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Bahnhof Betriebsbahnhof Schöneweide bzw. Johannisthal (ab 13.12.2020) und Umfeld
geschrieben von krickstadt 
Zitat

"Jay" am 7.11.2022 um 12.22 Uhr:

Vielen Dank Thomas, dass du uns die interessanten AGH-Anfragen immer wieder hier zur Verfügung stellst.

Gern geschehen. :-)

Allerdings selektiere ich sehr bei der Auswahl der Anfragen, die ich hier zitiere, sonst hätte ich den ganzen Tag nichts anderes zu tun. Z. Bsp. wurde heute auch eine Anfrage "Was kostet der eingeschränkte Betrieb der U2 am Alexanderplatz?" veröffentlicht, die jetzt natürlich noch nicht beantwortet werden konnte (falls Bedarf besteht, bitte nicht hier, sondern im richtigen Diskussionsfaden diskutieren). Meiner Meinung nach bleibt es aber weiterhin interessant, das kostenlose Abonnement des Berliner Abgeordnetenhauses zu beziehen.

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Die neue Querung von Adlergestell und Görlitzer Bahn soll ganz sicher jetzt, sofort, unverzüglich gebaut werden...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Die neue Querung von Adlergestell und Görlitzer Bahn soll ganz sicher jetzt, sofort, unverzüglich gebaut werden...

Und einer der Kommentatoren findet es ganz doll unverschämt, dass Adlershof / Johannisthal eine Brücke bekommt und Wendenschloß gar keine (gemeint ist eine Flussquerung nach Grünau), obwohl man doch sooo viel länger auf eine wartet und die im Adlershof imgrunde nutzlos sei.

Man muss diese Logik nicht wirklich verstehen, oder?

Wie hieß es damals zu meinen Schulzeiten, wenn sich jemand über etwas vermeintlich unfaires laut beschwert hat?

Person A: "Eine Runde Mitleid für [Name hier einfügen]"
Alle anderen im Chor: "Aaawww" (bitte mit sarkastischem Unterton lesen)
Zitat
J. aus Hakenfelde
Und einer der Kommentatoren findet es ganz doll unverschämt, dass Adlershof / Johannisthal eine Brücke bekommt und Wendenschloß gar keine (gemeint ist eine Flussquerung nach Grünau), obwohl man doch sooo viel länger auf eine wartet und die im Adlershof imgrunde nutzlos sei.
Man muss diese Logik nicht wirklich verstehen, oder?

Vielleicht kennst Du den Stau am Morgen raus aus Wendenschloss nicht. Die Idee mit der Brücke über die Dahme gibt es bereits seit den 1930er Jahren, immer wieder mal diskutiert. Allerdings teilte die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz im Sommer 2019 mit, dass allein für die Machbarkeitsstudie nicht genügend Personal zur Verfügung stehe. Die Bezirksverordneten versuchten es mit einem Beschluss für eine reine Rad- und Fußgängerbrücke (Treptow-Köpenicker Bezirksverordnetenversammlung am 30. August 2018), über die auch der ÖPNV führen sollte. Auch diesen Vorschlag wies die Senatsverwaltung zurück.

Und mal ganz ehrlich: in Johannisthal ist **aktuell** verdammt wenig Bedarf für eine Brücke, Sie würde sehr wenig genutzt werden. Das kann vielleicht in 10 Jahren anders aussehen. Aber wenn wir die üblichen Berliner Bauzeiten einkalkulieren, könnten wir auch bei einer Bauphase von zehn Jahren landen.

Mit besten Grüßen

phönix



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.12.2022 00:37 von phönix.
Warum sollte es den Einwohnern von Wendenschloß helfen, wenn ihr Viertel von den Pendlern von Grünau, Altglienicke und den Orten südlich davon als Abkürzung nach Köpenick benutzt wird?
Gut, das Thema hätte man bei einer reinen ÖPNV-, Fahrrad- und Fußbrücke eher weniger.
Zitat
rbb24.de
Zwischen den Berliner Ortsteilen Adlershof und Johannisthal soll bis 2024 eine neue Brücke für Fußgänger und Radfahrer entstehen, die das sechsspurige Adlergestell in Höhe der Sonnenallee überquert. (...) Durch den Bau entsteht eine autofreie Verbindung zwischen dem Landschaftspark Johannisthal im Süden und der Köllnischen Heide im Norden.

