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U5 Alexanderplatz - Brandenburger Tor (Bauzeitraum ab 10/2014)
geschrieben von manuelberlin 
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Die Weiterführung des Farbkonzepts wäre dann auch ein gewisser Bezug zur klassischen U5, deren Stationsgestaltung übrigens auch keinen optischen Bezug zum Umfeld nimmt.

Immerhin sind die Buchstaben, die den Schriftzug TIERPARK auf den Hintergleiswänden des gleichnamigen U-Bahnhofes bilden, voller Tiere. Natürlich muß man schon sehr genau hinschauen.


Beginne den Tag mit einem Lächeln - dann hast Du es hinter Dir.
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Alter Köpenicker
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Die Weiterführung des Farbkonzepts wäre dann auch ein gewisser Bezug zur klassischen U5, deren Stationsgestaltung übrigens auch keinen optischen Bezug zum Umfeld nimmt.

Immerhin sind die Buchstaben, die den Schriftzug TIERPARK auf den Hintergleiswänden des gleichnamigen U-Bahnhofes bilden, voller Tiere. Natürlich muß man schon sehr genau hinschauen.

Das Argument wollte ich auch bringen, habe aber nach einer Bildersuche davon abgesehen. Auf den Bildern des Schriftzugs, die ich auf Wikimedia Commons finde, konnte ich nämlich keine Tiere erkennen:
[commons.wikimedia.org]
[commons.wikimedia.org]
[commons.wikimedia.org]
[commons.wikimedia.org]

Da du die Tiere auch kennst, kann meine Erinnerung ja nicht völlig falsch sein. Waren die Tierchen nur aufgeklebt und sind inzwischen abgefallen, waren die Kameras der Fotografen so schlecht oder sind die Tiere eine optische Illusion, die sich nur in natura erleben lässt und nicht auf einem Foto?
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Jumbo
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Alter Köpenicker
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Die Weiterführung des Farbkonzepts wäre dann auch ein gewisser Bezug zur klassischen U5, deren Stationsgestaltung übrigens auch keinen optischen Bezug zum Umfeld nimmt.

Immerhin sind die Buchstaben, die den Schriftzug TIERPARK auf den Hintergleiswänden des gleichnamigen U-Bahnhofes bilden, voller Tiere. Natürlich muß man schon sehr genau hinschauen.

Das Argument wollte ich auch bringen, habe aber nach einer Bildersuche davon abgesehen. Auf den Bildern des Schriftzugs, die ich auf Wikimedia Commons finde, konnte ich nämlich keine Tiere erkennen:
[commons.wikimedia.org]
[commons.wikimedia.org]
[commons.wikimedia.org]
[commons.wikimedia.org]

Da du die Tiere auch kennst, kann meine Erinnerung ja nicht völlig falsch sein. Waren die Tierchen nur aufgeklebt und sind inzwischen abgefallen, waren die Kameras der Fotografen so schlecht oder sind die Tiere eine optische Illusion, die sich nur in natura erleben lässt und nicht auf einem Foto?

Also nach dem Genuß der von Dir verlinkten Bilder nehme ich natürlich großen Abstand von meiner obigen Behauptung. Dabei hätte ich Stein und Bein schwören können, stets diverse Tiere auf den Buchstaben erkannt zu haben. Aus einiger Entfernung meinte ich bei den Fotos noch immer, Pinguine und eine Affenfamilie zu erkennen, dabei sehen die Lettern einfach nur irgendwie ramponiert aus und sind nicht mal identisch, wenn man die beiden "R" direkt miteinander vergleicht. Was ist denn da bloß passiert? Ich habe jedenfalls schon immer die Buchstaben so in Erinnerung, sie hatten meiner Meinung nach nie vollflächig den gleichen Farbton.


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Alter Köpenicker
[...] dabei sehen die Lettern einfach nur irgendwie ramponiert aus und sind nicht mal identisch, wenn man die beiden "R" direkt miteinander vergleicht.

Ramponiert ist an den Buchstaben nichts, sondern dem Herstellungsverfahren geschuldet. Jedes dieser aus gebrannten Keramik bestehende Buchstabenteile sind Unikate.

