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Straßenbahn zum Hauptbahnhof (Teil 5) - beendet wg Überlänge
geschrieben von manuelberlin 
Hey JP!

Danke erstmal für das super Foto!
In der Tat, das Thema hatten wir hier schon - aber keiner hat das Problem so anschaulich bebildert. Die Weiche ist in der Tat ein Kuriosum insorfern, als der 'gerade Ast' nach rechts an die Haltestelle schwenkt, der 'abzweigende Ast' aber geradeaus auf die Kreuzung läuft, um dann in die Chausseestraße abzubiegen. Ist Also tatsächlich eine Linksweiche, obwohl der Abzweig nach rechts geht. Erscheint mir aber sinnvoll, da nach bisheriger Planung 3 von 4 Bahnen der 'Hauptfahrrichtung' zum Nordbahnhof folgen werden - und damit in den Genuss der geräusch- und verschleißärmeren 'falschen Gradeausfahrt' kommen. Im Übrigen übertreibt Dein Bild maßlos ;) . Durch die starke Teleperspektive wirkt der Knick unglaublich extrem - in Wirklichkeit ist er das kaum.
Zitat
T6Jagdpilot
-die etwas abartige Form der Weiche- verschleißarm in der Richtung der 10 und 8 für später sicher, dafür in der 5er Richtung wohl weniger...(s.Foto)
Die 10 und 8 werden ja auf dem Abschnitt auch einen deutlich höheren Takt haben als die 5.
Zitat
Beförderungsfall Nr. 8821
Zitat
T6Jagdpilot
-die etwas abartige Form der Weiche- verschleißarm in der Richtung der 10 und 8 für später sicher, dafür in der 5er Richtung wohl weniger...(s.Foto)

Die 10 und 8 werden ja auf dem Abschnitt auch einen deutlich höheren Takt haben als die 5.

Und genau deshalb hat man die Weiche so gebaut, wie man sie gebaut hat. Nochmal: Ursprünglich sollte es den jetzigen "Vorlaufbetrieb" mit der M5 ja gar nicht geben, sondern alle vier Äste gleichzeitig in Betrieb gehen.

Viele Grüße
Arnd
Das war die Kernaussage meines Beitrags ;-)
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Beförderungsfall Nr. 8821
Zitat
T6Jagdpilot
-die etwas abartige Form der Weiche- verschleißarm in der Richtung der 10 und 8 für später sicher, dafür in der 5er Richtung wohl weniger...(s.Foto)

Die 10 und 8 werden ja auf dem Abschnitt auch einen deutlich höheren Takt haben als die 5.

[...] Ursprünglich sollte es den jetzigen "Vorlaufbetrieb" mit der M5 ja gar nicht geben, sondern alle vier Äste gleichzeitig in Betrieb gehen.

Das wird durch ständiges Wiederholen auch nicht richtiger! Der "Vorlaufbetrieb" war von Anfang an angedacht und sollte nach irgendeiner "ursprünglichen" Planung sogar mal ein ganzes Jahr dauern. Zwischendurch war man von der Idee einer Zwischeneröffnung wieder ein Stück weit abgerückt, bevor dann der starke Baufortschritt für genügend Druck sorgten die fertige Infrastruktur auch zu nutzen. Das überall angeschriebene Fertigstellungsdatum wurde damals auch eher als "da sind wir auf jeden Fall fertig" verkauft, um bloß nicht in die Gefahr zu kommen nach all den Verzögerungen im Vorfeld eine verspätete Fertigstellung verkünden zu müssen. Es sei daran erinnert, dass es sowohl im Bereich Invalidenpark, als auch in der Invalidenstraße, östlich Chausseestraße zu massiven Verzögerungen gekommen ist. Das vorzeitige Abklemmen der M8 und 12 am Nordbahnhof war weitgehend überflüssig und hätte zu einem deutlich späteren Zeitpunkt erfolgen können.

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Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Schreibt eigentlich der bärtige Straßenbahnfreak hier mit, der am Sonntag in der Abendschau war? Ganz harmlos von der Reporterin zum ersten Eindruck der neuen Strecke befragt, wurde da gleich was von der Turmstraße und vom Ringschluss zum Virchow-Klinikum gefaselt. Auf jeden Fall war das Statement sehr amüsant und szenetypisch.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Na noch suchen wir ja den Kollegen mit Stativ, der den Tagesprophetenreporter verprellt hat.

