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"Würmchenmuster" - Erste Instanz entscheidet: Heftige Konsequenzen für die BVG
geschrieben von Philipp Borchert 
Zitat
B-V 3313
Nur blöd, dass unsere U-Bahnhöfe hell beleuchtet sind...

Normalsichtigen kommt das sicherlich so vor.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
UndergroundBerlin
Das Muster auf den Folien hat tatsächlich eine Wirkung gezeigt. Die Scratching-Vorfälle sind deutlich zurückgegangen seit der Einführung dieser. Mittlerweile (so hofft man zumindest) ist der Trend zum Scratching aber auch allgemein soweit zurückgegangen, sodass auf solche bedruckten Folien verzichtet werden kann. Dass es auch mit gänzlich transparenten Folien geht, wird ja durch die S-Bahn bewiesen.
Ich habe es nun oft genug geschrieben. Es gibt seit Jahren kein Scratching mehr. Unter den Sprayern die natürlich auch als Kleinvariante ihre Tags hinterlassen war es eine Modeerscheinung mit harten Schleifsteinen ins Fenster zu kratzen. Dies ist schon längst Geschichte da e mit Edding und Dose schneller geht als umständliches Gekratze.
Selbst die Tags mit den fetten Eddings gibt es doch in den Fahrzeugen kaum bis gar nicht mehr.
Sicherlich wird jetzt der ein oder andere sofort mit Beispielen kommen o er was gesehen hat. Dies sollte er aber mal mit den 1990er Jahren vergleichen wo es den Höhepunkt der Schmierereien erlebte.
Zitat
Micha
Zitat
B-V 3313
2040 kannste wiederkommen, dann sind die Folien weg.

Eigentlich müssten Sie schon am 1. Januar diesen Jahres weg gewesen sein. Denn bis zu diesem Zeitpunkt sollte laut bundesdeutschem Personenbeförderungsgesetz eine vollständige Barrierefreiheit für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs erreicht werden.

Im Behindertengleichstellungsgesetz steht, dass Verkehrsmittel barrierefrei sind, wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis #und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar sind.

Alle mit Brandenburger Tor Folien ausgestatteten U-Bahnzüge erfüllen nicht diese Forderung und sind somit nicht barrierefrei.

Gruß
Micha

Das stimmt nicht, da die Brandenburger Tor Folien nicht die Barrierefreiheit einschränkt, weil ein normaler Ein- und Ausstieg weiterhin möglich ist.
Zitat
Nemo
Zitat
Henning
Zitat
UndergroundBerlin
Zitat
L.Willms

Schlimmer ist das totale ver-scratchen der Fenster der U-Bahn-Wägen mit den Brandenburger-Tor-Folien: man kann die Namen der Stationen draußen nicht mehr erkennen.

Ab der Baureihe J/JK werden transparente Folien verwendet.

War das Brandenburger Tor auf der Folie so störend, dass man künftig darauf verzichtet?

Der Normalzustand eines Fensters ist doch eigentlich ohne so eine Folie. Von daher sollte doch eigentlich eher die Frage sein, ob man die Folie noch braucht. Ich fand die Idee von Anfang an irgendwie dämlich, wegen zu vieler zerkratzter Scheiben die Scheiben quasi ab Werk mit der Anmut einer zerkratzten Scheibe auszustatten.

Kurz, ja diese Folien stören so sehr, dass sie unbedingt durch komplett durchsichtige Folien ersetzt werden müssen.

Das ist eine subjektive Empfindung ob diese Brandenburger Tor Folien wirklich stören. Ich finde sie überhaupt nicht störend da man weiterhin aus den Fenstern alles sieht.
Zitat
Henning
Zitat
Micha
Alle mit Brandenburger Tor Folien ausgestatteten U-Bahnzüge... sind ... nicht barrierefrei.
Das stimmt nicht, da die Brandenburger Tor Folien nicht die Barrierefreiheit einschränkt, weil ein normaler Ein- und Ausstieg weiterhin möglich ist.

Wenn Fahrgästen, die ohnehin schon nicht gut sehen können, das Sichtfeld noch weiter eingeschränkt wird und im Zug keine verständliche und auf dem Bahnsteig überhaupt keine akustische Information zum Stationsnamen gegeben wird, ist eben kein normaler Ein- und Ausstieg mehr möglich. Man ist dann auf fremde Hilfe angewiesen oder muss die seit dem Einsteigen durchfahrenden Stationen mitzählen. Was halt nicht immer hundertprozentig glückt


Zitat
Lopi2000
... wenn es nicht mal belastbare Mindeststandards dafür gibt, dass Fahrgäste überhaupt ein Anrecht darauf haben, nach draußen zu schauen..

