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Neue Baureihe 483 / 484
geschrieben von Bäderbahn 
Zitat
Salzfisch


Hatte ich doch mal "probiert"...

Gruß
Salzfisch

Ah..., ja! Stimmt, da war mal was. Sieht gut aus! Und wie du damals schon schriebst, hättest du die oberen Zierlinien insgesamt an den Beginn der Dachrundung sprühen sollen, das wäre super. Die Nähe zur 480 ist dann ganz deutlich.

Aber wie gesagt, für mich müssten die Zierlinien nicht unbedingt sein. Ich wäre gut zufrieden damit, wenn man den Rotbereich an die Unterkante der Fenster bringt.

Gibt es denn demnächst mal eine Volksabstimmung der Berliner über die Farbgestaltung der 483/484?

Gruß
Die Ferkeltaxe



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.2019 09:56 von Ferkeltaxe.
Ich hoffe das es bei den neuen Farben bleibt, dieses grässliche Traditionsdesign sieht einfach nur altbacken aus ...
So wirkt der Zug gleich 20 Jahre älter ..



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.2019 10:17 von Paul1405.
^Finde den Look jetzt nicht so gelungen. Das Rot kann gerne noch etwas hoch, ja. Aber sonst ist mir persönlich das zu aufgeregt, da is einfach zu viel los auf der Seite. Eine aufgeräumte Farbgestaltung passt bei dem Zug auch zum aufgeräumten Gesamtdesign.
Die Zierlinien früher waren schon super und passten zu den Altfahrzeugen. Insbesondere da sie nicht arbiträr irgendwo gesetzt waren sondern, tatsächlich irgendwo eine Nietenleiste unter den Fenstern oder darüber durch ging, die dann halt farblich abgesetzt wurde. Jetzt ist das ja nicht mehr der Fall. Die Rolle der funktionalen Bauteile, welche optisch abgesetzt werden, übernehmen ja jetzt die schwarzen Türen.

Ist natürlich alles am Ende Geschmackssache. Ich könnte auch mit einer traditionelleren Gestaltungsvariante gut leben, denke ich.
Zitat
Paul1405
So wirkt der Zug gleich 20 Jahre älter ..

Ich stimme den nur ungern zu, aber ich seh es genauso.
Ein wenig mehr Rot:


Ich würde auch den Rot-Anteil an der Front etwas erhöhen bzw. mit den Seiten (nach deiner Version) gleichsetzen. Der schräge Übergang im Bereich der Fahrertür sieht für meine Begriffe hier nicht besonders dolle aus.
Wichtig für eine gelungene Komposition sind
Symmetrie und
Goldener Schnitt.

Die Fenster stehen zum Rot jetzt genauso weit ab wie untereinander und zu den Türen = max. Symmetrie
Der Rotanteil entspricht 1 : Senfgelb 1,6 = Goldener Schnitt


ich find beide Varianten gut, aber das mit der Front wird sich wohl nicht ändern lassen mit dem Bauteil. Variante 1 wirkt in dem Fall auch schlicht moderner.
Zitat
J. aus Hakenfelde
Ich würde auch den Rot-Anteil an der Front etwas erhöhen bzw. mit den Seiten (nach deiner Version) gleichsetzen. Der schräge Übergang im Bereich der Fahrertür sieht für meine Begriffe hier nicht besonders dolle aus.

Sehe ich genauso. Das Variante vom zweiten Bild finde ich am besten.
Ich bin eigentlich überhaupt froh, dass man die Traditionsfarben beibehält, egal ob etwas heller oder dunkler. Hauptsache man nimmt nicht Verkehrsrot. Dies mag Wessiländern egal sein. Aber ich ich finde es historisch schön wenn man in Berlin eine Ausnahme macht. Andernfalls hätten man auch die Stadtschloßfassade nicht aufbauen müssen, oder den Bahnhofschriftzug "Unter den Linden" wegkloppen können. Man muß nicht immer alles erneuern bzw. vereinheitlichen.
Zitat
Flexist
ich find beide Varianten gut, aber das mit der Front wird sich wohl nicht ändern lassen mit dem Bauteil. Variante 1 wirkt in dem Fall auch schlicht moderner.

