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Busspuren: Kummer
geschrieben von schallundrausch 
Re: Busspuren: Kummer
31.01.2020 16:16
Zitat
Mont Klamott
Aber in der Zeit, aus der die Regelung stammt, gab es deutlich weniger Radverkehr in Berlin. (...)
Radverkehr wird unter rot-rot-grün völlig überbewertet, (...)

Merkst du es selbst?

Zitat
Mont Klamott
Berlin braucht den Ausbau von U-Bahn-Linien.(...)

Der Abschnitt Alex - Brandenburger Tor liegt für dich nicht in Berlin?

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
def
Re: Busspuren: Kummer
31.01.2020 16:49
Zitat
schallundrausch
Absurderweise wurde das ausgerechnet von den Linken blockiert, mit der argumentation, das man nicht kommerziellen (Mietroller-)Unternehmen kostenlos zusätzlichen Raum zur Verfügung stellen soll. Dass der Raum eh schon besetzt ist (auf Fußwegen), und es keine gesetzliche Maßgabe gibt, dies zu verhindern, dass der zusätzliche Raum in der Bilanz einzig den Fußgängern zugute kommt, wurde nicht verstanden oder bewusst vernebelt.

Ich stimme Dir ja häufig zu, aber hier bin ich ganz bei der Linken. Wenn ich ein Lokal öffnen möchte, aber leider, leider gerade keine Lokalität finde, kann ich mich auch nicht einfach ohne Genehmigung mit Bauchladen oder einem Bollerwagen auf den Fußweg stellen und meinen Geschäften nachgehen. Und jedes kleine Restaurant, das ein paar Tische rausstellen möchte, hat einen Heidenaufwand, aber den globalen Konzernen, die hinter den Elektrospielzeugrollern stecken, wird der öffentliche Raum kostenlos hinterhergeschmissen? Nein, das widerspricht auch meinem Gerechtigkeitsempfinden.

Wenn es derzeit keine gesetzliche Maßnahme gibt, um das Besetzen von Fußwegen durch diesen Elektroschrott zu verhindern, muss sie eben geschaffen werden, statt die Hände in den Schoß zu legen.

Deine Argumentation ist übrigens auch unfreiwillig ziemlich nahe an der Autolobby, nur halt gespiegelt: "So lange es nicht genug öffentlich geförderte Stellplätze für die Roller gibt, können sie quasi gar nicht anders, als Fußwege zu blockieren" klingt nicht wirklich anders als "So lange es nicht genug öffentlich geförderte Stellplätze für die Autos gibt, können sie quasi gar nicht anders, als Fußgängerüberwegen, Busspuren und Haltestellen zu blockieren."
Zitat
Mont Klamott
Ja die Radfahrer nutzen die Busspuren legal. Aber in der Zeit, aus der die Regelung stammt, gab es deutlich weniger Radverkehr in Berlin. Sie behindern somit den Busverkehr. Schönes Beispiel Otto-Braun-Str., rechts abbiegen auf die Mollstr. - die Radfahrer fahren soweit vor, dass die Busse nicht mehr vernünftig abbiegen können. Sie müssen einen großen Bogen über alle Fahrspuren der Otto-Braun-Str. nehmen.
Radverkehr wird unter rot-rot-grün völlig überbewertet, Berlin braucht den Ausbau von U-Bahn-Linien. Beim ersten Regenschauer nimmt der Radverkehr auch spürbar ab und die Bahnen sind überfüllt.
Sorry, das sind meine Beobachtungen und Meinung.

Witzigkeiten. Ich lese ständig, dass Radfahrende prinzipiell bei Rot und ohne Beleuchtung fahren. Du beschwerst Dich ersthaft über regelkonformes Verhalten? Da gehen selbst mir die Argumente flöten.
Jay
Re: Busspuren: Kummer
31.01.2020 17:30
Zitat
schallundrausch
Zitat
Mont Klamott
Ja die Radfahrer nutzen die Busspuren legal. Aber in der Zeit, aus der die Regelung stammt, gab es deutlich weniger Radverkehr in Berlin. Sie behindern somit den Busverkehr. Schönes Beispiel Otto-Braun-Str., rechts abbiegen auf die Mollstr. - die Radfahrer fahren soweit vor, dass die Busse nicht mehr vernünftig abbiegen können. Sie müssen einen großen Bogen über alle Fahrspuren der Otto-Braun-Str. nehmen.
Radverkehr wird unter rot-rot-grün völlig überbewertet, Berlin braucht den Ausbau von U-Bahn-Linien. Beim ersten Regenschauer nimmt der Radverkehr auch spürbar ab und die Bahnen sind überfüllt.
Sorry, das sind meine Beobachtungen und Meinung.

