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Neues ICE-Werk
geschrieben von HansL 
Re: Neues ICE-Werk
26.11.2020 11:27
Zitat
Daniel Vielberth
Hallo allseits,

an marco2206

> Warum Abzweigstelle? Die Zugfahrt würde doch erst nach der Abzweigstelle enden. Also die "Einfahrgruppe" Zum Bahnhof ICE Werk machen, dort ein
> Hauptsignal für einfahrende Züge aufstellen, fertig.

Meie Frage ist eben, ob es das braucht. Wenn den Verkehr rein/raus sowie Bereitsteller übernehmen, ist die direkte Anbindung an die Schnellstrecke gar nicht erforderlich, weil ohnehin vorher eine Zugübergabe stattfinden muss, die an den Blocksignalen der Abzweigstelle Reichswald nunmal keinen Sinn macht.

an nvf

> In München gibt es ein Heer von Bereitstellungslokführern, die die Garnituren aus den Werken und Abstellanlagen in den Hbf fahren. Der Stecken-Tf
> übernimmt / Übergibt in der Regel am Bahnsteig im Hbf

Danke, für die Info, das war fast meine Vermutung, jetzt wo ich es sicher weiß bestätigt es meine obige Vermutung, das eine direkte Zufahrt Werk - Schnellstrecke alleine wegen der üblichen Arbeitsvorgänge gar nicht gebraucht würde.

Nur weil das in München so gemacht wird muss es doch nicht überall so gemacht werden. Vor allem dann nicht, wenn es eine ganz andere Ausgangslage ist. Denn das Nürnberger Werk wäre ja wesentlich weiter vor den Toren vom Hbf als das in München.
[www.nordbayern.de]

Schon eigenartig, dass zu dieser Alternative vor Ort bisher niemand irgendwelche Informationen haben will.

Kann es sein, dass Baiersdorf nur in einer frühen Phase in der Vorauswahl war, dann aber recht bald schon ausgeschieden ist? Klar, in dieser Ecke gibt es jede Menge Äcker, auf die man ein ICE-Werk stellen könnte. Aber Grund- und Hochwasser wäre dann schon ein echtes zu lösendes Problem.

Wobei das die großen Speditionshallen bei Kersbach offensichtlich auch nicht verhindert hat.
Hallo allseits,

vielleicht pokert die Bahn einfach nur. Es sah ja schon zu Beginn so aus, als ob man sich auf das eine Gelände mit einer bestmmten Gleisführung schon festgelegt hat, und die "Bürgerbeteiligung" eher Showeinlage werden sollte, die bereits beschlossenes abnickt (bei unserer derzeitigen Stadtführung hat man ja, wann immer man die Argmumente "Geld" und/oder "Arbeitsplätze" bringt, ja eh einen Freifahrtschein auch andere selbst höherangige Rechtsgüter zu übertölpern, wie wir seit Corona wissen) und als man merkte, es läuft nicht glatt durch, hat man eine Karte der Region aufgehängt, paar Dartpfeile genommen, drauf gespickert, und da wo die hängenblieben, behauptet man, das wären die überprüften Alternativstandorte.... ;-)

Allerdings denke ich, der Staat könnte da auch mal umgekehrt pokern: Klar die Bahn würde von sich aus die Entseuchung der Muna nicht an der Backe haben wollen, da bin ich mir sicher. Wenn nun aber Nürnberg und Feucht das Bundesliegenschaftsamt bearbeiten könnten, dass das die Muna-Fläche gegen die Auflage der Entseuchung kostenlos der Bahn überlässt, dann würde das so leuchten wie ein Stern am Himmel, und dann sollte der Altenfurt-Standort erfolgreich vom Tisch sein. Nur mal so als Idee.
Für den Staat wäre das nicht der schlechteste Deal, denn die Entseuchung müsste eh gemacht werden, und irgendwann bliebe es sowieso an der BRD hängen, und auch kein anderer Investor tut sich das freiwillig an, das Gelände darf man getrost als relativ unverkaufbar einschätzen.

Für die Bahn wäre der Stadtort nicht mehr teurer als die anderen, Umweltbedenken wären vom Tisch bzw leicht abbügelbar (Wie gesagt, die Bäume und der Boden sind Sondermüll, müssten aber zur Herstellung eines tragfähigen Untergrunds eh weggebaggert werden), der verbleibende Wald und der Industriepark sorgen gegenüber den umliegenden Siedlungen für einen erfreulichen natürlichen Schallschutz, und nicht zuletzt ist das Areal so groß, das ggf mit Anlage einer schleifenförmigen Hallenauffahrt am hinteren Ende sogar das Konzept der zu durchfahrenden Wartungshalle ohne Sägezahnfahrten möglich ist.

