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Verkehrspolitik in Berlin
geschrieben von krickstadt 
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DerMichael
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Wutzkman
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marc-j
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Heidekraut
Und das, nachdem die Grünen so viel Bockmist in Berlin verzapft haben? Die haben es immer noch nicht kapiert. Merkt man täglich in der großen Politik. Grüne und wissenschaftlich? Besser spricht man von Verbotspolitik, es beschränkt sich keineswegs aufs Auto. Die Leute haben das satt, merkt man ja an allen Umfragen und Wahlen.

Bitte mal die Verbote auflisten.

Hmm ok:

1. ...
2. ...
3. ...

Ein paar fallen mir da direkt ein:

- Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
- Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.
Du sollst nicht ehebrechen.
- Du sollst nicht stehlen.
- Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
- Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
- Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.


Ach ne, die kommen ja von jemand anderen.
Im Ernst: das Leben ist voll mit Verboten. Früher hieß das mal geregeltes Zusammenleben. Aber in den Zeiten des Individualismus muss man ja alles stetig hinterfragen. Artikel 2 des Grundgesetzes heißt übrigens:

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt. (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.

Da stecken schon aus Prinzip jede Menge Verbote drin.

Ja, aber keines der Argumente beantwortet die Frage nach den Verboten, welche die Grünen auf den Weg gebracht haben.
Zitat
Wutzkman
Zitat
DerMichael
Zitat
Wutzkman
Zitat
marc-j
Zitat
Heidekraut
Und das, nachdem die Grünen so viel Bockmist in Berlin verzapft haben? Die haben es immer noch nicht kapiert. Merkt man täglich in der großen Politik. Grüne und wissenschaftlich? Besser spricht man von Verbotspolitik, es beschränkt sich keineswegs aufs Auto. Die Leute haben das satt, merkt man ja an allen Umfragen und Wahlen.

Bitte mal die Verbote auflisten.

Hmm ok:

1. ...
2. ...
3. ...

Ein paar fallen mir da direkt ein:

- Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
- Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.
Du sollst nicht ehebrechen.
- Du sollst nicht stehlen.
- Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
- Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
- Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.


Ach ne, die kommen ja von jemand anderen.
Im Ernst: das Leben ist voll mit Verboten. Früher hieß das mal geregeltes Zusammenleben. Aber in den Zeiten des Individualismus muss man ja alles stetig hinterfragen. Artikel 2 des Grundgesetzes heißt übrigens:

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt. (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.

Da stecken schon aus Prinzip jede Menge Verbote drin.

Ja, aber keines der Argumente beantwortet die Frage nach den Verboten, welche die Grünen auf den Weg gebracht haben.

Korrekt. Mir fällt jetzt auch keins ein. Aber wie oben schon erwähnt: wenn man immer nur die BILD liest und immer nur Reichelt TV schaut, muss da doch etwas dran sein. Man muss es nur immer wieder sagen…
Das EU-weite Neuzulassungsverbot für Verbrennermotoren (aka „Totales Verbot für jegliche Verbrennermotoren“) hat ja auch Habeck persönlich erlassen und nicht Von der Leyen (CDU)!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.09.2024 18:05 von DerMichael.
Das "Verbrennerverbot" gibt es auch nicht. Ab 2035 dürfen Neufahrzeuge im Betrieb kein CO2 mehr ausstoßen. Wenn die Autoindustrie das mit Verbrennern hinbekommt - warum nicht?
Zitat
def
Das "Verbrennerverbot" gibt es auch nicht. Ab 2035 dürfen Neufahrzeuge im Betrieb kein CO2 mehr ausstoßen. Wenn die Autoindustrie das mit Verbrennern hinbekommt - warum nicht?

Erzähl das mal all denen, die das Gegenteil beschwören.
Oh man ey... das macht mich etwas wütend.

Allen, die den Vorteil von Tempo 30 anstelle Tempo 50 nicht so recht einsehen, sei diese Grafik empfohlen:
Grafik Bremswege

In der Grafik ist das Hindernis in 25m Entfernung dargestellt. Viel spannender sind aber die 15m: Dort ist ein Auto bei 30km/h zum stehen gekommen. Bei 50km/h berührt der Autofahrer bei 15m gerade erst das Bremspedal.

