandenburg dringend die FFP2 Maske und in Berlin aber unbedingt.
Zitat
Nemo
! An einer ampelgeregelten Kreuzung einer innerörtlichen Schnellstraße (80km/h) würde doch auch keiner auf die Idee kommen, dass da im Kreuzungsbereich nur 50 gefahren werden darf, weil der Querverkehr ja nicht weiß, wie schnell man auf der Schnellstraße fahren darf. Natürlich muss dann eine entsprechende Ampelregelung vorgenommen werden.

In der Tat eine interessante Diskussion, die ihr hier führt.

Und was wäre eigentlich wenn der parallele Groß Berliner Damm mit 60 geschildert wäre?

Und was wäre wenn er mit 30 geschildert wäre? Muss der Strab Fahrer die Geschwindigkeit seiner parallelen Straße im Auge behalten?

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.11.2021 13:44 von Logital.
Zitat
Logital
Zitat
krickstadt
Zitat

"Nemo" am 8.11.2021 um 11.33 Uhr:

[...] Da kann dann durchaus auch schneller rübergefahren werden, als die Autos fahren dürfen.

Allerdings sollte ein verantwortungsbewusster Straßenbahnfahrer die Fliehkräfte in Betracht ziehen, denen die Fahrgäste ausgesetzt sind. Nicht umsonst sind an allen anderen Kurven der neuen Trasse Geschwindigkeitsbeschränkungen vorgegeben.

Gruß, Thomas

Im der Tat. Deshalb finde ich es ziemlich albern jede Kurve auszuschildern. Hält die BVG das eigentlich für alles Kurven im Straßenbahnnetz durch? Eine Straßenbahn fährt doch eh auf Sicht!

Nicht jede Kurve ist ausgeschildert. Manche Kurven können ja auch mit der Höchstgeschwindigkeit befahren werden. Die Kurven Adlershof II wurden alle beschildert, weil im PFB die Geschwindigkeit im Bereich der Kurven aus Lärmschutzgründen so begrenzt wurden. Die BVG setzt da nur die Vorgaben der TAB um.
Dann macht das Sinn. Aber wenn auch die Fliehkraftursache ausgeschildert wird fände ich das überflüssig.

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"Logital" am 8.11.2021 um 13.39 Uhr:

Hält die BVG das eigentlich für alle Kurven im Straßenbahnnetz durch?

Die 90°-Kurve von der Rudower Chaussee in die Max-Born-Straße ist nicht Geschwindigkeitsbeschränkt, wurde von meinem Straßenbahnfahrer heute morgen aber sehr vorsichtig durchfahren. ;-)

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
Logital
Zitat
Nemo
! An einer ampelgeregelten Kreuzung einer innerörtlichen Schnellstraße (80km/h) würde doch auch keiner auf die Idee kommen, dass da im Kreuzungsbereich nur 50 gefahren werden darf, weil der Querverkehr ja nicht weiß, wie schnell man auf der Schnellstraße fahren darf. Natürlich muss dann eine entsprechende Ampelregelung vorgenommen werden.

In der Tat eine interessante Diskussion, die ihr hier führt.

Und was wäre eigentlich wenn der parallele Groß Berliner Damm mit 60 geschildert wäre?

Und was wäre wenn er mit 30 geschildert wäre? Muss der Strab Fahrer die Geschwindigkeit seiner parallelen Straße im Auge behalten?

Wäre der Groß Berliner D. mit 60 beschildert, dürften die Überfahrten ebenso mit 60 von der Bimmel passiert werden.
Wäre er es mit 30 ( auch Zeit bzw Ortbegrenzt, z.B. wg. Schulen/Kita usw), dürfte die Elektrische die Überfahrten in diesem Bereich auch nur mit 30 passieren.

T6JP
Zitat
Logital
Dann macht das Sinn. Aber wenn auch die Fliehkraftursache ausgeschildert wird fände ich das überflüssig.

Dafür gibt es im Fahrzeug auch das Piktogramm wo die Hand die Haltestange umklammert ;-)


T6JP
Zitat
krickstadt
Zitat

Harald Tschirner am 14.9.2021 um 17.04 Uhr:

[...] Nur nebenbei sei daran erinnert, dass es bereits vom 15.2.1953 bis 29.5.1959 eine HVZ Straßenbahnlinie 91 E gab, die vom Bf. Schöneweide zum Lowa-Werk Johannisthal verkehrte. Dort wurden zeitweilig auch Straßenbahnen gebaut. Sie benutzte dabei auch den nördlichen Teil des Groß Berliner Damms.

