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Tram Adlershof II - Bauzeitraum ab 05/2020
geschrieben von Arnd Hellinger 
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def
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M2204
Dieses Drängelgitter würde ich als TAB-Beamter eher als Sicherheitsrisiko ansehen. Ich sehe mich häufiger, wenn man mit Radanhänger unterwegs ist, mit solchen Dingern konfrontiert. Es ist oft verdammt eng und ab und an bleibt man da auch mal hängen. Wenn jetzt die Bahn schön um die Kurve kommt und man bleibt dann genau am Gatter hängen ... nicht so prickelnd.

Aber gut, diese Gitterorgien setzen sich ja auch immer mehr durch in Berlin. Man weiß gar nicht, wie die Menschen andernorts überhaupt lebend die Haltestelle erreichen/verlassen können bzw. den Bahnkörper queren können.

Meine ersten Gedanken waren ähnlich - vor allem, was für einen absurden Umweg man von der Haltestelle ins Wohngebiet gehen muss. Auch wieder so ein Beispiel, wo die planenden Technokraten mit dem Auto in die Tiefgarage und dann mit dem Aufzug ins Büro oder die Wohnung fahren...

Es würde mich nicht überraschen, wenn sich im Rasengleis mindestens ein Trampelpfad herausbildet.

In meinem Bekanntenkreis geht gerade die Nachricht vom Tod eines ehemaligen Zweitligaprofis im Basketball rum, der 2018 in Jena von einer Straßenbahn erfasst wurde, als er im Gleisbett lief. Der Polizei ist/war ein Rätsel, warum er dort gelaufen ist. Vielleicht sollte man mal nachsehen, ob es dort an der Strecke ähnlich unsinnige Gitter gibt...
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Heidekraut

Und wozu Rasengleis, wenn man ihn nicht betreten darf. Da hätte dann auch Schotter genügt.

Schallschlucker und es muss ja wenigstens etwas in dieser Umgebung grün sein.
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VvJ-Ente
In meinem Bekanntenkreis geht gerade die Nachricht vom Tod eines ehemaligen Zweitligaprofis im Basketball rum, der 2018 in Jena von einer Straßenbahn erfasst wurde, als er im Gleisbett lief. Der Polizei ist/war ein Rätsel, warum er dort gelaufen ist. Vielleicht sollte man mal nachsehen, ob es dort an der Strecke ähnlich unsinnige Gitter gibt...

Auf besonderen Gleiskörpern außerhalb offizieller Bahnübergänge hat mit Ausnahme ausgebildeter Bahnbetriebsangehöriger oder Bahnaufsichtspersonen in Warnkleidung überhaupt niemand was zu suchen, egal ob mit Gittern oder ohne. Die BOStrab als bundesweit geltendes Gesetz ist da eindeutig:
Zitat
§58
Benutzen und Betreten der Betriebsanlagen und Fahrzeuge

(1) Personen, die nicht Betriebsbedienstete sind, dürfen Betriebsanlagen und Fahrzeuge, soweit sie nicht dem allgemeinen Verkehrsgebrauch dienen, nicht betreten oder sonst benutzen. Sie dürfen besondere und unabhängige Bahnkörper nur an den dafür bestimmten Stellen überqueren.

(2) Vertreter der Technischen Aufsichtsbehörde und sonstige Personen, die mit der Ausübung von Hoheitsrechten beauftragt sind, sind berechtigt, in Ausübung ihres Amtes oder Auftrages Betriebsanlagen und Fahrzeuge zu betreten. Sie müssen sich ausweisen können.

Die Sicherung des an dieser Stelle unabhängigen Bahnkörpers durch Einfriedung wurde wegen der unübersichtlichen Streckenführung durch die zuständige Aufsichtsbehörde angeordnet. Nach §16 Absätze 4 und 6 der BOStrab ist sie dazu befugt.
Zitat
§16
(4) ... Unabhängige Bahnkörper befinden sich auf Grund ihrer Lage oder Bauart außerhalb des Verkehrsraums öffentlicher Straßen. Zum unabhängigen Bahnkörper gehören auch die Bahnübergänge nach § 20 Absatz 1 Satz 2.

