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Busspuren: Kummer
geschrieben von schallundrausch 
Re: Busspuren: Kummer
05.02.2020 20:12
Zitat
T6Jagdpilot
Es wird auch noch kein Personal für eine 24h Verfügbarkeit da sein, die Stellen als Abschlepper sind immer noch in der Stellenbörse.
Für die Bimmel schleppen auch weiter private Anbieter ab, z.B. der Weg vom Hof I ist nach Köp zu weit.

T6JP

Von 24h träume ich nicht mal nachts. Aber wenn sie schon üben warum nicht tagsüber? Haben die Angst erwischt zu werden?

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Zitat
Logital
Zitat
T6Jagdpilot
Es wird auch noch kein Personal für eine 24h Verfügbarkeit da sein, die Stellen als Abschlepper sind immer noch in der Stellenbörse.
Für die Bimmel schleppen auch weiter private Anbieter ab, z.B. der Weg vom Hof I ist nach Köp zu weit.

T6JP

Von 24h träume ich nicht mal nachts. Aber wenn sie schon üben warum nicht tagsüber? Haben die Angst erwischt zu werden?

Das könnte sein, denn tagsüber sind mehr Freaks mit Knipsfon unterwegs.
Re: Busspuren: Kummer
11.02.2020 07:53
Also gestern gegen 16 Uhr, war der Stellplatz - bis auf einen LKW Schlepper - leer.

Es grüßt - der Fuchs ;-)
Re: Busspuren: Kummer
12.02.2020 11:11
Hallo,

der Tagesspiegel beschäftigt sich mit theoretischen Überlegungen für 2 km Busspur auf der Heerstraße:
https://leute.tagesspiegel.de/spandau/macher/2020/02/11/111162/buergermeister-schlaegt-busspur-auf-der-heerstrasse-vor/

Ein "schönes" Beispiel für die von Frau Günther betriebene (Nicht-)Verkehswende.

Viele Grüße
André
def
Re: Busspuren: Kummer
12.02.2020 14:37
Ein besonderes Highlight ist die Argumentation, es dürfe keine Busspur geben, weil es im Spandauer Süden und Westen keine P+R-Parkplätze gebe...

Würde man doch im Süden Spandaus wenigstens Buslinien einrichten, und vielleicht sogar einen direkten Expressbus zum Zoo (man könnte ihn "X34" nennen), dann bräuchte niemand ein Auto, um damit zum Bus zu fahren.
Zitat
andre_de
Hallo,

der Tagesspiegel beschäftigt sich mit theoretischen Überlegungen für 2 km Busspur auf der Heerstraße:
https://leute.tagesspiegel.de/spandau/macher/2020/02/11/111162/buergermeister-schlaegt-busspur-auf-der-heerstrasse-vor/

Ein "schönes" Beispiel für die von Frau Günther betriebene (Nicht-)Verkehswende.

Viele Grüße
André

Aber hat sie (Frau Günther) sich denn überhaupt schon einmal dazu geäußert? Ich selbst fände es naheliegend, die jeweilige dritte Spur (die in der jeweiligen "Lastrichtung") für den ÖV zu reservieren.
Zitat
def
Ein besonderes Highlight ist die Argumentation, es dürfe keine Busspur geben, weil es im Spandauer Süden und Westen keine P+R-Parkplätze gebe...

Würde man doch im Süden Spandaus wenigstens Buslinien einrichten, und vielleicht sogar einen direkten Expressbus zum Zoo (man könnte ihn "X34" nennen), dann bräuchte niemand ein Auto, um damit zum Bus zu fahren.

Bevor Henning nachfragt: Ja, die Linie X34 gibt es schon ... das ist Ironie.
Re: Busspuren: Kummer
12.02.2020 17:13
Zitat
Marienfelde
Aber hat sie (Frau Günther) sich denn überhaupt schon einmal dazu geäußert? Ich selbst fände es naheliegend, die jeweilige dritte Spur (die in der jeweiligen "Lastrichtung") für den ÖV zu reservieren.

In dem Bereich ist aber kaum Stau, gerade morgens geht es weitaus vorher los. Nachmittags könnte man ab Scholzplatz/Stößenseebrücke drüber nachdenken, aber ob das alleine hilft?

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Re: Busspuren: Kummer
12.02.2020 17:16
Zitat
def
Ein besonderes Highlight ist die Argumentation, es dürfe keine Busspur geben, weil es im Spandauer Süden und Westen keine P+R-Parkplätze gebe...

Dabei gibt es selbst an der Heerstraße einen am Hahneberg.

Zitat
def
Würde man doch im Süden Spandaus wenigstens Buslinien einrichten, und vielleicht sogar einen direkten Expressbus zum Zoo (man könnte ihn "X34" nennen), dann bräuchte niemand ein Auto, um damit zum Bus zu fahren.

