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Eva Kreienkamp wird neue BVG-Chefin
geschrieben von B-V 3313 
Das Thema dürfte einen neuen Thread wert sein:

Berliner Zeitung - die neue Vorstandschefin der BVG kommt aus Mainz
rbb24 - Neue BVG-Chefin kommt von Mainz nach Berlin

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Substanzielles hast du natürlich nicht beizutragen.

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Zitat
Pressemitteilung des BVG-Aufsichtsrates
Berlin, 29. April 2020

Eva Kreienkamp zur neuen Vorstandsvorsitzenden der BVG bestellt

Eva Kreienkamp wird neue Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG). Das hat der Aufsichtsrat der BVG in seiner heutigen Sitzung beschlossen.

Kreienkamp verfügt über langjährige Führungserfahrung in der Verkehrsbranche und wird ihr neues Amt bei der BVG am 01. Oktober 2020 antreten.

BVG-Aufsichtsratsvorsitzende Senatorin Ramona Pop: „Mit Eva Kreienkamp konnten wir eine ausgewiesene Fachfrau für den Vorstandsvorsitz der BVG gewinnen. Ich bin überzeugt, dass sie gemeinsam mit Rolf Erfurt und Dirk Schulte sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Erfolgsgeschichte der BVG weiterführen wird. Die großen Herausforderungen vor denen die BVG steht, wie die Auswirkungen der Pandemie, aber auch der weitere Ausbau des Nahverkehrs, die Elektrifizierung der Busflotte und die Digitalisierung von Mobilitätsangeboten brauchen Kompetenz, Zielstrebigkeit und Verbindlichkeit – all das bringt Eva Kreienkamp mit.“

Eva Kreienkamp: „Ich bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen und freue mich, nach Berlin zurückzukehren. Als Vorstandsvorsitzende die BVG ins nächste Jahrzehnt zu führen, ist für mich Ehre und Herausforderung zugleich. Ich nehme sie gerne gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen der BVG und meinen Vorstandskollegen an.“

Die Diplom-Mathematikerin ist derzeit Geschäftsführerin der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) mbH und hat in dieser Zeit wesentlich die Digitalisierung des kommunalen Verkehrs bei der Mainzer Mobilität sowie große Infrastrukturprojekte vorangetrieben. Außerdem vereinte sie die ausgelagerte Fahrer*innengesellschaft mit der MVG unter einem gemeinsamen Tarifvertrag in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertreter*innen. Für die Railroad Development Corporation aus Pittsburgh baute sie als Geschäftsführerin der RDC Deutschland GmbH sowie CEO der Hamburg-Köln-Express GmbH den privaten Mitbewerber der Deutschen Bahn im Schienenpersonenfernverkehr auf. Internationale Führungsaufgaben in Finanzen, Betriebswirtschaft und Vertrieb übernahm sie davor unter anderem bei der Berlinwasser Holding AG und der Allianz SE.

Darüber hinaus engagiert sich Eva Kreienkamp in den maßgeblichen Mobilitätsverbänden Deutsches Verkehrsforum (DVF) und Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) zu Bildungs- und Digitalisierungsthemen.

Fotoquelle: BVG

Beste Grüße
Harald Tschirner



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.04.2020 20:02 von Harald Tschirner.


Danke! Ich wundere mich, dass sie erst zum 1. Oktober das Amt übernehmen wird. Wer übernimmt denn die Aufgaben bis dahin, oder wird bis dahin erstmal alles Wichtige aufgeschoben?

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Zitat
Lehrter Bahnhof
Danke! Ich wundere mich, dass sie erst zum 1. Oktober das Amt übernehmen wird. Wer übernimmt denn die Aufgaben bis dahin, oder wird bis dahin erstmal alles Wichtige aufgeschoben?

Dieses Amt hat sich unter Frau Nikutta die letzten 10 Jahre lang um nichts Wichtiges gekümmert, da kommt es auf ein weiteres halbes Jahr auch nicht mehr an.
Zitat
andre_de
Zitat
Lehrter Bahnhof
Danke! Ich wundere mich, dass sie erst zum 1. Oktober das Amt übernehmen wird. Wer übernimmt denn die Aufgaben bis dahin, oder wird bis dahin erstmal alles Wichtige aufgeschoben?

Dieses Amt hat sich unter Frau Nikutta die letzten 10 Jahre lang um nichts Wichtiges gekümmert, da kommt es auf ein weiteres halbes Jahr auch nicht mehr an.

Davon mal abgesehen kommt die Frage knapp 4 Monate nach dem Ausscheiden von Frau N. ein wenig spät.

Natürlich gibt es entsprechende Regelungen. Betriebsvorstand Rolf Erfurt führt kommissarisch die BVG.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Nun ja: ihr vorheriger Arbeitgeber hat eine so vorausschauende Personalpolitik betrieben, dass man übergangsweise sogar Straßenbahnfahrer nach Berlin ausleihen konnte. Vielleicht nicht die schlechteste Voraussetzung.

