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Stand der Straßenbahnplanungen
geschrieben von Marienfelde 
Vielleicht interessant - Weder Virchow-Klinikum noch die Mahlsdorf-Hellersdorf-Verlängerung waren im April dort aufgeführt:

[web.archive.org]

Die Rudow-Variante kam hingegen dazu und das Spandauer Netz gilt nun als "in Planung".
Bei diesen Online-Resourcen, habe ich oft das Problem, dass da nicht steht von wann das ist. Oder es ist so versteckt, dass ich erst garnicht suche.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Bei dem Tempo bedeutet das frühestens 2035 eher 2040 Kleistpark und 2040 wahrscheinlich 2045 Steglitz.

Bis dahin halten wir den Atem an und ändern keine Buslinien... toll!

IsarSteve
Zitat
m7486
Vielleicht interessant - Weder Virchow-Klinikum noch die Mahlsdorf-Hellersdorf-Verlängerung waren im April dort aufgeführt:

[web.archive.org]

Die Rudow-Variante kam hingegen dazu und das Spandauer Netz gilt nun als "in Planung".

Wieso Virchow-Klinikum?

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Wieso Virchow-Klinikum?

Weil die Endstelle im Nichts dort nicht von Dauer sein sollte?

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Nemo
Wieso Virchow-Klinikum?

Weil die Endstelle im Nichts dort nicht von Dauer sein sollte?

Das ist klar, aber nach meiner Kenntnis gibt es in dieser Hinsicht erstmal keinerlei Absichten. Eine Verlängerung in Richtung Turmstraße wäre aber natürlich naheliegend. Wir reden hier aber von einer Senatsseite - da gibt's keine Ideen!

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.11.2021 23:15 von Nemo.
>da gibt's keine Ideen!

z.B. die Tram auf die Autobahn!

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Heidekraut
>da gibt's keine Ideen!

z.B. die Tram auf die Autobahn!

Die muss ja sowieso eins höher also kann man die Bahn ja auch vorher aufständern...

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.11.2021 10:51 von Nemo.
Womit wir dann wieder die Hochbahn hätten. In Berlin heißt die U-Bahn. ;-)

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
Heidekraut
Womit wir dann wieder die Hochbahn hätten. In Berlin heißt die U-Bahn. ;-)

Ein Bahnübergang bei einer U-Bahn macht daraus genauso wenig eine Straßenbahn wie ein kurzes Stück Hochbahn aus einer Straßenbahn eine U-Bahn macht.

Ansonsten hätte Frankfurt an der Oder auch eine U-Bahn. Das ist aber nur eine Straßenbahnhaltestelle auf einem kurzen Stück Straßenbahnstrecke in Hochlage mit zwei Straßenbahnüberführungen und einem niveaugleich ausgeführten Gleisdreieck.

[www.google.de]

In Chicago gibt es wiederum Bahnübergänge bei der U-Bahn, welche nach dem Dogma der absoluten Unabhängigkeit ja gar nicht sein dürften.

[www.google.de]

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Glaube ihr schmeisst da zwei Sachen in einem Topf.
1) Ausbau Mahlsdorf, also die Veränderung der Bestandsstrecke.
2) Verlängerung Mahlsdorf -Hellersdorf.

1) Ist immer noch in der Mache, 2) hatte es mW. nie über die Ideenphase hinausgeschafft. Soweit ich weiß gab es da nicht einmal die üblichen Voruntersuchungen.

Virchow-Klinikum-Turmstraße (über Beusselstraße) wurde parallel zu Turmstraße II untersucht, die Ergebnisse wurden ja auch veröfentlicht. Aber jemand hatte mal geschrieben, dass mit den Verfolgen der Pläne von Turmstraße II auch die Entscheidung gefallen ist, den Lückenschluss über Beusselstraße erst einmal nicht zu bauen. Müsste in einem der Turmstraßen-Themen zu finden sein.
Zitat
Slighter
2) Verlängerung Mahlsdorf -Hellersdorf.