Je mehr Gelenkbusse dort auftauchen, desto mehr Wahlfreie fahren wieder mit dem Auto. 45 Minuten gebuchter Stehplatz ist keine gute Werbung für den ÖPNV.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Re: Busspuren: Kummer
13.02.2020 08:56
Zitat
B-V 3313
Je mehr Gelenkbusse dort auftauchen, desto mehr Wahlfreie fahren wieder mit dem Auto. 45 Minuten gebuchter Stehplatz ist keine gute Werbung für den ÖPNV.

Stimmt. Aber mit einer Busspur wäre es wenigstens kein gleich doppelter Stehplatz - im eigentlichen und im übertragenen Sinne!

Zum politischen Umgang mit der Einrichtung von Busspuren: Wenn ich derartige parlamentarische Anfragen lese, wundert mich gar nichts mehr: [pardok.parlament-berlin.de]

Es ist zu genial (oder zum Verzweifeln), wie die CDU Berlin (hier in Person von Dr. Robbin Juhnke), die sich zuverlässig gegen jeden Straßenbahnbau wendet und stattdessen Busse fordert, schon einen Aufstand macht, wenn auf der Marienfelder Chaussee die Busspur zeitlich um wenige Stunden ausgedehnt wird.
Zitat

"hvhasel" am 13.2.2020 um 8.56 Uhr:

Es ist zu genial (oder zum Verzweifeln), wie die CDU Berlin (hier in Person von Dr. Robbin Juhnke), die sich zuverlässig gegen jeden Straßenbahnbau wendet und stattdessen Busse fordert, schon einen Aufstand macht, wenn auf der Marienfelder Chaussee die Busspur zeitlich um wenige Stunden ausgedehnt wird.

Dieser Abgeordnete des Abgeordnetenhauses mit Direktmandat weiß (mindestens) 30% der Einwohner seines Wahlbezirks (in dem sich auch die Marienfelder Chaussee befindet) hinter sich. Seine Meinung ist sicher nicht nur seine eigene oder die der CDU, sondern auch die einer großen Mehrheit der Anwohner dort. Ich bin in Lichtenrade groß geworden und habe immer die Vorherrschaft der CDU in Tempelhof und den angrenzenden, zu Neukölln gehörenden Stadtteilen Buckow und Britz "verflucht", weil auch dadurch die Hauptmagistrale Lichtenrader Damm, Mariendorfer Damm, Tempelhofer Damm, etc. (Bundesstraße 96) fast ausschließlich dem motorisierten Individualverkehr gehört, genauso wie auch Buckower und Marienfelder Chaussee. Als Bewohner der Gropiusstadt spüre ich die Verspätungen der durch die Marienfelder Chaussee (und der Verlängerung Alt-Buckow und Johannisthaler Chaussee) fahrenden Buslinien M11, X11 und 172.

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Re: Busspuren: Kummer
13.02.2020 11:19
Zitat
krickstadt
Zitat

"hvhasel" am 13.2.2020 um 8.56 Uhr:

Es ist zu genial (oder zum Verzweifeln), wie die CDU Berlin (hier in Person von Dr. Robbin Juhnke), die sich zuverlässig gegen jeden Straßenbahnbau wendet und stattdessen Busse fordert, schon einen Aufstand macht, wenn auf der Marienfelder Chaussee die Busspur zeitlich um wenige Stunden ausgedehnt wird.

Dieser Abgeordnete des Abgeordnetenhauses mit Direktmandat weiß (mindestens) 30% der Einwohner seines Wahlbezirks (in dem sich auch die Marienfelder Chaussee befindet) hinter sich. Seine Meinung ist sicher nicht nur seine eigene oder die der CDU, sondern auch die einer großen Mehrheit der Anwohner dort.

Das ist ein wichtiger Aspekt. Ohne die Anwohner mitzunehmen und ggf. auch langfristig zum Umdenken zu bewegen, funktioniert eine Verkehrswende nicht. Wobei der von Dir beschriebene Weg des Meinungsbildes keine Einbahnstraße ist. Ich nehme das im CDU-geführten Reinickendorf genauso wahr: Die CDU ist kommunikativ sehr gut in der lokalen Presse, in Bürgervereinen, Amtsstrukturen usw. vernetzt, und streut die Sicht der Partei sehr breit unters Volk, auch ihre nicht mehr zeitgemäße Verkehrspolitik. Gegenstimmen haben es deutlich schwerer, Gehör z.B. über die lokalen Medien zu finden. Regiert über Jahrzehnte immer die gleiche Partei, dann verzweigen und verfestigen sich die Macht- und Abhängigkeitsstrukturen immer weiter in alle Bereiche, was sich dann umso schwerer aufbrechen lässt.