Viele Grüße
Florian Schulz

--
Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.
Nach Euren Anmerkungen bin ich mir als jahrzehntelanger Nutzer des U-Bahnhofs Tierpark nun aber auch unsicher, ob da nicht mal Tiere auf den Namensschildern waren. Kann aber auch sein, dass ich mir das nun einrede, die menschliche Erinnerung ist erschreckend einfach zu manipulieren - vielleicht sind die Tiere auf den Namensschildern auch meine Version der Fahrt mit dem Heißluftballon.
Die Architektur kreiert Geschichten in euren Köpfen. ich bin begeistert :-)

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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def
die menschliche Erinnerung ist erschreckend einfach zu manipulieren - vielleicht sind die Tiere auf den Namensschildern auch meine Version der Fahrt mit dem Heißluftballon.

In dem Bewusstsein daran, dass Erinnerungen verfälscht sein können, möchte ich noch die Geschichte nachliefern, wieso ich mich an die Tiere auf den Buchstaben erinnere.
Ich hatte diese mal beim Warten auf die U-Bahn entdeckt und mir gedacht, das müsste man (also ich ;-)) ja mal dokumentieren. Leider hatte ich da aber grade keine Zeit (entweder einen Termin [unwahrscheinlich] oder ich wollte den nur stündlich fahrenden Anschluss in Lichtenberg bekommen [wahrscheinlich]). Also hatte ich es damals auf meine gedankliche Todo-Liste gesetzt und dort steht es immer noch.

Nun bin ich ja wie so mancher Eisenbahnfreund auch ein Statistik-Freund und führe ein Fahrtenbuch über meine Touren. Und siehe da: im Jahre 2013 bin ich das bisher vorletzte Mal von Tierpark abgefahren. Zwischen der Abfahrtszeit in Tierpark und der in Lichtenberg liegen nur 7 Minuten, was für den knappen Anschluss spricht.
Vorsichtshalber habe ich auch mal meine Fotos durchgesehen, die leider noch der Katalogisierung harren. Tatsächlich ich habe doch kurz vor der Abfahrt der U-Bahn noch zwei Fotos vom Schriftzug gemacht. Daran konnte ich mich bis eben nicht erinnern – auch wenn ich jetzt ein Bild von der Situation vor meinem geistigen Auge habe.

Die Fotos hier hochzuladen lohnt sich nicht – sie sehen ähnlich aus, wie die oben von mir verlinkten. Auf den Bildern sieht man auch nur verwaschene Farbflecke in Pixelbrei, aber keine Tiere.
Bislang fand ich die Buchstaben immer schön - aber nun?

Zitat
Jumbo
Die Fotos hier hochzuladen lohnt sich nicht – sie sehen ähnlich aus, wie die oben von mir verlinkten. Auf den Bildern sieht man auch nur verwaschene Farbflecke in Pixelbrei, aber keine Tiere.

Das eine Bild war doch recht gut zu gebrauchen. Ich bin einfach mal so frei:


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Alter Köpenicker
Bislang fand ich die Buchstaben immer schön - aber nun?

Ich bitte um Entschuldigung.
Die Aussage mit den Farbflecken in Pixelbrei bezog sich nur auf meine selbst gemachten Bilder – waren halt nur schnelle Schnappschüsse. Die echten Buchstaben wollte ich damit natürlich nicht diskreditieren.
Zitat
Stefan Metze
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andre_de
Leider hat man im Bereich Unter den Linden keinerlei Wert darauf gelegt, die Oberflächen möglichst frühzeitig zu räumen und insbesondere die Lindenbäume wieder anzupflanzen. Somit wird der Boulevard Unter den Linden zum Bauabschluss noch weitgehend kahl aussehen, obwohl die Bäume eigentlich bereits seit 2 Jahren hätten wachsen und sich entwickeln können.

Viele Grüße
André

Hallo André,

tolle Bildstrecke, vielen Dank dafür.

So weit ich weiss wachsen die Bäume für den Boulevard Unter den Linden bereits seit ein paar Jahren in einer Baumschule.
Ich denke sie werden dann auf der gesamten Strecke gleichzeitig gepflanzt...sie haben dann bereits eine gewisse Größe.
Die Wiederherstellung der Flächen sollte ab Mitte des Jahres stattfinden.

