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BVG bestellt Serie von 198 Doppeldeckern
geschrieben von B-V 3313 
Zitat
Philipp Borchert
Ja, und dann kann die BVG auch munter weiterjammern, dass sie auf ihren Höfen keinen Platz mehr hat.

Dagegen hilft nur ein Mittel: Neubau.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Philipp Borchert
Ja, und dann kann die BVG auch munter weiterjammern, dass sie auf ihren Höfen keinen Platz mehr hat.

Dagegen hilft nur ein Mittel: Neubau.

Wie wäre es denn mit einer zweiten in den Betriebshöfen?

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Wie wäre es denn mit einer zweiten in den Betriebshöfen?

Wie bitte?

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Nemo
Wie wäre es denn mit einer zweiten in den Betriebshöfen?

Wie bitte?

Quasi in Form eines Parkhauses! Gab es beispielsweise in Stuttgart bei der Straßenbahn. Wobei es dort einfach ist, wenn man von zwei unterschiedlichen Seiten ins Depot fährt, dann landet man dort wegen des Höhenunterschieds in den meisten Fällen so oder so auf einer anderen Ebene.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.11.2021 17:00 von Nemo.
Gab es schon (Usedomer Straße) und hat sich nicht wirklich bewährt.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Warum tut sich die BVG eigentlich nicht mit anderen Verkehrsunternehmen zusammen und überzeugt diese zum Kauf von Doppeldeckern? In England fahren ja nicht nur in London Doppeldecker, sondern auch in zahlreichen anderen Städten und im Regionalverkehr.

Haben andere Verkehrsverbünde (in Deutschland oder sogar EU-weit) keine Linien, auf denen der Einsatz von Doppeldeckern die Qualität der Bedienung erhöhen würde? In Bonn würden mir beispielsweise die RSVG-Linien nach Hennef, Oberpleis und über Niederkassel nach Köln-Porz einfallen, die zu Pendlerzeiten brechend voll sind und vornehmlich von Langstreckenfahrgästen genutzt werden. Letztere Linie hat sogar Schnellbusse, die in den ersten Orten im Umland nicht halten. In Erlangen wäre die Linie Richtung Neustadt über Herzogenaurach ein Kandidat. Für die Strecke Erlangen - Herzogenaurach wird seit Jahren über eine Wiederinbetriebnahme/Neutrassierung der ehemaligen Bahnlinie gestritten. Einig ist man sich offensichtlich, dass auf der Relation genug Fahrgäste unterwegs sind, dass sich eine Bahnlinie lohnt.
Zitat
VvJ-Ente
Haben andere Verkehrsverbünde (in Deutschland oder sogar EU-weit) keine Linien, auf denen der Einsatz von Doppeldeckern die Qualität der Bedienung erhöhen würde?

Natürlich haben sie die, und in den letzten Jahren gibt es ja auch ein paar Linien, auf denen nun Doppeldecker eingesetzt werden. Dabei handelt es sich aber stets im eher reisebusähnliche Standardfahrzeuge, die für den reinen Stadtverkehr ungeeignet wären.

Für die Stadt wird das scheinbar überhaupt nicht gesehen - und da jetzt ja sogar Berlin weitgehend auf solche Fahrzeuge verzichtet, gibt's nicht mal mehr ein leuchtendes Beispiel in Deutschland. Dass sich Leute hinsetzen können während ihrer Fahrten wird einfach nicht als adäquates Qualitätsmerkmal im ÖPNV gesehen. Ebensowenig werden die Vorteile auf der Straße betrachtet was die Raumeffizienz betrifft. Anstatt dass man in 'ner eng bebauten Stadt auf die Idee kommt, dass Doppeldecker einen Platzvorteil hätten wird - wie eben auch hier - argumentiert, dass man für die ganzen Gelenkbusse einfach noch mehr versiegelte Fläche schaffen und nutzen müsse, so einfach.