Es spräche ja nichts gegen Variante 2 in Bezug auf die Seite und vorne alles zu lassen wie geplant. Aufgrund des fetten schwarzen Trennstreifens fände ich es nicht schlimm, wenn das Rot an der Front etwas tiefer ansetzt, so hatte ich das damals ja auch umgesetzt. In jedem Fall besser als die aktuelle "Testlackierung"...

Gruß
Salzfisch

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Berlins Straßen sind zu eng, um sie mit Gelenkbussen zu verstopfen!
Zitat
GraphXBerlin
Ich bin eigentlich überhaupt froh, dass man die Traditionsfarben beibehält, egal ob etwas heller oder dunkler.

Ich bin für eine Kombi aus Tradition und Moderne. Man muss nicht alles gleich aussehend anpinseln, aber auch nicht strikt alles belassen wie bisher. Die Traditionslackierung 1:1 beim 483/484 übernommen fände ich auch sehr altbacken. Es macht das Fahrzeug älter als es ist und das kann nicht im Interesse des Erscheinungsbilds der Berliner S-Bahn sein. Die gegenwärtige Lösung gefällt mir aber auch nicht so richtig, wüsste aber auch nicht, wie ich das anders lösen würde.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.2019 23:49 von Railroader.
Zitat
Salzfisch
Zitat
Flexist
ich find beide Varianten gut, aber das mit der Front wird sich wohl nicht ändern lassen mit dem Bauteil. Variante 1 wirkt in dem Fall auch schlicht moderner.

Es spräche ja nichts gegen Variante 2 in Bezug auf die Seite und vorne alles zu lassen wie geplant. Aufgrund des fetten schwarzen Trennstreifens fände ich es nicht schlimm, wenn das Rot an der Front etwas tiefer ansetzt, so hatte ich das damals ja auch umgesetzt. In jedem Fall besser als die aktuelle "Testlackierung"...

Gruß
Salzfisch

Nö, aber man hätte das Rot wirklich bis die Fenster ziehen sollen, anststt bis an dieTürfenster, die komplett schwarz sind und kein rot vorhanden ist. Das würde sogar noch mit einer komplett gelben Front funktionieren. Aber mal gucken, vielleicht kommt die S-Bahndurch 481 noch von selbst drauf, das es besser passen würde.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.06.2019 12:18 von Flexist.
Zitat
Flexist
Zitat
Salzfisch
Zitat
Flexist
ich find beide Varianten gut, aber das mit der Front wird sich wohl nicht ändern lassen mit dem Bauteil. Variante 1 wirkt in dem Fall auch schlicht moderner.

Es spräche ja nichts gegen Variante 2 in Bezug auf die Seite und vorne alles zu lassen wie geplant. Aufgrund des fetten schwarzen Trennstreifens fände ich es nicht schlimm, wenn das Rot an der Front etwas tiefer ansetzt, so hatte ich das damals ja auch umgesetzt. In jedem Fall besser als die aktuelle "Testlackierung"...

Gruß
Salzfisch

Nö, aber man hätte das Rot wirklich bis unter die Fenster ziehen sollen, anststt bis an dieTürfenster, die komplett schwarz sind und kein rot vorhanden ist. Das würde sogar noch mit einer komplett gelben Front funktionieren. Aber mal gucken, vielleicht kommt die S-Bahndurch 481 noch von selbst drauf, das es besser passen würde.
Hier mal etwas Neues aus der Berliner Zeitung:

"Technikprobleme Warum die neue S-Bahn für Berlin und Brandenburg aneckt "

klick hier

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Viele Grüße aus Wedding
Ist ja nun erst mal nichts gravierendes.
Auf dem Gleisen in der Hw wo die probegefahren sind, ist halt noch vieles etwas ältern Datums was Infrastrukur betrifft-
Jahrelang gammelten dort die Coladosen herum, die nicht in den Schrott gegangen waren.
Das war nur ein paar Schienen weiter, wo bis 91 die Straßenbahnen aufgereiht waren ;-)

So manches Gleis auf meinem Hof ist auch noch aus Kaisers Zeiten..

