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Aktuelle Fotos Berlin+Brandenburg III.Quartal 2018
geschrieben von IsarSteve 
Zitat
fatabbot
Alternative: Extra Display für die Nummer,

Genau daran dachte ich, so, wie es früher einmal war. Die Posener Straßenbahn hat da eine gute Lösung gefunden.

Zitat
fatabbot
noch prominenter geht es dann kaum. :-)

Ein bißchen was geht da schon noch, wie hier im Bild der Wagen der Linie 38 in Beuthen O.S. präsentiert.


Zitat
der weiße bim
Zitat
Alter Köpenicker
Das gefällt mir sehr und ich sehne mich nach Zeiten zurück, als auch bei Fahrzeugen in Berlin die Liniennummer etwas prominenter angebracht war.

Was ja wohl nur bei Strecken mit mehreren Linien wirklich sinnvoll ist.
Bei Dienst-, Betriebs-, Werkstatt-, Fahrschul- und Probefahrten gehört gar keine Liniennummer an das Fahrzeug.

Ab wann zählt es, dass die Liniennummer prominent angebracht ist?
Wahrscheinlich generell, wenn die Liniennummer nicht auf einer Anzeige mit dem Ziel auftaucht - oder wenn die Liniennummer deutlich größer als die restliche Schrift ist, wobei natürlich die einzeiligen Ziele als Maßstab genommen werden.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Henning
Ab wann zählt es, dass die Liniennummer prominent angebracht ist?

Hallo Henning,

"prominent" kommt von lateinisch "pro minere", also wörtlich "pro" = (unter anderem) "vor", "vorn"; "minere" = "ragen".

Also "hervorragen" oder "herausragen".

Wenn etwas oder jemand von einer Vielzahl von Betrachtern so empfunden wird, kann es, er oder sie eben als prominent angesehen werden. Wie bei fast allem im Leben gibt es auch hier kein Schwarz und Weiß, kein Null und Eins. Der eine Mensch empfindet einen anderen Menschen oder eine Sache als prominent, ein anderer empfindet dies nicht.

Viele Grüße
Manuel


Sowohl in der ursprünglichen wortwörtlichen Bedeutung als auch im übertragenen Sinne prominent angebrachte Liniennummer an einem Solaris Tramino in Posen (25. August 2011).




1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.09.2018 02:34 von manuelberlin.
Zitat
Philipp Borchert
Wahrscheinlich generell, wenn die Liniennummer nicht auf einer Anzeige mit dem Ziel auftaucht - oder wenn die Liniennummer deutlich größer als die restliche Schrift ist, wobei natürlich die einzeiligen Ziele als Maßstab genommen werden.

Dann war es bei den Doppeldeckertypen D2U, DF, DE und ein Teil der SD so. Alle Eindecker und die Doppeldecker ab SD 82 hatten die Liniennummer in einer Anzeige mit dem Fahrtziel. Warum hat man später auf das Getrennte verzichtet?
Zitat
Henning
Zitat
Philipp Borchert
Wahrscheinlich generell, wenn die Liniennummer nicht auf einer Anzeige mit dem Ziel auftaucht - oder wenn die Liniennummer deutlich größer als die restliche Schrift ist, wobei natürlich die einzeiligen Ziele als Maßstab genommen werden.

Dann war es bei den Doppeldeckertypen D2U, DF, DE und ein Teil der SD so. Alle Eindecker und die Doppeldecker ab SD 82 hatten die Liniennummer in einer Anzeige mit dem Fahrtziel. Warum hat man später auf das Getrennte verzichtet?

Meistens liegt sowas am Geld. Eine Anzeige ist billiger als zwei.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Henning
Zitat
Philipp Borchert
Wahrscheinlich generell, wenn die Liniennummer nicht auf einer Anzeige mit dem Ziel auftaucht - oder wenn die Liniennummer deutlich größer als die restliche Schrift ist, wobei natürlich die einzeiligen Ziele als Maßstab genommen werden.

Dann war es bei den Doppeldeckertypen D2U, DF, DE und ein Teil der SD so. Alle Eindecker und die Doppeldecker ab SD 82 hatten die Liniennummer in einer Anzeige mit dem Fahrtziel. Warum hat man später auf das Getrennte verzichtet?

Fast, ab 1963 (mit den Bussen vom Typ Präsident) wurde auf den Steckschildern auch bei den Doppeldeckern (D2U, D3U, dann auch bald DF, DE) noch einmal die Liniennummern auf den Zielschildern angezeigt. Da stand dann also:

29 29 Roseneck


am Bus. Bis 1963 schilderten die Doppeldecker:

29 Roseneck


Ausnahmen bildeten da nur die Schilder, die (auf Aussetzfahrten) den Heimatbetriebshof schilderten. Gab es aber E-Wagen (Nachtwagen! zu einem Betriebshof, so war die Liniennummer natürlich wieder auf dem Zielschild aufgedruckt.

Zitat
Henning
Alle Eindecker und die Doppeldecker ab SD 82 hatten die Liniennummer in einer Anzeige mit dem Fahrtziel. Warum hat man später auf das Getrennte verzichtet?

Nicht den Teil der Serie SD 83 mit Rollbändern vergessen!

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Bis 1963 schilderten die Doppeldecker:

29 Roseneck

Diese Beschilderung dürften nur bei den D3U und D2U gegeben haben, da die DF und DE erst danach hergestellt wurden.
Zitat
B-V 3313
Zitat
Henning
Alle Eindecker und die Doppeldecker ab SD 82 hatten die Liniennummer in einer Anzeige mit dem Fahrtziel. Warum hat man später auf das Getrennte verzichtet?

Nicht den Teil der Serie SD 83 mit Rollbändern vergessen!