Die aktuelle Landesregierung nimmt also die Gefährdung von Fußgängern in Kauf, damit der Autoverkehr auf 100m Länge nicht um 20km/h abbremsen muss. Ich will nicht dramatisieren, aber "menschenverachtend" ist sicher nicht übertrieben.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.09.2024 20:50 von Adenosin.
Zitat
Adenosin
Oh man ey... das macht mich etwas wütend.

Allen, die den Vorteil von Tempo 30 anstelle Tempo 50 nicht so recht einsehen, sei diese Grafik empfohlen:
Grafik Bremswege

In der Grafik ist das Hindernis in 25m Entfernung dargestellt. Viel spannender sind aber die 15m: Dort ist ein Auto bei 30km/h zum stehen gekommen. Bei 50km/h berührt der Autofahrer bei 15m gerade erst das Bremspedal.

Die aktuelle Landesregierung nimmt also die Gefährdung von Fußgängern in Kauf, damit der Autoverkehr auf 100m Länge nicht um 20km/h abbremsen muss. Ich will nicht dramatisieren, aber "menschenverachtend" ist sicher nicht übertrieben.

Wohlgemerkt sowieso nur bis zur nächsten roten Ampel.
Zitat
DerMichael
Mal wieder etwas von der Miteinander-Fraktion. Endlich mal wieder ein Schritt in die falsche Richtung:

[www.tagesspiegel.de]

Nur mal so: Da geht es wohl nur um einzelne Örtlichkeiten.

Zitat
def
"Brumm Brumm > Menschenleben. Versprechen gehalten - Ihre CDU!"

"Können leider nichts tun, aber werden nach tödlichen Unfällen wie immer total erschüttert sein. Ihre SPD!"

Ach je, wenn das aber alles doch so schlimm gemeint sein sollte, wie Ihr zwei es darstellt, erwartete ich von Euch irgendwo schon etwas mehr - auch politisches - Engagement als nur das ständig wiederholte Wehklagen über Utes oder Kais Verkehrspolitik hier im Forum.

Engagiert Euch doch bitte mal selbst in Parteien, Verbänden oder Bürgerinitiativen - letztere kann mensch auch ohne juristische Formalia selbst ins Leben rufen - und kämpft mit guten Argumenten sowie nachvollziehbaren Konzepten um Mehrheiten für Eure Überzeugung. Dass dabei manchmal auch "dicke Bretter" zu bohren und Kompromisse einzugehen sind, weiß ich nach 40 Jahren im Geschäft auch, aber langfristig erreicht mensch damit mehr als mit immergleichem Gejammer in der eigenen Community...

Viele Grüße
Arnd
Moin,

heute wurde eine parlamentarische Anfrage nebst Antworten zur Unterbrechung der Buslinie 124 in Rosenthal veröffentlicht:

Zitat

Anfrage des Abgeordneten Lars Bocian (CDU) vom 27.8.2024 und Antwort vom 10.9.2024: Baumaßnahmen der Berliner Wasserbetriebe in der Rosenthaler Hauptstraße - Bus 124: Umleitung und vorübergehende Aussetzung zwischen Nordend und Friedrich-Engels-Str. in Rosenthal

Vorbemerkung der Verwaltung: Die Schriftliche Anfrage betrifft zum Teil Sachverhalte, die der Senat nicht in eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Anstalt öffentlichen Rechts und Berliner Wasserbetriebe (BWB) Anstalt öffentlichen Rechts um Stellungnahmen gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurden. Sie werden nachfolgend wiedergegeben.

Vorbemerkung des Abgeordneten: Die BVG hat die Buslinie 124 zwischen Nordend und der Friedrich-Engels-Straße vorübergehend eingestellt. Grund dafür sind die Baumaßnahmen der Berliner Wasserbetriebe in der Rosenthaler Hauptstraße. Durch die Einstellung der Buslinie ist die Anbindung an das Haltestellensystem der BVG für die Anwohnerinnen und Anwohner erheblich eingeschränkt. Dies betrifft insbesondere ältere und weniger mobile Menschen, für die der Fußweg zur nächsten erreichbaren Haltestelle von etwa 900 Metern unzumutbar ist.

Frage 1: Gibt es einen genauen Zeitplan für die Beendigung der Baumaßnahmen der Berliner Wasserbetriebe in der Rosenthaler Hauptstraße?

Antwort zu 1.: Die BWB teilt mit, dass die Baumaßnahmen in der Rosenthaler Hauptstraße Ende September 2024 abgeschlossen sein werden.