Witzigkeiten. Ich lese ständig, dass Radfahrende prinzipiell bei Rot und ohne Beleuchtung fahren. Du beschwerst Dich ersthaft über regelkonformes Verhalten? Da gehen selbst mir die Argumente flöten.

Es ist ja noch besser. Er beschwert sich über Radfahrer auf Busspuren, um dann eine Stelle aufzulegen, wo gar kein Bussonderfahrstreifen ist und die "bösen" Radfahrer einen Schutzstreifen zwischen den Fahrstreifen ("Fahrradweiche") nutzen - also gar nicht den Fahrstreifen belegen. Mir ist auch nicht in Erinnerung, dass die Busfahrer da anders abgebogen wären. Ist doch schön, wenn der Busfahrer etwas Platz zum Abbiegen hat!

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Mich würde interessieren, wie Busfahrer das Thema Radfahrer auf Busspuren und den zunehmenden Radverkehr auf den Straßen sehen. Müsste die Freigabe der Busspuren geändert werden ? Reisebusse, Taxis dürfen die Busspuren ebenfalls nutzen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.01.2020 17:53 von Mont Klamott.
Zitat
def
Zitat
schallundrausch
Absurderweise wurde das ausgerechnet von den Linken blockiert, mit der argumentation, das man nicht kommerziellen (Mietroller-)Unternehmen kostenlos zusätzlichen Raum zur Verfügung stellen soll. Dass der Raum eh schon besetzt ist (auf Fußwegen), und es keine gesetzliche Maßgabe gibt, dies zu verhindern, dass der zusätzliche Raum in der Bilanz einzig den Fußgängern zugute kommt, wurde nicht verstanden oder bewusst vernebelt.

Ich stimme Dir ja häufig zu, aber hier bin ich ganz bei der Linken. Wenn ich ein Lokal öffnen möchte, aber leider, leider gerade keine Lokalität finde, kann ich mich auch nicht einfach ohne Genehmigung mit Bauchladen oder einem Bollerwagen auf den Fußweg stellen und meinen Geschäften nachgehen. Und jedes kleine Restaurant, das ein paar Tische rausstellen möchte, hat einen Heidenaufwand, aber den globalen Konzernen, die hinter den Elektrospielzeugrollern stecken, wird der öffentliche Raum kostenlos hinterhergeschmissen? Nein, das widerspricht auch meinem Gerechtigkeitsempfinden.

Wenn es derzeit keine gesetzliche Maßnahme gibt, um das Besetzen von Fußwegen durch diesen Elektroschrott zu verhindern, muss sie eben geschaffen werden, statt die Hände in den Schoß zu legen.

Deine Argumentation ist übrigens auch unfreiwillig ziemlich nahe an der Autolobby, nur halt gespiegelt: "So lange es nicht genug öffentlich geförderte Stellplätze für die Roller gibt, können sie quasi gar nicht anders, als Fußwege zu blockieren" klingt nicht wirklich anders als "So lange es nicht genug öffentlich geförderte Stellplätze für die Autos gibt, können sie quasi gar nicht anders, als Fußgängerüberwegen, Busspuren und Haltestellen zu blockieren."

Hallo def, danke für Deine Sichtweise, das bringt mich zum Nachdenken! Ich bin da keineswegs dogmatisch, vor allem nerven mich die "Deppenroller" und die "Wobbly" Bikes wahnsinnig. Deswegen kann ich Deinen Frust nachvollziehen.