Es grüßt - der Fuchs ;-)
Zitat
B-V 3313
Schreibt eigentlich der bärtige Straßenbahnfreak hier mit, der am Sonntag in der Abendschau war? Ganz harmlos von der Reporterin zum ersten Eindruck der neuen Strecke befragt, wurde da gleich was von der Turmstraße und vom Ringschluss zum Virchow-Klinikum gefaselt. Auf jeden Fall war das Statement sehr amüsant und szenetypisch.

*hust* Ich war es nicht.. BTW, es heisst StrassenbahnFREUND und nicht StrassenbahnFREAK und BTW, du bist genauso 'Freak' wie alle anderen hier.

Freak: freak |frēk|
noun
1 a very unusual and unexpected event or situation: the teacher says the accident was a total freak | [ as modifier ] : a freak storm.
2 (also freak of nature)a person, animal, or plant with an unusual physical abnormality.
• informal a person regarded as strange because of their unusual appearance or behavior.
3 [ with modifier ] informal a person who is obsessed with or unusually enthusiastic about a specified interest: a fitness freak. (ja, ich denke das beschreibt B-V 3313)
• [ usu. with modifier ] informal a person addicted to a drug of a particular kind: the twins were cocaine freaks.
4 archaic a sudden arbitrary change of mind; a whim: follow this way or that, as the freak takes you.


Re: Virchow-Klinikum
Nein, natürlich muss der 50er endlich über U-Amrumer Straße, Nordufer, Heidestraße zum Hbf verlängert werden - oder mindestens nach der Verlängerung zum Hermannplatz.

IsarSteve



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.12.2014 01:35 von IsarSteve.
Zitat
IsarSteve
BTW, es heisst StrassenbahnFREUND und nicht StrassenbahnFREAK (...)

Falsch! Oder zumindest für mich. Da bin ich tausendmal lieber Straßenbahnfreak als Straßenbahnfreund. Für Freundschaften sind mir dann doch Menschen deutlich lieber. Aber, hey, soll's alles geben. Sogar "Straßenbahnliebhaber"...wie immer das auch funktionieren mag.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Wenn ich das gestern Abend richtig beobachtet habe,sind auch mal eine M1und 12 nach dem Hbf gefahren.
Auf dem Laufband an der Oranienburger Str. habe ich dann irgend etwas von Falschparker`n gelesen.
Weil man nicht nach Friedrichstr. fahren konnte, hat man schon mal für`s nächste Jahr geübt.
Hallo,

eine heute veröffentlichte parlamentarische Anfrage hat sich mit der Straßenbahnlinie M10 beschäftigt:

Zitat

Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Stefan Gelbhaar (Bündnis 90 / Die Grünen) vom 20.11.2014 und Antwort vom 4.12.2014: Wird die Tram M10 ausgebremst?

Frage 1: An welchem Termin wird das Teilstück der Tram M10 vom Nordbahnhof bis zum Hauptbahnhof in Betrieb genommen? Für welchen Termin war die Inbetriebnahme ursprünglich vorgesehen?

Antwort zu 1.: Die BVG teilt dazu mit: "Geplant ist, die Linien M10 und M8 zum Hauptbahnhof im 3. Quartal 2015 in Betrieb zu nehmen. Die BVG hat keinen offiziellen Inbetriebnahme[termin] kommuniziert."

Frage 2: Gibt es eine Planung zur Beschleunigung der Tram M10 auf der bisherigen Strecke?

Antwort zu 2.: Die Linie M10 beeinflusst bereits die Lichtsignalanlagen auf ihrer Strecke. Eine weitere Linienbeschleunigung ist derzeit nicht geplant. Geplant ist lediglich die zur Frage 4 aufgeführte Maßnahme.

Frage 3: Wie stark sind die Verspätungen, die auf der Linie M10 rund um die Schönhauser Allee in beiden Richtungen entstehen, weil keine eigene Trasse für die Linie zur Verfügung steht bzw. die eigene Trasse in Richtung Nordbahnhof vor der Lychener Straße endet?