Dinge wie Fahrspaß und Faszination für Kinder werden vermutlich schon immer außen vor gelassen, wen interessieren schon Kinder. Sollen gar nicht erst auf die Idee kommen, dass Busfahren auch auf 'ne andere Art Spaß machen kann. Wobei das natürlich nicht falsch ist, immerhin sind junge Kinder von autoaffinen Eltern heute ja schon von 'nem Standardbus fasziniert - aber natürlich nicht für lange Zeit.

Ich würde auf die eingangs gestellte Frage "Doch, natürlich!" antworten, aber hauptsächlich, weil ich auch solche Dinge betrachte. Über Zeiteffizienz und ähnliches müssen die Verkehrsunternehmen urteilen, es gibt ja Linien, auf denen man mit'm Gelenkbuss besser klar kommt.

Es gibt derzeit außer Berlin noch eine einzige Stadt in Deutschland, in der es Doppeldecker für den Stadtverkehr gibt - und das ist Aalen. Ich war da - ein in meinen Augen schlechtes Beispiel für den sinnvollen Einsatz solcher Busse. Gotha war diesbezüglich auch eher 'ne seltsame Ausnahme. Gute und sinnvolle Beispiele für Doppeldecker im Stadtverkehr gab es meiner Meinung nach Berlin. Aber die hat man weitgehend aufgegeben.

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HUSCHEN - Fortbewegungsmodus der Flinken! Lern' Du es auch!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.11.2021 17:49 von Philipp Borchert.
Zitat
VvJ-Ente
Warum tut sich die BVG eigentlich nicht mit anderen Verkehrsunternehmen zusammen und überzeugt diese zum Kauf von Doppeldeckern?

Wie stellst Du dir das vor?
"Hey, der Doppeldeckerbus ist zwar doppelt so teuer wie der Gelenkbus, aber egal, Preis spielt keine Rolle...?"
Zitat
Philipp Borchert
Anstatt dass man in 'ner eng bebauten Stadt auf die Idee kommt, dass Doppeldecker einen Platzvorteil hätten wird - wie eben auch hier - argumentiert, dass man für die ganzen Gelenkbusse einfach noch mehr versiegelte Fläche schaffen und nutzen müsse, so einfach.

Für deine Elektrodoppeldecker muss man durch die Ladetechnik mehr Fläche versiegeln, als wenn man Diesel-, Erdgas- oder Wasserstoffgelenkbusse einsetzt.

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.11.2021 17:53 von B-V 3313.
Zitat
Joe
Zitat
VvJ-Ente
Warum tut sich die BVG eigentlich nicht mit anderen Verkehrsunternehmen zusammen und überzeugt diese zum Kauf von Doppeldeckern?

Wie stellst Du dir das vor?
"Hey, der Doppeldeckerbus ist zwar doppelt so teuer wie der Gelenkbus, aber egal, Preis spielt keine Rolle...?"

Da erzählt jeder wie es ihm passt: ein früheres BVG Vorstandsmitglied hat mal vorgerechnet, dass Gelenkbusse wegen der Gelenke teurer als Doppeldecker sind.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
Da erzählt jeder wie es ihm passt: ein früheres BVG Vorstandsmitglied hat mal vorgerechnet, dass Gelenkbusse wegen der Gelenke teurer als Doppeldecker sind.

Die Preise kann doch jeder Mensch selbst vergleichen.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
VvJ-Ente
In Erlangen wäre die Linie Richtung Neustadt über Herzogenaurach ein Kandidat. Für die Strecke Erlangen - Herzogenaurach wird seit Jahren über eine Wiederinbetriebnahme/Neutrassierung der ehemaligen Bahnlinie gestritten. Einig ist man sich offensichtlich, dass auf der Relation genug Fahrgäste unterwegs sind, dass sich eine Bahnlinie lohnt.

