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Busspuren: Kummer
geschrieben von schallundrausch 
Re: Busspuren: Kummer
06.02.2021 01:55
- gelöscht (Lesefehler) -

---
Berlins Straßen sind zu eng, um sie mit Gelenkbussen zu verstopfen!




1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.02.2021 01:56 von Salzfisch.
Re: Busspuren: Kummer
08.02.2021 21:28
Hallo,

der TSP bringt eine erste Bilanz der neuen BVG-Abschlepp-Autos:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/blockierte-bus-und-bahnspuren-bvg-abschleppwagen-entfernen-tausende-autos-von-busspuren/26893510.html

3247 Vorgänge klingt erstmal nicht schlecht, das sind dann aber übers Jahr gerechnet lediglich 10 am Tag. Sicher noch steigerungsfähig, ebenso wie die Abschlepp-Gebühren.

Viele Grüße
André
Re: Busspuren: Kummer
26.02.2021 21:22
Hallo,

eine Kleine Anfrage berichtet über Stand und Planung zu Busspuren sowie LSA-Beeinflussungen:
https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-26332.pdf

Bemerkenswert sind die darin erwähnten Einwände der Bezirke Reinickendorf und Spandau.

Viele Grüße
André
Jay
Re: Busspuren: Kummer
26.02.2021 22:13
Zitat
andre_de
Hallo,

eine Kleine Anfrage berichtet über Stand und Planung zu Busspuren sowie LSA-Beeinflussungen:
https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-26332.pdf

Bemerkenswert sind die darin erwähnten Einwände der Bezirke Reinickendorf und Spandau.

Viele Grüße
André

Eine Schummelstelle hab ich auch noch gefunden:
Zitat

Mollstraße, von Otto-Braun-Straße bis Prenzlauer Allee (einseitig) = ca. 200 m,
Buslinie 142/200, Anordnung + Umsetzung in 2020, Investitions-, bzw.
Umsetzungskosten ca. 2.500,- € (Brutto)“

In der Tat wurde da neu markiert und ein Fahrradstreifen angelegt. Eine Busspur gab es dort allerdings schon vorher und sie endet auch weiterhin mit der 142er-Haltestelle.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Re: Busspuren: Kummer
27.02.2021 08:58
Zitat
andre_de
Hallo,

eine Kleine Anfrage berichtet über Stand und Planung zu Busspuren sowie LSA-Beeinflussungen:
https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-26332.pdf

Bemerkenswert sind die darin erwähnten Einwände der Bezirke Reinickendorf und Spandau.

Viele Grüße
André

Bestätigt meinen Eindruck, dass mit den Bezirken nichts zu holen ist für den ÖPNV. Trotz mehrfacher gegenteiliger Bekenntnisse geht es am Ende eben doch nur um Partikularinteressen (Stellplätze). Das ist nun wirklich mal ein Punkt, in dem ich der grün geführten SenUVK dankbar bin.

P.S. Aus eigener Erfahrung: Allein das nicht mehr nötige Ein-/Ausscheren an den Haltestellen, erlebt auf dem Falkenseer Damm und auf der Waltersdorfer Chaussee, ist ein nicht zu vernachlässigbarer Vorteil. Vom verkehrspolitischen Symbol für den Bus nicht zu sprechen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.02.2021 09:04 von hvhasel.
Zitat
andre_de
Hallo,

eine Kleine Anfrage berichtet über Stand und Planung zu Busspuren sowie LSA-Beeinflussungen:
https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-26332.pdf

Bemerkenswert sind die darin erwähnten Einwände der Bezirke Reinickendorf und Spandau.

Viele Grüße
André

Ich kenne die Örtlichkeit nicht gut genug, daher eine Frage zu diesem Einzelfall:

"b) Brunsbütteler Damm (Südseite) von Wilhelmshavener Str. bis vor Klosterstr. (Anschluss an bestehenden BSF)
Länge: etwa 100 m
Anordnung vom 24.09.2020 mit Ergänzung vom 14.10.2020
Ausführung steht aus, Grund: Ausführung erfordert umfangreiche bauliche Umgestaltung des Straßenraums, Erstellung eines lichttechnischen Gutachtens, Erstellung eines Verkehrskonzeptes für die Verkehrsführung während der Bauphase"

Für 100 Meter Busspur muß alles umgebaut werden?

