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Fortsetzung Thread Flexity
geschrieben von Forummaster Berlin 
HP schrieb:
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> Fahren die Flexitys unmodifiziert in Strausberg
> oder wurden Anpassungen für das dortige
> Schienenprofil vorgenommen?
>
> Und wie sieht es mit der Zulassung aus? Wird die
> STE nicht immer noch nach EBO, also als Eisenbahn
> betrieben?
>
> Gruß,
> Holger

Strausberg fährt schon eine Weile nicht mehr nach EBO. Anpassung war nur bezüglich der Oberleitungsspannung notwendig (720V)

*******
Dieser Beitrag ist für Sie kostenlos. Er finanziert sich allein aus der Freizeitspende seines Schreibers.
HP schrieb:
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> Fahren die Flexitys unmodifiziert in Strausberg
> oder wurden Anpassungen für das dortige
> Schienenprofil vorgenommen?
>
> Und wie sieht es mit der Zulassung aus? Wird die
> STE nicht immer noch nach EBO, also als Eisenbahn
> betrieben?
>
> Gruß,
> Holger


Die Gleise in SRB wurden nach der Trennung vom Eisenbahnnetz
(u. Abgabe der Eloks nach Buckow) an Weichen u dergl. so umgebaut,
das ein Betrieb mit Eisenbahnradprofil nicht mehr möglich ist..
Am ersten Tag des Flexieinsatzes wurde mittels Markierungsspray an
Herzstücken usw. der Radablauf geprüft, das war am zweiten Tag an der Hegermühlenweiche noch zu sehen.

Vg T6JP
Logital schrieb:
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> Anpassung war nur bezüglich der Oberleitungsspannung notwendig (720V)

Die Flexity sind konstruktiv für 600 und für 750V Fahrleitungs-Nennspannung ausgelegt. Hat man das also auch gleich mit getestet.
Nach Abschied der letzten Tatrawagen 2017 will die BVG auch das Straßenbahnnetz auf 750V umstellen, was die U-Bahn schon seit über 100 Jahren hat.

so long

Mario
Was passiert dann mit den anderen Fahrzeugen. Kann man die GT6N / GT6NZ ebenso einfach umrüsten ?
Gibt es Vorleistungen in den Unterwerken?
Ist die Umstellung an einem Stichtag geplant oder geht man Teilnetz für Teilnetz vor?
Bekommen die Museumsfahrzeuge einen großen Vorwiderstand?

Bäderbahn
der weiße bim schrieb:
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>
> Nach Abschied der letzten Tatrawagen 2017 will die
> BVG auch das Straßenbahnnetz auf 750V umstellen,
> was die U-Bahn schon seit über 100 Jahren hat.

Auch bei mir treten hier einige Fragen auf:
- Was erhofft man sich für Vorteile, wenn man die Spannung der U-Bahnspannung anpasst? Es existiert seit Jahren keine bauliche Verbidnung mehr zwischen den Systemen. Warum also Orientierung an die U-Bahn?

Bauchschmerzen verspüre auch ich bei den Museumsfahrzeugen. Der Verein wird die Umrüstung nicht alleine tragen können. Selbst die Umrüstung auf automatische Ampelansteuerung zieht sich schon recht lange.

Bei einer Teilstreckenumrüstung müssten ausreichend "Zweisystemfahrzeuge" vorhanden sein, insbesondere bei der Umrüstung bei Linienüberschneidungen.
Sollte der Flexity als "Duofahrzeug" eingesetzt werden, sehe ich spätestens in Köpenick schwarz, solange das Teilnetz hier nicht Flexity-tauglich ist.

Viele Grüße
Florian Schulz

--
Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.
Aaaaaalso:

Den Gt6 kann man ohne Probleme mit 750V betreiben.
Man kann durch die höhere Spannung längere Wege überbrücken, d.h. man hat auf den vorhandenen Abschnitten geringere Spannungsabfälle.

Theoretisch müsste der DVN in der Tat Vorwiderstände an den Fahrzeugen anbringen. Ich denke auch, dass das Geld nicht einmal das Problem wäre, sondern eher viel mehr die zu erbringenden Abreitsstunden durch für solche Aufgaben fähige Mitarbeiter ... aber so genau kenne ich mich dann doch nicht aus.
Florian Schulz schrieb:
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> - Was erhofft man sich für Vorteile, wenn man die
> Spannung der U-Bahnspannung anpasst?

Mit der U-Bahn hat das nichts zu tun, da (bisher) keine gemeinsamen Unterwerke existieren (was künftig aber möglich wäre, wegen der Polarität nur mit dem Kleinprofilnetz).
Bei höherer Spannung fließt bei gleicher Leistung weniger Strom. Das verringert die Leistungsverluste auf dem Weg zwischen Unterwerk und Fahrzeug. Bei höherer Spannung kann man bei gleichem Querschnitt Energie sparen oder den Querschnitt der Fahrleitung reduzieren oder einen größeren Streckenabschnitt mit einem Unterwerk versorgen.

> Bauchschmerzen verspüre auch ich bei den Museumsfahrzeugen. Der Verein wird die Umrüstung
> nicht alleine tragen können. Selbst die Umrüstung auf automatische Ampelansteuerung zieht sich schon recht lange.