Sonnenallee...Adlergestell Höhe Sonnenallee...hm...Maps aufrufen...acj, sowas gibt es ein zweites Mal..."Sonnen Allee"...das kann doch keine richtige Straße sein, oder?

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BITTE AUF KEINEN FALL EINFACH BÄUME ANZÜNDEN!
Zitat
phönix
Zitat
J. aus Hakenfelde
Und einer der Kommentatoren findet es ganz doll unverschämt, dass Adlershof / Johannisthal eine Brücke bekommt und Wendenschloß gar keine (gemeint ist eine Flussquerung nach Grünau), obwohl man doch sooo viel länger auf eine wartet und die im Adlershof imgrunde nutzlos sei.
Man muss diese Logik nicht wirklich verstehen, oder?

Vielleicht kennst Du den Stau am Morgen raus aus Wendenschloss nicht. Die Idee mit der Brücke über die Dahme gibt es bereits seit den 1930er Jahren, immer wieder mal diskutiert. Allerdings teilte die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz im Sommer 2019 mit, dass allein für die Machbarkeitsstudie nicht genügend Personal zur Verfügung stehe. Die Bezirksverordneten versuchten es mit einem Beschluss für eine reine Rad- und Fußgängerbrücke (Treptow-Köpenicker Bezirksverordnetenversammlung am 30. August 2018), über die auch der ÖPNV führen sollte. Auch diesen Vorschlag wies die Senatsverwaltung zurück.

Und mal ganz ehrlich: in Johannisthal ist **aktuell** verdammt wenig Bedarf für eine Brücke, Sie würde sehr wenig genutzt werden. Das kann vielleicht in 10 Jahren anders aussehen. Aber wenn wir die üblichen Berliner Bauzeiten einkalkulieren, könnten wir auch bei einer Bauphase von zehn Jahren landen.

Die Anforderungen für beiden Projekte sind vollkommen unterschiedlich. Das Ding in Adlershof ist quasi ein Selbstläufer, während der Aufwand in Grünau richtig groß ist, weil da gewachsene Strukturen bestehen und erhebliche Eingriffe in den Bestand zu erwarten sind. Zumindest gibt es in Grünau eine Querung für Fußgänger und Radfahrer in Form der Fähre. Erster Ansatzpunkt müsste also sein, dass der Fahrplan der Fähre verbessert wird.

In Adlershof gibt es dagegen zwischen S Johannisthal und S Adlershof gar keine Querung der Bahntrasse. Die Entwicklung dort ist aber enorm und der geplante Eröffnungstermin schon eher "zu spät".

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Zitat
phönix
Zitat
J. aus Hakenfelde
Und einer der Kommentatoren findet es ganz doll unverschämt, dass Adlershof / Johannisthal eine Brücke bekommt und Wendenschloß gar keine (gemeint ist eine Flussquerung nach Grünau), obwohl man doch sooo viel länger auf eine wartet und die im Adlershof imgrunde nutzlos sei.
Man muss diese Logik nicht wirklich verstehen, oder?

Vielleicht kennst Du den Stau am Morgen raus aus Wendenschloss nicht. Die Idee mit der Brücke über die Dahme gibt es bereits seit den 1930er Jahren, immer wieder mal diskutiert. Allerdings teilte die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz im Sommer 2019 mit, dass allein für die Machbarkeitsstudie nicht genügend Personal zur Verfügung stehe. Die Bezirksverordneten versuchten es mit einem Beschluss für eine reine Rad- und Fußgängerbrücke (Treptow-Köpenicker Bezirksverordnetenversammlung am 30. August 2018), über die auch der ÖPNV führen sollte. Auch diesen Vorschlag wies die Senatsverwaltung zurück.

Und mal ganz ehrlich: in Johannisthal ist **aktuell** verdammt wenig Bedarf für eine Brücke, Sie würde sehr wenig genutzt werden. Das kann vielleicht in 10 Jahren anders aussehen. Aber wenn wir die üblichen Berliner Bauzeiten einkalkulieren, könnten wir auch bei einer Bauphase von zehn Jahren landen.

Die Anforderungen für beiden Projekte sind vollkommen unterschiedlich. Das Ding in Adlershof ist quasi ein Selbstläufer, während der Aufwand in Grünau richtig groß ist, weil da gewachsene Strukturen bestehen und erhebliche Eingriffe in den Bestand zu erwarten sind.

Und nicht nur das, die Querung eines an der schmalsten Stelle 150 m breiten Flusses ist ja auch nicht so ganz ohne...