Mag schon sein, aber es gibt Anrechte auf eine zuverlässige Fahrgastinformation. Darum geht es mir.


Zitat
Lopi2000
Gibt § 8 PBefG eine Steilvorlage, von der Zielvorgabe der vollständigen Barrierefreiheit mit Begründungen im Nahverkehrsplan abzuweichen.

Diese Folien zu entfernen oder durch nicht störende zu ersetzen benötigt keine so langen Planungs- und Umsetzphasen, wie sie sich bei umfangreichen Brauprojekten zum Einbau von Fahrstühlen ergeben. Man muss es einfach nur tun. Und wollen. Müssen alleine reicht offenbar noch nicht.

Gruß
Micha

Zitat
Micha
Diese Folien zu entfernen oder durch nicht störende zu ersetzen benötigt keine so langen Planungs- und Umsetzphasen, wie sie sich bei umfangreichen Brauprojekten zum Einbau von Fahrstühlen ergeben. Man muss es einfach nur tun. Und wollen. Müssen alleine reicht offenbar noch nicht.

Man muss es ja auch nicht - darauf ein Brauereiprodukt! Prost!

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
Nemo
Zitat
B-V 3313
Nur blöd, dass unsere U-Bahnhöfe hell beleuchtet sind...

Normalsichtigen kommt das sicherlich so vor.

Selbst kleine Kinder kommen auf die Idee sich so zu positionieren das die durch die Stellen in der Scheibe schauen wo kein Tor aufgedruckt sind...
Komischerweise hat sich niemand aufgeregt, als auf die eh schon getönten Scheiben der GtZ noch zusätzlichen grünen Folien draufkamen.

T6JP
Beim Suchen im Archiv fiel mir dieses Foto wieder in die Hand. Um 2006 herum bemühte sich auch die S-Bahn darum, dem Scratching Einhalt zu bieten.

--
Das Gegenteil von umfahren ist umfahren.


Zitat
Henning
Das ist eine subjektive Empfindung ob diese Brandenburger Tor Folien wirklich stören. Ich finde sie überhaupt nicht störend da man weiterhin aus den Fenstern alles sieht.

Kommt drauf an. und zwar auf die Lichtverhältnisse.

Die purzelnden Brandenburger-Tor-Symbole wirken ja wie ein Store (das ist eine eine halbtransparente, meist netzartige und weiße Gardine, manchmal direkt an den Fensterrahmen, direkt auf die Scheibe gehängt, mehr in Wikipedia unter Store (Gardine)), man kann durchgucken, wenn auch leicht getrübt, wie Henning es offensichtlich gut kennt. Von drinnen wenigstens, aber nicht von außen nach innen. Das liegt am Unterschied der Helligkeit drinnen und draußen.

Ich hab Stores an all meinen Fenstern. Wenn ich tagsüber in meinem Arbeitszimmer sitze, kann ich durch die Gardine die Haustür des Nachbarhauses sehen, wer da ein und ausgeht, mich hingegen können die nicht sehen, weil es draußen heller ist.

Abends ist das anders: dann kann man von draußen sehen, was drinnen ist, bis ich den Rolladen runterlasse. Oder aber die Store-Gardine direkt beleuchte; dann kann man von außen nicht mehr ins Zimmer hineinsehen. Die Gardine ist eine weiße Wand.

Diese dicht an dicht kullernden Brandenburger Tore wirken genauso. Wenn es im Fahrzeug hell ist, aber draußen dunkel, dann ist das Fenster so eine Weiße Wand, und man kann nicht oder nur mit Schwierigkeiten durchsehen.

Probierts aus, oder geht den pysikalischen Grundlagen nach, und erkennt die Tatsache an, daß diese Weiße Wand den Blick auf den Bahnsteig von (unterirdischen) Stationen behindert.

OK? Können wir das Kapitel abschließen?


immer noch keine richtige sig
Zitat
Micha
Zitat
Henning
Zitat
Micha
Alle mit Brandenburger Tor Folien ausgestatteten U-Bahnzüge... sind ... nicht barrierefrei.
Das stimmt nicht, da die Brandenburger Tor Folien nicht die Barrierefreiheit einschränkt, weil ein normaler Ein- und Ausstieg weiterhin möglich ist.