Frage 2: Wann kann mit der Wiederaufnahme des regulären Betriebs der Buslinie 124 gerechnet werden?

Antwort zu 2.: Die BVG teilt mit, dass die Wiederaufnahme des regulären Betriebs der Buslinie 124 voraussichtlich Ende September 2024 erfolgen wird.

Frage 3. Welche Maßnahmen plant der Senat oder die BVG, um eine kurzfristige und unkomplizierte Anbindung der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner an das öffentliche Verkehrsnetz sicherzustellen?

Antwort zu 3.: Die Baumaßnahme Hauptstraße in Rosenthal war so konzipiert, dass BVG-Busse weiterhin den Baustellenbereich passieren konnten und so alle Haltestellen der Linie 124 planmäßig bedient werden konnten. Aufgrund der massiven Missachtung der Verkehrsregeln von Fahrzeugführenden des motorisierten Individualverkehrs inklusive der mehrfachen Beschädigung der aufgestellten Schrankenanlage hat das Bezirksamt eine Vollsperrung der Straße vorgenommen. Es wird hierzu auf die entsprechende Mitteilung des Bezirksamts verwiesen:

https://www.berlin.de/ba-pankow/aktuelles/pressemitteilungen/2024/pressemitteilung.1429153.php

Der ÖPNV nutzt daher nach der Straßensperrung bis zur Beendigung der Baumaßnahme die nächste, für Busse befahrbare Umleitung im Straßennetz.

Die BVG teilt mit, dass vier Ersatzhaltestellen eingerichtet wurden.

Frage 4: Gibt es Überlegungen, einen temporären Ersatzverkehr einzurichten, der die ausgefallenen Haltestellen abdeckt?
a) Wenn ja: Welche?
b) Wenn nein: Warum nicht?

Antwort zu 4., a) und b): Die BVG teilt mit, dass derzeit keine Überlegungen zur Einrichtung eines temporären Ersatzverkehrs bestehen, um die ausgefallenen Haltestellen abzudecken. Hinsichtlich der Gründe wird auf die Beantwortung zu Frage 3 verwiesen.

Frage 5: Welche speziellen Maßnahmen werden ergriffen, um den besonderen Bedürfnissen von älteren oder mobilitätseingeschränkten Anwohnerinnen und Anwohnern in der aktuellen Situation gerecht zu werden?

Antwort zu 5.: Die BVG teilt mit, dass in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden vier Ersatzhaltestellen eingerichtet wurden, um die Anbindung des Wohngebiets sicherzustellen und den besonderen Bedürfnissen von älteren sowie mobilitätseingeschränkten Anwohnerinnen und Anwohnern gerecht zu werden. Die Einrichtung weiterer Haltestellen war aufgrund der vor Ort herrschenden Bedingungen nicht möglich. Alle Beteiligten haben sich sehr darum bemüht, die Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. Leider wurden die vorgenommenen Maßnahmen von den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort nicht angenommen, sodass eine Vollsperrung unumgänglich wurde (siehe Beantwortung zu Frage 3).
.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Überraschung, der Parteisoldat glaubt, in schwarzer und roter CDU würde irgendwer in verantwortlicher Position Interesse haben, mit Menschen, die er oder sie für grün hält auch nur zu reden oder sich für Argumente und Fakten interessieren.

Bitte, würden die sich für Argumente und Fakten interessieren, würden sie gewisse Themen einfach ruhen lassen, statt aus Prinzip immer das genaue Gegenteil der Grünen zu machen. Vielleicht sollten sie Grünen das CDU-Programm 1:1 übernehmen, damit die CDU mal zur Vernunft kommt.

Achja, "Kompromisse": die sehen derzeit so aus, dass der Ausbau von ÖPNV, Rad- und Fußverkehr de facto eingestellt wurde, während man weiter fleißig an der TVO arbeitet. Würde mich nicht wundern, wenn sie da aus finanziellen Gründen noch Radweg und Bushaltestellen wegsparen.

Der aktuell von schwarzer und roter CDU angestrebte Kompromiss: es ist völlig in Ordnung, wenn Kinder 70 Jahre Lebenszeit verlieren (natürlich nur "vereinzelt"!), damit Autofahrende keine 70 Sekunden verlieren.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.09.2024 08:20 von def.
Zitat
def
Überraschung, der Parteisoldat glaubt, in schwarzer und roter CDU würde irgendwer in verantwortlicher Position Interesse haben, mit Menschen, die er oder sie für grün hält auch nur zu reden oder sich für Argumente und Fakten interessieren.