Zitat
Jay
Zumindest gibt es in Grünau eine Querung für Fußgänger und Radfahrer in Form der Fähre. Erster Ansatzpunkt müsste also sein, dass der Fahrplan der Fähre verbessert wird.

Und natürlich müsste man möglichst viele Menschen dazu bewegen, ihre Wege umweltfreundlich zurückzulegen. Dazu würde ein deutlicher Angebotsausbau bei der 62 gehören, und damit die Bahn nicht im Stau steht, müssen die abmarkierten Gleise vor der Müggelheimer Straße südlicher als bisher einsetzen; ggf. ist es dann sogar erforderlich, die Trasse südlich des Betriebshofs Köpenick so auf die westliche Straßenseite zu verschwenken, dass das Richtung Norden führende Gleis abmarkiert werden kann.
Zitat

Philipp Borchert am 6.12.2022 um 9.27 Uhr:

Sonnenallee ... Adlergestell Höhe Sonnenallee [...] das kann doch keine richtige Straße sein, oder?

Nein, sie (die Allee) müsste eigentlich Sonnenblumenweg heißen. Aber ich nehme an, dass alle Wege in diesem Viertel Privatwege sind und die Namensgeber Humor hatten. "Höhe Sonnenallee" ist auch nicht ganz richtig, denn im Rahmen des Baus dieser Brücke wird auch der Weg "Sonnenallee" bis zum Adlergestell verlängert, und zwar um die Tankstelle an dieser Stelle herum. Hier noch einmal meine Fotomontage der Projektzeichnung mit einem Google Maps-Foto aus einem Beitrag vom 27.2.2021:



Viele Grüße, Thomas

PS: Die erste Erwähnung dieser zweiten Fußgängerbrücke zwischen Schöneweide und Adlershof in diesem Diskussionsfaden war übrigens vor genau 658 Tagen. Darin wurde eine Fertigstellung "im Laufe des Jahres 2023" angekündigt (was ich damals kaum glauben konnte).

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Warum steht da eigentlich "Landepunkt", will da jemand mit einem Hubschrauber landen?
Zitat

"ECG7C" am 6.12.2022 um 12.50 Uhr:

Warum steht da eigentlich "Landepunkt", will da jemand mit einem Hubschrauber landen?

Solche Landeplätze für Hubschrauber sind in Plänen eigentlich mit großen Kreisen und darin aufgemalten "H"s eingezeichnet, aber auch im Originalplan steht keine Erläuterung neben diesem "Kasten".

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Hallo zusammen!

Das muss eine andere Bedeutung haben, denn im Originalplan steht südwestlich der Gleise in der gleichen Weise "Startpunkt" - da besteht ja anscheinend ein Zusammenhang.

Viele Grüße
Manuel


Zitat
krickstadt
Zitat

"ECG7C" am 6.12.2022 um 12.50 Uhr:

Warum steht da eigentlich "Landepunkt", will da jemand mit einem Hubschrauber landen?

Solche Landeplätze für Hubschrauber sind in Plänen eigentlich mit großen Kreisen und darin aufgemalten "H"s eingezeichnet, aber auch im Originalplan steht keine Erläuterung neben diesem "Kasten".

Gruß, Thomas
Zitat
krickstadt
Zitat

"ECG7C" am 6.12.2022 um 12.50 Uhr:

Warum steht da eigentlich "Landepunkt", will da jemand mit einem Hubschrauber landen?

Solche Landeplätze für Hubschrauber sind in Plänen eigentlich mit großen Kreisen und darin aufgemalten "H"s eingezeichnet, aber auch im Originalplan steht keine Erläuterung neben diesem "Kasten".

Gruß, Thomas

So in der beschriebenen Form ist mir das auch geläufig. Na mal schauen was dort dann "landen" wird.
Zitat
krickstadt
Zitat

"ECG7C" am 6.12.2022 um 12.50 Uhr:

Warum steht da eigentlich "Landepunkt", will da jemand mit einem Hubschrauber landen?

Solche Landeplätze für Hubschrauber sind in Plänen eigentlich mit großen Kreisen und darin aufgemalten "H"s eingezeichnet, aber auch im Originalplan steht keine Erläuterung neben diesem "Kasten".