Frage 4: Wie positioniert sich der Senat zu einer Pförtnerampelschaltung zu Gunsten der M10 in Fahrtrichtung Westen auf Höhe der Lychener Straße, um die Fahrplanzuverlässigkeit zu erhöhen?

Antwort zu 3. und 4.: Es lassen sich keine eindeutig zuzuordnenden Verspätungen für die gemeinsame Straßennutzung an diesen Stellen benennen. Jedoch legen Beobachtungen vor Ort nahe, dass für die in Richtung Westen fahrenden Straßenbahnen häufig Verspätungen in Größenordnung eines zusätzlichen Signalumlaufs entstehen. Ältere Fahrzeitanalysen geben für die dortige Lichtsignalanlage (LSA) an der Schönhauser bereits eine durchschnittliche Verspätung von ca. 30 Sekunden über alle Tage und Verkehrszeiten an, zudem beginnt der erfasste Streckenbereich erst hinter dem Ende der straßenbahneigenen Trasse. Um ein- und aussteigende Fahrgäste an der dortigen straßenbündigen Haltestelle zu schützen, ist von der Technischen Aufsichtsbehörde an dieser Stelle eine signaltechnische Sicherung durch Zeitinseln festgelegt worden. Durch die gemeinsame Fahrstreifennutzung von Straßenbahn und Fahrzeugen des Individualverkehrs vor dieser LSA kommt es jedoch vor, dass eine Straßenbahn nicht in die für sie geschaltete Zeitinsel einfahren kann. Dies ist erst dann möglich, wenn in der nächste Grünphase die vor ihr wartenden Fahrzeuge des Individualverkehrs abgeflossen sind.

Inwieweit es möglich ist, den Individualverkehr bei Annäherung der Straßenbahn schon vor dem Ende der straßenbahneigenen Trasse (besonderer Bahnkörper) zurück zu halten, damit die Straßenbahn ungehindert den gemeinsam genutzen Fahrstreifen passieren und in die für sie geschaltete Zeitinsel einfahren kann, kann nur durch eine verkehrstechnische Untersuchung ermittelt werden. Eine entsprechende Untersuchung wird durch die Verkehrslenkung Berlin (VLB) noch beauftragt werden.

Frage 5: Wie positioniert sich der Senat zu einer möglichen Kennzeichnung der Straßenbahngleise auf der Eberswalder Straße als Sperrfläche zwischen Topsstraße und Haltestelle Eberswalder Straße, um die Fahrplanzuverlässigkeit auch in Fahrtrichtung Osten zu erhöhen?

Antwort zu 5.: Der Vorschlag, den linken Fahrstreifen der Eberswalder Straße zwischen Topsstraße und Schönhauser Allee in Richtung Schönhauser Allee durch die Markierung einer Sperrfläche nach Z 298 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) für den Individualverkehr zu sperren, wird abgelehnt. Ursächlich für den nicht abfließenden Kraftverkehr ist regelmäßig das verbotswidrige Halten von Fahrzeugen im Abflussraum der Danziger Straße. An der Lichtzeichenanlage (LZA) Schönhauser Allee / Danziger Straße - Eberswalder Straße - Kastanienallee - Pappelallee besteht von Montag bis Freitag in der Zeit von 6 Uhr bis 9 Uhr und von 14 Uhr bis 190 Uhr ein Halteverbot nach Z 283 StVO sowie in der Zeit von Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 14 Uhr ein eingeschränktes Halteverbot nach Z 286 StVO. Durch eine konsequente Durchsetzung dieser Halteverbote ließe sich eine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse erreichen, die der Straßenbahn eine ungehinderte Einfahrt in den Haltestellenbereich ermöglichen, ohne dass zusätzliche Verkehrsmaßnahmen angeordnet werden müssen.