Wenn Fahrgästen, die ohnehin schon nicht gut sehen können, das Sichtfeld noch weiter eingeschränkt wird und im Zug keine verständliche und auf dem Bahnsteig überhaupt keine akustische Information zum Stationsnamen gegeben wird, ist eben kein normaler Ein- und Ausstieg mehr möglich. Man ist dann auf fremde Hilfe angewiesen oder muss die seit dem Einsteigen durchfahrenden Stationen mitzählen. Was halt nicht immer hundertprozentig glückt

In den U-Bahnzügen werden die Stationen in aller Regel angesagt und bei den modernen Baureihen H, HK und IK sogar auf Displays angezeigt.
Wunderbar, dass die IKs eigentlich generell eine Station hinterher sind in der Anzeige... Also muss man doch rausgucken.
Zitat
Henning
In den U-Bahnzügen werden die Stationen in aller Regel angesagt und bei den modernen Baureihen H, HK und IK sogar auf Displays angezeigt.

Gerade bei IK aber relativ selten korrekt.

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BITTE AUF KEINEN FALL EINFACH BÄUME ANZÜNDEN!
Zitat
T6Jagdpilot
Berlin= Jammern auf hohem Niveau..

Man sollte sich immer positive Vorbilder suchen und nicht an Negativem orientieren. Das gezeigte erinnert mich an die zeit um 2000 herum, als die BVG der Meinug war, bei fast jedem Doppeldecker spätestens ab der 2. Tür alle Feenster zu bekleben - einfach nur gruselig!

Gruß
Salzfisch

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Berlins Straßen sind zu eng, um sie mit Gelenkbussen zu verstopfen!
Zitat
GraphXBerlin
Ich habe es nun oft genug geschrieben. Es gibt seit Jahren kein Scratching mehr. Unter den Sprayern die natürlich auch als Kleinvariante ihre Tags hinterlassen war es eine Modeerscheinung mit harten Schleifsteinen ins Fenster zu kratzen. Dies ist schon längst Geschichte da e mit Edding und Dose schneller geht als umständliches Gekratze.
Selbst die Tags mit den fetten Eddings gibt es doch in den Fahrzeugen kaum bis gar nicht mehr.
Sicherlich wird jetzt der ein oder andere sofort mit Beispielen kommen o er was gesehen hat. Dies sollte er aber mal mit den 1990er Jahren vergleichen wo es den Höhepunkt der Schmierereien erlebte.

Du fährst wohl selten U-Bahn? Die BVG hatte vor einigen Jahren zwei U-Bahnen mit klarer Fensterfolie ausgestattet, angeblich für Filmaufnahmen. Die waren innerhalb kürzester Zeit zerkratzt und mußten gewechselt werden.

Zu dem Thema Tags haben die Reiniger, die diese beseitigen eine andere Meinung. Die Abnahme ist nur marginal. Was aber komplett verschwunden ist sind die Tags mit Flußsäure.
Nö. Muß in letzter Zeit wieder täglich S- und U-Bahn fahren und sehe den selben Zustand wie vor drei Jahren. Weder sehe ich Scratching (auch nicht im Bus oder an Wartehäuschen, wie damals zahlreich vorhanden) noch die typischen Edding-Tags in Bus und Bahn. Kleine Ausnahmen mag es geben. Auf jeden Fall ist es kein Dauerproblem mehr.
Das sehen unsere Putzis anders bei der täglichen Reinigung.
Unterschied ist nur der, das nur für großflächige "Verzierungen" Sonderentgelte berechnet werden,
der tägliche Verschmutzungsgrad der Schmierfinken muss so beseitigt werden,
entweder durch Reinigungsmittel oder überstreichen der grauen Farbe im Innenraum.
Und auf den großen Höfen werden ebenso beschädigte grüne Scheibenfolien gewechselt.

T6JP
Zitat
GraphXBerlin
Nö. Muß in letzter Zeit wieder täglich S- und U-Bahn fahren und sehe den selben Zustand wie vor drei Jahren. Weder sehe ich Scratching (auch nicht im Bus oder an Wartehäuschen, wie damals zahlreich vorhanden) noch die typischen Edding-Tags in Bus und Bahn. Kleine Ausnahmen mag es geben. Auf jeden Fall ist es kein Dauerproblem mehr.