Hmm, vielleicht geht es da um einen "Taxiplatz" für die von Airbus und anderen Tech-Konzernen als Alternative/Ergänzung zum Straßen-MIV propagierten Lufttaxis? Das würde jedenfalls zum Konzept der "Zukunftsstadt" WISTA Adlershof passen...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
phönix
Und mal ganz ehrlich: in Johannisthal ist **aktuell** verdammt wenig Bedarf für eine Brücke, Sie würde sehr wenig genutzt werden. Das kann vielleicht in 10 Jahren anders aussehen. Aber wenn wir die üblichen Berliner Bauzeiten einkalkulieren, könnten wir auch bei einer Bauphase von zehn Jahren landen.

Die Brücke nimmt im Wegekonzept "Berlins 20 grüne Hauptwege" eine Schlüsselrolle für den Teltower Döferweg - Weg 15 ein und verkürzt den bisherigen Umweg über den S-Bahnhof Adlershof etwa um die Hälfte (von etwa 3km auf zukünftig 1,6km). Dazu ein Ausschnitt aus der Route (rote Linie von mir):

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Das Gegenteil von umfahren ist umfahren.


Zitat
Florian Schulz
Zitat
phönix
Und mal ganz ehrlich: in Johannisthal ist **aktuell** verdammt wenig Bedarf für eine Brücke, Sie würde sehr wenig genutzt werden. Das kann vielleicht in 10 Jahren anders aussehen. Aber wenn wir die üblichen Berliner Bauzeiten einkalkulieren, könnten wir auch bei einer Bauphase von zehn Jahren landen.

Die Brücke nimmt im Wegekonzept "Berlins 20 grüne Hauptwege" eine Schlüsselrolle für den Teltower Döferweg - Weg 15 ein und verkürzt den bisherigen Umweg über den S-Bahnhof Adlershof etwa um die Hälfte (von etwa 3km auf zukünftig 1,6km). Dazu ein Ausschnitt aus der Route (rote Linie von mir):

Wichtiger finde ich eigentlich, dass es dadurch eine schnelle Radverbindung zwischen der nördlichen WISTA und dem künftigen Gewerbegebiet Gleislinse einerseits und Köpenick andererseits geben wird, ohne Umweg über die sowieso viel zu enge Dörpfeldstraße. Eine nette Ergänzung wäre dann noch eine Rad- und Fußbrücke über die Spree in Verlängerung der Wilhelminenhofstraße, wie sie seit Jahrzehnten als Straßenbrücke vorgesehen ist (aber als Straßenverbindung ziemlich dumm wäre, weil man sich den Schleichverkehr nach Oberschöneweide holte).

Wieso ich das betone? Weil Rad- und Fußverkehr leider zu oft als Freizeitbeschäftigung abgetan werden, die nicht so wichtig wie "richtiger" Verkehr sind, also kann man ihnen Umwege und lange Wartezeiten an Ampeln zumuten und sie auf engen Wegen zusammenpferchen ("Verkehr > Hobby"). Deshalb würde ich solche Investitionen lieber mit Alltagswegen als mit Freizeitbeschäftigungen argumentieren.
Hallo,

ich habe heute im Vorbeifahren gesehen, dass das neue südwestliche Ende der Fußgängerbrücke des S-Bahnhofs Johannisthal angeschweißt worden ist:



Vergleiche dazu das Foto vom letzten Besuch am 23.10.2022:



Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.12.2022 21:04 von krickstadt.
N'Abend.

Huch?! Möchte die Bahn da etwa noch eine Teilfertigstellung zum Jahresende schaffen? Zwei Fotos von heute um 9.19 Uhr und 9.21 Uhr:


(Webseite)


(Webseite)

Fünf weitere Fotos können hier betrachtet werden.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
@Thomas:

Nun ja, Senatsgelder gibt es abzugsfrei eben nur für im vereinbarten Kalenderjahr fertiggestellte Projekte bzw. definierte Vorhaben teile... :-)

Ich werde indes wohl nie verstehen, was jetzt so unmöglich daran gewesen sein soll, den noch fehlenden Aufzug im Rahmen der von Dir gezeigten Arbeiten wenigstens rohbaumäßig (also das bloße Schachtgerippe ohne Technik und Verglasung) gleich mit zu realisieren. Für mich lesen sich die Begründungen gegenüber dem Abgeordnetenhaus so, als wolle man nicht eingestehen, den Aufzug bei der Gesamtbeauftragung "vergessen" zu haben.

Na ja, vielleicht geschehen da ja in 2023 doch noch Zeichen und Wunder...

Viele Grüße
Arnd



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.12.2022 23:00 von Arnd Hellinger.
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