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BVG bestellt Serie von 198 Doppeldeckern
geschrieben von B-V 3313 
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
IsarSteve
Endlich und als nächstes, 200 D/D Obusse für Spandau, Tegel & Steglitz.

In meiner Kindheit in London waren fast 2.000 auf den wichtigsten Linien im Einsatz - alle 1,5 Minuten. Sauber, leise, schnell und mit großer Kapazität 75+. Ideal für die Vororte, in denen die Straßenbahn noch lange auf sich warten lässt.

Viele fuhren noch zwanzig Jahre lang in verschiedenen spanischen Städten, nachdem sie in London ausgemustert worden waren.

Ja und dann kam die Motorindustrie und innerhalb kürzester Zeit war das große Obusnetz zerstört und durch Dieselbusse ersetzt...

Ja,klar. Aber das ist nur wichtig, wenn man zurück und nicht nach vorne schaut.

Berlin könnte/würde ein ideales Testfeld für die Einführung von Doppeldeckerobussen mit hoher Kapazität in den späteren 2020er Jahren sein. Es ist offensichtlich, dass Berlin nie in der Lage sein wird (vor 2030, 2040 oder 2050), genügend U-Bahn- und/oder Straßenbahnlinien zu bauen, um das Defizit der ausgemusterten Autobusse auszugleichen.

ediT: added 2030/2050

IsarSteve



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.11.2021 22:41 von IsarSteve.
Die Oberleitungen sind auch planaufwändig, dann lieber gleich Straßenbahnen bauen!

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
Philipp Borchert
Die Motorindustrie? Benötigen elektrisch betriebene Fahrzeuge etwa keine Motoren?

Offensichtlich war der Einfluss der Elektromotoren-Industrie nicht so stark wie der der Verbrennungsmotor- und Ölindustrie.

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
IsarSteve

Berlin könnte/würde ein ideales Testfeld für die Einführung von Doppeldeckerobussen mit hoher Kapazität in den späteren 2020er Jahren sein. Es ist offensichtlich, dass Berlin nie in der Lage sein wird (vor 2030, 2040 oder 2050), genügend U-Bahn- und/oder Straßenbahnlinien zu bauen, um das Defizit der ausgemusterten Autobusse auszugleichen.

Vielleicht hast du Recht, aber ich fürchte da wird es zuviel Widerstände geben. Ich jedenfalls, werde das nicht mehr erleben!

Beste Grüße
Harald Tschirner
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
Philipp Borchert
Die Motorindustrie? Benötigen elektrisch betriebene Fahrzeuge etwa keine Motoren?

Offensichtlich war der Einfluss der Elektromotoren-Industrie nicht so stark wie der der Verbrennungsmotor- und Ölindustrie.

Die hatten halt im Krieg ihre Kriegskasse füllen können...

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
B-V 3313
Die Oberleitungen sind auch planaufwändig, dann lieber gleich Straßenbahnen bauen!

Also, kein Eisberg im Sicht.

Wir sehen uns im Jahr 2030

IsarSteve
Zitat
Harald Tschirner
Zitat
IsarSteve

Berlin könnte/würde ein ideales Testfeld für die Einführung von Doppeldeckerobussen mit hoher Kapazität in den späteren 2020er Jahren sein. Es ist offensichtlich, dass Berlin nie in der Lage sein wird (vor 2030, 2040 oder 2050), genügend U-Bahn- und/oder Straßenbahnlinien zu bauen, um das Defizit der ausgemusterten Autobusse auszugleichen.

Vielleicht hast du Recht, aber ich fürchte da wird es zuviel Widerstände geben. Ich jedenfalls, werde das nicht mehr erleben!

Sag niemals nie.

IsarSteve
Zitat
IsarSteve
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B-V 3313
Die Oberleitungen sind auch planaufwändig, dann lieber gleich Straßenbahnen bauen!

Also, kein Eisberg im Sicht.