Warum hat man bei einen Teil der SD 83 wieder die gleiche Anzeigetechnik wie bei den SD 74 bis SD 81 verwendet, obwohl das Getrennte teurer ist?

Bei den Prototypen SD 73 war die Liniennummer sogar hinter dem Fahrtziel. Das ist ziemlich komisch. Hat man dort bei der Herstellung nicht richtig nachgedacht?
Zitat
B-V 3313
ab 1963
Sicher?
Habe gerade mal nachgeschaut und einen BüE2U55 gefunden auf dessem Zielschild A52 mit drauf war zusätzlich mit dem alten KB...-Kennzeichen. Das muß vor 1963 gewesen sein.
So ist es, Henning. Ich kenne auch nur noch die Beschilderungen im großen Feld die Liniennummer und dann im Zielschild z. B. 29 Roseneck. War auch so bei den DE's

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Viele Grüße aus Wedding
Zitat
Henning
Zitat
Philipp Borchert
Wahrscheinlich generell, wenn die Liniennummer nicht auf einer Anzeige mit dem Ziel auftaucht - oder wenn die Liniennummer deutlich größer als die restliche Schrift ist, wobei natürlich die einzeiligen Ziele als Maßstab genommen werden.

Dann war es bei den Doppeldeckertypen D2U, DF, DE und ein Teil der SD so. Alle Eindecker und die Doppeldecker ab SD 82 hatten die Liniennummer in einer Anzeige mit dem Fahrtziel. Warum hat man später auf das Getrennte verzichtet?

Das stimmt so nicht. Davon abgesehen, dass Vorkriegsbauarten a la D38 bereits ein großes Linienschild hatten (gleiche Darstellung wie D2U, DF, DE und SD) waren bei der ANNAX-Flip-Dot-Anzeige ab dem SD83 die Liniennummer größer als die Zielanzeige da diese zweizeilig. Erst ab dem DN95 änderte sich dies individuell mit der Vollmatrix die das Ziel neben zwei- auch einzeilig darstellen konnte womit in dem Moment die Linienanzeige genauso groß war wie das Ziel.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.09.2018 23:16 von GraphXBerlin.
Die ANNAX-Anzeige gab es bei den Doppeldeckern schon ab SD 82.
Zitat
Henning
Zitat
B-V 3313
Zitat
Henning
Alle Eindecker und die Doppeldecker ab SD 82 hatten die Liniennummer in einer Anzeige mit dem Fahrtziel. Warum hat man später auf das Getrennte verzichtet?

Nicht den Teil der Serie SD 83 mit Rollbändern vergessen!

Warum hat man bei einen Teil der SD 83 wieder die gleiche Anzeigetechnik wie bei den SD 74 bis SD 81 verwendet, obwohl das Getrennte teurer ist?

Bei den Prototypen SD 73 war die Liniennummer sogar hinter dem Fahrtziel. Das ist ziemlich komisch. Hat man dort bei der Herstellung nicht richtig nachgedacht?

Die SD73 waren reine Prototypen und erhielten schlicht die verfügbaren Zielanzeigen wie die Eindecker die derzeit durch Brose lieferbar waren. Die große Linienanzeige für die Doppeldecker war ein Berliner Unikum bzw. wurde es von Brose nur für Berlin gefertigt. Die Rollbandanzeige beim SD83 war mit einer vollautomatischen Steuerung versehen (zusätzlich die Linienanzeige) und eine weitere Neuerung von Brose die halt von der BVG mit übernommen wurde da Brose ein fester Kunde war. Die Annax-Anzeige war wiederum von (mir fällt gerade die Firma nicht ein)
Es war und ist bei der BVG nicht ungewöhnlich, dass verschiedene Firmen bis zum heutigen Tage mit unterschiedlichen Techniken eingesetzt werden.
Zitat
Henning
Die ANNAX-Anzeige gab es bei den Doppeldeckern schon ab SD 82.
Schreibfehler.
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
B-V 3313
ab 1963
Sicher?
Habe gerade mal nachgeschaut und einen BüE2U55 gefunden auf dessem Zielschild A52 mit drauf war zusätzlich mit dem alten KB...-Kennzeichen. Das muß vor 1963 gewesen sein.

M. W. fuhren damals auf dem 52er wegen des geringen Verkehrsaufkommens nur Eindecker, die natürlich solche Schilder brauchten.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Ja, aber es ging ja bzgl. des Zielschildes mit integrierter Liniennummer um die Zeit die ich gerade vor 1963 sehe.
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
B-V 3313
ab 1963
Sicher?
Habe gerade mal nachgeschaut und einen BüE2U55 gefunden auf dessem Zielschild A52 mit drauf war zusätzlich mit dem alten KB...-Kennzeichen. Das muß vor 1963 gewesen sein.

Sicher. Und wenn du meinen Beitrag richtig liest, steht das auch nicht im Widerspruch.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
GraphXBerlin
Die Annax-Anzeige war wiederum von (mir fällt gerade die Firma nicht ein)

AEG

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Henning
Bei den Prototypen SD 73 war die Liniennummer sogar hinter dem Fahrtziel. Das ist ziemlich komisch. Hat man dort bei der Herstellung nicht richtig nachgedacht?

Das müsstest du als alter Rheinländer doch wissen:

(c) [www.busse-in-bonn.de]

Wenn Nummer und Fahrziel manuell mit Kurbel gewechselt werden, hat die Nummer hinter dem Fahrziel den Vorteil, dass der Fahrer beides von seinem Platz aus einstellen kann. Ist die Liniennummer vorne, muss er erst um seinen Zahltisch herumgehen, wenn er die Nummer wechseln will.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.09.2018 19:11 von VvJ-Ente.
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