Viele Grüße
André
Re: Busspuren: Kummer
13.02.2020 13:36
Das sehe ich auch so. Ja, natürlich werden die (vermeintlichen) Ansichten der Bewohner im eigenen Wahlkreis überproportional berücksichtigt, während von den Maßnahmen zur Stärkung des ÖPNV viel mehr Menschen darüber hinaus etwas haben.

Aber z.B. das Hick-Hack um die Karl-Marx-Allee und der gefühlte und ständig propagierte Anwohnerwille pro Parkplätze hat sich mit der letzten öffentlichen Veranstaltung so ziemlich in Luft aufgelöst. Ganz ähnlich vermute ich das für die hier genannten Beispiele Lichtenrade und Reinickendorf eigentlich auch. MIV, ÖPNV und Fußverkehr sind ziemlich gleichauf im Modal Split. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die (schweigende) Mehrheit der Anwohner wirklich immer für MIV-Maßnahmen ist.

Aber auch die ganzen BI'en haben meist den Nachteil, dass sie "ihr Thema" nur NIMBY-mäßig vortragen. Beispiel der Wahl wäre für mich: Stau auf den Hauptstraßen verlagert sich in die Wohnstraßen. Anwohner der Wohnstraßen fordern Maßnahmen zum Rückgang des Verkehrs - aber eben nur in ihren Wohnstraßen. Wenn sie stärker mit eigenem Vorbild vorangingen, die Anwohner der Hauptstraßen gedanklich mitnähmen und dem ÖPNV die Lösungskompetenz zusprächen, würde sich ihre Situation vor der eigenen Haustür vermutlich auch deutlich verbessern.
Bei der Berliner Polizei sind diese Woche wieder die sog. "Verkehrssicherheitstage".
Auf der Schöneberger Hauptstraße haben sie sich heute eingehend mit den auf der Busspur aufgestellten Fahrzeugen befasst.

Hier die passende Meldung dazu im Tagesspiegel

Grüße
Nic
Re: Busspuren: Kummer
04.03.2020 15:30
Herrlich: Video aus Israel.

Zehn von den Dingern, und wir haben keine Probleme mehr! :D

[twitter.com]
Zitat
Stowaway
Eine neue Meldung vom Tagesspiegel

Immerhin gibt es nach langem Stillstand demnach 6,5 Kilometer neuer Busspuren, die 2019/20 hinzugekommen sind. Hat jemand die Übersicht, wo sich die neuen Busspuren befinden?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.03.2020 11:10 von Marienfelde.
Zitat
Marienfelde
Zitat
Stowaway
Eine neue Meldung vom Tagesspiegel

Immerhin gibt es nach langem Stillstand demnach 6,5 Kilometer neuer Busspuren, die 2019/20 hinzugekommen sind. Hat jemand die Übersicht, wo sich die neuen Busspuren befinden?

Dieses Jahr wurde doch nur Kosmetik betrieben, die 6,1 km stammen aus 2019 und umfassen die bekannten Stellen am TXL (Beusselstraße, Invaliden) und andere. Von den schon im letzten Jahr versprochenen 20 km neu fehlt weiter... jede Spur. (:D)
Re: Busspuren: Kummer
04.05.2020 22:37
Hier mal wieder leider eine Nicht-Busspur-Meldung. Auf Kant- und Neuer Kantstraße wird eine neue Corona-Radspur eingerichtet. Die Buslinien X34, M49 und X49 müssen sich mit die verbleibende Autospur mit dem motorisierten Individualverkehr teilen. BVG, Fahrgastverband IGEB und der Handelsverband sind not amused, wie ich im "nd" berichte.

Zitat
Artikel in neues deutschland
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wurden von der Entscheidung kalt erwischt. »Mit uns hat niemand vorher gesprochen«, sagt deren Sprecherin Petra Nelken auf nd-Anfrage. Es sei klar, dass auf der Kantstraße etwas für Fahrradfahrer getan werden müsse, so Nelken. »Aber man hätte sicher auch eine gute Kombinationslösung für Busse und Räder finden können.« Die IGEB hatte so etwas bereits im letzten Jahr vorgeschlagen. Wegen des noch reduzierten Autoverkehrs hatte die Radspur am Montagvormittag laut BVG noch keine Auswirkungen auf die Pünktlichkeit der Busse.
Re: Busspuren: Kummer
05.05.2020 01:30
Zitat

»Wir haben den Bus nicht vergessen«, sagt Jan Thomsen, Sprecher der Verkehrsverwaltung, zu »nd«. Wegen der Zweite-Reihe-Parker habe es bereits vorher effektiv nur eine Fahrspur gegeben.
Senatsprioritäten perfekt zusammengefasst:
Falschparker >>> Bus
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