1) Ist immer noch in der Mache, 2) hatte es mW. nie über die Ideenphase hinausgeschafft. Soweit ich weiß gab es da nicht einmal die üblichen Voruntersuchungen.

Von Mahlsdorf mit der Straßenbahn nach Hellersdorf müsste noch zu DDR-Zeiten Thema gewesen sein.
Zitat
ECG7C

Von Mahlsdorf mit der Straßenbahn nach Hellersdorf müsste noch zu DDR-Zeiten Thema gewesen sein.

War es...allerdings - soweit ich weiß - via Ridbacher und Nossener Str. - deshalb verblieb bei der Anlage der Nossener Str. ein entsprechend breiter Mittelstreifen. Die Anlieger der Ridbacher Str. hätten sich bestimmt gefreut ;-).
Zitat
ECG7C
Zitat
Slighter
2) Verlängerung Mahlsdorf -Hellersdorf.

1) Ist immer noch in der Mache, 2) hatte es mW. nie über die Ideenphase hinausgeschafft. Soweit ich weiß gab es da nicht einmal die üblichen Voruntersuchungen.

Von Mahlsdorf mit der Straßenbahn nach Hellersdorf müsste noch zu DDR-Zeiten Thema gewesen sein.

Die Straßenbahnverbindung Mahlsdorf - Hellersdorf ist in den Senats-Planwerken enthalten, zuletzt im Nahverkehrsplan 2019 - 2023, der am 26. Februar 2019 beschlossen wurde. Selbstverständlich kann eine künftige Berliner Landesregierung den Nahverkehrplan an geänderte politische und wirtschaftliche Bedingungen anpassen, wie üblich in der parlamentarischen Demokratie.

so long

Mario


Das alles zeigt wie immer sehr schön, dass a) (digitales) Papier beständig ist und b) jede neue Koalition sich auch wieder neue Gedanken gemacht.
Dabei wäre der Ansatz, der auf meinetram.de zu sehen ist, als bis 2030 umzusetzen durchaus möglich. Die weiterführenden Strecken entsprechend des Nahverkehrsplanes könnte man bis 2040 verwirklichen und hätte dann ein berlinweites Straßenbahnnetz, welches durch Elektrobusse und - 2040 vermutlich spätestens Realität - autonom fahrende Shuttlebusse ergänzt werden kann.

Die nächsten fünf Jahre werden darüber entscheiden, ob die Straßenbahn langfristig ausgebaut wird oder nicht. Spätestens dann sind auch die Planungen für den Betriebsbahnhof in Tegel so weit fortgeschritten, dass ein Spandauer Netz eigentlich gesetzt ist.
Zitat
der weiße bim
Zitat
ECG7C
Zitat
Slighter
2) Verlängerung Mahlsdorf -Hellersdorf.

1) Ist immer noch in der Mache, 2) hatte es mW. nie über die Ideenphase hinausgeschafft. Soweit ich weiß gab es da nicht einmal die üblichen Voruntersuchungen.

Von Mahlsdorf mit der Straßenbahn nach Hellersdorf müsste noch zu DDR-Zeiten Thema gewesen sein.

Die Straßenbahnverbindung Mahlsdorf - Hellersdorf ist in den Senats-Planwerken enthalten, zuletzt im Nahverkehrsplan 2019 - 2023, der am 26. Februar 2019 beschlossen wurde. Selbstverständlich kann eine künftige Berliner Landesregierung den Nahverkehrplan an geänderte politische und wirtschaftliche Bedingungen anpassen, wie üblich in der parlamentarischen Demokratie.

Es gibt einen vom Abgeordnetenhaus beschlossenen Endstand der Planung.
Den Link dazu gibt es weiter unten - aus Seite 6 findet sich der Plan.
Dieser weicht in einigen Punkten vom oben dargestellten Entwurfsstand ab - auch wenn dies die Strecke Hellersdorf - Mahlsdorf weiterhin enthalten ist - als weiterer Bedarf.