Ich glaube Erlangen ist ein schlechtes Beispiel: vor einigen Jahren war mal ein DL auf der Linie 30 Thon - Erlangen probeweise im Einsatz. Soll sich nicht bewährt haben. Ob das objektiv stimmt oder man es nicht wollte, weiß ich nicht, aber das Problem wird da die mangelnde Gewohnheit sein.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
B-V 3313
Zitat
Harald Tschirner
Da erzählt jeder wie es ihm passt: ein früheres BVG Vorstandsmitglied hat mal vorgerechnet, dass Gelenkbusse wegen der Gelenke teurer als Doppeldecker sind.

Die Preise kann doch jeder Mensch selbst vergleichen.

Es ging ihm wohl um die laufenden Betriebskosten.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
B-V 3313
Für deine Elektrodoppeldecker muss man durch die Ladetechnik mehr Fläche versiegeln, als wenn man Diesel-, Erdgas- oder Wasserstoffgelenkbusse einsetzt.

Und was tut das zur Sache? Die Frage nach dem Antrieb wird doch gar nicht mehr gestellt. Die Flotte soll elektrisch betrieben werden, fertig. Vergleiche also bitte auch E-Doppeldecker mit E-Gelenkbussen!

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Zitat
Joe
Zitat
VvJ-Ente
Warum tut sich die BVG eigentlich nicht mit anderen Verkehrsunternehmen zusammen und überzeugt diese zum Kauf von Doppeldeckern?

Wie stellst Du dir das vor?
"Hey, der Doppeldeckerbus ist zwar doppelt so teuer wie der Gelenkbus, aber egal, Preis spielt keine Rolle...?"

Wäre denn der Doppeldecker immer noch teurer, wenn er keine Spezialanfertigung mehr für Berlin wäre, sondern in großer Stückzahl für alle möglichen Betriebe produziert würde?

@Harald: Ich weiß nicht, inwiefern auf dem 30er Langstreckenfahrgäste überwiegen. Für die Relation Erlangen - Nürnberg gibt es ja die S-Bahn plus zahlreiche RE-Züge.
Zitat
Philipp Borchert
Und was tut das zur Sache?

Da immer noch Dieselgelenkbusse geliefert werden, hat das eine ganze Menge damit zu tun.

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Zitat
VvJ-Ente
Wäre denn der Doppeldecker immer noch teurer, wenn er keine Spezialanfertigung mehr für Berlin wäre, sondern in großer Stückzahl für alle möglichen Betriebe produziert würde?

Das wäre er natürlich weiterhin, denn er wird kaum die Verbreitung des Gelenkbusses in Deutschland erreichen.

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Endlich und als nächstes, 200 D/D Obusse für Spandau, Tegel & Steglitz.

In meiner Kindheit in London waren fast 2.000 auf den wichtigsten Linien im Einsatz - alle 1,5 Minuten. Sauber, leise, schnell und mit großer Kapazität 75+. Ideal für die Vororte, in denen die Straßenbahn noch lange auf sich warten lässt.

Viele fuhren noch zwanzig Jahre lang in verschiedenen spanischen Städten, nachdem sie in London ausgemustert worden waren.

IsarSteve
Zitat
IsarSteve
Endlich und als nächstes, 200 D/D Obusse für Spandau, Tegel & Steglitz.

In meiner Kindheit in London waren fast 2.000 auf den wichtigsten Linien im Einsatz - alle 1,5 Minuten. Sauber, leise, schnell und mit großer Kapazität 75+. Ideal für die Vororte, in denen die Straßenbahn noch lange auf sich warten lässt.

Viele fuhren noch zwanzig Jahre lang in verschiedenen spanischen Städten, nachdem sie in London ausgemustert worden waren.

Ja und dann kam die Motorindustrie und innerhalb kürzester Zeit war das große Obusnetz zerstört und durch Dieselbusse ersetzt...

Beste Grüße
Harald Tschirner
Die Motorindustrie? Benötigen elektrisch betriebene Fahrzeuge etwa keine Motoren?

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