Wie auf der Webcam vom Roten Rathaus zu sehen ist, wurde diese Woche die Gehwegfläche zwischen Rathausstraße und Neptunbrunnen freigegeben. Der Bretterzaun ist weg.

Hallo Stefan,

freut mich sehr, dass Dir die Fotos gefallen haben!

Zu den Bäumen hatte ich mich etwas ungenau ausgedrückt. Ich gehe auch zunächst davon aus, dass diese noch vor der Streckeneröffnung gepflanzt werden, man soll ja positiv denken ;-) Beim Straßenbahnbau in der Invalidenstraße hatte es allerdings auch zwei Jahre gedauert, bis die planfestgestellten (!) und für die Interimshaltestelle am Hauptbahnhof gefällten Bäume wieder neu gepflanzt wurden.

Mir ging es hier eher darum, dass man die Bäume UdL schon vor zwei Jahren hätte pflanzen können, dann hätten sie bis zur Eröffnung bereits wieder eine ordentliche Größe gehabt.

Aber das Thema Oberfläche und deren Wiederherstellung/Rückgabe hat bei diesem Projekt leider Null Priorität. Dabei wurde z.B. für die Stationen gezielt die aufwändige Wand-Decke-Bauweise im PFB vorgegeben mit dem Ziel, diese innerstädtischen Flächen frühzeitig wiederherstellen und der Öffentlichkeit zurückgeben zu können. Das ist an keiner einzigen Stelle erfolgt, im Gegenteil. Die BE-Flächen UdL sind seit 2 Jahren weitgehend leer, und der Wiederaufbau der Oberfläche am Roten Rathaus hat auch Jahre gedauert, für die 200 m Straße bzw. Gehweg.

Besonders abgedreht war das Bauverfahren am Roten Rathaus: Wand-Decke-Bauweise war mit dem PFB vorgegeben, also musste man so bauen. Das führte dann zu dieser aufwändig abgefangenen Decke mit den Betonbalken drüber, sodass die Fläche natürlich nicht unmittelbar wiederhergestellt werden konnte. Dabei gibt es am Roten Rathaus überhaupt keine vor Baulärm zu schützenden Anwohner oder Geschäfte. Mit einer klassischen offenen Baugrube hätte man den Stationsrohbau viel einfacher, schneller und billiger errichten können.

Viele Grüße
André
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Jumbo
Ich bitte um Entschuldigung.

Stattgegeben.

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Jumbo
Die Aussage mit den Farbflecken in Pixelbrei bezog sich nur auf meine selbst gemachten Bilder – waren halt nur schnelle Schnappschüsse. Die echten Buchstaben wollte ich damit natürlich nicht diskreditieren.

Daß mir die Buchstaben nun nicht mehr gefallen, liegt nicht daran, wie Du Dich ihnen gegenüber geäußert hast, sondern einfach, weil sie so aussehen, wie sie aussehen. Diesen Umstand nahm ich bislang ja ganz anders wahr.


Beginne den Tag mit einem Lächeln - dann hast Du es hinter Dir.
Zitat
def
Jein. Wenn der Bezug so flach ist wie z.B. am Zoo (U9), haben da auch architekturaffine Menschen keine Freude dran.

Naja, die zum 750 Stadtjubiläum 86/87 durchgeführte Sanierung* mit den schwarzen Pfeilerverkleidungen wirkte wenigstens noch einheitlich. Erst 2003 wurde dann der Bahnsteigbelag erneurt und die Pfeiler und die Verkaufsbunde in dem farblich unpassenden Blaugrün verkleidet.

Die "alte" U9 (Leopoldplatz-Spichernstraße) dürfte auch der letzte Abschnitt mit einer festgelegten Farbfolge gewesen sein (hellgelb-weiß-hellgrün-hellblau).

*als man zu Beispiel auch die den Hardenbergplatz sinnfrei zur Stadt abschottenden Pavillions baute und die Bushaltestellen umbaute.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zum Thema Wiederherstellung des Boulevards Unter den Linden gibt es heute einen aktuellen Eintrag im Bautagebuch der Projektgesellschaft.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
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Stefan Metze
Zum Thema Wiederherstellung des Boulevards Unter den Linden gibt es heute einen aktuellen Eintrag im Bautagebuch der Projektgesellschaft.