Ich empfehle ohnehin immer wieder einen Blick in dieses Dokument, wenn es um die Diskussion neuer ÖPNV-Schienenstrecken in Berlin geht. Dort finden sich Antworten auf eine Vielzahl hier immer wieder aufkommender Fragen.
[www.berlin.de]

Ingolf



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.11.2021 03:58 von Ingolf.
Moin.

Eine heute veröffentlichte parlamentarische Anfrage beschäftigt sich mit dem ÖPNV in Hohenschönhausen. Eine weitere in der Antwort erwähnte Anfrage scheint noch nicht veröffentlicht worden zu sein, ich habe jedoch die Dokumentennummer mit dem standardisierten Link unterlegt, falls sie demnächst veröffentlicht wird (worauf die Nähe der Nummer der aktuellen Anfrage zu der verlinkten Nummer hinweist):

Zitat

Anfrage der Abgeordneten Danny Freymark (CDU) und Prof. Dr. Martin Pätzold (CDU) vom 17.11.2021 und Antwort vom 1.12.2021: ÖPNV in Hohenschönhausen weiter stärken

Vorbemerkung der Verwaltung: Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) um Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie wird in der Antwort an den entsprechend gekennzeichneten Stellen wiedergegeben.

Frage 1: Welche Entwicklungen sind für das Straßenbahn- und Busnetz in Hohenschönhausen seitens der BVG geplant?

Antwort zu 1.: Die BVG teilt hierzu mit: "

Straßenbahn
  • Der Berliner Senat plant für die 2. Hälfte des Jahrzehnts den Bau einer Straßenbahnneubaustrecke zwischen Pankow und Weißensee, was zu einer neuen Linienverbindung zwischen Rosenthal und dem Bereich Gehrenseestraße führt und auch die Anzahl der Fahrten in Alt Hohenschönhausen im Bereich Buschallee/Suermondtstraße erhöhen wird.
  • Mit dem Bau einer geplanten Neubaustrecke vom Alexanderplatz zum Potsdamer Platz/Kulturforum zum Ende des Jahrzehnts soll Hohenschönhausen im Zuge der M4 direkt mit dem Potsdamer Platz/Kulturforum verbunden werden.
  • Auf der M4 ist es fest vorgesehen, im Zuge der Fahrzeug-Neubeschaffung künftig die größten Straßenbahnfahrzeuge mit 50m-Zuglänge zum Einsatz zu bringen. In Abhängigkeit zur Nachfrageentwicklung ist das Ziel, die dichteren Takte auf der M4 in der Nebenverkehrszeit und Schwachverkehrszeit auszuweiten.
Bus
  • Die Buslinie 256 hat bereits Verdichtungen an Schultagen von 6-18 Uhr zwischen Lichtenberg und S Hohenschönhausen erhalten. Geplant ist die Schaffung einer neuen Zwischenendstelle in Wartenberg an der Dorfstraße, um die Taktverdichtung auch durch die Ernst-Barlach-Straße verlängern zu können. Ebenso steht die Taktverdichtung an schulfreien Tagen und in den Ferien im Fokus.
  • Es sind Taktverdichtungen auf weiteren Linien in Arbeit (z. B. auf der Linie X54 an Samstagen)."

Frage 2: Welche Schwerpunkte setzt der Berliner Senat, um den ÖPNV in Hohenschönhausen zu stärken?

Frage 3: Welche Potentiale/Möglichkeiten sieht der Berliner Senat, den ÖPNV in Hohenschönhausen weiter auszubauen (neue Linien, Erweiterungen, bessere Taktzeiten etc.; bitte einzeln je nach Verkehrsträger auflisten)?

