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[MoPo] U-Bahnhof Mohrenstr. soll umbenannt werden...
geschrieben von micha774 
Zitat
B-V 3313
Weil man Bäume, Blumen und Schmetterlinge schon durch hat.

Wenn ich da an den Teichmummelring im gerade neu entstandenen Quartier "52° Nord" in Grünau denke, bin ich mir nicht sicher, ob man tatsächlich alles "schon durch hat".


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
PassusDuriusculus
in diesem Fall Schaumkussstraße

das verwechselst Du. Das Gebäck Mohrenkopf ist gefüllter Biscuit...
[de.wikipedia.org]

Mit besten Grüßen

phönix
Also doch New Yorker-Verhältnisse und alle (9500) Strassen Berlins nummerieren?

Aber auch da würde es sicher Gutmenschen geben, die sich an der 18 oder 88 stören. ;-)
Zitat
micha774
Also doch New Yorker-Verhältnisse und alle (9500) Strassen Berlins nummerieren?

Das ist auch keine Lösung, zumal es die meisten ein- und zweistellige sowie viele dreistellige Straßennummern bereits gibt, einige wie Straße 18 auch mehrfach. Selbst die Buchstaben sind schon vergeben, Straße A bis Straße Z findet man in der Siemenssiedlung am Hohenzollernkanal (Tegel).

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
micha774
Also doch New Yorker-Verhältnisse und alle (9500) Strassen Berlins nummerieren?

Das ist auch keine Lösung, zumal es die meisten ein- und zweistellige sowie viele dreistellige Straßennummern bereits gibt, einige wie Straße 18 auch mehrfach. Selbst die Buchstaben sind schon vergeben, Straße A bis Straße Z findet man in der Siemenssiedlung am Hohenzollernkanal (Tegel).

Dann bleiben nur noch Geokoordinaten als Straßennamen, die wären dann immerhin weltweit einmalig. Aber schwer aussprechbar. *Grübel*

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Bitte beachten Sie die aktuelle Landesverordnung zum Infektionsschutz!
Zitat
der weiße bim
Zitat
micha774
Also doch New Yorker-Verhältnisse und alle (9500) Strassen Berlins nummerieren?

Das ist auch keine Lösung, zumal es die meisten ein- und zweistellige sowie viele dreistellige Straßennummern bereits gibt, einige wie Straße 18 auch mehrfach. Selbst die Buchstaben sind schon vergeben, Straße A bis Straße Z findet man in der Siemenssiedlung am Hohenzollernkanal (Tegel).

Wenn alle Straßennamen zu Nummern umbenannt werden, ist es egal wie die Straße vorher hieß. Da muss sich der Bewohner der Berliner Straße an Straße 4325 genauso neu gewöhnen wie der Bewohner der Straße 13 an Straße 2130.

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Warum gibt's eigentlich noch kein "Kalenderviertel" 366 Anliegerstraßen á la "Straße des 15. September" - einfach ohne Jahreszahl, ohne geschichtlichen Hintergrund. Dazu die Stadtteilplätze wie "Platz des ersten Quartals" oder "Winterhalbjahrpromenade"...

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Serviervorschlag
Zitat
Philipp Borchert
Warum gibt's eigentlich noch kein "Kalenderviertel" 366 Anliegerstraßen á la "Straße des 15. September" - einfach ohne Jahreszahl, ohne geschichtlichen Hintergrund. Dazu die Stadtteilplätze wie "Platz des ersten Quartals" oder "Winterhalbjahrpromenade"...

Equinoxplatz klingt gut.

Es ist eine ziemliche Ironie, dass die BVG in letzter Zeit ständig 'weiße' GNs auf der M48er zur Mohrenstraße fährt.

IsarSteve
Fehlt noch die "Dickmanns"-Werbung auf dem M48...
Mal andersherum gefragt: Wer Mohr heißt, muss der jetzt seinen Namen ändern?
Zitat
Gleisdreiecke
Mal andersherum gefragt: Wer Mohr heißt, muss der jetzt seinen Namen ändern?

Nein, man darf ihn nur nicht mehr öffentlich sagen ;-)

so long

Mario
^
Sind jetzt alle minderlustigen Anspielungen auf Anton Wilhelm Amo, der als Kind versklavt wurde und unter anderem aufgrund von rassistischen Erfahrungen im 18. Jahrhundert Deutschland verlassen musste, durch?