Wann diese eingleisige Strecke auf- und wieder abgebaut wurde und wo genau die Endstelle lag, konnte ich bisher nicht feststellen, vielleicht weiß es jemand und kann es hier mitteilen? [...]

Im "Fotobuch zur Neubaustrecke Straßenbahn 'Adlershof II'", das uns bei der Eröffnungsveranstaltung in der Designertasche überreicht wurde, ist auf Seite 24 auch ein kleiner Absatz zum "Industriegleis auf dem Groß-Berliner Damm" enthalten:

Zitat

Straßenbahnen im ursprünglichen Sinne gibt es auf dem Groß-Berliner Damm nicht erst seit dem Jahr 2021, schon in den fünfziger Jahren existierte hier ein Industriegleis. Die eingleisige Strecke zweigte von der Kreuzung Sterndamm / Südostallee in einem großen Bogen nach links ab und führte den Groß-Berliner Damm entlang zu einem Waggonreparaturwerk. Da dort Straßenbahnen repariert, umgebaut und auch neugebaut wurden, diente das Gleis industriellen Zwecken. Aber auch die Werkslinie 91E beförderte die dort tätige Belegschaft im Berufsverkehr zum Bahnhof Schöneweide. Das Industriegleis ist in verschiedenen Kartendarstellungen aus den fünfziger und sechziger Jahren zu erkennen.

Rechts daneben ist eine Karte zu sehen, der Bildinschrift zufolge aus dem Jahr "1956 (Geoportal Berlin)".

Ich habe 'mal auf der Webseite des Landesarchivs Berlin den entsprechenden Kartenausschnitt "ge'screenshot'et" und auf meinem Webserver in einer größeren Auflösung abgelegt (Achtung: Karte wird nach einem Klick darauf in den Abmessungen 2288 x 2911 Punkte geöffnet):



Demnach ist das Industriegleis nicht direkt am heutigen Standort der Kreuzung Sterndamm / Südostallee von der Johannisthaler Straßenbahnstrecke abgezweigt, sondern etwas weiter südlich, ungefähr dort, wo sich heute die Einfahrt zum Einkaufszentrum befindet. Dann in einem Bogen zum Groß-Berliner Damm, ungefähr dort, wo sich heute die Einfahrt zum Einkaufszentrum vom Groß-Berliner Damm aus befindet. Von dort den anscheinend noch nicht mit zwei Fahrbahnen ausgestatteten Groß-Berliner Damm entlang bis zur Kreuzung Groß-Berliner Damm / Segelfliegerdamm / Landfliegerstraße, dann von der südlichen Seite des Groß-Berliner Damms auf die nördliche verschwenkend, um dort, wo sich heute das Jobcenter befindet, in eine anscheinend mehrgleisige Aufstellanlage zu münden. Von dort scheint es einen Gleisanschluss zurück auf das südlich des Groß-Berliner Damms gelegene Grundstück gegeben zu haben, eventuell war dort das Waggonwerk ansässig.

Viele Grüße, Thomas

Ja so ist es. Hatte ich hier auch schonmal erwähnt-
sprich das dieser Gleisbogen bei der Sanierung des Sterndamms Mitte/ende der 90iger Jahre zum Vorschein kam.
Da lag er unter der Asphaltschicht eingepflastert-in Höhe der damaligen "Kaisers"Kaufhalle.

T6JP
Zitat

"T6Jagdpilot" am 8.11.2021 um 15.58 Uhr:

Ja, so ist es.

Danke!

Zitat

Hatte ich hier auch schonmal erwähnt

Findest Du noch heraus, wann Du das erwähnt hast, und könntest Du hier einen Link zu dem entsprechenden Beitrag von Dir mitteilen? Ich würde Deinen Text gerne lesen und schauen, ob mir ein Detail darin entgangen ist (die Suchfunktion ist leider nicht so mächtig, dass so etwas schnell gefunden werden kann).

Danke und viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
Nemo
Zitat
Jay
Nein, Nemos Aussage ist nicht korrekt. Die Straßenbahn nimmt an jeder Überfahrt am Straßenverkehr teil, auch wenn sie dort Vorrang genießt. Für die Überfahrten gilt die Vmax gemäß StVO. Anders sieht das aus, wenn die Überfahrt explizit als Bahnübergang beschildert ist, wie es manche Städte und auch Berlin an manchen Stellen macht. Dann gilt die Überfahrt als Teil des besonderen Bahnkörpers.

Ist das jetzt nur die Regelung der Berliner TAB oder könnte es auch im Herrschaftsbereich einer anderen TAB anders geregelt sein?