Danke für den Link! Damit bestätigen sich meine Befürchtungen leider:

"Zwar erst einmal ohne Grün – erst in einer der kommenden Pflanzperioden wird das Grünflächenamt die Begrünung der Fläche nach einigem Ermessen gestalten"

Wer weiß, wann wir die Bäume dort dann überhaupt wiedersehen. In der Invalidenstraße vor dem Hauptbahnhof hat es ja leider auch mehrere Jahre (!) gedauert, bis die planfestgestellten Bäume nach baubedingter Fällung wieder neu gepflanzt wurden.

Viele Grüße
André
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andre_de
In der Invalidenstraße vor dem Hauptbahnhof hat es ja leider auch mehrere Jahre (!) gedauert, bis die planfestgestellten Bäume nach baubedingter Fällung wieder neu gepflanzt wurden.

zumindest im Garten heißt es, keinen neuen Baum sofort an die gleiche Stelle pflanzen. Kurzes googlen hat leider zu keinen anderen Ergebnissen geführt, aber ich könnte mir vorstellen, dass es ähnlich ist.
Zitat
neuer
Zitat
andre_de
In der Invalidenstraße vor dem Hauptbahnhof hat es ja leider auch mehrere Jahre (!) gedauert, bis die planfestgestellten Bäume nach baubedingter Fällung wieder neu gepflanzt wurden.

zumindest im Garten heißt es, keinen neuen Baum sofort an die gleiche Stelle pflanzen. Kurzes googlen hat leider zu keinen anderen Ergebnissen geführt, aber ich könnte mir vorstellen, dass es ähnlich ist.

Dann bitte mal kurz googlen, wieviele Jahre die Bäume in der Invalidenstraße gefällt waren, und ebenso an der U5-Baustelle! Um "sofort" geht es hier gar nicht, sondern um "unmittelbar zum Abschluss der Bauarbeiten". Bis dahin waren die Bäume nämlich baubedingt bereits viele Jahre weg.
Zitat
andre_de
Zitat
Stefan Metze
Zum Thema Wiederherstellung des Boulevards Unter den Linden gibt es heute einen aktuellen Eintrag im Bautagebuch der Projektgesellschaft.

Danke für den Link! Damit bestätigen sich meine Befürchtungen leider:

"Zwar erst einmal ohne Grün – erst in einer der kommenden Pflanzperioden wird das Grünflächenamt die Begrünung der Fläche nach einigem Ermessen gestalten"

Wer weiß, wann wir die Bäume dort dann überhaupt wiedersehen. In der Invalidenstraße vor dem Hauptbahnhof hat es ja leider auch mehrere Jahre (!) gedauert, bis die planfestgestellten Bäume nach baubedingter Fällung wieder neu gepflanzt wurden.

Mein Gott, sowohl das Straßen- und Grünflächenamt Mitte als auch die BVG-Projekt GmbH als auch die ihnen gemeinsame Aufsichtsbehörde - SenUVK . ist laut Google per E-Mail zu kontaktieren. Es dauert maximal 10 Minuten, denen eine kurze Anfrage zu schicken, wann UdL mit der Neu-/Wiederanpflanzung der Straßenbäume zu rechnen und warum ggf. dieselbe nach Bauende bis dato nicht erfolgt ist. Fällt deren Antwort unbefriedigend aus, können wir uns gerne auch hier im Forum weiter darüber echauffieren... :-)

Ich verstehe einfach nicht, warum Du nicht zuerst bei den real in der jeweiligen Sache entscheidenden Leuten nachfragst, bevor Du Dich aufregst.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
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andre_de
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Stefan Metze
Zum Thema Wiederherstellung des Boulevards Unter den Linden gibt es heute einen aktuellen Eintrag im Bautagebuch der Projektgesellschaft.

Danke für den Link! Damit bestätigen sich meine Befürchtungen leider:

"Zwar erst einmal ohne Grün – erst in einer der kommenden Pflanzperioden wird das Grünflächenamt die Begrünung der Fläche nach einigem Ermessen gestalten"

Wer weiß, wann wir die Bäume dort dann überhaupt wiedersehen. In der Invalidenstraße vor dem Hauptbahnhof hat es ja leider auch mehrere Jahre (!) gedauert, bis die planfestgestellten Bäume nach baubedingter Fällung wieder neu gepflanzt wurden.