(6) Bei Fahrbetrieb ohne Fahrzeugführer muß durch Einfriedungen oder auf andere Weise das unbefugte Betreten, Befahren oder Benutzen des Bahnkörpers verhindert sein. Wenn es die Betriebssicherheit erfordert, kann die Technische Aufsichtsbehörde dies auf bestimmten Streckenabschnitten auch bei anderen Betriebsarten verlangen.

Und weiter:
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§20
Bahnübergänge
(1) Die Straßenbahn hat an höhengleichen Kreuzungen von besonderen und unabhängigen Bahnkörpern mit Straßen, Wegen und Plätzen (Bahnübergängen) Vorrang, soweit die Straßenverkehrs-Ordnung dies bestimmt. Bahnübergänge über unabhängige Bahnkörper sind nach den nachfolgenden Vorschriften zu sichern. An anderen Bahnübergängen oder an Kreuzungen im Bereich straßenbündiger Bahnkörper ist darauf hinzuwirken, dass der Straßenbahnverkehr durch den übrigen Verkehr nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt wird.

(4) Bahnübergänge im Sinne des Absatzes 1 Satz 2 von Fuß- oder Radwegen mit gegebener Übersicht müssen mit Umlaufsperren, ähnlich wirkenden Einrichtungen oder mit einer Lichtzeichenanlage ausgerüstet sein. Abweichend von Satz 1 kann auf Umlaufsperren, ähnlich wirkende Einrichtungen oder eine Lichtzeichenanlage verzichtet werden, wenn nach den örtlichen Verhältnissen dafür kein Erfordernis besteht und die Technische Aufsichtsbehörde zustimmt. Umlaufsperren sind so zu gestalten, dass die Wegebenutzer der Fahrtrichtung der Straßenbahn entgegen gehen müssen.

Wer Straßenbahnen will, muss sich auch an die dafür geltenden Regeln halten, sonst kann das teuer werden:

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§63 Ordnungswidrigkeiten

(2) Ordnungswidrig im Sinne des § 61 Abs. 1 Nr. 4 des Personenbeförderungsgesetzes handelt auch, wer vorsätzlich oder fahrlässig

1. als Person, die nicht Betriebsbedienstete ist, entgegen § 58 Abs. 1 Satz 1 Betriebsanlagen oder Fahrzeuge betritt oder sonst benutzt,
...

so long

Mario
Wie geht es dem LSA-Mast am S Adlershof...? :-)

Viele Grüße
Arnd
Ja klar Rasengleis hat auch noch andere Vorteile, als dass man darauf latschen kann. Aber dass man sie nichteinmal beliebig überqueren darf, ist schon hart für ein Stadtgefüge. Früher hatte man damit offenbar weniger Probleme, da gab's auch nicht überall diese Überwege. Verstehe ich das jetzt richtig, die Tram hat jetzt keine Fahrzeugführer mehr?

Heidekraut zum Hauptbahnhof
@Mario würden die Menschen nur tun, was gesetzlich erlaubt ist, würde der Betreffende vermutlich noch leben und Basketball spielen, die BVG hätte nicht extra Abschleppwagen zum Räumen von Busspuren anschaffen müssen und wir bräuchten weder Justiz noch Gefängnisse...
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VvJ-Ente
@Mario würden die Menschen nur tun, was gesetzlich erlaubt ist, würde der Betreffende vermutlich noch leben und Basketball spielen, die BVG hätte nicht extra Abschleppwagen zum Räumen von Busspuren anschaffen müssen und wir bräuchten weder Justiz noch Gefängnisse...

Also Justiz brächten wir schon. Manchmal muss man ja erst herausfinden was eigentlich erlaubt ist. Das ist nicht immer eindeutig.

