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Tatraeinsätze außerhalb des normalen Fahrzeugeinsatzplans
geschrieben von der weiße bim 
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Heidekraut
Nun ja mein Dreh war mehr am Bahnhof Dahlem Dorf.

Und ebenda überquert die Linie 40 die Dahlemer U-Bahn, so wie es heute der X83 tut.

Nachfolger der 40 war der Bus A68, der mit Eindeckern ab Rathaus Steglitz über Bergstr. - Preller Weg - Attilaplatz und Tempelhofer Damm zum S-Bf. Tempelhof fuhr. Zur Birkbuschstraße verblieb die 44, die schließlich vom A86 ersetzt wurde.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Bw Steg
Ich nehme an, eine rhetorische Frage! Sei es drum: Zwischen 1949 und 1959 fuhr die 40 mit einem einzelnen T24 und nur im Berufsverkehr mit einem am Bf. Steglitz angehängten B24 von der Dahlemer Clayallee über Königin-Luise-Str., Grunewald- und Albrechtstr., bog am S-Bf. Steglitz ab und fuhr etwa 400 Meter parallel zur S-Bahn, um dann nach links in die Birkbuschstr. abzubiegen und an der Siemensstr. zu enden.

Die Beiwagen verblieben tagsüber an der Clayallee stehen, dort war genug Platz.

Zitat
Bw Steg
Nach meiner Erinnerung waren die wenigen Kilometer der 40 durch Dahlem zumindest nach dem 2. Weltkrieg die einzigen Straßenbahnberührungen des Bezirks Zehlendorf!

Richtig, Zehlendorf war der erste straßenbahnfreie Bezirk im Westteil.

Die 40 wurde übrigens am 12. April 1948 als erste Linie auf Scherenstromabnehmer umgestellt. Da sie nur am heutigen Ehlersplatz eine Kreuzung mit anderen Linien hatte, war das dort am einfachsten umzusetzen.

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.06.2020 22:19 von B-V 3313.
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der weiße bim
Nach dem Krieg blieben alle TEM26 bei der BVG-West. Die BVG-Ost ließ dann ab 1959 beim Waggonbau Gotha und RAW Schöneweide ihre 164 T24/T25 und viele B24/B25 zu Einrichtungswagen TE/BE 59 modernisieren. Angesichts der betrieblichen Bewährung wurden bis 1965 weitere Serien TE und BE beschafft. Die neuen Großraumwagenzüge waren in Ost und West Einrichter, wie auch alle ab 1976 beschafften Tatrawagen und die ersten 105 GT6 in Niederflurbauweise.

Für reine Straßenbahnverhältnisse sind Einrichtungsfahrzeuge meiner Meinung nach deutlich besser, da sie pro Wagen mehr Sitzplätze haben. Nur für Stadtbahnen mit unterirdischen Haltstellen und/oder Überlandstrecken passen Zweirichtungsfahrzeuge eher, da viele Haltestellen Mittelbahnsteige besitzen. Warum hat die BVG das Konzept der Einrichtungsfahrzeuge nicht mehr weiter verfolgt?
Zitat
Henning
Warum hat die BVG das Konzept der Einrichtungsfahrzeuge nicht mehr weiter verfolgt?

Weil sich Strecken für Zweirichter leichter errichten lassen (U Warschauer Str., Alex II, Eberswalder Str. - Nordbahnhof).

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Nun ja, eigentlich habe ich in der Podbielskiallee gewohnt und bin immer zu Fuß zur Domäne gelaufen. An die Straßenbahn erinnere ich mich wirklich nicht mehr, ist zu lange her.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Verwechselt gern Wuppertaler Schwebebahn mit der Schwäb'schen Eisenbahn
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Heidekraut
Toll! Die Stelle ist heute bebaut, oder?

Nein. Dort dreht heute der 130er.