Wir sehen uns im Jahr 2030

Hmm, ins Oberdeck eines Doppeldeck(o)buses kann ich jetzt schon nicht mehr. Wie soll das dann mit 81 noch gehen? ;-)

Beste Grüße
Harald Tschirner
In Neuseeland sind in Wellington seit 2018 elektrische Doppeldecker im Einsatz. Die werden an den Endhaltestellen geladen und tragen ihren Stromabnehmer am Heck.

Hier in einem sehr langen Video zu bestaunen: [www.youtube.com]
Die Batterieindustrie entwickelt sich parallel zur E-Nutzfahrzeugindustrie im Moment weltweit so rasant, dass ein Oberleitungsbus zwar eine nette Ergänzung sein kann, aber dauerhaft doch alles andere als notwendig.
E-Ladeinfrastruktur muss man eh mit planen und durch die steigende Reichweite ist das bis Ende des Jahrzehnts ohnehin kein Problem mehr. Und viel eher sehe ich auch keine Oberleitungsstrecke.
Zitat
m7486
Die Batterieindustrie entwickelt sich parallel zur E-Nutzfahrzeugindustrie im Moment weltweit so rasant, dass ein Oberleitungsbus zwar eine nette Ergänzung sein kann, aber dauerhaft doch alles andere als notwendig.
E-Ladeinfrastruktur muss man eh mit planen und durch die steigende Reichweite ist das bis Ende des Jahrzehnts ohnehin kein Problem mehr. Und viel eher sehe ich auch keine Oberleitungsstrecke.

Die Londoner Busunternehmen kaufen schon seit fast zehn Jahren nur Hybrid- Elektro-Doppeldeckerbusse - warum nicht auch die BVG? Sie werden Teil der sehr langsamen Umstellung auf Straßenbahnlinien sein müssen.

Dieser Fetisch, den sie für Ikarus-ähnliche Fiehwagen haben, ist für viele Linien nicht gut genug.

IsarSteve
Weil der Senat der BVG keine Hybridwagen-Beschaffung ins Stammbuch geschrieben hat. Gelenkwagen gibt es dagegen "günstig von der Stange".


Wellington ist angesichts der Abschaffung des Obusses kein gelungenes Beispiel.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Und wo wird jetzt der Fahrstuhl eingebaut, um DD barrierefrei zu machen?

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
IsarSteve
Dieser Fetisch, den sie für Ikarus-ähnliche Fiehwagen haben, ist für viele Linien nicht gut genug.