Ansonsten fällt auf, wie wenig Geld Busspuren kosten - und wie gering der Wille der Politik und der Verwaltung demnach ist, diese umzusetzen. Immerhin gibt es überhaupt wieder kleinere Fortschritte, auch in gescholtenen Bezirken wie Reinickendorf und Spandau.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.02.2021 10:53 von Marienfelde.
Re: Busspuren: Kummer
27.02.2021 11:09
Zitat
Marienfelde
Ich kenne die Örtlichkeit nicht gut genug, daher eine Frage zu diesem Einzelfall:

"b) Brunsbütteler Damm (Südseite) von Wilhelmshavener Str. bis vor Klosterstr. (Anschluss an bestehenden BSF)
Länge: etwa 100 m
Anordnung vom 24.09.2020 mit Ergänzung vom 14.10.2020
Ausführung steht aus, Grund: Ausführung erfordert umfangreiche bauliche Umgestaltung des Straßenraums, Erstellung eines lichttechnischen Gutachtens, Erstellung eines Verkehrskonzeptes für die Verkehrsführung während der Bauphase"

Für 100 Meter Busspur muß alles umgebaut werden?

Hintergrund ist der: Die Kreuzung Brunsbütteler Damm/Klosterstraße/Ruhlebener Straße ist eine der verkehrsreichsten, wenn nicht gar die verkehrsreichste klassische Kreuzung Spandaus überhaupt. Momentan ist der „bestehende BSF“ mehr eine erweiterte Haltestellenbucht mit folgender Busschleuse. Diese dient dazu, dass die Busse der Linie M32 es überhaupt schaffen links abzubiegen. Würde nun ein BSF schon 100 m weiter westlich beginnen, gäbe es neben der Linksabbiegerspur Richtung Altstädter Ring teilweise nur noch eine weitere Spur Richtung Ruhlebener Straße und Klosterstraße. Das würde, entgegen der meisten BSF-Vorhaben, tatsächlich ordentlich den Fließverkehr beeinträchtigen.

Um eine weitere Spur für den BSF zu schaffen, müssten nicht nur Stellplätze, sondern auch Bäume weichen. Zudem könnte es mit dem Rad-/Gehweg auch schwierig werden, wobei das schon heute nicht mehr den Vorgaben des MobG entspricht. Aber auch das Fahrbahndesign direkt an der Kreuzung ist Murks, so gesehen sollte das ohnehin in Angriff genommen werden.
Re: Busspuren: Kummer
27.02.2021 13:15
Zitat
hvhasel
Zitat
Marienfelde
Ich kenne die Örtlichkeit nicht gut genug, daher eine Frage zu diesem Einzelfall:

"b) Brunsbütteler Damm (Südseite) von Wilhelmshavener Str. bis vor Klosterstr. (Anschluss an bestehenden BSF)
Länge: etwa 100 m
Anordnung vom 24.09.2020 mit Ergänzung vom 14.10.2020
Ausführung steht aus, Grund: Ausführung erfordert umfangreiche bauliche Umgestaltung des Straßenraums, Erstellung eines lichttechnischen Gutachtens, Erstellung eines Verkehrskonzeptes für die Verkehrsführung während der Bauphase"

Für 100 Meter Busspur muß alles umgebaut werden?

Hintergrund ist der: Die Kreuzung Brunsbütteler Damm/Klosterstraße/Ruhlebener Straße ist eine der verkehrsreichsten, wenn nicht gar die verkehrsreichste klassische Kreuzung Spandaus überhaupt. Momentan ist der „bestehende BSF“ mehr eine erweiterte Haltestellenbucht mit folgender Busschleuse. Diese dient dazu, dass die Busse der Linie M32 es überhaupt schaffen links abzubiegen. Würde nun ein BSF schon 100 m weiter westlich beginnen, gäbe es neben der Linksabbiegerspur Richtung Altstädter Ring teilweise nur noch eine weitere Spur Richtung Ruhlebener Straße und Klosterstraße. Das würde, entgegen der meisten BSF-Vorhaben, tatsächlich ordentlich den Fließverkehr beeinträchtigen.