Bitte, würden die sich für Argumente und Fakten interessieren, würden sie gewisse Themen einfach ruhen lassen, statt aus Prinzip immer das genaue Gegenteil der Grünen zu machen. Vielleicht sollten sie Grünen das CDU-Programm 1:1 übernehmen, damit die CDU mal zur Vernunft kommt.

Achja, "Kompromisse": die sehen derzeit so aus, dass der Ausbau von ÖPNV, Rad- und Fußverkehr de facto eingestellt wurde, während man weiter fleißig an der TVO arbeitet. Würde mich nicht wundern, wenn sie da aus finanziellen Gründen noch Radweg und Bushaltestellen wegsparen.

Der aktuell von schwarzer und roter CDU angestrebte Kompromiss: es ist völlig in Ordnung, wenn Kinder 70 Jahre Lebenszeit verlieren (natürlich nur "vereinzelt"!), damit Autofahrende keine 70 Sekunden verlieren.

Können wir nicht mal aus "finanziellen Gründen" deinen Beitrag einsparen?
Du sudelst das Forum hier mit deinen zunehmend beleidigenden und hasserfüllten Beiträgen voll, dass es kaum noch wert ist, hier zu lesen.

Arnd tritt unter seinem Namen auf, Arnd startet regelmäßig Anfragen für seine Belange. Dass du ihn als "Parteisoldat" diffamierst, zeigt einfach nur deine geistige Armut und den absoluten Mangel an Argumenten gegenüber dem, was Arnd geschrieben hat. Von Respekt gegenüber Arnd mal ganz zu schweigen. Du würdest dich niemals trauen, im realen Leben so aufzutreten, wie du das hier tust, weil du weißt, dass du dann angezeigt wirst wegen Beleidigung und übler Nachrede.

Höchste Zeit, dass die Forum-Moderatoren dich Forum-Troll mal dauerhaft auf "stumm" schalten.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.09.2024 08:46 von Balu der Bär.
Das nennt man Zynismus...

Die Verballhornung nerven klar, aber def hat halt leider Recht.
Zitat
PassusDuriusculus
Das nennt man Zynismus...

Die Verballhornung nerven klar, aber def hat halt leider Recht.

Dem schließe ich mich uneingeschränkt an. Nicht jede*r hat die Zeit, sich in Parteien, Bürgerräten und -initivativen zu engagieren. Bei mir hat es zeitlich mal für ein paar Briefe an die Utes Behörde gereicht. Die Antworten waren aber an Überheblich- und Lächerlichkeit nicht zu überbieten, so dass man sich als Bürger dieser Stadt nicht ernst genommen fühlt. Da kann ich auch ChatGBT bitten, eine "allgemeingültige und gefällige Antwort zu formulieren.

-----------
Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.09.2024 08:58 von LariFari.
Zitat
Arnd Hellinger
Ach je, wenn das aber alles doch so schlimm gemeint sein sollte, wie Ihr zwei es darstellt, erwartete ich von Euch irgendwo schon etwas mehr - auch politisches - Engagement als nur das ständig wiederholte Wehklagen über Utes oder Kais Verkehrspolitik hier im Forum.

Engagiert Euch doch bitte mal selbst in Parteien, Verbänden oder Bürgerinitiativen - letztere kann mensch auch ohne juristische Formalia selbst ins Leben rufen - und kämpft mit guten Argumenten sowie nachvollziehbaren Konzepten um Mehrheiten für Eure Überzeugung. Dass dabei manchmal auch "dicke Bretter" zu bohren und Kompromisse einzugehen sind, weiß ich nach 40 Jahren im Geschäft auch, aber langfristig erreicht mensch damit mehr als mit immergleichem Gejammer in der eigenen Community...

Das versteh ich irgendwie nicht.

Es gibt die Umwelthilfe, den Städtetag, die Verkehrsforschung, weltweite Großstädte als Vorbilder, etliche Petitionen, Changing Cities, den ADFC, Fuß e.V., den VCD und regelmäßige große Demos. Und natürlich die 37 Verkehrstoten in diesem Jahr.

Nichts scheint die CDU & SPD zu beeindrucken.