Antwort zu 2. und 3.: Der Senat setzt beim Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) auf die Umsetzung der im Nahverkehrsplan des Landes Berlin 2019-2023 beschlossenen Maßnahmen. Hierzu zählen insbesondere die Bereitstellung eines attraktiven und barrierefreien Verkehrsangebots mit dichten Takten, ausreichender Platzkapazität und einer hohen Qualität der Leistungserbringung. Grundsätzlich besteht nach Ansicht des Senats in Hohenschönhausen durch die vorhandenen Schienenverkehrsangebote (S-Bahn-Linie S75, diverse Straßenbahnlinien, Regionalbahnhof) und das ergänzende Busnetz bereits ein gutes ÖPNV-Netz, welches in der Regel auch in attraktiven und dichten Taktzeiten befahren wird. Die in den letzten 10 Jahren vorgenommene Erneuerung der in Hohenschönhausen eingesetzten Fahrzeugflotte der Straßenbahn (Ersatz der Tatra-Bahnen durch moderne und barrierefreie Flexity-Bahnen) hat den ÖPNV weiter gestärkt. Für Hohenschönhausen sind daher derzeit im ÖPNV Angebotserweiterungen entsprechend der Antworten zu Frage 1 geplant. Zu der mittelfristig geplanten Verlängerung einer Zuggruppe der Linie S75 auf die Stadtbahn wird auf die Beantwortung der Schriftlichen Anfrage Nr. 19/10141 verwiesen.

Darüber hinaus sollen langfristig die Neubaumaßnahmen des ÖPNV-Bedarfsplans, u. a. eine Straßenbahnstrecke von Falkenberg zur Marzahner Wuhletalstraße, und Schienennetzerweiterungen aus dem Programm i2030 umgesetzt werden.

Im Rahmen des Projektes i2030 planen die Länder Berlin und Brandenburg unter anderem auch den Ausbau der S-Bahnlinie S75 entlang des Berliner Eisenbahn-Außenrings. Die Linie soll vom heutigen Endbahnhof Wartenberg bis zum geplanten Turmbahnhof Karower Kreuz und dann weiter zur Bucher Straße (Einfädelung in die heutige S8) verlängert werden. Entlang der Strecke ist die Errichtung von zusätzlichen S-Bahnhöfen nördlich der Siedlung Malchow (Nähe B2), an der Sellheimbrücke sowie am Karower Kreuz und an der Bucher Straße vorgesehen.

Mit diesem Vorhaben werden neue S-Bahnverbindungen zwischen Hohenschönhausen und den Pankower Ortsteilen Karow und Blankenburg geschaffen. Weiterhin sollen über den geplanten Bahnhof am Karower Kreuz gute Umsteigeverbindungen zum S- und Regionalverkehr in alle Richtungen eingerichtet werden.

Gruß, Thomas

Edit am 13.12.2021: Heute ist die in der oben zitierten Antwort erwähnte Schriftlichen Anfrage Nr. 19/10141 veröffentlicht worden:

Anfrage der Abgeordneten Danny Freymark (CDU) und Prof. Dr. Martin Pätzold (CDU) vom 17.11.2021 und Antwort vom 1.12.2021: S-Bahnlinie 75 wieder bis nach Westkreuz verlängern

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.12.2021 14:08 von krickstadt.
Zitat
krickstadt
Geplant ist die Schaffung einer neuen Zwischenendstelle in Wartenberg an der Dorfstraße, um die Taktverdichtung auch durch die Ernst-Barlach-Straße verlängern zu können.

Oh interessant. Ich wüsste auf Anhieb nicht wo Platz dafür wäre. Als ich eine Zeitlang in der Gegend Wartenberg zu tun hatte, hat mich der 20er-Takt immer sehr genervt und bin dann oft zum S-Bahnhof gelaufen, statt auf den Bus zu warten. Für die Richtung zum S-Bahnhof war zwar der 359er-Ring eine Alternative, aber er wurde ja irgendwann eingestellt bzw. war für die Gegenrichtung gar nicht verfügbar. Erfreulich, dass endlich gegengesteuert wird, da der als Ersatz für den 359er seinerzeit eingeführte 893er keine Alternative für die Ernst-Barlach-Straße ist.

--
Das Gegenteil von umfahren ist umfahren.
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