Das mit dem "Privatunternehmen öffentlichen Raum schenken" seh ich genauso. Aber das Argument verkürzt - meiner Ansicht nach - zwei Themenkomplexe in eine Parole: Die Entgeltliche Nutzung von Straßenraum, und die räumliche-physische Abstellung von den Dingern.
Sollen die Unternehmen dafür zahlen? Meinetwegen gerne! Aber wo abstellen den Kram? Das ist ein großes Problem, weil das Abstellen auf dem Gehweg ist ja legal! Deswegen zieht der Vergleich mit Busspurparkern oder fliegenden Händlern oder Gastgärten auch nicht. Andersrum kann man das schlecht verbieten. Mal nur die Mieträder betrachtet - dann müsste man ja gleichzeitig das Abstellen von Privatfahrrädern auf dem Gehweg verbieten. Das mach ja nun gar keine Sinn. Oder warum sollte man sonst unterscheiden, ob ein Fahrrad einer großen Firma, einer kleinen Firma, oder einer Privatperson gehört?
Bei den Rollern ist das noch ein wenig anders, weil es kaum welche im Privatbesitz gibt.
Deswegen bin ich für die Umwidmung von (Auto-)Parkplätzen in Fahrradabstellflächen. Auf einen Parkplatz bekommt man ca. 6 Radbügel für 12 Fahrräder. Dann stehen die schonmal nicht auf dem Gehsteig im Weg und nerven und behindern. Wenn diese Abstellflächen dann auch noch Deppenroller und Wackelräder aufnehmen, dann umso besser.
Unabhängig davon kann, soll und darf man von den Vermietunternehmen Nutzungsgebühren erheben. Aber das eine ist unabhängig von dem anderen, oder besser gesagt, das eine löst nicht das andere Problem.

Ich hab nur die Linke rausgegriffen, weil die als einzige Partei einen jährliche Abbau von Parkplätzen explizit im Programm quantifiziert hat (60.000/a). Gleichzeitig aber bis jetzt immer, wenn es um den konkreten Abbau ging, aus formalen Gründen diesen blockiert hat. Find ich doof.
Re: Busspuren: Kummer
31.01.2020 18:16
Zitat
Mont Klamott
Reisebusse, Taxis dürfen die Busspuren ebenfalls nutzen.

Ist schon wieder Märchenstunde?

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Reisebusse nicht, sorry. Zu Taxis konnte ich nichts eindeutiges finden, es können Ausnahmen erteilt werden.
In einem Signalarchiv Artikel von 1989 war von einer testweisen Freigabe für Radfahrer für 1 Jahr die Rede, die ja verlängert wurde.

[signalarchiv.de]

Zitat
B-V 3313
Zitat
Mont Klamott
Reisebusse, Taxis dürfen die Busspuren ebenfalls nutzen.

Ist schon wieder Märchenstunde?
Re: Busspuren: Kummer
31.01.2020 19:01
Eine Busspur ist eine Busspur. Ende. Ausnahmen können angeordnet sein und werden auf Zusatzschildern angezeigt.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Re: Busspuren: Kummer
31.01.2020 20:19
Zitat
B-V 3313
Eine Busspur ist eine Busspur. Ende. Ausnahmen können angeordnet sein und werden auf Zusatzschildern angezeigt.

In Berlin ist zumindest die Benutzung von Fahrrädern und Taxis eine regelmäßige Ausnahme und andere Fälle wären dann wohl eher eine ausnahmsweise Einhaltung der Regel.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Re: Busspuren: Kummer
31.01.2020 21:48
Das Problem ist, dass Radfahrer keine homogene Gruppe sind. Die schnellen Radfahrer schwimmen mit 25 - 30 km/h problemlos auf der Busspur mit und stören kein bisschen. Für die langsamen Radler muss man die Spuren breit genug machen, dass die Busse überholen können. Gab es schon Unter den Linden, bevor die U-Bahn-Baustelle eingerichtet wurde. Aber bevor man die Blechlawine am Straßenrand antastet, zwingt man Radfahrer und ÖPNV lieber wie am Ku’damm auf eine Spur, auf der noch nicht einmal eine Smarttaxe überholen kann.

Aber da bin ich dann wieder beim Thema, dass wir Unterschiedliche Routen für unterschiedliche Bedürfnisse brauchen. Die Niederlande machen es vor: Weiß auf Blau für Wegweiser auf Kraftfahrstraßen, Rot auf Weiß für schnelle Radfahrverbindungen ggf. mit Fahrradsymbol, und Grün auf Weiß für die ruhigen Routen über Nebenstraßen und autofreie Strecken.
def
Re: Busspuren: Kummer
03.02.2020 08:34
Zitat
schallundrausch
Hallo def, danke für Deine Sichtweise, das bringt mich zum Nachdenken!