Oder kommt noch ein "Mohrenkopf"-Brüller, ironische Anspielungen auf "weiße Busse" (was haben wir darüber gelacht), Nazizahlen, an denen sich "Gutmenschen" stoßen würden? Nicht, dass man das "nicht mehr öffentlich sagen" dürfe.

-> Zeigt nur, dass im Jahr 2021 in einer multikulturellen Stadt wie Berlin die Benennung nach einem farbigen Gelehrten der deutschen Geschichte offensichtlich einige Menschen immer noch so überfordert, dass alltagsrassistische Reflexe genutzt werden, um vermeintliche "Normalität" wiederherzustellen.
Man muss den Profifussball noch verbieten !!
Das ist eine legale Art, einen Schwatten zu kaufen !!

*Ironie aus*

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Man muss den Profifussball noch verbieten !!
Das ist eine legale Art, einen Schwatten zu kaufen !!

*Ironie aus*

Das ist keine Ironie, das ist widerlichster Rassismus.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
Zitat
m7486
^
Sind jetzt alle minderlustigen Anspielungen auf Anton Wilhelm Amo, der als Kind versklavt wurde und unter anderem aufgrund von rassistischen Erfahrungen im 18. Jahrhundert Deutschland verlassen musste, durch?

Oder kommt noch ein "Mohrenkopf"-Brüller, ironische Anspielungen auf "weiße Busse" (was haben wir darüber gelacht), Nazizahlen, an denen sich "Gutmenschen" stoßen würden? Nicht, dass man das "nicht mehr öffentlich sagen" dürfe.

Völlig richtig.

Zitat
m7486
-> Zeigt nur, dass im Jahr 2021 in einer multikulturellen Stadt wie Berlin die Benennung nach einem farbigen Gelehrten der deutschen Geschichte offensichtlich einige Menschen immer noch so überfordert, dass alltagsrassistische Reflexe genutzt werden, um vermeintliche "Normalität" wiederherzustellen.

Multikulti ist nun aber auch gnadenlos gescheitert.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: U4 verlängern - jetzt!
Zitat
B-V 3313
Multikulti ist nun aber auch gnadenlos gescheitert.

Naja, kommt drauf an, was man unter diesem den Begriff versteht - ob als Utopie einer riesigen Friede-Freude-Eierkuchen-Gesellschaft, die es nie geben wird (auch nicht in ethnisch und kulturell homogenen Gesellschaften), oder als friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Herkunft - und das ist doch in weiten Teilen Deutschlands (und auch in Berlin) im Großen und Ganzen Realität. (Mit "in weiten Teilen Deutschlands" meine ich nicht, dass in den anderen Teilen Krieg herrscht, sondern die Gesellschaft ethnisch homogener ist - sprich: ich denke an die neuen Bundesländer.)

Und Grenzen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen verlaufen ja nicht nur entlang ethnischer Grenzen, bei der Diskussion um Parallelgesellschaften wird ja immer so getan, als würde die typische Villenbesitzerin aus Dahlem ständig mit einer Marzahner Friseurin am Tegeler See ihren Piccolo trinken, während der böse Kreuzberger Türke sich weigert, überhaupt mit den beiden zu sprechen. Zumindest in Deutschland scheinen mir die Grenzen zwischen Klassen viel stärker als die zwischen Ethnien - anders als in Frankreich, und natürlich muss man darauf achten, dass es in Deutschland nicht in eine ähnliche Richtung abrutscht.

@m7486: Volle Zustimmung, danke!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.04.2021 08:34 von def.
Zitat
B-V 3313


Multikulti ist nun aber auch gnadenlos gescheitert.

Berlinweit berühmt für seine falschen pauschalen Aussagen.

Es ist halt so, dass nur alte 'weiße' Männer (und Frauen) das behaupten. Von denen die meisten sowieso nie integrationswillig waren. Es kommt natürlich darauf an, wie man den Begriff MultiKulti versteht. Es wird aber tagtäglich von Millionen von Familien, Menschen in Deutschland gelebt...

Ich wette, selbst B-V hatte zu seiner Zeit einen 'Beatle-Friseur' und 'Ghetto-Blaster' und rockte zu englischsprachiger Popmusik. Sicherlich will er nicht in die Welt hinausposaunen, dass er nur ein Heino -lol, Roy Black -lol, G G Anderson Fan war.