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B-V 3313
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Bw Steg
Ich nehme an, eine rhetorische Frage! Sei es drum: Zwischen 1949 und 1959 fuhr die 40 mit einem einzelnen T24 und nur im Berufsverkehr mit einem am Bf. Steglitz angehängten B24 von der Dahlemer Clayallee über Königin-Luise-Str., Grunewald- und Albrechtstr., bog am S-Bf. Steglitz ab und fuhr etwa 400 Meter parallel zur S-Bahn, um dann nach links in die Birkbuschstr. abzubiegen und an der Siemensstr. zu enden.

Die Beiwagen verblieben tagsüber an der Clayallee stehen, dort war genug Platz.

Ach, und die dazugehörigen Schaffner/innen? Wie auch immer: Zu jenen Zeiten wohnte meine Familie in der Nähe des Betriebshofes Steglitz. Ich verbrachte jede freie Minute in der großen Straßenbahnhalle, in die ich durch das Hintertor - immer für Obusreparaturen u. ä. geöffnet, aber in jenen Zeiten nicht "bewacht" - schlich. Mit der Zeit freundete ich mich auch mit einzelnen Fahrern an. Höhepunkt war, wenn mich einer auf "Betriebsfahrt" mitnahm: Ein T24 mit B24 im Schlepptau fuhr vom Hof über Händelplatz, weiter über eine Betriebsstrecke auf der Gélieu- und der Schützenstr. bis zur Ecke Birkbuschstr. Dort mussten wir immer kurz warten, bis die Bahn passierte, bogen dann nach links in die Birkbuschstr. und bald danach rechts in die Kuhligkshofstr. ab und fuhren dann bis zur Haltestelle S-Bahnhof Steglitz.
Dort hängten "wir" den Beiwagen an einer Weichenanlage ab, "mein" Fahrer wechselte das Gleis und fuhr mit mir wieder zum Hof zurück: Mensch, war ich stolz, vor allem, als ich unter seiner Aufsicht selbst mal für ein paar Meter die Kurbel drehen durfte... Derweil war "unser" Beiwagen schon längst als Anhänger des Linien-Triebwagens unterwegs! Ausnahmsweise kein erlesenes, sondern erlebtes Wissen...
Zitat
Bw Steg
Ach, und die dazugehörigen Schaffner/innen?

Na mit dem Triebwagen zum Hof. Nach Schulschluss am Arndtgymnasium waren die Beiwagen gleich wieder am richtigen Ort.

Zitat
Bw Steg
Höhepunkt war, wenn mich einer auf "Betriebsfahrt" mitnahm: Ein T24 mit B24 im Schlepptau fuhr vom Hof über Händelplatz, weiter über eine Betriebsstrecke auf der Gélieu- und der Schützenstr. bis zur Ecke Birkbuschstr. Dort mussten wir immer kurz warten, bis die Bahn passierte, bogen dann nach links in die Birkbuschstr. und bald danach rechts in die Kuhligkshofstr. ab und fuhren dann bis zur Haltestelle S-Bahnhof Steglitz.
Dort hängten "wir" den Beiwagen an einer Weichenanlage ab, "mein" Fahrer wechselte das Gleis und fuhr mit mir wieder zum Hof zurück: Mensch, war ich stolz, vor allem, als ich unter seiner Aufsicht selbst mal für ein paar Meter die Kurbel drehen durfte... Derweil war "unser" Beiwagen schon längst als Anhänger des Linien-Triebwagens unterwegs!

Waren das nicht vielleicht Beiwagen für die 44?

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B-V 3313
Zitat
Henning
Warum hat die BVG das Konzept der Einrichtungsfahrzeuge nicht mehr weiter verfolgt?

Weil sich Strecken für Zweirichter leichter errichten lassen (U Warschauer Str., Alex II, Eberswalder Str. - Nordbahnhof).

Für Linkshaltestellen braucht man Mittelbahnsteige. Sie sind ziemlich breit und die Gleise müssen weit auseinander gezogen werden. Das ist bei Rechtshaltestellen mit Seitenbahnsteige nicht der Fall. Warum sollten dann neue reine Straßenbahnstrecken für Zweirichtungsfahrzeuge leichter zu errichten sein?
Zitat
Henning
Für Linkshaltestellen braucht man Mittelbahnsteige. Sie sind ziemlich breit und die Gleise müssen weit auseinander gezogen werden. Das ist bei Rechtshaltestellen mit Seitenbahnsteige nicht der Fall.