Zur Verteidigung muss man sagen, dass es sich gerade in den neuen Mercedes-Bussen hervorragend sitzt und man mit diesen Wagen auch ordentlich voran kommt. Aber es bleibt der hohe Platzverbrauch - sowohl auf der Straße als auch auf den Betriebshöfen - und dem Doppeldecker gegenüber eine um die Hälfte verlustig gegangene Sitzplatzzahl. Die "Flughafenbusse" (es gibt ja auch Mercedes-Gelenkbusse mit weniger Sitzplätzen) stehen da natürlich noch mal anders da und die Scania-Gelenkwagen sind vom Fahrkomfort schlechter (wie man mir sagte, ich persönlich habe kein Problem mit denen).

~~~~~~
HUSCHEN - Fortbewegungsmodus der Flinken! Lern' Du es auch!
Zitat
Heidekraut
Und wo wird jetzt der Fahrstuhl eingebaut, um DD barrierefrei zu machen?

Da, wo er sich auch in z.B. den KISS, den Bombardier-Doppelstockwaggons oder den Siemens Desiro HC befindet. Gilt alles als barrierefrei.

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HUSCHEN - Fortbewegungsmodus der Flinken! Lern' Du es auch!
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Philipp Borchert
Zitat
IsarSteve
Dieser Fetisch, den sie für Ikarus-ähnliche Fiehwagen haben, ist für viele Linien nicht gut genug.

Zur Verteidigung muss man sagen, dass es sich gerade in den neuen Mercedes-Bussen hervorragend sitzt und man mit diesen Wagen auch ordentlich voran kommt. Aber es bleibt der hohe Platzverbrauch - sowohl auf der Straße als auch auf den Betriebshöfen - und dem Doppeldecker gegenüber eine um die Hälfte verlustig gegangene Sitzplatzzahl. Die "Flughafenbusse" (es gibt ja auch Mercedes-Gelenkbusse mit weniger Sitzplätzen) stehen da natürlich noch mal anders da und die Scania-Gelenkwagen sind vom Fahrkomfort schlechter (wie man mir sagte, ich persönlich habe kein Problem mit denen).

Verstehe nicht falsch. Ich mag auch den neuesten C2. Doch sie sind nicht für Linien wie 100, 200, M41, M48 und M85 gemacht. Seit ihrer Einführung haben die Verspätungen auf der 186er zugenommen. Gestern Abend +15, +7...

Die M41er ist nicht einmal auf der aktuellen Planungsliste für eine neue Straßenbahn... Was für eine Perspektive ist das? Noch zwanzig Jahre GNs.. Muss wieder DD bekommen.

IsarSteve



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.11.2021 12:09 von IsarSteve.
Zitat
VvJ-Ente
In Erlangen wäre die Linie Richtung Neustadt über Herzogenaurach ein Kandidat. Für die Strecke Erlangen - Herzogenaurach wird seit Jahren über eine Wiederinbetriebnahme/Neutrassierung der ehemaligen Bahnlinie gestritten. Einig ist man sich offensichtlich, dass auf der Relation genug Fahrgäste unterwegs sind, dass sich eine Bahnlinie lohnt.

Das muss man aber etwas differenzierter betrachten. Zum einen gibt es die Buslinie Erlangen - Herzogenaurach - Neustadt so schon etwas länger gar nicht mehr. Auch waren die Fahrgastzahlen auf dem Abschnitt Herzo - NEA nie so groß, dass man dort solche Fahrzeuge benötigen würde. Akutell fahren zwischen Erlangen und Herzogenaurach drei Buslinien, die jeweils andere Wegstrecken nehmen. Das Fahrgastaufkommen ist dort schon noch recht groß, allerdings zeitlich überwiegend auf die HVZ bezogen. Tagsüber reicht dort locker ein Solowagen. Hinzu kommt dann noch ein Problem auf der Hauptroute. Hier gibt es eine Unterführung die für den Einsatz von Doppeldeckern zu niedrig ist. Damit müsste die Fahrstecke so verändert werden, dass die Linie die Innenstadt von Erlangen nicht mehr direkt anfahren könnte.

Die Sache mit der Bahnstrecke ist ein Hirngespinst der Stub-Gegner die damit die Straßenbahntrasse über den Wiesengrund in Erlangen verhindern wollen. Eine Wiederinbetriebnahme ist gar nicht möglich, da ein Teil der Strecke inzwischen anderweitig genutzt wird. Außerdem liegt die Strecke abseits der heute benötigen Ziele (Herzobase) und endet in Herzogenaurach außerhalb der Innenstadt im heutigen Gelände der Firma Schaeffler.