Um eine weitere Spur für den BSF zu schaffen, müssten nicht nur Stellplätze, sondern auch Bäume weichen. Zudem könnte es mit dem Rad-/Gehweg auch schwierig werden, wobei das schon heute nicht mehr den Vorgaben des MobG entspricht. Aber auch das Fahrbahndesign direkt an der Kreuzung ist Murks, so gesehen sollte das ohnehin in Angriff genommen werden.

Der erste Schritt wäre ja wohl, die Ampel direkt an der Kreuzung dergestalt umzubauen, daß es dem M32er Richtung Rathaus Spandau möglich ist, direkt nach links abzubiegen anstatt erst von der Haltestelle auf die ganz linke Fahrspur zu wechseln und alles dahinter zu behindern, spätestens wenn da 2 Busse zugleich ankommen und weiterwollen, geht da eine Ampelphase lang gar nichts mehr, was sofort zu einem dicken Rückstau führt. Und nicht selten schafft der M32 die Linksabbiegephase nicht mehr und bleibt dann mitten über allen Fahrspuren hängen.

Dennis
def
Re: Busspuren: Kummer
27.02.2021 13:39
Zitat
drstar
Zitat
hvhasel
Zitat
Marienfelde
Für 100 Meter Busspur muß alles umgebaut werden?

Hintergrund ist der: Die Kreuzung Brunsbütteler Damm/Klosterstraße/Ruhlebener Straße ist eine der verkehrsreichsten, wenn nicht gar die verkehrsreichste klassische Kreuzung Spandaus überhaupt. Momentan ist der „bestehende BSF“ mehr eine erweiterte Haltestellenbucht mit folgender Busschleuse. Diese dient dazu, dass die Busse der Linie M32 es überhaupt schaffen links abzubiegen. Würde nun ein BSF schon 100 m weiter westlich beginnen, gäbe es neben der Linksabbiegerspur Richtung Altstädter Ring teilweise nur noch eine weitere Spur Richtung Ruhlebener Straße und Klosterstraße. Das würde, entgegen der meisten BSF-Vorhaben, tatsächlich ordentlich den Fließverkehr beeinträchtigen.

Um eine weitere Spur für den BSF zu schaffen, müssten nicht nur Stellplätze, sondern auch Bäume weichen. Zudem könnte es mit dem Rad-/Gehweg auch schwierig werden, wobei das schon heute nicht mehr den Vorgaben des MobG entspricht. Aber auch das Fahrbahndesign direkt an der Kreuzung ist Murks, so gesehen sollte das ohnehin in Angriff genommen werden.

Der erste Schritt wäre ja wohl, die Ampel direkt an der Kreuzung dergestalt umzubauen, daß es dem M32er Richtung Rathaus Spandau möglich ist, direkt nach links abzubiegen anstatt erst von der Haltestelle auf die ganz linke Fahrspur zu wechseln und alles dahinter zu behindern, spätestens wenn da 2 Busse zugleich ankommen und weiterwollen, geht da eine Ampelphase lang gar nichts mehr, was sofort zu einem dicken Rückstau führt. Und nicht selten schafft der M32 die Linksabbiegephase nicht mehr und bleibt dann mitten über allen Fahrspuren hängen.

Was wäre eine mögliche Lösung? Eine Busspur in Mittellage samt Haltestelleninsel in Höhe der aktuelle Haltestelle, also direkt vor der Kreuzung? Die Alternativen (Aufhebung der Bushaltestelle oder Verlegung von der Kreuzung weg) wären m.E. mit erheblichen Nachteilen für Busfahrgäste verbunden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.02.2021 13:45 von def.
Re: Busspuren: Kummer
27.02.2021 13:49
Zitat
drstar
Der erste Schritt wäre ja wohl, die Ampel direkt an der Kreuzung dergestalt umzubauen, daß es dem M32er Richtung Rathaus Spandau möglich ist, direkt nach links abzubiegen anstatt erst von der Haltestelle auf die ganz linke Fahrspur zu wechseln und alles dahinter zu behindern, spätestens wenn da 2 Busse zugleich ankommen und weiterwollen, geht da eine Ampelphase lang gar nichts mehr, was sofort zu einem dicken Rückstau führt.

Dann würde der M32er genau mit den Linksabbiegern von der Ruhlebener Straße in die Klosterstraße zusammentreffen. Das ist also keine gute Idee.

Zitat
drstar
Und nicht selten schafft der M32 die Linksabbiegephase nicht mehr und bleibt dann mitten über allen Fahrspuren hängen.