Danke, Arian, das freut mich! Mir geht es umgedreht ähnlich.

Zitat
schallundrausch
Das mit dem "Privatunternehmen öffentlichen Raum schenken" seh ich genauso. Aber das Argument verkürzt - meiner Ansicht nach - zwei Themenkomplexe in eine Parole: Die Entgeltliche Nutzung von Straßenraum, und die räumliche-physische Abstellung von den Dingern.
Sollen die Unternehmen dafür zahlen? Meinetwegen gerne! Aber wo abstellen den Kram? Das ist ein großes Problem, weil das Abstellen auf dem Gehweg ist ja legal! Deswegen zieht der Vergleich mit Busspurparkern oder fliegenden Händlern oder Gastgärten auch nicht.

Ja, gut, aber auch der Umstand, dass man auf Busspuren nicht parken darf, ist ja nicht vom Himmel gefallen, sondern Folge politischer Entscheidungen. Ich würde dafür plädieren, dass abgestellte Fahrzeuge (Räder und Roller, aber auch Pkws, Mopeds etc.) eine bestimmte (näher zu definierende) Fußwegbreite frei lassen müssen und sonst kostenpflichtig entfernt werden. Und zwar mit so hohen Kosten verbunden, dass für den Staat kein Minusgeschäft bei raus kommt (viele Besitzer von Schrotträdern und -rollern werden sich ja wohl kaum melden).

Zitat
schallundrausch
Deswegen bin ich für die Umwidmung von (Auto-)Parkplätzen in Fahrradabstellflächen. Auf einen Parkplatz bekommt man ca. 6 Radbügel für 12 Fahrräder. Dann stehen die schonmal nicht auf dem Gehsteig im Weg und nerven und behindern. Wenn diese Abstellflächen dann auch noch Deppenroller und Wackelräder aufnehmen, dann umso besser.

Da bin ich ganz bei Dir!

Zitat
schallundrausch
Unabhängig davon kann, soll und darf man von den Vermietunternehmen Nutzungsgebühren erheben.

Absolut richtig, gern auch pauschal. Das sollte dann aber kein Grund sein, sie bei den vorgeschlagenen kostenpflichtigen Entfernungen von Gehwegen zu schonen. Hundehalter müssen trotz Hundesteuer schließlich auch zahlen, wenn sie die Hinterlassenschaft ihres Lieblings nicht wegräumen. Und das zu recht.
Re: Busspuren: Kummer
03.02.2020 14:56
Ich möchte bei eurer konstruktiven Diskussion gerne auch meinen Senf dazu geben.

Ich sehe die Argumente beiderseits vollkommen ein. Allerdings möchte ich zwei auf "blinde Punkte" hinweisen:

1. Die Henne-Ei-Problematik
Dadurch, dass dem MIV der überwiegende Teil der Verkehrsflächen bereits gewidmet ist, werden alle alle anderen Verkehrsarten als Herausforderer wahrgenommen. Es handelt sich also in jedem Fall um Rückzugsgefechte, die ausgetragen werden, wenn Flächen neu verteilt werden sollen. Diese Flächen werden aber nur neu verteilt, wenn eine entsprechende Nutzungssteigerung/-umverteilung zu Grunde liegt. Das macht es der Politik einfach, sich für "arme Autofahrer" einzusetzen, die Parkplätze verlieren o.ä., anstatt sich für potenzielle Fahrrad-/Rollerfahrer oder ÖPNV-Nutzer einzusetzen, die keine Parkplätze mehr brauchen, aber eine andere Infrastruktur benötigen. Oder gar für Fußgänger, die quasi nicht organisiert und ohnehin gewohnt sind, mit dem Rest klar zu kommen, der übrig bleibt.