Zitat
Harald Tschirner
Ich glaube Erlangen ist ein schlechtes Beispiel: vor einigen Jahren war mal ein DL auf der Linie 30 Thon - Erlangen probeweise im Einsatz. Soll sich nicht bewährt haben. Ob das objektiv stimmt oder man es nicht wollte, weiß ich nicht, aber das Problem wird da die mangelnde Gewohnheit sein.

Der Probeeinsatz des DD war durchaus erfolgreich. Allerdings haben sich hier zwischenzeitlich die Bedingungen verändert. Durch die Verlängerung der Straßenbahn von Thon bis nach Buch und der zeitgleich erfolgten Umstellung des kompletten Busnetzes im Nürnberger Norden hat sich hier einiges geändert. Zwischen Buch und Erlangen fahren nun drei Buslinien die verschiedene Wege einschlagen. Dadurch haben sich natürlich die Fahrgastströme geändert und verteilen sich jetzt auf die drei statt nur auf eine Linie. Ein weiteres Problem liegt auf der betrieblichen Seite. Durch die inzwischen zementierte Trennung der Verkehrsbetriebe in Nürnberg, Fürth und Erlangen gibt es das Problem der Abstellung solcher Fahrzeuge. Der VAG-Betriebshof in Schweinau ist für Doppeldecker auf Grund der Höhe nicht geeignet und entsprechende Freiluftplätze gibt es dort nicht. Nach den damaligen Planungen hätten die Wagen für die Linie 30 in Erlangen beheimatet werden sollen, dies ist nun nicht mehr möglich. Und zu guter Letzt wären Doppeldecker eine Splittergattung im Fuhrpark. Neben der damaligen Linie 30 hätte vom Fahrgastaufkommen und der Verweildauer im Fahrzeug eigentlich nur noch die Linienkombination 61/62 entsprechendes Potential. Hier gibt es aber wieder eine zu niedrige Unterführung und außerdem verkehren diese Linie genau am anderen Ende Nürnbergs. Damit hätte man dann ca. 10 bis 15 Doppeldecker in einem Fuhrpark von knapp 300 Bussen.

Grüßle,
der Werkstattmeister
Zitat
IsarSteve
Seit ihrer Einführung haben die Verspätungen auf der 186er zugenommen. Gestern Abend +15, +7...

Das liegt aber nicht an den Gelenkwagen - Im Gegenteil! In den ersten Tagen des Einsatzes von Gelenkwagen war die Linie recht zuverlässig, mehr noch als mit den Doppeldeckern, bei denen man die Fahrgäste an jeder zweiten Haltestelle ermahnen muss, aus der Lichtschranke zu gehen.

Das Problem ist eine Baustelle auf dem Ostpreußendamm, bei der 7 oder 15 Minuten Verspätung noch Luxus sind - Ich habe mir dort am Mittwoch 46 Minuten Verspätung eingefahren.
Zitat
AlMi
Zitat
IsarSteve
Seit ihrer Einführung haben die Verspätungen auf der 186er zugenommen. Gestern Abend +15, +7...

Das liegt aber nicht an den Gelenkwagen - Im Gegenteil! In den ersten Tagen des Einsatzes von Gelenkwagen war die Linie recht zuverlässig, mehr noch als mit den Doppeldeckern, bei denen man die Fahrgäste an jeder zweiten Haltestelle ermahnen muss, aus der Lichtschranke zu gehen.

Das Problem ist eine Baustelle auf dem Ostpreußendamm, bei der 7 oder 15 Minuten Verspätung noch Luxus sind - Ich habe mir dort am Mittwoch 46 Minuten Verspätung eingefahren.

Ja, die Kapazitätsreduzierung war ein solcher Erfolg, dass sogar die M29er kleinere Busse bekam, und um immer billigere Busse zu bekommen, ging man dazu über, VW-Transporter zu kaufen, um die ENs zu ersetzen.

IsarSteve
Zitat
IsarSteve

Ja, die Kapazitätsreduzierung war ein solcher Erfolg, dass sogar die M29er kleinere Busse bekam, und um immer billigere Busse zu bekommen, ging man dazu über, VW-Transporter zu kaufen, um die ENs zu ersetzen.

Verschwörungstheorie oder willst du einen auf lustig machen?

Auf dem 282er sind übrigens keine Gelenkbusse und trotzdem ist da täglich Chaos. Egal ob EN oder DL. Liegt vielleicht doch eher an der Berliner Verkehrspolitik/Bautempo als am Wageneinsatz.
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