Genau das ist auch der Grund für den Umbau.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Re: Busspuren: Kummer
27.02.2021 13:51
Zitat
def
Was wäre eine mögliche Lösung? Eine Busspur in Mittellage samt Haltestelleninsel in Höhe der aktuelle Haltestelle, also direkt vor der Kreuzung?

Das ist keine gute Lösung. Die Fußgänger müssten eine weitere Phase beachten und der Warteraum für die Fußgänger auf der Mittelinsel würde massiv verengt werden.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Re: Busspuren: Kummer
27.02.2021 17:23
Zitat
B-V 3313
Zitat
drstar
Der erste Schritt wäre ja wohl, die Ampel direkt an der Kreuzung dergestalt umzubauen, daß es dem M32er Richtung Rathaus Spandau möglich ist, direkt nach links abzubiegen anstatt erst von der Haltestelle auf die ganz linke Fahrspur zu wechseln und alles dahinter zu behindern, spätestens wenn da 2 Busse zugleich ankommen und weiterwollen, geht da eine Ampelphase lang gar nichts mehr, was sofort zu einem dicken Rückstau führt.

Dann würde der M32er genau mit den Linksabbiegern von der Ruhlebener Straße in die Klosterstraße zusammentreffen. Das ist also keine gute Idee.

Häh? Balkensignal links abbiegen und alle anderen Verkehrsteilnehmer haben halt mal kurz rot, man müßte dazu natürlich die Rechtsabbiegerspur opfern, um den Bus die Möglichkeit zu geben, gleich bis an die zweite Ampel vorzufahren und dort halt das Balkensignal anbringen. Geht anderswo doch auch (Daumstr. / Rhenaniastr. wenn ich mich richtig erinnere, M36 Richtung Rathaus Spandau).

Zitat
B-V 3313
Zitat
drstar
Und nicht selten schafft der M32 die Linksabbiegephase nicht mehr und bleibt dann mitten über allen Fahrspuren hängen.

Genau das ist auch der Grund für den Umbau.

Muß ich diese Antwort jetzt verstehen? Die Verlängerung der Busspur zielt auf den Bereich vor der Haltestelle und nicht danach, also was genau soll sich dann ändern? Schafft der M32 die Linksabbiegephase nicht, steht er weiterhin auch über alle Fahrspuren, zumindest falls noch ein Fahrzeug vor ihm stehenbleibt vor der Ampel. Da ändert sich genau gar nichts.

Dennis
Re: Busspuren: Kummer
27.02.2021 17:36
Zitat
drstar
Häh? Balkensignal links abbiegen und alle anderen Verkehrsteilnehmer haben halt mal kurz rot, man müßte dazu natürlich die Rechtsabbiegerspur opfern, um den Bus die Möglichkeit zu geben, gleich bis an die zweite Ampel vorzufahren und dort halt das Balkensignal anbringen.

Bei dieser großen Kreuzung und den entsprechenden Räumzeiten ist da nichts mit mal "kurz rot". Zumal damit auch alle anderen Linien ausgebremst werden.

Zitat
drstar
Schafft der M32 die Linksabbiegephase nicht, steht er weiterhin auch über alle Fahrspuren, zumindest falls noch ein Fahrzeug vor ihm stehenbleibt vor der Ampel. Da ändert sich genau gar nichts.

Genau darum geht es beim Umbau.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Anonymer Benutzer
Re: Busspuren: Kummer
28.02.2021 15:42
Also ich habe die Freigabe für den M32 bisher so erlebt, dass die Linksabbieger aus Staaken immer zeitgleich mit Freigabe Ri. Ruhleben Grün bekommt und somit der Bus, wenn er denn mal noch etwas quer steht, niemanden blockiert. Und selbst wenn, dann muss der Busfahrer schon sehr lenkfaul sein, um den Geradeausverkehr mit dem Nachläufer zu blockieren. Man muss halt auch mal das Lenkrad drehen und den Überhang nutzen. Meist stehen die PKW ja doch etwas zurück, sodass man noch früher einlenken kann. Ansonsten arbeitet die Schaltung auch mit dem M32 als gegen ihn...