*******
Das Gegenteil von ausbauen ist ausbauen.
Zitat

Arnd Hellinger am 10.2.2022 um 23.42 Uhr:

Wie geht es dem LSA-Mast am S Adlershof...? :-)

Bedeutet der Smiley, dass Du einen Running Gag etablieren möchtest? Dann kann ich Dir versichern, dass ich hier sofort "Bescheid" geben werde, wenn ich davon erfahre, dass der eine provisorische gegen einen "richtigen" Ampelmast ausgetauscht wurde. Bis dahin verliere ich lieber keine Worte mehr über dieses sprichwörtliche Dauerprovisorium.

Zur Erinnerung kann ich noch einmal Bilder von der Aufstellung (am 12.10.2021) ...



... und von der Inbetriebnahme (am 15.10.2021) des provisorischen Ampelmastes zeigen:



Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
Zitat

Arnd Hellinger am 10.2.2022 um 23.42 Uhr:

Wie geht es dem LSA-Mast am S Adlershof...? :-)

Bedeutet der Smiley, dass Du einen Running Gag etablieren möchtest? Dann kann ich Dir versichern, dass ich hier sofort "Bescheid" geben werde, wenn ich davon erfahre, dass der eine provisorische gegen einen "richtigen" Ampelmast ausgetauscht wurde. Bis dahin verliere ich lieber keine Worte mehr über dieses sprichwörtliche Dauerprovisorium.

Du hast die Intention des Smileys richtig interpretiert. Ich rechnete nicht wirklich mit Veränderung.

Viele Grüße
Arnd
Moin,

weil das im folgenden erwähnte Gebiet in diesem Diskussionsfaden angesprochen wurde (z. Bsp. in diesem meinen Beitrag vom 10.11.2021), stelle ich das auch 'mal hier ein: In der heutigen Berliner Zeitung (und vermutlich auch in anderen Tageszeitungen) wurde auf Seite 8 folgende Bekanntmachung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen abgedruckt.

Zitat

Sie sind gefragt!

Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung



Erneute, eingeschränkte und verkürzte öffentliche Auslegung gemäß §3 Abs. 2 i.V. m. §4a Abs. 3 Baugesetzbuch
Bebaungsplan 9-15a im Bezirk Treptow-Köpenick, Ortsteil Johannisthal


Was wird ausgelegt?

Für eine Teilfläche des städtebaulichen Entwicklungsbereichs Berlin-Johannisthal/Adlershof zwischen Segelfliegerdamm, Groß-Berliner Damm[, Gerhard-Sedlmayr-Straße] und dem Landschaftspark Johannisthal im Bezirk Treptow-Köpenick, Ortsteil Johannisthal (Geltungsbereich vgl. Planausschnitt) legt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen den Entwurf des Bebauungsplans 9-15a nach der vom 4.5.2021 bis einschließlich 4.6.2021 erfolgten Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß §3 Abs. 2 BauGB erneut öffentlich aus.

Was beinhaltet der Plan?

Es sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung eines neuen Stadtquartiers, bestehend aus allgemeinen Wohngebieten mit rd. 1.800 Wohneinheiten, Gewerbegebieten sowie einer Gemeinbedarfsfläche u. a. für eine Kindertagesstätte geschaffen werden. Ebenfalls sollen die Erschließung durch öffentliche und private Verkehrsflächen sowie die Versorgung mit Grünflächen und einem Spielplatz planungsrechtlich gesichert werden.

Der überarbeitete Planentwurf liegt mit Begründung, Umweltbericht, diversen Fachgutachten sowie den wesentlichen umweltbezogenen Stellungnahmen öffentlich aus. Bitte beachten Sie auch die formell verbindliche Bekanntmachung im Amtsblatt für Berlin vom 25. Februar 2022, insbesondere hinsichtlich der Arten vorliegender umweltbezogener Informationen.

Wie kann man sich beteiligen?