Frage 6: Ist dem Senat die Stellungnahme der BVG bekannt, die die beiden letztgenannten Maßnahmen befürwortet und ausführt "Die BVG begrüßt und unterstützt die Initiative der BVV Pankow für die Beschleunigungsmaßnahmen der Straßenbahnlinie. Die vorgeschlagenen Maßnahmen können die Durchlassfähigkeit und damit die Pünktlichkeit unserer Beförderungsleistungen auf der Metrolinie M10 nachhaltig verbessern" (aus: Vorlage zur Kenntnisnahme §13 BA, SB 19. BVV Pankow am 11.12.13 zu VII-0322)?

Antwort zu 6.: Dem Inhalt nach ist die Haltung der BVG bekannt, die konkrete Stellungnahme gegenüber der BVV Pankow jedoch nicht.

Frage 7: Warum hat die Verkehrslenkung Berlin bislang dazu nicht Stellung genommen?

Antwort zu 7.: Die VLB hat die Drucksache Nr. VII-0322 der Bezirksverordnetenversammlung des Bezirks Pankow im Januar 2014 beantwortet.

Viele Grüße, Thomas

PS: Auf den BVG-Seiten wird jetzt das Straßenbahnnetz mit Stand vom 14.12.2014 zum Download angeboten.

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.12.2014 15:00 von krickstadt.
"Inwieweit es möglich ist, den Individualverkehr bei Annäherung der Straßenbahn schon vor dem Ende der straßenbahneigenen Trasse (besonderer Bahnkörper) zurück zu halten, damit die Straßenbahn ungehindert den gemeinsam genutzen Fahrstreifen passieren und in die für sie geschaltete Zeitinsel einfahren kann, kann nur durch eine verkehrstechnische Untersuchung ermittelt werden. Eine entsprechende Untersuchung wird durch die Verkehrslenkung Berlin (VLB) noch beauftragt werden. "

Ist das dieses seltene Futur 3? Es liegt was in der Zukunft was nie eintreten wird?

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Danke Thomas für die Info!

Man ist vom Seat in solchen Fragen ja eine gewisse Nonchalance gewohnt, aber hier werde ich echt zornig. Insbesondere die Antworten 4 bis 6 sind ja schaurig.
4: Wir wissen, daß das Problem existiert, weigern uns aber, das anzuerkennen, weil wir das Problem nicht genau quantifizieren können. Das können wir nur mit Daten einer Untersuchung, die wir uns weigern, durchzuführen. qed.
5: Wir weigern uns, Maßnahmen zu ergreifen, weil es geeignetere Maßnahmen gibt, die wir uns ebenfalls weigern, zu ergreifen.
6: Wir wissen, wie es besser ginge, sind uns aber durchaus der Tatsache bewusst, daß ein Ignorieren dieser Kenntnis im Rahmen des Möglichen liegt.

Warum sagt man nicht gleich 'Autofahrer haben Vorrang vor Straßenbahnfahrgästen und jetzt geht's scheißen und nervts net weiter.' Hätte Tinte gespart. Wär' ehrlicher gewesen.

Ich brauche grad ganz dringend einen schön kantigen Granitblock zum mit dem Kopf draufhauen.
Zitat
Logital
Zitat VLB: "[...]Eine entsprechende Untersuchung wird durch die Verkehrslenkung Berlin (VLB) noch beauftragt werden. "

Ist das dieses seltene Futur 3? Es liegt was in der Zukunft was nie eintreten wird?

Ja, das doppelte Futur, auch Futur 3 genannt, beschreibt ein Ereignis, das auch in Zukunft weiterhin in der Zukunft liegen wird, egal wie weit diese Zukunft bereits vorangeschritten ist.
Zitat
krickstadt
[...] Antwort zu 2.: Die Linie M10 beeinflusst bereits die Lichtsignalanlagen auf ihrer Strecke. Eine weitere Linienbeschleunigung ist derzeit nicht geplant.[...]