Konsequent müsste man einfach eine Spur Ri. Staaken wegnehmen. Also den Grünstreifen um eine Spur noch Norden verlegen.
Da hat niemand zu Parken. Da gibt es ein Parkhaus. Und ein Parken wäre auf einer Spur auch ab gewisser zeit sicher möglich. So viel Verkehr rollt auch auch nicht zu später Stunde nach Staaken. Wirklich zweispurig ist der Damm ja erst westlich der Nauener Straße. Davor musss man eher versetzt fahren.

Mit der Verlegung um eine Spur sollte man aber wirklich lieber daran denken, die Busspur dann links bzw. in Mittellage zu führen, statt dann die Busspur rechts am Rand zu packen. Da stehen dann einfach nur die Lieferanten, die da ja gerne mal stehen, wo Platz ist.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.02.2021 15:42 von Nahverkehrsplan.
Anonymer Benutzer
Re: Busspuren: Kummer
02.03.2021 10:50
Zitat
Newsletter Tagesspiegel
So viel kostet eine Busspur. Bettina Domer, SPD, hat sich eine kesse BVG-Mütze aufgesetzt und einen dicken Fragenkatalog an den Senat geschickt. Jetzt sind die Antworten da.
Und wir lernen so hübsche Details wie diese:
Was kostet eine Busspur?
Spezialfarbe, Spezialmaschine, Spezialstraßenschilder – macht 10.100 Euro allein für die neue 800-Meter-Busspur vom Askanierring zum Falkenseer Platz.
Insgesamt 2,6 Kilometer Busspur wurden seit 2016 in Spandau aufgepinselt: hat zusammen 23.650 Euro gekostet. Weitere Busspuren sind in Planung, aber vorher müssen Probleme abgeräumt oder Straßen saniert werden – wie die neue 700 Meter Busspur an der Daumstraße.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.03.2021 10:51 von Nahverkehrsplan.
Re: Busspuren: Kummer
02.03.2021 12:09
Zitat
Nahverkehrsplan
Also ich habe die Freigabe für den M32 bisher so erlebt, dass die Linksabbieger aus Staaken immer zeitgleich mit Freigabe Ri. Ruhleben Grün bekommt und somit der Bus, wenn er denn mal noch etwas quer steht, niemanden blockiert. Und selbst wenn, dann muss der Busfahrer schon sehr lenkfaul sein, um den Geradeausverkehr mit dem Nachläufer zu blockieren. Man muss halt auch mal das Lenkrad drehen und den Überhang nutzen. Meist stehen die PKW ja doch etwas zurück, sodass man noch früher einlenken kann. Ansonsten arbeitet die Schaltung auch mit dem M32 als gegen ihn...

Leider entstehen dort zu oft Behinderungen.

Zitat
Nahverkehrsplan
Konsequent müsste man einfach eine Spur Ri. Staaken wegnehmen. Also den Grünstreifen um eine Spur noch Norden verlegen.
Da hat niemand zu Parken. Da gibt es ein Parkhaus. Und ein Parken wäre auf einer Spur auch ab gewisser zeit sicher möglich. So viel Verkehr rollt auch auch nicht zu später Stunde nach Staaken. Wirklich zweispurig ist der Damm ja erst westlich der Nauener Straße. Davor musss man eher versetzt fahren.

Nö, aus vier und drei Spuren nun fünf und zwei zu machen, ist gewiss nicht zielführend.

Zitat
Nahverkehrsplan
Mit der Verlegung um eine Spur sollte man aber wirklich lieber daran denken, die Busspur dann links bzw. in Mittellage zu führen, statt dann die Busspur rechts am Rand zu packen. Da stehen dann einfach nur die Lieferanten, die da ja gerne mal stehen, wo Platz ist.

Für die Lieferanten geäbe es schon Buchten. Wo sollen die Fahrgäste eigentllch aussteigen, wenn der Bus links oder in Mittellage fährt?


Leider traut man sich nicht an die große Lösung: die Seegefelder Straße für den MIV sperren und den M32er über Am Bahnhof Spandau und die Seegefelder Straße zum Rathaus führen. Das würde auch die Haltestelle Brunsbütteler Damm/Ruhlebener Straße der Linien M36, M37 etc. Richtung Süden etwas entlasten und die Wege vom M32er zu den Schnellbahnen würden sich verkürzen.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Joe
Re: Busspuren: Kummer
03.03.2021 00:21
Zitat
B-V 3313


Leider traut man sich nicht an die große Lösung: die Seegefelder Straße für den MIV sperren und den M32er über Am Bahnhof Spandau und die Seegefelder Straße zum Rathaus führen. Das würde auch die Haltestelle Brunsbütteler Damm/Ruhlebener Straße der Linien M36, M37 etc. Richtung Süden etwas entlasten und die Wege vom M32er zu den Schnellbahnen würden sich verkürzen.