Vom 7.3.2022 bis einschließlich 22.3.2022 liegt der Bebauungsplan 9-15a sowie die dazugehörige Begründung erneut öffentlich aus. Sie können eine Stellungnahme abgeben, die mit den anderen öffentlichen und privaten Belangen abgewogen wird. Die erneuten Stellungnahmen sind gemäß §4a Abs. 3 Satz 2 BauGB auf die geänderten oder ergänzten Teile der Planung zu beschränken. Die Abwägung der bereits vorgebrachten Belange können Sie der beigefügten Begründung entnehmen. Bitte achten Sie unbedingt darauf, die Frist einzuhalten. Sonst kann Ihre Stellungnahme unberücksichtigt bleiben.

Wo wird der Bebaungsplan ausgelegt?

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Fehrbelliner Platz 4, 10707 Berlin, Raum 0105 (Erdgeschoss). Die geltenden Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 sind zu beachten.

Wann wird der Plan ausgelegt?

Gemäß §4a Abs. 3 Satz 3 BauGB wird die Dauer der Auslegung und die Frist zur Stellungnahme auf die Zeitspanne vom 7.3.2022 bis einschließlich 22.3.2022, Montag bis Donnerstag von 9 Uhr bis 17 Uhr sowie Freitag von 9 Uhr bis 16 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung auch außerhalb dieser Zeiten, verkürzt.

Für eine Einsichtnahme in die ausgelegten Unterlagen ist aufgrund der Maßnahmen zum Infektionsschutz eine vorherige Terminvereinbarung per Telefon unter: 030/90139-4210 oder 030/90139-4828 beziehungsweise per E-Mail unter: 9-15a@senstadt.berlin.de erforderlich. Die Beantwortung von Fragen erfolgt ausschließlich telefonisch (030/90139-4210 oder 030/6392-3914) oder per E-Mail an 9-15a@senstadt.berlin.de.

Sie können die Unterlagen außerdem im Internet einsehen und sich dort online äußern unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/b-planverfahren und www.mein.berlin.de.

Hinweis zum Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage des §3 Baugesetzbuch in Verbindung mit Artikel 6 Abs. 1 Buchst. e Datenschutz-Grundverordnung und dem Berliner Datenschutzgesetz. Geben Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben ab, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung Ihrer Stellungnahme. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der "Information über die Datenverarbeitung im Bereich des Bebauungsplanverfahrens", die mit ausliegt.

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Historisch ein sehr spannendes Gelände, Danke für den Hinweis!!!
Nachdem Thomas Krickstadt das Thema heute im VL-Schöneweide-Thread nochmals aufgreift:

Also, dass man innerhalb eines halben Jahres noch keinen endgültigen Mast für die LSA in S Adlershof auftreiben und eingraben konnte, finde ich schon sehr merkwürdig, zumal man genau dies am Molkenmarkt im Herbst 2021 sehr wohl getan hat, obwohl dort frühestens in eineinhalb Jahren die Installation der "finalen" LSA ansteht - so lange dauern dort noch archäologische Grabungen, Leitungstiefbau und Neuaufbau der Straßen...

Vielleicht mag Thomas den Fall in Adlershof ja einmal mittels dieses Formulars der momentan noch dafür zuständigen Stelle mitteilen? :-)

"Vergessene LSA-Projekte" gibt es indes auch anderswo in dieser Stadt. So wurde etwa vor inzwischen mehr als 10 Jahren in Mitte an der Kreuzung Weinmeisterstraße/Rosenthaler Straße die aus DDR-Zeiten stammende Anlage außer Betrieb genommen, nur teilweise demontiert und substitutiv eine mobile LSA aufgebaut - dieser Zustand besteht bis heute unverändert.

Viele Grüße
Arnd
Ich finde viel schlimmer, dass auch nach einem halben Jahr die M17 noch Fahrpläne hat als müsste sie an jeder Ampel eine Minute stehen. Die BVG hat doch mittlerweile gemerkt dass es so schlimm nun auch nicht wurde. Diese Erkenntnis dürfte doch höchstens zwei Wochen brauchen. Vie viele Monate braucht sie eigentlich um den Fahrplan einzukürzen? Ich hätte das der BVG ja in 3 Monaten zugetraut, leider habe ich mich getäuscht. Nun sind 6 Monate rum.