Nö. Manchmal sind die Schienen bereits weit genug auseinander.

Zitat
Henning
Warum sollten dann neue reine Straßenbahnstrecken für Zweirichtungsfahrzeuge leichter zu errichten sein?

Weil man am Streckenende keine Schleife braucht. Meine Beispiele sollten doch auch für dich deutlich genug sein.

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Henning
Warum sollten dann neue reine Straßenbahnstrecken für Zweirichtungsfahrzeuge leichter zu errichten sein?

Weil man keine Wendeschleifen bauen muss und mit einfachen (Bau-)Weichen die neuen Streckenabschnitte Stück für Stück abschnittsweise in Betrieb nehmen kann.
Hat man erstmal eine große Anzahl Zweirichtungswagen im Bestand, ist die Einrichtung von Linkshaltestellen an besonderen Stellen (zum Beispiel der leichte Übergang zum Schnellbahnnetz ohne Straßen zu überqueren) leicht umzusetzen.

so long

Mario
Zitat
Henning
Für Linkshaltestellen braucht man Mittelbahnsteige.

In Fahrtrichtung Schleuse gibt es auf der Linie 87 sieben Linkshaltestellen und null Mittelbahnsteige. Auch die Haltestelle Marktstraße auf der Linie 21, die in Richtung Gudrunstraße eine Linkshaltestelle ist, kommt ganz ohne Mittelbahnsteig aus.


Bitte sprechen Sie während der Fahrt mit dem Busfahrer/der Busfahrerin - er/sie hat sonst niemanden.
Zitat
B-V 3313
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Bw Steg
Ach, und die dazugehörigen Schaffner/innen?

Na mit dem Triebwagen zum Hof. Nach Schulschluss am Arndtgymnasium waren die Beiwagen gleich wieder am richtigen Ort.

Zitat
Bw Steg
Und in der gesamten Zwischenzeit stand dort immer ein endender und noch nicht wieder abgefahrener T24 samt mit einem wachsamen Auge in der Pause beobachtendem Personal?

Zitat
Bw Steg
Höhepunkt war, wenn mich einer auf "Betriebsfahrt" mitnahm: Ein T24 mit B24 im Schlepptau fuhr vom Hof über Händelplatz, weiter über eine Betriebsstrecke auf der Gélieu- und der Schützenstr. bis zur Ecke Birkbuschstr. Dort mussten wir immer kurz warten, bis die Bahn passierte, bogen dann nach links in die Birkbuschstr. und bald danach rechts in die Kuhligkshofstr. ab und fuhren dann bis zur Haltestelle S-Bahnhof Steglitz.
Dort hängten "wir" den Beiwagen an einer Weichenanlage ab, "mein" Fahrer wechselte das Gleis und fuhr mit mir wieder zum Hof zurück: Mensch, war ich stolz, vor allem, als ich unter seiner Aufsicht selbst mal für ein paar Meter die Kurbel drehen durfte... Derweil war "unser" Beiwagen schon längst als Anhänger des Linien-Triebwagens unterwegs!

Waren das nicht vielleicht Beiwagen für die 44?

Überlegt habe ich das auch. Aber ich bin sicher, dass "wir" den Beiwagen an einen T24 gehängt haben. Andererseits gab es in jenen Jahren einen schweren Straßenbahn-Unfall an der Schnittstelle in der Albrechtstraße vor dem Rath. Steglitz zwischen einem T24 (L. 40) und einer TM-Traktion (L. 44). Meiner Erinnerung nach war da wohl vergessen worden, den Strombügel des zweiten TM einzuziehen. Der beschädigte T24 stand noch jahrelang in der hintersten Ecke des Hofs. Daher rührt aber meine Überzeugung, "wir" hätten die 40 bedient. Denn die Steglitzer Linien (40, 44, 73,74, 77, 78) wurden wenn, dann nur mit Traktionen befahren: entweder 74 oder 77, 78 (da in der Bauzeit Bundesallee und Bf. Zoo) oder halt 44.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.06.2020 10:21 von Bw Steg.
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B-V 3313
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Henning
Für Linkshaltestellen braucht man Mittelbahnsteige. Sie sind ziemlich breit und die Gleise müssen weit auseinander gezogen werden. Das ist bei Rechtshaltestellen mit Seitenbahnsteige nicht der Fall.

