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Bahnhof Betriebsbahnhof Schöneweide bzw. Johannisthal (ab 13.12.2020) und Umfeld
geschrieben von krickstadt 
Wo würdest du diese Linie denn langfahren lassen? Ob die Leute von der Vogelbeerstr. nämlich 500 Meter zu einer Haltestelle Neltestr. oder 700 Meter zum Marktplatz laufen, ist denen Wurst. Dann laufen sie (wenn sie überhaupt laufen) eher zum Marktplatz, wo sie noch einkaufen können und die Straßenbahn alle 10 Minuten fährt. Dieses Gebiet bekommst du nur in den ÖPNV, wenn da eine Buslinie vom/zum S-Bahnhof im Ring Adlergestell - Neltestr. - Vogelbeerstr. - Genossenschaftsstr. - (Friedlander Str. - Wassermannstr. - ) Marktplatz - Dörpfeldstr. fahren würde, und da kommst du wie bereits geschrieben nicht einmal mit Halteverbot und 12-Meter-Bussen durch.
Es gibt ja nicht nur die Vogelbeerstraße, sondern auch die Neltestraße selbst, und da würde das Pendel dann schon recht deutlich für den Bus ausschlagen. Auch bei der Vogelbeerstraße ist allerdings auch nicht der geographische Umweg zu vergessen, den man auf dem Weg Richtung Stadtzentrum über den Marktplatz macht. In der Zeit, in der man mit der Straßenbahn in Adlershof wäre, wäre der Bus schon in Johannisthal. (Im Alltag würde man wahrscheinlich auf dem Hinweg Richtung Schöneweide/Zentrum den Bus und auf dem Rückweg die Straßenbahn über Marktplatz nehmen, zumindest, wenn der Bus nur alle 20 min verkehrt.)

Der Ring würde die Gegend zwar besser erschließen, das Potential würde sich allerdings dafür im Großen und Ganzen auf die Wohnbevölkerung beschränken. Und gerade aus dem Bereich der Nelterstraße würde diese Ringlinie auf dem Weg zum S-Bahnhof einen deutlichen Umweg darstellen, erst recht, wenn man dann stadteinwärts mit der S-Bahn fahren möchte. Man würde also, statt einfach vielleicht 3 min zum nächsten Bahnhof (Johannisthal) stadteinwärts zu fahren, erstmal ca. 10 min eine Stadtteilrundfahrt machen und wäre dann auch noch eine Station weiter draußen.

Eine Linie, die einfach dem Adlergestell folgt, hätte unzweifelhaft eine schlechtere Erschließungswirkung in Bezug auf das Wohngebiet, würde es aber im Gegenzug in beide Richtungen anbinden. Aber selbst mit dieser schlechteren Erschließungswirkung wäre sie gegenüber dem Ist-Zustand ein Fortschritt.
Auch durch die Neltestr. kommst du mit dem Bus nicht durch, jedenfalls nicht, wenn du keinen Ring fahren willst, sondern eine Wendestelle brauchst.
Zitat
VvJ-Ente
Auch durch die Neltestr. kommst du mit dem Bus nicht durch, jedenfalls nicht, wenn du keinen Ring fahren willst, sondern eine Wendestelle brauchst.

Soll ja nach meiner Idee auch gar nicht, weil ich einfach eine dem Adlergestell folgende Buslinie bevorzugen würde. :)

Insgesamt wäre aber die Frage, ob man nicht doch wieder kleinere Busse beschafft - die wären sicher an vielen "weißen Flecken" hilfreich. Aber die Frage führte nun endgültig von Adlershof weg - bei Bedarf schlage ich vor, das im Verkehrspolitik-Thread weiterzudiskutieren.
Meine Lösung wäre: Statt dass der 260er am Adlershof rechts abbiegt und seine lange Leerfahrt zur Betriebshaltestelle macht biegt er dort bitte links ab und endet etwa Höhe Neltetstraße oder noch später, erst am Betriebswer Schöneweide. Dss hat drei Vorteile:

a) Keine Mehrleistung beim Bus erforderlich
b) Mehr Direktverbindung als bei Einrichtung eines Shuttle
c) die Betriebshaltestelle wo der 260er heute endet entfällt und damit das auf und ab des dort führenden Radwegs.