*******
Das Gegenteil von ausbauen ist ausbauen.
Und die Pause in Adlershof um 3(?) Zusatzminuten verkürzen? Da wird der Personalrat wieder schön bremsen...
0;-)
Zitat
VvJ-Ente
Und die Pause in Adlershof um 3(?) Zusatzminuten verkürzen? Da wird der Personalrat wieder schön bremsen...
0;-)

Wieso verkürzen? Wenn man schneller unterwegs ist hat man am Ende mehr Zeit.

Aber hatte die BVG nach der Eröffnung nicht behauptet, das Ändern der Fahrpläne ginge nicht sofort sondern erst Februar 2022?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.04.2022 11:36 von Bd2001.
Zitat
Bd2001
Aber hatte die BVG nach der Eröffnung nicht behauptet, das Ändern der Fahrpläne ginge nicht sofort sondern erst Februar 2020?

Das würde zur BVG passen - eine Strecke 2021 eröffnen aber 2020 die Fahrpläne ändern... ;-)

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
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Bd2001
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VvJ-Ente
Und die Pause in Adlershof um 3(?) Zusatzminuten verkürzen? Da wird der Personalrat wieder schön bremsen...
0;-)

Wieso verkürzen? Wenn man schneller unterwegs ist hat man am Ende mehr Zeit.
Ja. Mit dem jetzigen Fahrplan kann man aus 4 Minuten Pause 7 machen (unter der Annahme, dass 3 Minuten Verfrühung toleriert werden), in dem man den Groß Berliner Damm runterrauscht. Wird der Fahrplan auf realistische Zeiten angepasst, hat man wieder nur 4 Minuten...
Zitat
VvJ-Ente
Zitat
Bd2001
Zitat
VvJ-Ente
Und die Pause in Adlershof um 3(?) Zusatzminuten verkürzen? Da wird der Personalrat wieder schön bremsen...
0;-)

Wieso verkürzen? Wenn man schneller unterwegs ist hat man am Ende mehr Zeit.
Ja. Mit dem jetzigen Fahrplan kann man aus 4 Minuten Pause 7 machen (unter der Annahme, dass 3 Minuten Verfrühung toleriert werden), in dem man den Groß Berliner Damm runterrauscht. Wird der Fahrplan auf realistische Zeiten angepasst, hat man wieder nur 4 Minuten...

Da man die Zeiten auf dem Abschnitt Falkenberg -Schöneweide nicht anpacken wird kommt die Bahn also planmäßig drei Minuten eher an. Dann werden es statt vier eben sieben Minuten.
Vielleicht liegts auch am tatsächlichen Vorlauf, den die Fahrplanerstellung braucht? Auf wieviele Monate im Voraus werden solche Pläne bei der BVG denn erstellt? Evtl war der früheste Termin zur Anpasssung erst der Fahrplanwechsel im Dezember diesen Jahres.


Nicht, dass ich diese Form von Unflexibilität gutheißen würde, wenn dem denn so wäre.
Zitat
Slighter
Vielleicht liegts auch am tatsächlichen Vorlauf, den die Fahrplanerstellung braucht? Auf wieviele Monate im Voraus werden solche Pläne bei der BVG denn erstellt? Evtl war der früheste Termin zur Anpassung erst der Fahrplanwechsel im Dezember diesen Jahres.

Viele Monate im Voraus, da sich die Abstimmungsprozesse mit dem VBB und den dort vertretenen Verkehrsunternehmen und nicht zuletzt mit dem Besteller/Aufgabenträger zeitintensiv sind.
Der späteste Termin für die Korrektur der Fahrzeiten ist demnach der nächste Fahrplanwechsel im Dezember. Vielleicht gibt es zwischendurch noch einen "Kleinen" Fahrplanwechsel, bei dem man das mit unterbringen kann. Sowas ist am Sommeranfang schon oft vorgekommen und regelmäßig, als es noch Sommer- und Winterfahrpläne gab.

so long

Mario
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