Nö. Manchmal sind die Schienen bereits weit genug auseinander.

Du hast zwar nicht unrecht, aber ist es nicht beim Bau von reinen Straßenbahnstrecken einfacher, wenn die Schienen dicht nebeneinander sind?
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der weiße bim
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Henning
Warum sollten dann neue reine Straßenbahnstrecken für Zweirichtungsfahrzeuge leichter zu errichten sein?

Weil man keine Wendeschleifen bauen muss und mit einfachen (Bau-)Weichen die neuen Streckenabschnitte Stück für Stück abschnittsweise in Betrieb nehmen kann.
Hat man erstmal eine große Anzahl Zweirichtungswagen im Bestand, ist die Einrichtung von Linkshaltestellen an besonderen Stellen (zum Beispiel der leichte Übergang zum Schnellbahnnetz ohne Straßen zu überqueren) leicht umzusetzen.

Wenn Zweirichtungsfahrzeuge mehr Vorteile haben, warum hat man dann bei den Flexity noch 40 Einrichtungsfahrzeuge beschafft?
Zitat
Henning
Wenn Zweirichtungsfahrzeuge mehr Vorteile haben, warum hat man dann bei den Flexity noch 40 Einrichtungsfahrzeuge beschafft?

Die BVG betreibt das größte und noch weiter wachsende Straßenbahnnetz Deutschlands. Da gibt es noch auf lange Zeit ausreichend Einsatzgebiete für Einrichtungswagen. Deren Vorteile (wie größere Sitzplatzzahl, etwas günstigerer Preis (ca. 5%), weniger Verschleißteile und damit etwas einfachere Wartung) können genutzt werden auf den Strecken, die ohnehin Wendeschleifen und nur rechte Haltestellen besitzen.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
Henning
Wenn Zweirichtungsfahrzeuge mehr Vorteile haben, warum hat man dann bei den Flexity noch 40 Einrichtungsfahrzeuge beschafft?

Die BVG betreibt das größte und noch weiter wachsende Straßenbahnnetz Deutschlands. Da gibt es noch auf lange Zeit ausreichend Einsatzgebiete für Einrichtungswagen. Deren Vorteile (wie größere Sitzplatzzahl, etwas günstigerer Preis (ca. 5%), weniger Verschleißteile und damit etwas einfachere Wartung) können genutzt werden auf den Strecken, die ohnehin Wendeschleifen und nur rechte Haltestellen besitzen.

Die M6 wäre der perfekte Kandidat, wenn Marzahn sich nicht dazu entschieden hätte, auf Zweirichter zu setzen.
Zitat
Henning
ist es nicht beim Bau von reinen Straßenbahnstrecken einfacher, wenn die Schienen dicht nebeneinander sind?

Ob es beim Bau einfacher ist, weiß ich nicht. Ich finde die Handhabung einfacher, wenn die Gleise möglichst weit am Straßenrand liegen, wie hier, in Zagreb:


Sehe ich genauso, dieses gefährliche Aussteigen mitten auf der Straße hätte dann endlich mal ein Ende.
Zitat
Alter Köpenicker

Ob es beim Bau einfacher ist, weiß ich nicht. Ich finde die Handhabung einfacher, wenn die Gleise möglichst weit am Straßenrand liegen, wie hier, in Zagreb:

Typische K.u.K Bauweise, auch in Lemberg zu finden.
Würde mir zukünftig für die Dörpfeldstr gefallen..

T6JP
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