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Ist ja nun erst mal nichts gravierendes.

Das ist nur die halbe Wahrheit. Ein weiteres Problem, neben den erwähnten Weichenaufläufen an den älteren Weicheisenstromschienen der Aufstellgleise und Kehranlagen funktionieren die neu entwickelten Stromabnehmer auch an Brückenleitschienen nicht optimal.
Die waren ursprünglich entwickelt worden, da während der Gleichstromelektrifizierung in den 1920er Jahren eine Vielzahl von Brückenträgern sehr dicht am normalen Eisenbahn-Lichtraumprofil lagen. Hier mussten jedoch die Stromschienen platziert, damit auch die Strecken mit Stromschienen von allen Eisenbahnfahrzeugen weiterhin befahrbar blieben. [s-bahnstromgeschichten.de]
Für die Brücken mit Liegedauern von 100 Jahren und älter läuft ja bereits ein Erneuerungsprogramm, bei dem das Elektrifizierungsprofil Gleichstrom-S-Bahn natürlich berücksichtigt wird. Es soll aber noch Jahre dauern, bis tatsächlich alle Einschränkungen an Altbauwerken entfallen sind. Leider gibt es in Einzelfällen wesentlich neuere Brücken, die technisch völlig in Ordnung sind, bei deren Bau aber niemand mit einer späteren Stromschienenanlage gerechnet hat.

Das Thema hatten wir hier vor Jahren schon mal kurz angerissen: [www.bahninfo-forum.de]
Ausgerechnet die neueste noch nicht eröffnete S-Bahnverlängerungsstrecke zum BER weist zwischen Bahnhof Schönefeld und Waßmannsdorf eine nagelneue Brückenleitschiene auf und wäre mit der neuen Baureihe ohne Umkonstruktion der Stromabnehmer nicht befahrbar.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.08.2019 23:15 von der weiße bim.
Zitat
der weiße bim

Das Thema hatten wir hier vor Jahren schon mal kurz angerissen: [www.bahninfo-forum.de]
Ausgerechnet die neueste noch nicht eröffnete S-Bahnverlängerungsstrecke zum BER weist zwischen Bahnhof Schönefeld und Waßmannsdorf eine nagelneue Brückenleitschiene auf und wäre mit der neuen Baureihe ohne Umkonstruktion der Stromabnehmer nicht befahrbar.

Dieser Link geht ins interne Forum der Forumleitung, "Sorry, Sie haben nicht die erforderliche Berechtigung, um dieses Forum einzusehen.".
Zitat
der weiße bim
Zitat
T6Jagdpilot
Ist ja nun erst mal nichts gravierendes.

Das ist nur die halbe Wahrheit. Ein weiteres Problem, neben den erwähnten Weichenaufläufen an den älteren Weicheisenstromschienen der Aufstellgleise und Kehranlagen funktionieren die neu entwickelten Stromabnehmer auch an Brückenleitschienen nicht optimal.[...] Ausgerechnet die neueste noch nicht eröffnete S-Bahnverlängerungsstrecke zum BER weist zwischen Bahnhof Schönefeld und Waßmannsdorf eine nagelneue Brückenleitschiene auf und wäre mit der neuen Baureihe ohne Umkonstruktion der Stromabnehmer nicht befahrbar.

Naja, der eigentliche Gag, den Peter Neumann im Artikel formulierte, ist ja der, dass die Stromabnehmer (wenigstens dem Vernehmen nach) dem Lastenheft des Bestellers Bahn entsprächen. Und wenn man garstig sein will: Darüber hinaus gehört die Strecke zum BER nicht zum Teilnetz Ring/Südost.
Zitat
der weiße bim
… funktionieren die neu entwickelten Stromabnehmer auch an Brückenleitschienen nicht optimal.

Huch, ich dachte, so etwas gibt es gar nicht mehr. Hieß es nicht beim Neubau vom Bf. Baumschulenweg dort sei die letzte Brückenleitschiene oder was bringe ich hier durcheinander?


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
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