Ich wünsche ihr viel Erfolg!
Zitat
Jay
Zitat
andre_de
Zitat
Lehrter Bahnhof
Danke! Ich wundere mich, dass sie erst zum 1. Oktober das Amt übernehmen wird. Wer übernimmt denn die Aufgaben bis dahin, oder wird bis dahin erstmal alles Wichtige aufgeschoben?

Dieses Amt hat sich unter Frau Nikutta die letzten 10 Jahre lang um nichts Wichtiges gekümmert, da kommt es auf ein weiteres halbes Jahr auch nicht mehr an.

Davon mal abgesehen kommt die Frage knapp 4 Monate nach dem Ausscheiden von Frau N. ein wenig spät.

Natürlich gibt es entsprechende Regelungen. Betriebsvorstand Rolf Erfurt führt kommissarisch die BVG.

Dieser Zeitraum ist für mich nicht mehr "kommissarisch". Wenn Herr Erfurt fast ein Jahr lang die BVG führte - wieso dann nicht auch weiterhin?

Außerdem würde mich interessieren, ob die von Fr. Nikutta installierten und angeblich fürstlich AT-bezahlten Manager bleiben werden.

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Nicht-dynamische Signatur
Zitat
Lehrter Bahnhof
Dieser Zeitraum ist für mich nicht mehr "kommissarisch". Wenn Herr Erfurt fast ein Jahr lang die BVG führte - wieso dann nicht auch weiterhin?

Blödsinn, bisher sind es keine fünf Monate.

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Lehrter Bahnhof
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Jay
Zitat
andre_de
Zitat
Lehrter Bahnhof
Danke! Ich wundere mich, dass sie erst zum 1. Oktober das Amt übernehmen wird. Wer übernimmt denn die Aufgaben bis dahin, oder wird bis dahin erstmal alles Wichtige aufgeschoben?

Dieses Amt hat sich unter Frau Nikutta die letzten 10 Jahre lang um nichts Wichtiges gekümmert, da kommt es auf ein weiteres halbes Jahr auch nicht mehr an.

Davon mal abgesehen kommt die Frage knapp 4 Monate nach dem Ausscheiden von Frau N. ein wenig spät.

Natürlich gibt es entsprechende Regelungen. Betriebsvorstand Rolf Erfurt führt kommissarisch die BVG.

Dieser Zeitraum ist für mich nicht mehr "kommissarisch". Wenn Herr Erfurt fast ein Jahr lang die BVG führte - wieso dann nicht auch weiterhin?

Hmm... Weil Rolf ein Mann ist?

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Bitte beachten Sie die aktuelle Landesverordnung zum Infektionsschutz!
Zitat
def
Nun ja: ihr vorheriger Arbeitgeber hat eine so vorausschauende Personalpolitik betrieben, dass man übergangsweise sogar Straßenbahnfahrer nach Berlin ausleihen konnte. Vielleicht nicht die schlechteste Voraussetzung.

Ich wünsche ihr viel Erfolg!

Die Kosten für die Mainzelbahn explodierten, sie sind bis heute nicht bekannt. Der "Fahrplan 2020" in Mainz findet auch keine große Zustimmung. Und was eine am 1. Mai 2015 angetretene Chefin mit einer Personalpolitik zu tun haben soll, die ab September 2015 Fahrer verleihen konnte, erschließt sich mir auch nicht so recht.

Ob sich da bei der BVG etwas verbssert, wird sich noch zeigen. Ich bleibe da skeptisch.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
Zitat
B-V 3313
Zitat
def
Nun ja: ihr vorheriger Arbeitgeber hat eine so vorausschauende Personalpolitik betrieben, dass man übergangsweise sogar Straßenbahnfahrer nach Berlin ausleihen konnte. Vielleicht nicht die schlechteste Voraussetzung.

Ich wünsche ihr viel Erfolg!

Die Kosten für die Mainzelbahn explodierten, sie sind bis heute nicht bekannt. […] Und was eine am 1. Mai 2015 angetretene Chefin mit einer Personalpolitik zu tun haben soll, die ab September 2015 Fahrer verleihen konnte, erschließt sich mir auch nicht so recht.

Sie hat also nichts damit zu tun, dass die MVG ein paar Monate nach ihrem Amtsantritt Personal ausleihen konnte, aber für die explorierenden Baukosten einer Straßenbahnbahnstrecke, deren Bau vor ihrem Amtsantritt begonnen wurde, ist sie verantwortlich?

Merkste selbst, oder?

Es wird sich zeigen, wie sich die BVG entwickelt. Ich wäre ja schonmal zufrieden, wenn Frau Kreienkamp nicht wie ihre Vorgängerin einen gewaltigen Trümmerhaufen hinterließe.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.04.2020 22:10 von def.
Zitat
def
Sie hat also nichts damit zu tun, dass die MVG ein paar Monate nach ihrem Amtsantritt Personal ausleihen konnte, aber für die explorierenden Baukosten einer Straßenbahnbahnstrecke, deren Bau vor ihrem Amtsantritt begonnen wurde, ist sie verantwortlich?

Du liest wieder einmal nur das, was du möchtest und was dir passt.