Die TAB hat keine Regelungskompetenz den Straßenverkehr betreffend. Im Straßenverkehr gilt - wenig überraschend - die StVO, und zwar für ALLE Verkehrsteilnehmer, die sich im Straßenverkehr bewegen. Dementsprechend kann es da keine lokale Auslegung durch die jeweilige TAB geben.

Und bitte bring bei Deinen Beiträgen entsprechend zum Ausdruck, wenn es sich lediglich um Deine Meinung (und nicht um einen Fakt) handelt. Das vermeidet unnötige Fehlinterpretationen.

Viele Grüße
André
Zitat
T6Jagdpilot
...

Die selige 88 verbrachte mehr als das doppelte ihrer angedachten Fahrzeit für das Stück vom Hof zur SOA und war daher auch nicht sehr nachgefragt.

T6JP

Der Rekord liegt wohl bei nur 2 Runden auf SL 81/88 damals für einen ganzen Dienst.
Da war dann auf beiden Seiten damals Stau (vom und zum Hof).

GLG.................Tramy1
Zitat
andre_de
Zitat
Nemo
Zitat
Jay
Nein, Nemos Aussage ist nicht korrekt. Die Straßenbahn nimmt an jeder Überfahrt am Straßenverkehr teil, auch wenn sie dort Vorrang genießt. Für die Überfahrten gilt die Vmax gemäß StVO. Anders sieht das aus, wenn die Überfahrt explizit als Bahnübergang beschildert ist, wie es manche Städte und auch Berlin an manchen Stellen macht. Dann gilt die Überfahrt als Teil des besonderen Bahnkörpers.

Ist das jetzt nur die Regelung der Berliner TAB oder könnte es auch im Herrschaftsbereich einer anderen TAB anders geregelt sein?

Die TAB hat keine Regelungskompetenz den Straßenverkehr betreffend. Im Straßenverkehr gilt - wenig überraschend - die StVO, und zwar für ALLE Verkehrsteilnehmer, die sich im Straßenverkehr bewegen. Dementsprechend kann es da keine lokale Auslegung durch die jeweilige TAB geben.

Und bitte bring bei Deinen Beiträgen entsprechend zum Ausdruck, wenn es sich lediglich um Deine Meinung (und nicht um einen Fakt) handelt. Das vermeidet unnötige Fehlinterpretationen.

Viele Grüße
André

Um jetzt noch mal weiter rumzutrollen: Lt StVO ist lediglich ein Bahnübergang mit Vorrang per Andreaskreuz gesichert (§19 StVO). Es gibt also folglich auch noch andere Bahnübergänge - nämlich jene ohne Vorrang und ohne Andreaskreuz. Die Straßenbahn hat aber lt. StVO grundsätzlich vor parallelem Autoverkehr und seinen Abbiegern sowie den Abbiegern des Gegenverkehrs Vorrang (§9 StVO: "(3) Wer abbiegen will, muss entgegenkommende Fahrzeuge durchfahren lassen, Schienenfahrzeuge (...) auch dann, wenn sie auf oder neben der Fahrbahn in der gleichen Richtung fahren. (...)").

Der Querverkehr wird mit Vorfahrt-gewähren-Zeichen in Schach gehalten. Dementsprechend ist ein Andreaskreuz gar nicht notwendig, um die Straßenbahn zu bevorrechtigen, sie hat also ohne Andreaskreuz Vorrang (wenn auch durch die Hintertür).

Die BOStrab steht auch nichts von einer gesonderten BÜ-Beschilderung (§20 BOStrab). Da steht nur was von Sicherung durch Sicht:
Zitat
BOStrab
(1) Die Straßenbahn hat an höhengleichen Kreuzungen von besonderen und unabhängigen Bahnkörpern mit Straßen, Wegen und Plätzen (Bahnübergängen) Vorrang, soweit die Straßenverkehrs-Ordnung dies bestimmt*. Bahnübergänge über unabhängige Bahnkörper sind nach den nachfolgenden Vorschriften zu sichern. An anderen Bahnübergängen oder an Kreuzungen im Bereich straßenbündiger Bahnkörper ist darauf hinzuwirken, dass der Straßenbahnverkehr durch den übrigen Verkehr nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt wird.
(2) Bahnübergänge im Sinne des Absatzes 1 Satz 2 mit Vorrang für die Straßenbahn sind durch Übersicht auf die Bahnstrecke zu sichern. Diese ist vorhanden, wenn die übrigen Verkehrsteilnehmer die Bahnstrecke so weit und aus einem solchen Abstand einsehen können, dass sie bei Anwendung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt den Bahnübergang ungefährdet überqueren oder vor ihm anhalten können.