(d) ein sinnvoller Anlass das Adlergestell auch in die Richtung auf zwei Spuren zu verengen.

Was sind die Nachteile der Lösung?

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.2021 07:50 von Logital.
Ohne die Ecke jetzt genau vor Augen zu haben:
1. Können Gelenkbusse dort wenden?
2. Braucht man dazu eine Busschleuse (=LZA)?
3. Ist eine Infrastruktur (Toiletten) vorhanden?
4. Ist dort Platz zum Abstellen der Busse?

Wenn die Straßen dort so eng sind, warum dann nicht einen dieser autonomen Minibusse nutzen?

x--x--x--x

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Morgen,
Als Bewohner der Köpenicker Vorstadt kann ich sagen, dass die Entwicklung des Gebietes um die Gleislinse (S- Bhf. Johannisthal) sehr interessant ist.
Vom ehemaligen Güterbahnhof zum Wohn und Arbeitsplatz.
Aber nicht nur die Gleislinse, sondern auch die angrenzende Wista ist hier mit zu erwähnen.
Denn auch wenn dort bald die Straßenbahn rollt. Ist hier zu sehen wie viele Firmen sich hier angesiedelt haben und die weiter tun.
Aber auch nicht zu vergessen der ehemalige Flugplatz Johannistahl der in seinen Grundzügen erhalten bleibt als Natur/ Landschaftspark.
Oder die projekte Wohen am Campus. Hier sind oder enstehen so viele Wohnungen und wir sind erst am Anfang.

Auf der anderen seite der B96a wird KGA Anlage zwar keine wirkliche rolle spielen. Aber alleine für die vorhandenen Bewohner zwischen Neltestraße, Vimystraße, Vogelbeerstraße ist die Querung gut. Eventuell auch zu ihren Arbeitsplätzen. Denn alleine zwischen Wagner Regeny Straße und dem Groß Berliner Damm werden noch recht viele Unternehmen entstehen. Auch wenn die warscheinlich eher mit dem eigen PKW kommen.

Anbei der Link für das projekt Gleislinse. [www.adlershof-johannisthal.de]

Von dieser warte aus gesehen ist eine 2 Querung der B96a und der Bahngleise zu befürworten.
grüße merlinbt01


Zitat
B-V 3313
Ohne die Ecke jetzt genau vor Augen zu haben:
1. Können Gelenkbusse dort wenden?
2. Braucht man dazu eine Busschleuse (=LZA)?
3. Ist eine Infrastruktur (Toiletten) vorhanden?
4. Ist dort Platz zum Abstellen der Busse?

Wenn die Straßen dort so eng sind, warum dann nicht einen dieser autonomen Minibusse nutzen?

1. Ja
2. Natürlich. Schließlich sind wir hier in Berlin!
3. Muss natürlich erst gebaut werden.
4. Ein kompletter Fahrstreifen auf mehreren Kilometern Länge.

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Zitat
B-V 3313
Wenn die Straßen dort so eng sind, warum dann nicht einen dieser autonomen Minibusse nutzen?

Was die BVG von sowas hält, steht ja im Nachbarthema. Kiezbusse haben genug Potenzial, um in der HVZ einen Standardbus gut auszulasten. An autonome Minibusse, die durch häufigeres Fahren der Nachfrage gerecht werden, wird man wohl erst denken, wenn die wirklich ohne Personal auskommen.

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Serviervorschlag
Zitat
Logital
Zitat
B-V 3313
Ohne die Ecke jetzt genau vor Augen zu haben:
1. Können Gelenkbusse dort wenden?

1. Ja

An welche Stelle denkst Du dabei? Nach Blick in Google maps fällt es mir schwer, eine mögliche Wendestelle zu erkennen.
Die Variante von dir mit der Verlängerung des 260ers hat Charme, könnte aber Probleme mit der erforderlichen Wendestelle bekommen.

[goo.gl]

Mit besten Grüßen

phönix



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.02.2021 02:13 von phönix.
Zitat
Logital
Meine Lösung wäre: Statt dass der 260er am Adlershof rechts abbiegt und seine lange Leerfahrt zur Betriebshaltestelle macht biegt er dort bitte links ab und endet etwa Höhe Neltetstraße oder noch später, erst am Betriebswer Schöneweide. Dss hat drei Vorteile:

a) Keine Mehrleistung beim Bus erforderlich
b) Mehr Direktverbindung als bei Einrichtung eines Shuttle
c) die Betriebshaltestelle wo der 260er heute endet entfällt und damit das auf und ab des dort führenden Radwegs.

(d) ein sinnvoller Anlass das Adlergestell auch in die Richtung auf zwei Spuren zu verengen.

Was sind die Nachteile der Lösung?

Ich befürchte, insbesondere eine Führung der Linie 260 nur bis zur Neltestraße würde "fahrgastzahlenmäßig" floppen, weil dieser Bus nur eher stadtauswärtige Verbindungen bieten würde, das gesamte stadteinwärtige und auch tangentiale Potential aber so gut wie nicht erreichen könnte.

Die anzustrebende beste Lösung wäre die Führung einer Tagesbuslinie bis Schöneweide, wo sich zahlreiche Verknüpfungen zum Netz (darunter auch zur M 17 nach Norden) ergeben würden. Bushaltestellen sollten natürlich schon eingerichtet werden,

Marienfelde.
Zitat
phönix
Zitat
Logital
Zitat
B-V 3313
Ohne die Ecke jetzt genau vor Augen zu haben:
1. Können Gelenkbusse dort wenden?

1. Ja

An welche Stelle denkst Du dabei? Nach Blick in Google maps fällt es mir schwer, eine mögliche Wendestelle zu erkennen.
Die Variante von dir mit der Verlängerung des 260ers hat Charme, könnte aber Probleme mit der erforderlichen Wendestelle bekommen.

[goo.gl]

Also: Mein Vorschlag nochmal im Detail.

Zunächst die Situation heute jeweils betrachtet ab dem Halt in der Kombihaltestelle unter dem S-Bahnhof Adlershof.

Heute: Es müssen alle Fahgräste aussteigen. Der 260er biegt mit ÖPNV-Phase nach rechts ab und fährt dann 500m das Adlergestell als Betriebsfahrt bis zur Betriebshaltestelle Höhe Otto-Franke-Straße.
Dort ist ein Personal WC und eine Ampel damit der Bus die Wende machen kann.

Zukünfitg:
Das ganze Ensemble möge man sich gespiegelt jetzt so vorstellen, dass der Bus eben ab der Kombihaltestelle nach links abbiegt. Zunächst muss hierfür überhaupt eine Linksabbiegerphase in die Ampelprogrammierung eingebaut werden. Wenn er statt den 500m nach rechts nun 600m nach links fährt, ist der Bus an der Neltestraße. Dort haben wir stadteinwärts drei Spuren und stadtauswärts zwei Spuren auf dem Adlergstell.

Hier braucht es nun natürlich ebenfalls ein Personal WC und eine Pförtnerampel. Alle Maßnahmen kosten sicher ca 500.000€ in der Ersteinrichtung, stellt aber im Takt des 260er (immerhin überwiegend alle 10 Minuten!) eine Anbindung des Wohngebietes her und das ohne einen weiteren Busumlauf.

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Wie soll denn der 163er am S Adlershof enden, wenn WiStaII eröffnet wird?

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Zitat
B-V 3313
Wie soll denn der 163er am S Adlershof enden, wenn WiStaII eröffnet wird?

Das ist eine sehr spannende Frage. Er bedient ja hinter Adlershof noch eine Haltestelle alleine, bevor er auf die Straßenbahntrasse trifft. Und der südliche Teil der WiSta ist ja auch nicht wirklich gut erschlossen. Da böte sich der 163 an. Gut möglich, dass da noch keine (finale) Entscheidung getroffen wurde.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
B-V 3313
Wie soll denn der 163er am S Adlershof enden, wenn WiStaII eröffnet wird?

Wahrscheinlich so wie er das früher auch tat als er am Wochenende nicht den Groß Berliner Damm anfuhr und in Adlershof endete: An einer Betriebshaltestelle in der Rudower Chaussee.

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Oder so wie jetzt die Verstärkerfahrten - die stehen an festen Masten in der Franz-Ehrlich-Straße, vermutlich nach einer Blockumfahrung. Ich würde mich sehr wundern, wenn die Haltestelle Hans-Schmidt-Straße erhalten bliebe.

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Serviervorschlag
Hallo,

ich habe am vergangenen Sonntag das schöne Wetter genutzt und eine große "Fotorunde" (Schöneweide-Johannisthal-Adlershof und zurück) gedreht. Mit den Fotos von Johannisthal und dem Ort der geplanten Fußgänger- und Fahrradfahrerbrücke am Adlergestell 179 fange ich 'mal an, obwohl die Aktivitäten auf der Wista II-Baustelle in dieser Woche viele meiner Fotos "überholt" haben.

In der Sperrpause der Görlitzer (Fern-)Bahn wurde tatsächlich die Fußgängerbrücke des S-Bahnhofs Johannisthal "nur" über den beiden Fernbahngleisen und dem mit eingerüsteten Brückenpfeiler am Rande des Gleisbereichs "saniert", keinen Pinselstrich mehr, aber auch keinen weniger. Sogar die Abschnitte des Brückenpfeilers, die sich unterhalb des Gerüstes befanden, wurden ausgespart. Die "Sanierung" besteht vermutlich aus einer Rostentfernung und einem neuen anthrazitfarbenen Anstrich aller Stahlteile der Fußgängerbrücke, wie man es z. Bsp. auf folgendem Foto erkennen kann:


(Webseite)

Ob das der "finale Anstrich" oder nur eine Grundierung ist, der weitere Anstriche folgen müssen, kann ich nicht beurteilen. Falls doch final, dann bleiben trotzdem noch folgende Teile der Brücke sanierungsbedürftig: der Abschnitt vom erwähnten Pfeiler bis zum Ende der Brücke in Johannisthal, der dort aus vier im Quadrat angeordneten Stahlstützen bestehende Pfeiler sowie der kurze Abschnitt zwischen dem stadteinwärtigen Fernbahngleis und dem Abgang zum Bahnsteig. Die Einrüstung des erstgenannten Abschnitts wurde in der Woche vor dem vergangenen Wochenende bereits angefangen:


(Webseite)

Ansonsten sind an einem Träger des mittleren Stahlpfeilers die Daten des vermutlich letzten ordentlichen Anstrichs angemalt:


(Webseite)

Weitere Fotos des S-Bahnhofs sind unter dieser Adresse zu finden.

Nun zu dem Vorschlag von "Logital", den ich so sympatisch finde, dass ich 'mal versucht habe, das fotografisch "zu begleiten". Vorab eine Fotomontage eines Google Earth-Luftbildes mit dem Plan der Senatsverwaltung (auf den mich André aufmerksam gemacht hat):


(Webseite)

Im Gegensatz zu "Logital" würde ich die "Endhaltestelle" der Buslinie 260 nicht in der Nähe der Neltestraße, sondern am Zugang zum S-Bahnhof Johannisthal ansiedeln:


(Webseite)

Dort wäre in der Ausbuchtung des Bürgersteigs für die Treppe zum S-Bahnhof Platz für den Hygienecontainer der BVG.


(Webseite)

Sowohl dort als auch in der Nähe der Neltestraße gibt es momentan keine Wendemöglichkeit, sodass auf alle Fälle die Kosten für eine solche inklusive einer Lichtzeichenanlage für die Busse anfallen würden:


(Webseite)

Dieses 180°-Panorama des geplanten Standortes der neuen Brücke zeigt die Tankstelle an der Adresse Adlergestell 179, rechts daneben einen Privatweg, der zukünftig das Ende eines öffentlichen, um die Tankstelle herumführenden Fußwegs von/zur Sonnenallee (so heißt diese kleine Straße wirklich) bilden soll und rechts daneben die Rückseite eines Garagenhofs, der offensichtlich für die Rampe der Brücke weichen muss. Die mit Google Earth gemessene Entfernung zwischen der Dörpfeld- und der Neltestraße beträgt 620 Meter, zwischen der Neltestraße und dem künftigen Fußweg zur Sonnenallee 195 Meter, zwischen dem Fußweg und der Einfahrt zum S-Bahnbetriebswerk 382 Meter und zwischen dem S-Bahnbetriebswerk und dem S-Bahnhof Johannisthal 505 Meter. Damit würde ich es für sinnvoll halten, auf diesen 1,7 km Strecke vier Haltestellen für die Buslinie 260 einzurichten (inklusive Endhaltestelle), sinnvollerweise nur in Richtung S-Bahnhof Johannisthal.

Diese Verlegung der Endhaltestelle der Buslinie 260 ist übrigens keine Alternative für die Endhaltestelle gegenüber der Otto-Franke-Straße, da dort auch die Ein-/Aussetzer der Buslinie 162 in/aus Richtung U-Bahnhof Rudow wenden:


(Webseite)

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
krickstadt
In der Berliner Zeitung vom Freitag schreibt auch Peter Neumann auf Seite 12 über die Umbenennung und zitiert den SPD-Abgeordneten Lars Düsterhöft, dass dessen "Intervention" zum Umdenken geführt hätte (die Sanierung der Fußgängerbrücke schon früher, nämlich ab Dezember 2020 beginnen zu lassen, "ursprünglich war dies erst für 2023/2024 geplant") und dass er sich nun darum "kümmern" würde, dass am neuen Ausgang auch ein Aufzug errichtet wird (das sei "Derzeit [...] nicht geplant").

Hmm, die Inkompetenz und Ignoranz der Pofalla-Rotkäppchen-Truppe auch gegenüber dem Grundgesetz (Art. 3 Abs. 3 Nr. 2) ist wirklich kaum noch hinnehmbar. Es bricht doch nun beileibe einem staatseigenen Milliardenkonzern wie DB Station&Service kein Zacken au der Krone, wenn er Brückensanierung und Aufzug als zusamenhängendes Projekt beauftragt und unter Umständen mit 600.000,-- € für ein Jahr in Vorleistung geht, bis die Finanzierung durch den Aufgabenträger SenUVK geklärt ist. So etwas ließe sich alles vertraglich regeln, wenn Herr Pofalla denn wollte.

Ich glaube, ich muss mal wieder die parlamentarischen Gremien bemühen... :-(

Die Eingabe an den Rat der Stadtverordneten der Hauptstadt unserer Republik (Abgeordnetenhaus) ist gestern fernschriftlich dorthin übermittelt und deren ordnungsgemäßer Eingang sodann umgehend durch einen Prozessrechner selbsttätig bestätigt worden...

Die Stellungnahmen von Abgeordnetenhaus und SenUVK - DB Station&Service verweigerte demzufolge jede Auskunft gegenüber dem Landesparlament bzw. dem Besteller/Aufgabenträger - liegen mir seit gestern in Papierform vor. Ich habe sie inzwischen in ein PDF gescannt, das ich hier aber leider nicht hochladen kann.

Darin ist aber weder von einem konkreten Termin für den Aufzugbau. sondern nach wie vor nur von der Grundlagenermittlung hierfür bis Ende März 2021, noch von der hier diskutierten Verkürzung der Brücke die Rede... :-(

Viele Grüße
Arnd
Moin.

Hier ein (sehr) kleines Update zum Stand der Sanierung der Fußgängerbrücke des S-Bahnhofes Johannisthal von gestern um 15.17 Uhr:


(Webseite)

Wie man (vielleicht) erkennen kann, wurde die aktuelle "Einhausung" genau dort um die Fußgängerbrücke herum aufgebaut, wo die letzte endete, nämlich vom Pfeiler an der Grenze der Bahnanlagen zur Gleislinse ab Richtung Südwesten.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
krickstadt
Hier ein (sehr) kleines Update zum Stand der Sanierung der Fußgängerbrücke des S-Bahnhofes Johannisthal von gestern um 15.17 Uhr:


(Webseite)

Wie man (vielleicht) erkennen kann, wurde die aktuelle "Einhausung" genau dort um die Fußgängerbrücke herum aufgebaut, wo die letzte endete, nämlich vom Pfeiler an der Grenze der Bahnanlagen zur Gleislinse ab Richtung Südwesten.

Es macht für ein systematisch-zielorientiertes Vorgehen durchaus Sinn, mit der "neuen" Einhausung genau dort weiterzumachen, wo man im Januar aufhörte... :-)

Allerdings frage ich mich, warum man dann nicht gleich den kompletten Rest bis zum Abgang verhüllt hat, um den Steg außerhalb der befahrenen Bahnanlage in einem Durchgang sandstrahlen und neu lackieren bzw. die Gehbahn asphaltieren zu können. Die kleinteilige Arbeitsweise scheint mir irgendwie nicht allzu effizient.

Viele Grüße
Arnd
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