Mein Gott, sowohl das Straßen- und Grünflächenamt Mitte als auch die BVG-Projekt GmbH als auch die ihnen gemeinsame Aufsichtsbehörde - SenUVK . ist laut Google per E-Mail zu kontaktieren. Es dauert maximal 10 Minuten, denen eine kurze Anfrage zu schicken, wann UdL mit der Neu-/Wiederanpflanzung der Straßenbäume zu rechnen und warum ggf. dieselbe nach Bauende bis dato nicht erfolgt ist. Fällt deren Antwort unbefriedigend aus, können wir uns gerne auch hier im Forum weiter darüber echauffieren... :-)

Ich verstehe einfach nicht, warum Du nicht zuerst bei den real in der jeweiligen Sache entscheidenden Leuten nachfragst, bevor Du Dich aufregst.

Ganz ruhig, Arnd ;-) Aktuell regst Du Dich auf, ich habe nur meinen Unmut geäußert. Bitte gestehe es den Leuten zu, eigenständig ihre Prioritäten zu setzen. Ich sitze gerade an einer Fotogalerie und schreibe danach noch einen Zeitschriftenartikel zu Nahverkehrsthemen. Ich denke, damit mehr zu bewirken, als von einem Projektbüro erklärt zu bekommen, dass das schon alles seine Richtigkeit hat. Siehe meine neulich hier veröffentlichte Anfrage bzgl. Fußgängertunnel Wilhelmshagen vs. mein Signal-Artikel zur Dresdener Bahn. Mag sein, dass ich mit meiner Einschätzung falsch liege, aber das ist dann eben MEINE Einschätzung und Prioritätensetzung. Bitte akzeptiere diese, so wie ich Deine akzeptiere und insbesondere Dein beharrliches Nachfragen hoch respektiere. Also, jeder macht das, was er am besten kann ;-)

Viele Grüße
André



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.05.2020 22:27 von andre_de.
Liegt es evtl. daran, dass wieder ein sehr heißer Sommer erwartet wird?
Im Garten vermeide ich das Umsetzen/Neuplanzen nun auch.

Es grüßt - der Fuchs ;-)
Zitat
andre_de
Wer weiß, wann wir die Bäume dort dann überhaupt wiedersehen. In der Invalidenstraße vor dem Hauptbahnhof hat es ja leider auch mehrere Jahre (!) gedauert, bis die planfestgestellten Bäume nach baubedingter Fällung wieder neu gepflanzt wurden.

Hallo André, genau wie Bauschaffende oder Elektrofachkräfte haben auch Botaniker ihre festen Regeln. Nach einer bekannten Gartenzeitschrift [www.mein-schoener-garten.de] werden ältere Bäume wie die längst angepflanzten neuen Linden für die Linden bereits ein Jahr zuvor auf die kritische Umsetzaktion vorbereitet, im darauf folgenden Herbst ausgegraben und am neuen Standort eingesetzt.
Gesetzt dem Fall, dass im letzten Jahr (2019) der Terminplan der U5-Projektrealisierungsgesellschft für die Beräumung der Baustelleneinrichtungen soweit glaubwürdig war, könnte die Pflanzaktion im kommenden Herbst beginnen. Wenn nicht, dann im Herbst 2021.
Der Verzicht auf eine ausgedehnte örtliche Baustelleneinrichtung wäre nur bei funktionierender und ausreichend leistungsfähiger Logistik möglich gewesen. Durch die langwierigen Rohbauarbeiten in Museumsinsel war aus Richtung Baustelleneinrichtung Marx-Engels-Platz (Startbaugrube, Gleiswechselanlage) gar keine Anlieferung und Entsorgung möglich. Die U6 immer wieder zu unterbrechen und Ersatzverkehr einzurichten, um Baustoffe anzuliefern und Bauabfälle abzufahren wäre auch keine gute Idee gewesen. Die relativ kleine Materialöffnung am Hauptbahnhof wäre nur sehr eingeschränkt nutzbar gewesen, selbst wenn man die U55 dazu eingestellt hätte. Immerhin liegt dieser Schacht komplett auf einem Fremdgrundstück der Deutschen Bahn, die dicht daneben selbst (und recht zeitkritisch) einen Tunnel baut.

so long

Mario
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