Da höre ich doch bereits den Aufschrei "der Bus hält nicht mehr an den Arcaden"...
Warum würde die Haltestelle dort entlastet, wenn der M32 da nicht mehr langfährt Der hält doch da gar nicht. Oder meinst Du Verzögerungen(Rückstau) durch den abbiegenden Bus in den Brunsbüttler Damm?
Re: Busspuren: Kummer
03.03.2021 08:54
Zitat
Joe
Zitat
B-V 3313


Leider traut man sich nicht an die große Lösung: die Seegefelder Straße für den MIV sperren und den M32er über Am Bahnhof Spandau und die Seegefelder Straße zum Rathaus führen. Das würde auch die Haltestelle Brunsbütteler Damm/Ruhlebener Straße der Linien M36, M37 etc. Richtung Süden etwas entlasten und die Wege vom M32er zu den Schnellbahnen würden sich verkürzen.

Da höre ich doch bereits den Aufschrei "der Bus hält nicht mehr an den Arcaden"...
Warum würde die Haltestelle dort entlastet, wenn der M32 da nicht mehr langfährt Der hält doch da gar nicht. Oder meinst Du Verzögerungen(Rückstau) durch den abbiegenden Bus in den Brunsbüttler Damm?

Darauf wollte B-V 3313 sicherlich hinaus. Tatsächlich ist es gerade in der HVZ nicht selten, daß nur eine Handvoll Fahrzeuge rechts abbiegen kann und der Bus sich schon ab Rathaus Spandau Verspätung einfängt. Allerdings sieht es an der Kreuzung Klosterstr. / Seegefelder Str. nicht besser aus, da herscht jetzt schon übles Gedränge. Die Seegefelder Str. für Pkw zu sperren, könnte allerdings womöglich tatsächlich Entlastung bringen. Allerdings wird man den Verkehr in den Brunsbütteler Damm zwängen, der auch in der HVZ schon ziemlich voll ist. Also wird der M32 ab Elsflether Weg doch wieder im Stau stehen. Knackpunkt ist auch die Kreuzung Nauener Str. / Brunsbütteler Damm, und hier sehe ich nicht, wie man die Kreuzung dergestalt umbauen kann, daß hier der Stau reduziert wird.

Dennis
Re: Busspuren: Kummer
03.06.2021 09:49
Die Johannisthaler Chaussee bekommt wohl demnächst eine Verlängerung einer ihrer Busspuren
und zwar der, die Richtung Späthsfelde an der Busschleuse "U-Bhf. Johannisthaler Chaussee" (neben McD…) endet.
Diese wird wohl bis zur Haltestelle "Johannisthaler Chaussee/Fritz-Erler-Allee" verlängert.
Auch diese wird/soll wohl, so wie die in der Waltersdorfer Chaussee, ohne zeitliche Einschränkungen betrieben werden.
Entsprechende Verkehrszeichen hängen schon, aber noch abgeklebt/ausgekreuzt.
Straßenmarkierungen sind hingegen aber noch nicht aufgebracht.
Joe
Re: Busspuren: Kummer
12.06.2021 11:33
Zitat
Zektor
Die Johannisthaler Chaussee bekommt wohl demnächst eine Verlängerung einer ihrer Busspuren
und zwar der, die Richtung Späthsfelde an der Busschleuse "U-Bhf. Johannisthaler Chaussee" (neben McD…) endet.
(...)
Entsprechende Verkehrszeichen hängen schon, aber noch abgeklebt/ausgekreuzt.
Straßenmarkierungen sind hingegen aber noch nicht aufgebracht.

Einen Kilometer weiter westlich wurden auch gleich Schilder aufgestellt: Alt Buckow ostwärts von Hausnummer 11 bis zur Kreuzung zum Buckower Damm. Also ca. 300 Meter. Zeitlich aber begrenzt.[/quote]



Mo-Fr. 6-20, Sa. 9-20



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.06.2021 11:33 von Joe.
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