2. Gebühren und Sanktionen - zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Der Gesetzgeber hat die Möglichkeit, über Gebühren die Nutzung zu steuern und über Sanktionen gegen Verstöße pauschal zu befinden. Er darf jedoch nicht diskriminieren. Falls er von Fahrrad- oder Roller-Sharinganbietern Nutzungsgebühren verlangen würde, hätte ich arge Bedenken. Was ist denn mit den unzähligen anderen gewerblichen Fahrzeugen, die im öffentlichen Straßenland abgestellt werden? Warum soll es kostenlos sein, 12 qm zu besetzen, was bei 2 qm Gebühren mit sich bringt?
Dann zur Verwaltungspraxis. Was bringen denn alle Sanktionsmöglichkeiten, wenn die Exekutive ihre eigene Verhältnismäßigkeit ins Spiel bringt? In den meisten Ordnungsämtern spielen mangelnde Personalkapazitäten zwar eine große Rolle. Aber nicht nur! Wenn ich es zynisch betrachten will, weiß ich kaum, warum ich für meinen Garagenstellplatz eigentlich Geld bezahle. Selbst wenn ich mein Auto den ganzen Monat im absoluten Haltverbot abstellen würde, käme ich aktuell günstiger davon.
Re: Busspuren: Kummer
03.02.2020 15:04
Zitat
hvhasel
Er darf jedoch nicht diskriminieren. Falls er von Fahrrad- oder Roller-Sharinganbietern Nutzungsgebühren verlangen würde, hätte ich arge Bedenken. Was ist denn mit den unzähligen anderen gewerblichen Fahrzeugen, die im öffentlichen Straßenland abgestellt werden? Warum soll es kostenlos sein, 12 qm zu besetzen, was bei 2 qm Gebühren mit sich bringt?

Tja, nur zahlen die Mietwagenfirmen ja schon (minutengenaue) Parkgebühren. Müssten dann nicht die Roller- und Fahrradanbieter erst recht zahlen?

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Re: Busspuren: Kummer
03.02.2020 15:14
Zitat
B-V 3313
Tja, nur zahlen die Mietwagenfirmen ja schon (minutengenaue) Parkgebühren. Müssten dann nicht die Roller- und Fahrradanbieter erst recht zahlen?

Dort, wo es eine Parkraumbewirtschaftung gibt, zahlen sie (zumindest die Carsharing-Firmen) m.W. eine monatliche bzw. jährliche Pauschalgebühr. Aber was ist denn mit den Paketdiensten, Handwerkern, Taxis, Abschleppunternehmen etc.?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.02.2020 15:21 von hvhasel.
Zitat
hvhasel
Zitat
B-V 3313
Tja, nur zahlen die Mietwagenfirmen ja schon (minutengenaue) Parkgebühren. Müssten dann nicht die Roller- und Fahrradanbieter erst recht zahlen?

Dort, wo es eine Parkraumbewirtschaftung gibt, zahlen sie (zumindest die Carsharing-Firmen) m.W. eine monatliche bzw. jährliche Pauschalgebühr. Aber was ist denn mit den Paketdiensten, Handwerkern, Taxis, Abschleppunternehmen etc.?

Die Parkraumbewirtschaftung regelt, wie der Name schon sagt, das Parken. Parken beginnt erst ab 3min Standzeit, sodass Taxis, Abschleppunternehmen und theoretisch auch Paketdienste raus fallen (Stichwort Brötchentaste). Übrig bleiben die Handwerksbetriebe für die sogenannte Handwerkerparkausweise ausgestellt werden. Die Gruppe der Paket- und Warenzusteller profitiert indirekt durch den abnehmenden Parkdruck, weil dadurch die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass weiterhin Lieferzonen zugeparkt werden.

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.02.2020 15:43 von Florian Schulz.
Hallo,

gestern wurde eine (weitere) parlamentarische Anfrage zum Thema "Abschleppen durch die BVG" veröffentlicht:

Anfrage des Abgeordneten Joschka Langenbrinck (SPD) vom 9.1.2020 und Antwort vom 22.1.2020: Freie Fahrt für Bus und Tram - Abschleppwagen der Berliner Verkehrsbetriebe

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Re: Busspuren: Kummer
04.02.2020 21:47
Weiß jemand warum die aktuell nur nachts abschleppen?

*******
Aufgrund von Verzögerungen im Schreibablauf kommt es bei einige Beiträgen zu Verspätungen und Ausfällen.
Zitat
Logital
Weiß jemand warum die aktuell nur nachts abschleppen?

Lt. weilwirdichlieben weilsienochüben.
[twitter.com]
Es wird auch noch kein Personal für eine 24h Verfügbarkeit da sein, die Stellen als Abschlepper sind immer noch in der Stellenbörse.
Für die Bimmel schleppen auch weiter private Anbieter ab, z.B. der Weg vom Hof I ist nach Köp zu weit.

T6JP



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.02.2020 16:10 von T6Jagdpilot.
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