Nichtmal Ampeln wären demnach notwendig...

In diesem Fall ist es aber egal, da die Höchstgeschwindigkeiten beider Wege gleich sind.

*:Auch in der BOStrab ist offenbar kein grundsätzlicher Vorrang, wie er beim Andreaskreuz vorhanden wäre, notwendig, damit die Kreuzung ein BÜ ist.

Meinung: Das könnten auch Bahnübergänge sein!

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
krickstadt
Findest Du noch heraus, wann Du das erwähnt hast, und könntest Du hier einen Link zu dem entsprechenden Beitrag von Dir mitteilen? Ich würde Deinen Text gerne lesen und schauen, ob mir ein Detail darin entgangen ist (die Suchfunktion ist leider nicht so mächtig, dass so etwas schnell gefunden werden kann).

Das kannst du auf Seite 11 dieses Themas nachlesen: [www.bahninfo-forum.de]

so long

Mario
Zitat

"der weiße bim" am 8.11.2021 um 19.26 Uhr:

Das kannst du auf Seite 11 dieses Themas nachlesen: [www.bahninfo-forum.de]

Danke Dir! Die beiden Beiträge von "T6Jagdpilot" zur Linie 91E, die er im Rahmen der Fragestelliung um die Gleisreste im Sterndamm schrieb, sind also unter diesen beiden Adressen zu finden:

Zitat

"T6Jagdpilot" am 21.7.2020 um 15.13 Uhr:

[...] Der Abzweig der 91E zu LOWA Johannistal kam vor etlichen Jahren bei der Sanierung des Sterndamms in Höhe der ehem. HO/Kaisers-Kaufhalle zum Vorschein.

und

Zitat

"T6Jagdpilot" am 22.7.2020 um 10.49 Uhr:

Ja, es ist das ehem. Kühlautomatgelände Segelflieger-/Groß-Berliner Damm. [...]

Danach leitete "Slighter" wieder die Diskussion auf die Gleisreste bzw. die alte Führung der Gleise der Linie 69. Nicht zu den Gleisresten, aber Informationen zur Gestalt des Sternplatzes und den darauf zulaufenden Straßen im Laufe der Geschichte enthält das PDF-Dokument "Das Haus am Sternplatz in Berlin-Johannisthal", das ich bei der Erwähnung der Geschichte der Gerhard-Sedlmayr-Straße fand.

Die Führung des Abzweigs der Industriebahn, der auch von der Straßenbahnlinie 91E benutzt wurde, scheint ja nun geklärt zu sein. Nicht geklärt ist der genaue Standort am anderen Ende der Linie.

Weiß jemand, wo genau sich das Waggonwerk aka "LOWA Joahnnisthal" aka "Kühlautomatgelände" befand? Befand es sich wirklich an der Ecke von Segelfliegerdamm und Groß-Berliner Damm, wie es "T6Jagdpilot" am 22.7.2020 schrieb, oder doch eher etwas weiter südöstlich, wie es die oben gezeigte K4-Karte vermuten lässt. Und wie muss man sich die Haltestellensituation der Linie 91E im Groß-Berliner Damm inmitten einer Aufstellanlage vorstellen? Oder fuhr die 91E direkt auf das Werksgelände?

Fragen über Fragen ... Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.11.2021 04:57 von krickstadt.
Zitat
krickstadt
Weiß jemand, wo genau sich das Waggonwerk aka "LOWA Joahnnisthal" aka "Kühlautomatgelände" befand? Befand es sich wirklich an der Ecke von Segelfliegerdamm und Groß-Berliner Damm, wie es "T6Jagdpilot" am 22.7.2020 schrieb, oder doch eher etwas weiter südöstlich, wie es die oben gezeigte K4-Karte vermuten lässt.

Der Haupteingang befand sich auf dem Segelfliegerdamm zwischen Königsheideweg und Trützschlerstraße. Ich habe gerade bei Streetview nachgeschaut, ob das Portal noch da ist und war entsetzt, wie es dort aussieht. Als ich das letzte Mal auf dem Segelfliegerdamm war, handelte es sich um eine mit Katzenköpfen gepflasterte Straße, die ob der vielen alten Bäume sehr dunkel erschien - kein Vergleich mit der heutigen Situation.
Die von Dir gezeigte Karte ist zwar sehr interessant, jedoch durch die vielen undefinierbaren Linien recht unübersichtlich. Das Betriebsgelände zog sich aber bis zum Groß-Berliner Damm hin, das ist ja auf heutigen Karten auch noch recht gut zu erahnen.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
[www.landesarchiv-berlin-viewer.de]