Ähm... die VLB hat doch hier den Begriff der "Lichtsignalanlagenbeeinflussung" anstelle des Begriffes "Vorrangschaltung" verwendet, was vor allem daran liegt, dass die Straßenbahn zwar die Ampeln beeinflusst, jedoch nicht vorrangig behandelt wird. Danach dann von WEITEREN Linienbeschleunigungen zu sprechen, obwohl es nichteinmal eine erste Beschleunigung gibt, ist schon äußerst zynisch.
Jetzt mal rein ideologisch:
Könnte man nicht den Fahrstreifen, den die Straßenbahn nutzt auf grün schalten, damit die Schlange vor der Bahn frei wird, während die andere Spur warten muss?
Dann könnte eine "Zeitinsel" eher erreicht werden, wenn nicht die MIVs einfach links rüberziehen?
Könnte mir da gar leuchtende Fahrbahnmarkierung vorstellen, die sozusagen eine sichtbare rote "Hürde" darstellt, damit sich nicht jeder sofort traut auszuscheren.

Alternativ, dass es eine Vorrichtung gibt, womit der Straßenbahntriebfahrzeugführer per Anforderung diese Zeitinsel aktiviert, sodass nicht unnötige Leerphasen entstehen und damit auch Straßenressourcen optimaler ausgenutzt werden, da schon weiter vorgerückt wird.
Allerdings möchte ich es für den Straßenbahntriebfahrzeugführer nicht komplexer machen.
Gruß
Lepus
Zitat

"schallundrausch" am 17.12.2014 um 15.32 Uhr:

Warum sagt man nicht gleich 'Autofahrer haben Vorrang vor Straßenbahnfahrgästen und jetzt geht's scheißen und nervts net weiter.' Hätte Tinte gespart. Wär' ehrlicher gewesen.

*LOL* Danke. :-)

Zitat

Ich brauche grad ganz dringend einen schön kantigen Granitblock zum mit dem Kopf draufhauen.

Tu' es nicht, Du bist doch noch so jung und brauchst noch Deinen Kopf. Bringe lieber den Granitblock zur Würtembergischen Straße 6, dann können sich die Verantwortlichen 'mal ein paar Gedanken meißeln. ;-)

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
Hallo,

eine heute veröffentlichte parlamentarische Anfrage hat sich mit der Straßenbahnlinie M10 beschäftigt:

Zitat

[...]

Frage 5: Wie positioniert sich der Senat zu einer möglichen Kennzeichnung der Straßenbahngleise auf der Eberswalder Straße als Sperrfläche zwischen Topsstraße und Haltestelle Eberswalder Straße, um die Fahrplanzuverlässigkeit auch in Fahrtrichtung Osten zu erhöhen?

Antwort zu 5.: Der Vorschlag, den linken Fahrstreifen der Eberswalder Straße zwischen Topsstraße und Schönhauser Allee in Richtung Schönhauser Allee durch die Markierung einer Sperrfläche nach Z 298 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) für den Individualverkehr zu sperren, wird abgelehnt. Ursächlich für den nicht abfließenden Kraftverkehr ist regelmäßig das verbotswidrige Halten von Fahrzeugen im Abflussraum der Danziger Straße. [...]

Hallo zusammen,

das ist eine Ursache, und es ist wieder bezeichnend für Berlin, dass gegen diese seit Jahren herrschenden Missstände nichts getan wird.

Eine weitere Ursache, die in der Antwort verschwiegen wird, ist die Pförtnerampel vor der Haltestelle. Diese ist seit der Inbetriebnahme des Linksbahnsteigs überflüssig, bleibt aber trotzdem in Betrieb, sodass sich bei der Anfahrt MIV und Straßenbahn gegenseitig blockieren.

Viele Grüße
Manuel
So ein miserables und strassenbahnausbremsendes Ampelsystem wie es in Berlin
vorherrscht dürfte im westlichen Europa wohl inzwischen einmalig sein .
Am besten ist die Antwort : Eine weitere Beschleunigung der Linie M 10 ist soweit
nicht geplant "
Wenn die Züge also mit 20 bis 30 Minuten Verspätung verkehren, regelmässig kürzen , und tagtäglich überwiegend
nur im Pulk fahren ist das also beschleunigt genug.
Diese Misere überträgt sich im Moment auf viele Strassenbahnlinien ; M 13 bestes Beispiel.
Hallo,

einige Fotos vom Eröffnungstag inkl. Beobachtungen des Betriebs (u.a. auch die besch... Ampelabstimmung):
http://www.baustellen-doku.info/

Viele Grüße
André
Dieses Thema wurde beendet.