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Fragen VII - 2015-2
geschrieben von Arnd Hellinger 
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B-V 3313
Zitat
Nahverkehrsplan
Was verhindert denn dort das Ablösen an der Betriebshaltestelle? (X33 dann Galenstraße)

Der fehlende Pausenraum. Deswegen wird zum Beispiel der 137er/ M37er auch nicht mehr am Ziegelhof oder an der Sandstraße abgelöst.

Wo befindet sich denn am Rathaus Spandau ein Pausenraum?
Am Melanchtonplatz... ? Selbst an der Hertzallee befindet sich nur eine Kantine. Pausenräume sehe ich an sich nur auf den Betriebshöfen. Als Aufenthaltsraum kenne und sehe ich noch den Kasten an der Michelangelostraße an.

Dienstminuten... inoffiziel löst man doch eh an den Stellen ab, wo es für sich und dem Kollegen passt. Die paar Minuten der Wendezeit am Rathaus Spandau... Genau die reichen doch perfekt für eine Ablösung. Ja, okay, bei 4 Minuten ist das wieder die Mindestwendezeit... dann kann man sich das Abgelöse vor allem bei der Abfahrt, bei der Zustiegshaltestelle doch aber schenken.
Zitat
Nahverkehrsplan
Wo befindet sich denn am Rathaus Spandau ein Pausenraum?

Da wo früher (als du noch mit der Trommel um den Weihnachtsbaum...) die Kantine war. In der Südpasserelle.
Zumindest kannst du am Rathaus deine Pause wettergeschützt verbringen.

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Nahverkehrsplan
Am Melanchtonplatz... ?

Da ist der Hof in der Nähe. Überall kann man leider keine Pausenräume schaffen.

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Nahverkehrsplan
Selbst an der Hertzallee befindet sich nur eine Kantine. Pausenräume sehe ich an sich nur auf den Betriebshöfen. Als Aufenthaltsraum kenne und sehe ich noch den Kasten an der Michelangelostraße an.

Die Kantine an der Hertzallee ist der Pausenraum.

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Nahverkehrsplan
Dienstminuten... inoffiziel löst man doch eh an den Stellen ab, wo es für sich und dem Kollegen passt.

Das könnt ihr halten, wie ihr wollt. Nur darf nichts passieren...

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Nahverkehrsplan
Die paar Minuten der Wendezeit am Rathaus Spandau... Genau die reichen doch perfekt für eine Ablösung. Ja, okay, bei 4 Minuten ist das wieder die Mindestwendezeit... dann kann man sich das Abgelöse vor allem bei der Abfahrt, bei der Zustiegshaltestelle doch aber schenken.

Nun könnten aber diese paar Minuten fehlen und der Fahrer die gesetzliche Ruhezeit unterschreiten (oder die Pausenzeit) oder oder oder...

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
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nicolaas
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def
Betreibt sie vielleicht sogar den Aufwand, die Züge aus der automatischen Fahrplanauskunft herauszunehmen?

Davon gehe ich aus. Als es noch den 15-Minuten-Takt zum Betriebssschluss auf den U-Bahnlinien gab, zeigte die Fahrplanauskunft bei der Verbindung U1->M10 nur alle 30 Minuten einen Anschluss an, faktisch hatte jeder Zug wegen der Aussetzer der M10 zumindest Anschluss bis Bersarinplatz. Wenn ich das nicht gewusst hätte, wäre ich stattdessen Taxi gefahren. auf der Relation und zu der Uhrzeit war das also aktive Fahrgastvergraulung.

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DonChaos
Ja. Die Fahrten sind erstmal im System drin für die innerbetriebliche Organisation und werden für die Fahrgastinfo dann wieder extra rausgefiltert. "Blöd" nur, dass DAISY nicht an der Sternpunktschnittstelle (ich nenn Fahrinfo allgemein jetzt einfach mal so) hängt, sondern an einer innerbetrieblichen Schnittstelle.

Das wirft doch mal ein sehr bezeichnendes Bild darauf, welchen Stellenwert das Zahlvieh bei einigen Stellen in der BVG hat. Es wird ein Aufwand betrieben, um Fahrgästen Fahrten, die so oder so stattfinden müssen, zu verheimlichen. Wieso, weiß keiner, wahrscheinlich aus Prinzip. Und sei der Preis, dass man auf Einnahmen verzichtet, weil potentielle Fahrgäste nach einer Verbindungsabfrage gleich das Taxi nehmen. (Mir kann auch niemand erzählen, dass die Arbeitszeiten so knapp bemessen sind, dass die 2 min, die man vielleicht durch die Haltestellenaufenthalte zusätzlich benötigt, einen wesentlich höheren Aufwand bedeuten.)

So lange sich an diesen Einstellungen nichts ändert, nützen selbst gut gemachte Werbekampagnen nichts. Von dem Mist, der in den letzten ein, zwei Jahren fabriziert wurde, ganz zu schweigen.

Dass es auch anders geht, zeigt übrigens mal wieder Dresden. Hier sind z.B. die Aussetzfahrten der Linien 10 und 11 nach Gorbitz nicht nur in die Fahrplanauskunft aufgenommen, sie werden sogar auf den Fahrplanaushängen der Linie 7 (deren Verlauf sie folgen) veröffentlicht. Und so wird die nachfragestarke Verbindung vom Hauptbahnhof ins bei Studenten immer beliebter werdende Löbtau und in die Großwohnsiedlung Gorbitz abends eine halbe Stunde länger im relativ dichten Takt betrieben - und das wird angenommen, auch die aussetzenden Fahrten sind weitaus besser gefüllt als man es aus Berlin kennt.

In den einrückenden Bahnen der Linien 10 und 11 gibt es sogar aussagekräftige Ansagen: "Letzte Haltestelle auf dem Standardlinienweg. Diese Bahn fährt weiter zum Betriebshof Gorbitz wie Linie 7." Ist das eigentlich wirklich so schwer?

Edit: "aus-" durch "einrückend" ersetzt. Danke für den Hinweis.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.11.2015 22:00 von def.
Geht mal DonChaos noch schön auf den Leim und dann glauben irgendwann alle, dass in einem finsteren Keller fiese Illuminaten-BVGer sitzen, die diese Fahrten verheimlichen...

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
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B-V 3313
Geht mal DonChaos noch schön auf den Leim und dann glauben irgendwann alle, dass in einem finsteren Keller fiese Illuminaten-BVGer sitzen, die diese Fahrten verheimlichen...

Es ist doch ein offenes Geheimnis, dass das Herausnehmen der Aussetzfahrten aus den Auskunftssystemen die Folge eines Kleinkrieges zwischen Aufgabenträger und BVG um die Finanzierung eben dieser ist. Diese Fahrten werden von der BVG bewusst rausgefiltert - wohl als eine Art "Strafmaßnahme" dafür, dass sie ihre Verhandlungsposition nicht komplett durchsetzen konnte.

Als Resultat ist jetzt das ziemlich Unsinnigste rausgekommen, was aus Sicht von Wirtschaftlichkeit und Fahrgastattraktivität nur denkbar ist: Es wird auf etlichen Linien tagtäglich aus betrieblicher Erfordernis ein regelmäßiges zusätzliches Angebot gefahren - und das auch noch zu Zeiten, wo sonst recht dünne Takte herrschen. Die BVG setzt aber alles daran, dass dieses Angebot möglichst niemand nutzen kann, indem im System vorhandene Informationen wieder gelöscht werden.

Ingolf
Zitat
def
In den ausrückenden Bahnen der Linien 10 und 11 gibt es sogar aussagekräftige Ansagen: "Letzte Haltestelle auf dem Standardlinienweg. Diese Bahn fährt weiter zum Betriebshof Gorbitz wie Linie 7." Ist das eigentlich wirklich so schwer?

Hab ich noch nie gehört. Ausrückende Bahnen verkünden das Erreichen ihrer eigentlichen Linie in der Regel nicht extra.

In Berlin fällt das bei einrückenden Kursen auf: "XYZ-Straße, letzte Haltestelle auf der Stammstrecke." Das Verlassen des Linienwegs wird wie ein Linienwechsel bei Baustellen angesagt.
Zitat
Ingolf
Als Resultat ist jetzt das ziemlich Unsinnigste rausgekommen, was aus Sicht von Wirtschaftlichkeit und Fahrgastattraktivität nur denkbar ist: Es wird auf etlichen Linien tagtäglich aus betrieblicher Erfordernis ein regelmäßiges zusätzliches Angebot gefahren - und das auch noch zu Zeiten, wo sonst recht dünne Takte herrschen. Die BVG setzt aber alles daran, dass dieses Angebot möglichst niemand nutzen kann, indem im System vorhandene Informationen wieder gelöscht werden.

Das Unsinnigste wäre, die Ein- und Aussetzfahrten bei allen Betriebszweigen - entgegen einer über 100jährigen Tradition bei den Bahnen - ohne Kundenbedienung wie beim Bus durchzuführen.
Zitat
meckerkopp
Zitat
def
In den ausrückenden Bahnen der Linien 10 und 11 gibt es sogar aussagekräftige Ansagen: "Letzte Haltestelle auf dem Standardlinienweg. Diese Bahn fährt weiter zum Betriebshof Gorbitz wie Linie 7." Ist das eigentlich wirklich so schwer?

Hab ich noch nie gehört. Ausrückende Bahnen verkünden das Erreichen ihrer eigentlichen Linie in der Regel nicht extra.

In Berlin fällt das bei einrückenden Kursen auf: "XYZ-Straße, letzte Haltestelle auf der Stammstrecke." Das Verlassen des Linienwegs wird wie ein Linienwechsel bei Baustellen angesagt.

Das war ein - nun korrigierter - Tippfehler meinerseits, der wohl auf dem unglücklichen Zusammenwürfeln von "einrückend" und "aussetzend" basierte (danke für den Hinweis). Ich sprach natürlich auch von den einrückenden Fahrten. Und für die ist die Dresdner Version auch hilfreicher, weil nicht nur allgemein angesagt wird, dass es zum (zu irgendeinem) Betriebshof geht, sondern auch zu welchem, und auch, auf welchem Weg es dort hin geht.
Hallo liebe Leutz,

Seit Samstag früh in den Morgenstunden ist die Rixdorfer Straße in Fahrtrichtung Neukölln wieder freigegeben, die Umleitungen der Linien 277, 282 und N79 sind aufgehoben. An sich hat sich die Fahrbahnsanierung und auch die sonstigen Umbauten entlang der Strecke gelohnt und lässt die Straße freundlicher wirken.

Nur eins finde ich negativ: Wieso hat man es verschlafen, an den nun umgebauten Stationen Skutaristraße, Imbrosweg, Dirschelweg und Rixdorfer Str./Britzer Str. behindertengerechte "Kasseler Borde" dort einzubauen?

Gerade wenn die Straße einseitig komplett gesperrt ist und der Fahrbahnbelag sogar bis in tiefere Schichten erneuert wird, ist es doch grob fahrlässig, diesen Umbau nicht durchzuführen.


BVG = Alle meckern drüber, aber ohne geht es nicht !

Jut jemeinte Jrüße
Nico
Bei der Maßnahme handelte es sich um Sanierungsarbeiten, nicht um einen Umbau. Das heißt, dass nur "Bestandssicherung" durchgeführt wurde. Für einen grundlegenden Umbau hätte es umfangreichere Planungen bedurft, da man in solch einem Falle mehrere Maßnahmen gebündelt hätte (Straßenbau, Wasser, Strom, Gas, Neustrukturierung des Straßenraums).

Viele Grüße
Florian Schulz

--
Das Gegenteil von umfahren ist umfahren.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.11.2015 00:43 von Florian Schulz.
So wurde das auch auf der Falkenseer Chaussee Höhe Westerwaldstraße gemacht.
Erst wurde die Fahrbahn erneuert, dann der Gehweg und nachdem - auf jeden Fall die Fahrbahn erneuert worden war - wurde erst der Haltestellenbereich umgebaut. Jedenfalls habe ich mir da auch gedacht "Wieso haben die das nicht gleich...?"
Ich danke euch beiden für die Antwort.


BVG = Alle meckern drüber, aber ohne geht es nicht !

Jut jemeinte Jrüße
Nico
Zitat
Nahverkehrsplan
So wurde das auch auf der Falkenseer Chaussee Höhe Westerwaldstraße gemacht.
Erst wurde die Fahrbahn erneuert, dann der Gehweg und nachdem - auf jeden Fall die Fahrbahn erneuert worden war - wurde erst der Haltestellenbereich umgebaut. Jedenfalls habe ich mir da auch gedacht "Wieso haben die das nicht gleich...?"

Weil diese Arbeiten mit der Sanierung des Gehwegs gemacht werden. So ist das auch auf der Ruhlebener Straße angedacht.

Das ist auch nicht so abwegig, wenn man den Einbau von Blindenleitstreifen etc. bedenkt.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.11.2015 01:57 von B-V 3313.
Re: Fragen VII - 2015-2
30.11.2015 13:18
Frage am Rande: Hat die Sanierung des Antriebsstranges beim 480 schon begonnen? Ich bin gestern wie heute mit verdächtig leisen (fast wie früher™) Fahrzeugen gefahren...
Re: Fragen VII - 2015-2
30.11.2015 22:24
Hallo,

ich habe auch mal eine Frage:

Auf älteren Bilder haben BVG-Busse das Kennzeichen B-Z, heutzutage B-V.

Wann und warum wurde das geändert?

Wann kam das Kennzeichen B-EV für Arbeitsfahrzeuge hinzu?

Danke
Zitat
JeDi
Frage am Rande: Hat die Sanierung des Antriebsstranges beim 480 schon begonnen? Ich bin gestern wie heute mit verdächtig leisen (fast wie früher™) Fahrzeugen gefahren...

Hallo JeDi,

ja! So wurde es neulich am Tag der offenen Tür in Schöneweide erklärt. Wenn ich nichts falsch verstanden habe, wird das gemacht, während die Drehgestellrahmen zur Sanierung in Siegen sind.

Viele Grüße
Manuel
Seit wann kostet bitte das Brandenburg-Berlin-Ticket am Schalter 5 EUR weniger (!)
als am Automaten/ Internet? [images.vbb.de] (Seite 1 von 2, links oben)
Mal abgesehen davon, dass ich den ersten Teil des Textes zum Brandenburg-Berlin-Ticket nicht finde, scheint das 'n schlichter Übermittlungsfehler zu sein: Man hat einfach den Preis für das Brandenburg-Berlin-Ticket Nacht zweimal drin, davon natürlich einmal falsch anstelle des korrekten Preises für die Tagesvariante am Schalter (die dann 31€ kosten müsste).

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"Hmmm...durchsichtige Cola!"
Zitat
micha774

(...) Warum sind bei manchen Linien die einen Betriebshof kreuzen, die Ein- und Aussetzfahrten in den Fahrplan integriert, bei anderen dagegen nicht?

Paradebeispiel der X34 wo alle Fahrten täglich an der Ecke Heerstr./ Gatower Str. beginnen bzw. enden.

... Dazu wollte ich eh noch was anmerken - ich war mir nur nicht sicher, ob mein Wissen auch der Richtigkeit entspricht.
Es setzen auch Fahrten an der Kaserne aus - d.z.f. auch wohl ein.
Zitat
Nahverkehrsplan
Zitat
micha774
Paradebeispiel der X34 wo alle Fahrten täglich an der Ecke Heerstr./ Gatower Str. beginnen bzw. enden.
Es setzen auch Fahrten an der Kaserne aus - d.z.f. auch wohl ein.

Das Wörtchen "alle" trifft nicht zu. IVU-suite hat auch eine Menge Kopplungsfahrten und Linienübergänge ausgerechnet. Diese zu kommunizieren, würde in den Fahrplänen kuriose Linienführungen erzeugen, die nur ein bis drei Mal am Tag bedient werden.

Es gibt jedoch viele Beispiele für sinnvolle und gut genutzte Aussetzfahrten auch beim Bus. Viele 255er zum Bushof Indira-Gandhi-Straße enden beispielsweise in Weißensee, Gounodstraße. Einige X54 von und nach S+U Pankow beginnen und enden in Weißensee, Pasedagplatz. Damit kann ein großer Teil der Fahrgäste was anfangen.

so long

Mario
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