VEB Straßenbahn- und Waggonreparatur Johannisthal
Johannisthal
Groß-Berliner Damm Tor 33
Eingetragen: 17. Oktober 1952
Erloschen: 31. Dezember 1958


Unter der gleichen Adresse aber zu einem anderem Zeitpunkt ist "VEB Bautransporte Berlin" vermerkt.
Zitat

"Alter Köpenicker" am 9.11.2021 um 17.24 Uhr:

Der Haupteingang befand sich auf dem Segelfliegerdamm zwischen Königsheideweg und Trützschlerstraße. Ich habe gerade bei Streetview nachgeschaut, ob das Portal noch da ist und war entsetzt, wie es dort aussieht. [...]

Hm, hast Du denn nun den Haupteingang in Google Maps wiederfinden können? Ist das eventuell hier? Und hat hier auch die Straßenbahnlinie 91E ihre Endhaltestelle gehabt (was im Widerspruch zu allen bisherigen Aussagen zur Linienführung dieser Straßenbahnlinie stehen würde)?

Zitat

Das Betriebsgelände zog sich aber bis zum Groß-Berliner Damm hin, das ist ja auf heutigen Karten auch noch recht gut zu erahnen.

Das würde dann ja zur Aussage von "T6Jagdpilot" passen, dass sich das Waggonwerk am Segelflieger- Ecke Groß-Berliner Damm befand.

Zitat

"ECG7C" am 9.11.2021 um 17.35 Uhr:

VEB Straßenbahn- und Waggonreparatur Johannisthal
Johannisthal
Groß-Berliner Damm Tor 33
Eingetragen: 17. Oktober 1952
Erloschen: 31. Dezember 1958

Vielen Dank, aber "Tor 33" ist leider leicht mit der Hausnummer 33 zu verwechseln, was aber ganz woanders ist. Und wie passt die Angabe "Groß-Berliner Damm" mit der Aussage vom "Alten Köpenicker" oben zusammen?

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Vermutlich zwei verschiedene Eingänge, wenn's ein Übereckgrundstück war.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Ob nun Groß-Berliner Damm oder Verlängerter Groß-Berliner Damm, beide Angaben mit der Zusatzangabe Tor 33 sind bekannt für diesen Standort.

Hier ein weiterer Beleg, wohl eine Stellenanzeige:
[www.nd-archiv.de]

Wer den offiziellen Angaben mit Tor 33 nicht vertraut kann sich ja beispielsweise auch mit dem bekannten Luftbild von 1953 auseinandersetzen. Oder sich sonstwie anders behelfen. Die Karte aus dem Jahr 1956 zeigt jedenfalls recht genau wo das Gleis abzweigte, entlang- und hinführte.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
krickstadt
Weiß jemand, wo genau sich das Waggonwerk aka "LOWA Joahnnisthal" aka "Kühlautomatgelände" befand? Befand es sich wirklich an der Ecke von Segelfliegerdamm und Groß-Berliner Damm, wie es "T6Jagdpilot" am 22.7.2020 schrieb, oder doch eher etwas weiter südöstlich, wie es die oben gezeigte K4-Karte vermuten lässt.

Der Haupteingang befand sich auf dem Segelfliegerdamm zwischen Königsheideweg und Trützschlerstraße. Ich habe gerade bei Streetview nachgeschaut, ob das Portal noch da ist und war entsetzt, wie es dort aussieht. Als ich das letzte Mal auf dem Segelfliegerdamm war, handelte es sich um eine mit Katzenköpfen gepflasterte Straße, die ob der vielen alten Bäume sehr dunkel erschien - kein Vergleich mit der heutigen Situation.
Die von Dir gezeigte Karte ist zwar sehr interessant, jedoch durch die vielen undefinierbaren Linien recht unübersichtlich. Das Betriebsgelände zog sich aber bis zum Groß-Berliner Damm hin, das ist ja auf heutigen Karten auch noch recht gut zu erahnen.

Genau, das war der Haupteingang. Ein Stück weiter vorn Ri GBD war auch ein Eingang mit einer kleinen Pförtnerbaracke.
Durch die Hallen und das Gelände bin ich mal Mitte der 90iger Jahre gestromert, als das schon blühende Landschaft war.
Einige Gleisreste hab ich da auf dem Gelände noch in Erinnerung.

Wo die 91 ihre Endstelle hatte, weis ich aber auch nicht.
Ob das in Höhe der ehem. Endstelle des 67er Bus ( Auto Trans Berlin) war, bliebe reine Spekulation.

T6JP
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