Diese Probleme haben viele andere Betriebe (zuletzt wohl die Stadtwerke München - MVG) auch bewältigt, ohne auf Einsätze von Museumswagen zu verzichten. Hier hat man sogar einige ältere Kurzgelenkwagenzüge als Betriebsreserve mit umgerüstet. Hinsichtlich der Spannungsversorgung sind die älteren Historischen längst nicht mehr original, sie wurden bereits vor Jahrzehnten von 500 auf 600V Nennspannung umgebaut. In größeren Abständen müssen Gleichstrom-Fahrmotore ohnehin aufgearbeitet werden, wobei man die Wicklungen und Isolationen dabei der höheren Spannung anpassen kann.
Bei modernen Fahrzeugen mit Umrichtern im Leistungskreis wie die GT6 wird die Höhe der Fahrspannung softwareseitig eingestellt.
Insgesamt überwiegen die wirtschaftlichen Vorteile deutlich die wenigen Nachteile.

> Bei einer Teilstreckenumrüstung müssten ausreichend "Zweisystemfahrzeuge" vorhanden sein,

Das ist nicht nötig, da alle 750-V-Fahrzeuge ohne weiteres mit 600V fahren können. Der Laie merkt davon gar nichts.

so long

Mario
Zitat


Mario schrieb:

Die Flexity sind konstruktiv für 600 und für 750V
Fahrleitungs-Nennspannung ausgelegt. Hat man das
also auch gleich mit getestet.
Nach Abschied der letzten Tatrawagen 2017 will die
BVG auch das Straßenbahnnetz auf 750V umstellen,
was die U-Bahn schon seit über 100 Jahren hat.

so long

Mario

Die Historischen Fahrzeuge, ziehen die nicht nur so viel Strom wie diese Brauchen, also 600 V auch wenn 750 V anliegen? Oder würden die dann versuchen die 750 V zu ziehen?

GLG...............Tramy1

GLG.................Tramy1
Tramy1 schrieb:
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Oder würden die dann versuchen die 750 V zu ziehen?

Durch ständige Überspannung wird die elektrische Ausrüstung überlastet und schnell beschädigt. Man muss eine Strombegrenzung einbauen, noch besser die Motore durch Umwickeln der erhöhten Spannung anpassen. Auch die Lichtstromkreise bedürfen einer Änderung, sonst brennen die Glühlampen durch. Selbst an die Heizung, Schienenbremsen, Umformer muss man denken.

so long

Mario
Hallöchen.

Danke Mario für die Info.

Hätte ja sein können, das schon damals so ein Schutz eingebaut wurde, so das nur 600V gezogen werden und der Rest geschützt ist.

GLG.....................Tramy1

GLG.................Tramy1
Hoffen mer mal, dass die Schmelze nicht wieder das Werk jetzt oder viel schlimmer im Frühling überfluten wird
...die 9001 ist heute Abend an der Moll-/Otto-Braun-Straße liegengeblieben - gab es ein kleines Verkehrschaos.



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Ne' ungünstigere Stelle hätte 9001 dafür im ganzen Netz wohl nicht finden können...

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Yep, bin der M4 dann via SEZ gefahren, war ganz enstpannt *gg*.
Stimmt. Ein bisschen weiter vor und M5 und M6 hätten noch abbiegen können. Ein bisschen weiter zurück und die M8 hätte noch fahren können...wirklich eine Punktlandung!

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Zitat
Philipp Borchert
Ne' ungünstigere Stelle hätte 9001 dafür im ganzen Netz wohl nicht finden können...

Oh doch! Landsberger Allee/ Petersburger Str., da wo im letzten Jahr ne KT-Traktion in einen GT6 abgebogen ist und sich dann einmal quer über die Kreuzung verteilt hat.

So wie 9001 da steht, war zumindest für alle Linien noch eine Umleitung möglich.

Es wundert mich aber schon, dass er nichtmal mehr die Kreuzung räumen konnte. Liegt vermutlich auch an der mangelnden Praxis, viele kleine Kniffe bekommt man ja erst raus, wenn man eine Weile mit den Fahrzeugen arbeitet. Das dürfte dann mit der Serie kommen, wenn die Fahrzeuge häufiger werden. Gibt natürlich auch Störungen, da hat man die A-Karte und die Kisten wollen sich auch mit allen Kniffen nicht mehr bewegen lassen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Es wundert mich aber schon, dass er nichtmal mehr die Kreuzung räumen konnte. Liegt vermutlich auch an der mangelnden Praxis, viele kleine Kniffe bekommt man ja erst raus, wenn man eine Weile mit den Fahrzeugen arbeitet.

Die Frage ist ja, ob man der Ursache in diesem Fall mit allen bekannten Tricks und Kniffen hätte beikommen können. (@ Jay: Habs erst im Nachhinein gesehen, dass du es eh auch so meintest) Mir wäre spontan eingefallen, die Federspeicher zu lösen und den Zug mit Hilfe zweier Löschfahrzeug-Besatzungen zurück in die Haltestelle zu schieben. Dann hätte die M4 über Alex II umgeleitet werden können ohne den ohnehin stark belasteten LaPe-Knoten (Landsbg. