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Fragen (I/2021)
geschrieben von Philipp Borchert 
Re: Fragen (I/2021)
20.02.2021 20:00
Zitat
T6Jagdpilot

Wozu als Fahrgastfahrt??
Um irgendwelche NV-Nerds zu befriedigen??
Wer macht denn des Nächtens Käses Rundfahrt auf diesem Weg vom Südosten nach Legoland??
Eine nennenswerte Fahrgastnachfrage auf der Relation gibt es auch nicht.

T6JP

Also ich finde jede Fahrt sollte grundsätzlich als Fahrgastfahrt durchgeführt werden - außer es sprechen sicherheitstechnische oder sonstige betriebliche Gründe dagegen. Deine Frage drehe ich also um: Warum denn nicht? Zufällige Fahrgäste gibt es immer. Und sei es nur einer - das wäre es schon wert. Es kann natürlich sein, dass die Wagen deshalb überführt wurden weil irgendwelche Wartungsarbeiten durchzuführen waren ohne die ein Fahrgasteinsatz nichtmehr erlaubt war. Eine Fahrzeiteinsparung wegen durchfahren kann auch ein valider Grund sein - wenn die Fahrt sonst nicht mehr in den Dienst passen würde.
Jay
Re: Fragen (I/2021)
20.02.2021 20:01
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Bumsi
Warum wird sowas eigentlich nicht komplett als Fahrgastfahrt durchgeführt? Ich kann mich an Aussetzter auf der 50 erinnern, da wurde eine ganze Stadtrundfahrt für Fahrgäste mit ständig wechselnden Zielen veranstaltet:

Wozu als Fahrgastfahrt??
Um irgendwelche NV-Nerds zu befriedigen??
Wer macht denn des Nächtens Käses Rundfahrt auf diesem Weg vom Südosten nach Legoland??
Eine nennenswerte Fahrgastnachfrage auf der Relation gibt es auch nicht.

T6JP

1. Weil der Aufgabenträger Ein-/Aussetzfahrten pauschal als Fahrgastfahrten vergütet
2. Weil es in der DF Strab steht

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Abgesehen davon, dass wohl kaum einer die Gesamrelation nutzt, bieten die Fahrten doch gerade derzeit eine zusätzliche Fahrtmöglichkeit auf den jeweiligen Abschnitten. Ich wüsste auch nicht, welcher Fahrgast von der kompletten Wegführung der 21 profitieren könnte oder von manch seltsamer Buslinie, aber auf den Teilabschnitten sind die Linien ja doch rege genutzt.

Warum sollten solche Ein- und Aussetzfahrten also nutzlos für die Fahrgäste sein?

****
Serviervorschlag
Re: Fragen (I/2021)
20.02.2021 20:31
Zitat
Bumsi

Bei der Zuverlässigkeit der Tram 21 wäre das durchaus ein gutes Angebot. Die Frage ist doch vor allem warum nicht als Fahrgastfahrt, welche Kosten spart man durch die Fahrt als Betriebsfahrt ab Blockdammweg?

Vielleicht um bei Vorkommnissen evtl. reagieren zu können und ab Blockdammweg doch via Tierpark nach Lichtenberg zu kommen oder ab Frankfurter Tor wie die M10, M8 bis Siegfriedstr.zu fahren?
Zitat
Bumsi
Die Frage ist doch vor allem warum nicht als Fahrgastfahrt, welche Kosten spart man durch die Fahrt als Betriebsfahrt ab Blockdammweg?

Der BVG entgehen ja auch Einnahmen. Sicher nicht viel, aber immerhin würde sie welche ermöglichen.

--
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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.02.2021 20:53 von Florian Schulz.
Zitat
Jay
1. Weil der Aufgabenträger Ein-/Aussetzfahrten pauschal als Fahrgastfahrten vergütet
2. Weil es in der DF Strab steht

Überführungsfahrten werden nicht vergütet.
Für die Frage, ob Fahrgast- oder Leerfahrt, gibt der Dienstausdruck aus ivu-Suite dem Fahrer exakte Anweisung. VBB und Senat haben Zugriff auf IVU, und könnten bei Bedarf die Leerfahrten als Verkehrsleistung bestellen und bezahlen.

Und diese stundenlangen Stadtrundfahrten spart man sich inzwischen, in dem die 50er und sogar einzelne M1 in Französisch Buchholz die Betriebspause abstehen. Mit den planmäßigen Bussen oder Nachtwagen, sogar zu Fuß gelangt man schneller von der Pasewalker nach Weißensee.

so long

Mario
Re: Fragen (I/2021)
21.02.2021 13:33
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Bumsi
Warum wird sowas eigentlich nicht komplett als Fahrgastfahrt durchgeführt? Ich kann mich an Aussetzter auf der 50 erinnern, da wurde eine ganze Stadtrundfahrt für Fahrgäste mit ständig wechselnden Zielen veranstaltet:

Wozu als Fahrgastfahrt??
Um irgendwelche NV-Nerds zu befriedigen??
Wer macht denn des Nächtens Käses Rundfahrt auf diesem Weg vom Südosten nach Legoland??
Eine nennenswerte Fahrgastnachfrage auf der Relation gibt es auch nicht.

T6JP

Ich kann meinen Vorschreibern nur beiwohnen. Gehts nach der Teppich-Etage, müsste für jede Fahrt eine Dienstleistung erbracht werden.

Bei meinem Arbeitgeber VBZ (Verkehrsbetriebe Zürich) haben wir seit Anfang Februar eine längere, besondere Situation: Da (mein) Depot 5 (Escher-Wyss-Platz) während der nächsten fünf Jahre umgebaut wird (tw. Abriss, tw. Neubau), sind die dort stationierten Linien auf die übrigen Depots (einschliesslich des temporär eröffneten "Depot 1" in der Zentralwerkstätte) verteilt, was teils zu abenteuerlichen Streckenführungen, weit abseits der regulären Linienführung, führt. Daher werden diese Ein- und Ausfahrten (Erklärung: Einfahrt ins Depot; Ausfahrt auf die Strecke) als Leerfahrten geführt. Das erspart uns Fahrpersonal an jeder zweiten Haltestelle den Fahrgästen den Fahrtweg zu erklären, sofern zu solch nachttreibender Zeit selbiger noch oder schon unterwegs ist.

Gruss



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.2021 13:39 von bhf-li10317.
Re: Fragen (I/2021)
21.02.2021 17:52
Zitat
der weiße bim
Zitat
Jay
1. Weil der Aufgabenträger Ein-/Aussetzfahrten pauschal als Fahrgastfahrten vergütet
2. Weil es in der DF Strab steht

Überführungsfahrten werden nicht vergütet.
Für die Frage, ob Fahrgast- oder Leerfahrt, gibt der Dienstausdruck aus ivu-Suite dem Fahrer exakte Anweisung. VBB und Senat haben Zugriff auf IVU, und könnten bei Bedarf die Leerfahrten als Verkehrsleistung bestellen und bezahlen.

Und diese stundenlangen Stadtrundfahrten spart man sich inzwischen, in dem die 50er und sogar einzelne M1 in Französisch Buchholz die Betriebspause abstehen. Mit den planmäßigen Bussen oder Nachtwagen, sogar zu Fuß gelangt man schneller von der Pasewalker nach Weißensee.

Kennst du den neuen Vertrag? Hat sich die Regelung gegenüber dem alten Vertrag für den Fahrgast etwa verschlechtert?

*******
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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.2021 17:53 von Logital.
Re: Fragen (I/2021)
21.02.2021 22:08
Zitat
Philipp Borchert
Die Frage ist doch, warum diese 61er keine Fahrgastfahrten sind, während die ähnlich fahrgastirrelevanten 50er (die im Zitat stecken) freigegeben waren.

Ich für meinen Teil habe bisher zwei dieser Fahrten gesehen (und daher überhaupt nur die ursprüngliche Frage gestellt) und hätte bei beiden Fahrten mitfahren können.
Re: Fragen (I/2021)
22.02.2021 13:31
Zitat
Florian Schulz
Zitat
Bumsi
Die Frage ist doch vor allem warum nicht als Fahrgastfahrt, welche Kosten spart man durch die Fahrt als Betriebsfahrt ab Blockdammweg?

Der BVG entgehen ja auch Einnahmen. Sicher nicht viel, aber immerhin würde sie welche ermöglichen.

Das ist im Promillebreich, was da an Erlösen reinkommt.
Vielmehr verwirrt man mit solchen temporär angebotenen Fahrten mehr als man Nutzen erzeugt.
Im Mai ist es erstmal wieder vorbei mit den Umleitungen-und die fahren zu Zeiten,
da graut es dem Morgen oder Abend höchstens vor der Szene in der Boxhagener und co.
Letztendlich verwirrt es Fahrgäste, die dann wie erlebt in der RG Bude Köpenick erbost nach einem 67xx fragten, der doch sonst immer um x.xx gefahren sei-wo bleibe der??
In Lichtenberg-war die Antwort-Dienstmasseverlagerung.

T6JP
Re: Fragen (I/2021)
22.02.2021 17:32
Ich finde eher, man verwirrt die Leute mit Bezeichnungen wie M37 oder in Schöneweide/Lichtenberg die Linien 21/37 ohne Via-Angabe fahren zu lassen oder wenn bspw.die Einsetzer der M10 auf der Strecke der 21 fahren...
def
Re: Fragen (I/2021)
22.02.2021 17:41
Zitat
micha774
Ich finde eher, man verwirrt die Leute mit Bezeichnungen wie M37 oder in Schöneweide/Lichtenberg die Linien 21/37 ohne Via-Angabe fahren zu lassen oder wenn bspw.die Einsetzer der M10 auf der Strecke der 21 fahren...

Mein Favorit waren ein paar Jahre lange die aussetzenden Fahrten der 21, die als solche beschriftet die Strecke der 37 gefahren sind.
Re: Fragen (I/2021)
22.02.2021 19:16
Zitat
def
Zitat
micha774
Ich finde eher, man verwirrt die Leute mit Bezeichnungen wie M37 oder in Schöneweide/Lichtenberg die Linien 21/37 ohne Via-Angabe fahren zu lassen oder wenn bspw.die Einsetzer der M10 auf der Strecke der 21 fahren...

Mein Favorit waren ein paar Jahre lange die aussetzenden Fahrten der 21, die als solche beschriftet die Strecke der 37 gefahren sind.

Na dit war n 21er Zuch! Der hat doch keene Steckschilder für die37 bei!

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Re: Fragen (I/2021)
27.02.2021 17:27
..und die 82er die die Hermann Dunker Str herunterkommend, in die Ehrlichstr einbogen...
gab immer welche die dann nochmal um die Ecke zurückliefen......

T6JP
Aber nur weil einige es nicht raffen heißt es doch nicht, dass es solche Angebote für die mit Durchblick geben kann.

Bin letztens auch ohne groß nachzudenken in den Bus in Alt-Karow gestiegen, obwohl mir die Zielanzeige anders als sonst vor kam. Aber das war unterbewusst und dann fuhr der zur Endhaltestelle Alt-Karow. Von dort aus konnte ich dann den Bus abfahren sehen, den ich hätte nehmen müssen. ALSO SOLLTEN ALLE BUSSE BIS BUCH DURCHFAHREN!

****
Serviervorschlag




1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.02.2021 17:30 von Philipp Borchert.
Re: Fragen (I/2021)
04.03.2021 10:20
Vor den U-Bahnhöfen Parchimer Allee und Britz-Süd stehen jeweils am Ausgang zum Bus mehrere Leinwände mit Zeichnungen und Daten zum jeweiligen Bahnhof frei zugänglich aufgebahrt.

Diebstahl sehr gut möglich.

Wofür sind die aber?

Hintergleiswände oder Aufbau am Eingang zur Info der Fahrgäste?
ich hab mal ne Frage an die Technikprofis hier.

mit welchem System bremst die Strassenbahn, rein elektrisch oder auch mit Reibelementen? Und wie wird dann das Bremslicht technisch realisiert? So einen Druckschalter für die Hydraulik wie beim Auto wird es ja bei der Strassenbahn nicht geben.
Re: Fragen (I/2021)
08.03.2021 22:45
Normalerweise bremst die Elektrische elektrisch ;-) -erst beim Einlegen der Feststellbremse kommen Scheibenbremsen an den Achs bzw Motorwellen zum Einsatz.
(Trommelbremsen bei Altbauwagen bzw. Tatrafzg.)
Ausnahme ist z.B. beim Gt6 wenn ein Antrieb ausgruppiert wird-dann bremst die entspr. Elektrohydraulische Bremse mit-
deshalb darf der Wagen dann nur noch zwei Stunden im Fahrgastbetrieb verbleiben.
Beim Tatra legten bei Ausfall der el. Betriebsbremse die FSB voll ein-danach war ggf. Schiebe bzw. Schleppfahrt angesagt.

Das Bremslicht wird auf verschiedene Wegen angesteuert-denn auch die Schienenbremsen lassen es aufleuchten.
Die Auslösung durch die Betriebsbremse und/oder der SBR bündeln sich an einem Relais, der die 21w Lampen ansteuert.

Bei Altbauwagen geschah die Betätigung des Bremslichtes durch Hilfskontakte an den Fahrschalterwalzen und dem SBR-Schütz.

T6JP
Re: Fragen (I/2021)
10.03.2021 10:49
Frage:
Der Südring sollte ja Mal elektrifiziert werden, dann nahm die Bahn jedoch davon Abstand,
wegen den hohen Auflagen (Planfeststellung, Lärmschutz etc.).

Durch das Investitionsbeschleunigungsgesetz (beschlossen letztes Jahr im November) ist
eine Planfeststellung wohl nur noch notwendig, wenn eine Pflicht zur Prüfung der
Umweltverträglichkeit besteht.

Kennt jemand einen aktuellen Sachstand zum Thema?
M69
Re: Fragen (I/2021)
10.03.2021 23:43
Zitat
micha774
Vor den U-Bahnhöfen Parchimer Allee und Britz-Süd stehen jeweils am Ausgang zum Bus mehrere Leinwände mit Zeichnungen und Daten zum jeweiligen Bahnhof frei zugänglich aufgebahrt.

Diebstahl sehr gut möglich.

Wofür sind die aber?

Hintergleiswände oder Aufbau am Eingang zur Info der Fahrgäste?

Die Tafeln die in einer Art Ständer stehen waren am 8.3.21 immer noch da. Ich habe auch so ein "Ausstellung" auf der Ostpreußenbrücke am S-Bhf Messe Nord gesehen. Es ist scheinbar eine Coronagerechte Open-Air-Ausstelung zur Berliner Nachkriegsarchtitektur.

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