Alles was du da forderst, gibt es bereits. Effekt auf Stettner & Co.? Null oder wahrscheinlich sogar eher noch ein negativer Effekt, sind ja alles blöde Ökos.
Ich kann natürlich Changing Cities 2.0 gründen oder täglich die Sharepics warum Tempo 30 besser ist mailen. Das ist doch aber alles bekannt. Wenn die aktuelle Verkehrspolitik auf Forschungsergebnissen, Fakten oder auch einfach nur auf der Berliner Verkehrsmittelwahl basieren würde, würde sie anders aussehen.

Aktuelles Beispiel Kastanienallee in Rosenthal: [www.tagesspiegel.de]

Bürgerini dagegen, geht auch juristisch dagegen vor. Bezirksbürgermeisterin dagegen. Und trotzdem wird jetzt ein Straße komplett umgebaut mit 40 Baumfällungen, einseitigem Gehweg und ohne Radweg, damit die LKW schnell durchs Wohngebiet kommen. Als gäbe es kein MobG, kein Klimawandel und kein moderne Verkehrsplanung.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.09.2024 09:08 von marc-j.
Zitat
marc-j
Es gibt die Umwelthilfe, den Städtetag, die Verkehrsforschung, weltweite Großstädte als Vorbilder, etliche Petitionen, Changing Cities, den ADFC, Fuß e.V., den VCD und regelmäßige große Demos. Und natürlich die 37 Verkehrstoten in diesem Jahr.

Nichts scheint die CDU & SPD zu beeindrucken.

Alles was du da forderst, gibt es bereits. Effekt auf Stettner & Co.? Null oder wahrscheinlich sogar eher noch ein negativer Effekt, sind ja alles blöde Ökos.

Genau das ist das Thema. Wer keinen Sinn darin sieht, sich zu engagieren, tut es auch nicht. Am Ende schadet diese Verweigerungshaltung von schwarzer und roter CDU der Demokratie, denn so kann eine Gesellschaft nicht funktionieren.

Das schlimme ist: bei AfD-Wähler:innen haben die gleichen Parteien überhaupt kein Problem, Interesse für ihre Sorgen und Nöte vorzusehen und sogar ihre Politik immer weiter an die AfD anzupassen. Dann werden wieder Grenzkontrollen eingeführt und somit de facto Schengen in Frage gestellt, dann wird mit den Taliban verhandelt - alles kein Problem. Aber wehe, jemand, den sie für grün halten, möchte auf dem Fahrrad sicher zur Arbeit kommen. Wehe, es geht darum, Maßnahmen der Verkehrssicherheit wenigstens nicht rückgängig zu machen. Dann kommt die totale Blockadehaltung. Als seien diese Forderungen nicht legitim.

Zitat
marc-j
Aktuelles Beispiel Kastanienallee in Rosenthal: [www.tagesspiegel.de]

Bürgerini dagegen, geht auch juristisch dagegen vor. Bezirksbürgermeisterin dagegen. Und trotzdem wird jetzt ein Straße komplett umgebaut mit 40 Baumfällungen, einseitigem Gehweg und ohne Radweg, damit die LKW schnell durchs Wohngebiet kommen. Als gäbe es kein MobG, kein Klimawandel und kein moderne Verkehrsplanung.

Wir wissen doch alle, wie es weitergeht: nachdem das Wohngebiet dann stark durch LKW belastet ist, wird man eine Umgehungsstraße fordern. Der Kompromiss besteht dann darin, nach Fertigstellung dieser Straße einen Radweg in der Kastanienallee vorzusehen, der dann "vergessen" wird.

Achja, eine solche Umgehungsstraße ist zwischen Blankenburger Weg und Wilhelmsruher Damm tatsächlich im FNP (pdf, 17,8 MB) vorgesehen.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.09.2024 10:36 von def.
Zitat
PassusDuriusculus
Das nennt man Zynismus...

Die Verballhornung nerven klar, aber def hat halt leider Recht.