Und die Anwohner währen auch Gewinner, das Werk ist weiter weg, das Muna Gelände hatte für diese vorher schon keinen Wert (man darf ja nicht rein) also Naherholungsgebiet und ähnliche Argumente sind hinfällig, kurz:

Ich sehe da eine win-win-win Situation. Man müsste das nur irgendwie mal der Zeitung zutragen, das sollte mal breit kommuniziert werden (die prinzipielle Idee der Muna hats ja scheinbar auch vom Forum in die Zeitung geschafft... ;-) )

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Einfach nur, weil man kann: Neue U21 Gebersdorf - Wolfsfelden



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.11.2020 15:39 von Daniel Vielberth.
40 Hektar für das neue ICE-Werk werden benötigt.

100 Hektar hat Aurelis nun für Wohnbau und Uni weiterverkauft.

Nürnberg bekommt ein neues Quartier: Das ehemalige Güterbahnhofareal an der Brunecker Straße wird neu bebaut. Auf rund 100 Hektar Land sollen Wohnungen, Einkaufsmöglichkeiten und sogar eine neue Universität entstehen.

[www.infranken.de]


Aurelis, als Grundstücksverwertungsgesellschaft, hat den Grund von der Deutschen Bundesbahn (Steuerzahler) bei deren "Privatisierung" bekommen/gekauft?

Und nun sucht irgendeine Tochtergesellschaft der Bahn wieder 40 Hektar für das neue ICE-Werk, am besten ganz günstig im Steckerlaswald neben der B8 - oder im vorbelasteten Gebiet der Muna - denn das könnte dort fast "umsonst" zu bekommen sein.

Die Altlasten der Muna erbte der deutsche Staat (Steuerzahler) und damit auch die Kosten einer Entkontaminierung des "verseuchten" Bodens.

Das Logistik-Zentrum dort steht wohl nicht auf dem ehemaligen Militärgelände?
an Elixir

> Das Logistik-Zentrum dort steht wohl nicht auf dem ehemaligen Militärgelände?

Doch aber m. W wurde der Bereich des Logistikzentrum um den Flughafen von den Amerikanern weit länger genutzt, sodass eine gewisse Entseuchung dort alleine schon durch die Weiternutzung als Flugplatz stattgefunden haben muss, weil die Amerikaner werden ihr Flüge kaum auf den Rakenstümpfen des 1948(?) in die Luft geflogenen Munitionszuges haben starten und landen lassen. Klar das Areal war kein unbeschriebenes Blatt, aber im Gegensatz zum Hauptbereich gehe ich schon aus, das der weit gefährlichere Bereich der ungenutzte ist. Die Bunker, in denen die chemischen und biologischen Kampfstoffe lagern, wurden damals m.W. (weiß jemand genaueres?) noch nicht angetastet.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Einfach nur, weil man kann: Neue U21 Gebersdorf - Wolfsfelden



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.11.2020 18:50 von Daniel Vielberth.
Zitat
elixir
40 Hektar für das neue ICE-Werk werden benötigt.

100 Hektar hat Aurelis nun für Wohnbau und Uni weiterverkauft.

Nürnberg bekommt ein neues Quartier: Das ehemalige Güterbahnhofareal an der Brunecker Straße wird neu bebaut. Auf rund 100 Hektar Land sollen Wohnungen, Einkaufsmöglichkeiten und sogar eine neue Universität entstehen.

[www.infranken.de]


Aurelis, als Grundstücksverwertungsgesellschaft, hat den Grund von der Deutschen Bundesbahn (Steuerzahler) bei deren "Privatisierung" bekommen/gekauft?

Und nun sucht irgendeine Tochtergesellschaft der Bahn wieder 40 Hektar für das neue ICE-Werk, am besten ganz günstig im Steckerlaswald neben der B8 - oder im vorbelasteten Gebiet der Muna - denn das könnte dort fast "umsonst" zu bekommen sein.

Die Altlasten der Muna erbte der deutsche Staat (Steuerzahler) und damit auch die Kosten einer Entkontaminierung des "verseuchten" Bodens.

Das Logistik-Zentrum dort steht wohl nicht auf dem ehemaligen Militärgelände?

Hi,

also egal wie oft das Thema Südbahnhof noch hervorgeholt wird, es ist durch. Der neue Stadteil wird inklusive Uni gebaut und damit ist hier definitiv kein Platz mehr für das ICE-Werk.
Man darf nicht einfach hinterher sagen, hättet ihr doch diese Flächen verwendet. Da muss man schon die zeitliche Reihenfolge beachten. Der Beschluss für den neuen Stadteil lag zeitlich einfach vor der Entscheidung für ein neues ICE-Werk in Nürnberg.
Und in der heutigen Zeit werden einfach keine Flächen mitten in der Stadt vorgehalten für eventuelle Erweiterungen...

Gruß NANS
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