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Zitat
def
Zitat
B-V 3313
Zitat
def
Nun ja: ihr vorheriger Arbeitgeber hat eine so vorausschauende Personalpolitik betrieben, dass man übergangsweise sogar Straßenbahnfahrer nach Berlin ausleihen konnte. Vielleicht nicht die schlechteste Voraussetzung.

Ich wünsche ihr viel Erfolg!

Die Kosten für die Mainzelbahn explodierten, sie sind bis heute nicht bekannt. […] Und was eine am 1. Mai 2015 angetretene Chefin mit einer Personalpolitik zu tun haben soll, die ab September 2015 Fahrer verleihen konnte, erschließt sich mir auch nicht so recht.

Sie hat also nichts damit zu tun, dass die MVG ein paar Monate nach ihrem Amtsantritt Personal ausleihen konnte, aber für die explorierenden Baukosten einer Straßenbahnbahnstrecke, deren Bau vor ihrem Amtsantritt begonnen wurde, ist sie verantwortlich?

Merkste selbst, oder?

Es wird sich zeigen, wie sich die BVG entwickelt. Ich wäre ja schonmal zufrieden, wenn Frau Kreienkamp nicht wie ihre Vorgängerin einen gewaltigen Trümmerhaufen hinterließe.

Du meinst den Blumenstrauß von Maßnahmen? [www.tagesspiegel.de]

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Nicht-dynamische Signatur
Ich habe mich für einen Artikel im "nd" umgehört, was man dort so vom Weggang hält. Und ich muss sagen es klingt ermutigend.
Zitat
Artikel im "nd"
»Ich bedauere es sehr, dass Eva Kreienkamp Mainz verlassen wird«, sagt Martin Mendel, Vorsitzender des Fahrgastverbands Pro Bahn Rheinland-Pfalz/Saarland, zu »nd«.
Zitat
nicolaas
Ich habe mich für einen Artikel im "nd" umgehört, was man dort so vom Weggang hält. Und ich muss sagen es klingt ermutigend.
Zitat
Artikel im "nd"
»Ich bedauere es sehr, dass Eva Kreienkamp Mainz verlassen wird«, sagt Martin Mendel, Vorsitzender des Fahrgastverbands Pro Bahn Rheinland-Pfalz/Saarland, zu »nd«.

Ein sehr schöner und differenzierter Artikel, vielen Dank, Nicolas! Ich habe auch ein gutes Gefühl mit ihr. Mir ist sofort aufgefallen, dass sie auf dem Foto nicht so aggressiv und egozentrisch rüberkommt wie ihre Vorgängerin. Das ist natürlich hochgradig subjektiv, aber Dein Artikel bestätigt mich in meinem Gefühl. Seien wir frohen Mutes!

Viele Grüße
André
Eva Kreienkamp hat am Mittwochnachmittag zu ihrem ersten Presse-Hintergrundgespräch geladen. Ich war angenehm überrascht als sie zu Beginn fragte, was uns eigentlich interessiert. Sie wolle jetzt nicht einfach einen Vortrag halten. Es gab eine Menge Themen. Der Infrastrukturausbau soll teilweise kreditfinanziert werden, eine Ausschreibung für On-Demand-Verkehre (Berlkönig, Rufbus, Sonderfahrdienst) ist in Vorbereitung und Kreienkamp kann sich durchaus einen U-Bahn-Ausbau vorstellen. Außerdem sollen die Doppeldecker vom 100er verschwinden.

Ein kleiner Einblick in meinem Artikel.
Zitat
nicolaas
Außerdem sollen die Doppeldecker vom 100er verschwinden.

Ich wollte gerade schon schreiben: "Waaaaaas?!". Weil es hier klang als sei Frau Kreienkamp der Meinung, auf einer Touri-Linie brauche man grundsätzlich keine Doppeldecker.

Aber wenn ich deinen Artikel dann richtig verstanden habe, handelt es sich doch eher um eine zeitlich begrenzte Maßnahme um in Corona-Zeiten die großen Fahrzeuge statt auf den Touri-Linien (die derzeit vermutlich eher heiße Luft befördern) eher dort einzusetzen, wo viele Fahrgäste unterwegs sind um damit das Gedränge im Bus etwas zu entzerren.
Das kann ich natürlich nur unterstützen.

Auch wenn ich mich persönlich über U-Bahn Ausbau freue (einfach, weil ich U-Bahnen mag), die Begründung "Auslastung der BVG Projektgesellschaft" klingt dann doch ein wenig nach Bauen um des Bauens willen :)

Das wäre ja fast so als wenn die Bauunternehmen vom BER jetzt anfangen würden einen zweiten Flughafen zu bauen, nur weil man mit dem ersten endlich fertig geworden ist und jetzt was zu tun braucht :)

~ Mariosch
Ja, das mit den Doppeldeckern ist ein bißchen reißerisch, gebe ich zu. Diese Begründung mit der Projektgesellschaft geistert ja schon eine Weile rum. Aber eigentlich hätte sie zuerst mit der Sanierung des Bestands bei der U-Bahn über viele Jahre zu tun.
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