Er mag inhaltlich Recht haben, aber "Balu der Bär" hat ebenfalls Recht, dass die Art & Weise völlig daneben ist. Das sind ja keine einzelnen 'lustigen' Ausrutscher mehr und wer nicht in der Lage ist einen gesitteten Diskussionsstil zu pflegen und (auch) dadurch wiederholt gegen Forumregeln verstößt, der darf dann gerne an anderen Orten nach Publikum suchen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
krickstadt
Moin,

heute wurde eine parlamentarische Anfrage nebst Antworten zur Unterbrechung der Buslinie 124 in Rosenthal veröffentlicht:

Zitat

Anfrage des Abgeordneten Lars Bocian (CDU) vom 27.8.2024 und Antwort vom 10.9.2024: Baumaßnahmen der Berliner Wasserbetriebe in der Rosenthaler Hauptstraße - Bus 124: Umleitung und vorübergehende Aussetzung zwischen Nordend und Friedrich-Engels-Str. in Rosenthal

[...]

Antwort zu 3.: Die Baumaßnahme Hauptstraße in Rosenthal war so konzipiert, dass BVG-Busse weiterhin den Baustellenbereich passieren konnten und so alle Haltestellen der Linie 124 planmäßig bedient werden konnten. Aufgrund der massiven Missachtung der Verkehrsregeln von Fahrzeugführenden des motorisierten Individualverkehrs inklusive der mehrfachen Beschädigung der aufgestellten Schrankenanlage hat das Bezirksamt eine Vollsperrung der Straße vorgenommen. Es wird hierzu auf die entsprechende Mitteilung des Bezirksamts verwiesen:

https://www.berlin.de/ba-pankow/aktuelles/pressemitteilungen/2024/pressemitteilung.1429153.php

[...]
Viele Grüße, Thomas

Ich denke diese Antwort sagt wirklich alles zum Verkehrsverhalten in dieser Stadt aus. Die Politik setzt dem nichts (mehr) entgegen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.09.2024 09:41 von Jay.
Zitat
Arnd Hellinger
Engagiert Euch doch bitte mal selbst in Parteien, Verbänden oder Bürgerinitiativen - letztere kann mensch auch ohne juristische Formalia selbst ins Leben rufen - und kämpft mit guten Argumenten sowie nachvollziehbaren Konzepten um Mehrheiten für Eure Überzeugung.

Da wir in einer medial geprägten parlamentarischen Demokratie leben, gibt es verschiedenste Wege des politischen Engagements. Die eigene Mitarbeit in Parteien, Verbänden oder Bürgerinitiativen ist eine davon. Mir persönlich sind diese Wege oft zu stark von anderen zwischenmenschlichen und bürokratischen (Auf-)Reibereien geprägt.

Wenn durch regelmäßige, pointierte Beiträge einer fachlich interessieren, meinungspluralistischen Gruppe verdeutlicht wird, wie irre die aktuelle Verkehrspolitik ist, steigt auch die Bereitschaft, bei einer kommenden Wahl wählen zu gehen und für eine solche Änderung der Mehrheitsverhältnisse zu sorgen, dass die selbst präferierte Verkehrspolitik stärker zur Umsetzung kommt. Abgesehen davon ist ein Forum ohnehin nur für einen solchen Austausch geeignet und es würde auch niemandem helfen, wenn jemand dazu schreiben würde "deshalb bin ich jetzt 2. Kassenwart in der Ortsgruppe meiner Partei".
Zitat
def
"Können leider nichts tun, aber werden nach tödlichen Unfällen wie immer total erschüttert sein. Ihre SPD!"

Phase 2 des ewigen Kreislaufs "CDU fordert - SPD kritisiert - SPD kippt um" ist erreicht.
Zitat
Jay
Ich denke diese Antwort sagt wirklich alles zum Verkehrsverhalten in dieser Stadt aus. Die Politik setzt dem nichts (mehr) entgegen.

Nun ist es nicht Aufgabe von politisch Verantwortlichen, Ordnungswidrigkeiten und Verkehrsverstöße zu ahnden und zu verfolgen. Sie müssen die Handlungsfähigkeit von Ordnungsämtern und der Polizei sicherstellen, in dem zielgerichtete Maßnahmen in den dafür vorgesehenen Gremien beschlossen und durchgesetzt werden.
Sonst werden die Wähler bei nächster Gelegenheit, wie etwa die Brandenburger am kommenden Wochenende ihre Stimme anderen geben.

so long

Mario
Zitat
def
Zitat
def
"Können leider nichts tun, aber werden nach tödlichen Unfällen wie immer total erschüttert sein. Ihre SPD!"

Phase 2 des ewigen Kreislaufs "CDU fordert - SPD kritisiert - SPD kippt um" ist erreicht.

Man muss nur "Raed Saleh" lesen und dann weiß man schon Bescheid.
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