Zeig uns ein Fahrzeug, dass weder Scratching noch Tags aufweist!
Es gibt keins! Wenn jedes Fahrzeug in irgendeiner Hinsicht irgendwo Sachbeschädigt ist, dann ist dies ein Zustand in Größenordnung.
Gut, bei Straßenbahnen kann ich nichts sagen. Aber bei Bus, S- und U-Bahn habe ich seit Jahren kein Scratching mehr gesehen bzw. sehe es auch derzeit täglich nicht. Es würde mir auffallen. Vielleicht ist es ja auch nur ein Problem in gewissen Stadtteilen bzw. Stadthälften. Scratching ist eigentlich längst aus der Mode. Zeitaufwändiger als mit dem Edding und nicht wirklich attraktiv sichtbar. Die Hochzeit dieses Vandalismus ist lange vorbei. Dicke fette Edding-Tags die Sitze, Wände und Türen zierten, und die mit dem Lösungsmittel verschmiert noch halb zu sehen waren sehe ich in Bussen und U-Bahnen auch nicht mehr wirklich.

Ich werde jetzt mal sehr genau schauen obwohl ich bei meinem Standpunkt bleibe.

Das einzige was ich immer noch als Plage wahrnehme sind Graffitis auf Waggons, in Tunneln und sonstigen Bahnbereichen.
Zitat
Bd2001
Zitat
GraphXBerlin
Ich habe es nun oft genug geschrieben. Es gibt seit Jahren kein Scratching mehr. Unter den Sprayern die natürlich auch als Kleinvariante ihre Tags hinterlassen war es eine Modeerscheinung mit harten Schleifsteinen ins Fenster zu kratzen. Dies ist schon längst Geschichte da e mit Edding und Dose schneller geht als umständliches Gekratze.
Selbst die Tags mit den fetten Eddings gibt es doch in den Fahrzeugen kaum bis gar nicht mehr.
Sicherlich wird jetzt der ein oder andere sofort mit Beispielen kommen o er was gesehen hat. Dies sollte er aber mal mit den 1990er Jahren vergleichen wo es den Höhepunkt der Schmierereien erlebte.

Du fährst wohl selten U-Bahn? Die BVG hatte vor einigen Jahren zwei U-Bahnen mit klarer Fensterfolie ausgestattet, angeblich für Filmaufnahmen. Die waren innerhalb kürzester Zeit zerkratzt und mußten gewechselt werden.

Zu dem Thema Tags haben die Reiniger, die diese beseitigen eine andere Meinung. Die Abnahme ist nur marginal. Was aber komplett verschwunden ist sind die Tags mit Flußsäure.

Es gab auffallend viele A3L71 ohne die Brandenburger Tore. Mir ist da nicht ein Kratzer aufgefallen.
Zitat
GraphXBerlin
Gut, bei Straßenbahnen kann ich nichts sagen. Aber bei Bus, S- und U-Bahn habe ich seit Jahren kein Scratching mehr gesehen bzw. sehe es auch derzeit täglich nicht. Es würde mir auffallen. Vielleicht ist es ja auch nur ein Problem in gewissen Stadtteilen bzw. Stadthälften. Scratching ist eigentlich längst aus der Mode. Zeitaufwändiger als mit dem Edding und nicht wirklich attraktiv sichtbar. Die Hochzeit dieses Vandalismus ist lange vorbei. Dicke fette Edding-Tags die Sitze, Wände und Türen zierten, und die mit dem Lösungsmittel verschmiert noch halb zu sehen waren sehe ich in Bussen und U-Bahnen auch nicht mehr wirklich.

Ich werde jetzt mal sehr genau schauen obwohl ich bei meinem Standpunkt bleibe.

Das einzige was ich immer noch als Plage wahrnehme sind Graffitis auf Waggons, in Tunneln und sonstigen Bahnbereichen.

Gut, mein Nickname hat vielleicht etwas verwirrt, aber ich bezog das schon auch auf Bus und U Bahn.
Ich bin gestern mit 3 U Bahnen gefahren. Alle 3 hatten Scratching. Fällt vielleicht wegen der Tore auf den Folien auch nicht so auf (Wow...was für ein Effekt 🤭), aber einfach mal genauer hinschauen.
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