IsarSteve



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.04.2021 08:20 von IsarSteve.
Zitat
m7486
Sind jetzt alle minderlustigen Anspielungen auf Anton Wilhelm Amo, der als Kind versklavt wurde und unter anderem aufgrund von rassistischen Erfahrungen im 18. Jahrhundert Deutschland verlassen musste, durch?

Oder kommt noch ein "Mohrenkopf"-Brüller, ironische Anspielungen auf "weiße Busse" (was haben wir darüber gelacht), Nazizahlen, an denen sich "Gutmenschen" stoßen würden? Nicht, dass man das "nicht mehr öffentlich sagen" dürfe.

@m7486 Bevor Du etwas von Versklavung in die Welt setzt: Ich empfehle das Studium der Quellenlage. Eine Versklavung geben die Quellen nämlich gerade überhaupt nicht her.
Und ansonsten: Zum Lachen gehst Du auch immer nur in den Keller, wo dich keiner hört, weil sich jemand getroffen fühlen könnte? Wenn ich an meine arabischen und schwarzafrikanischen Bekannten denke, dann weiß ich, dass jedenfalls deren Humor in Deinen Augen als fürchterlicher Rassismus rüberkommen würde...

Mit besten Grüßen

phönix
Zitat
micha774
Also doch New Yorker-Verhältnisse und alle (9500) Strassen Berlins nummerieren?

Es gibt bereits eine Nummierierung der Berliner Straßen, diese wird aber wohl nur für technische/statistische Zwecke genutzt, z.B. um doppelt benannte Straßen voneinander zu unterscheiden. Innerhalb dieses Systems lässt sich allerdings keine wirkliche Systematik erkennen. Es geht zwar alphabetisch korrekt mit "00001" = "Aachener Straße" los, aber das alphabetische Listenende "Zypressenweg" hat mit "10942" bei weitem nicht die höchste Nummer. Die Nummern sind u.a. im FIS-Broker unter Adressen zu finden.

Trotz der nicht erkennbaren Systematik gibt es bei Umbenennungen meist auch neue Nummern: [www.statistik-berlin-brandenburg.de]

Die Straßen, die mit Zahlen benannt sind, haben trotzdem noch eine Straßennummer: so z.B. die 3 Straßen mit dem Namen "Straße 199", die in Rudow hat die Nummer 05255, die in Waidmannslust die Nummer 05256 und die in Französisch Buchholz und Niederschönhausen die Nummer 43153. Kurios dabei, dass es keine "Straße 198" gibt und auch die Nummern 191 bis 197 noch frei sind.

Zitat
micha774
Aber auch da würde es sicher Gutmenschen geben, die sich an der 18 oder 88 stören. ;-)

Die Nummer 18 hat ohnehin die Adolfstraße bekommen ;-)
Zitat
Lopi2000
Es gibt bereits eine Nummierierung der Berliner Straßen, diese wird aber wohl nur für technische/statistische Zwecke genutzt, z.B. um doppelt benannte Straßen voneinander zu unterscheiden.

Grundsätzlich sind in Deutschland alle Straßen numeriert. Ein praktisches Beispiel dafür findet sich im Leitcode auf Postpaketen wieder, der aus der Postleitzahl, der Straßennummer und der Hausnummer besteht und somit eine Adresse eindeutig bezeichnet.

Zitat
Lopi2000
Kurios dabei, dass es keine "Straße 198" gibt und auch die Nummern 191 bis 197 noch frei sind.

Naja, als kurios würde ich das nicht bezeichnen. Oft ist es ja so, daß Straßen erstmal eine Nummer bekommen, wenn nicht gleich ein passender Name vorhanden ist. Nach und nach verpaßt man dann diesen "Nummern-Straßen" dann doch einen ordentlichen Namen. Auf den Plautz fallen mir sogar eine ganze Reihe von Straßen ein, die vor nicht allzulanger Zeit eine Nummer hatten. In Friedrichshagen die Charlotte-E.-Pauly-Straße (Straße 330), in Köpenick die Azaleenstraße (Straße 240) und in Bohnsdorf die Siedlung westlich der A117, deren Straßen inzwischen alle einen Pilznamen erhalten haben.


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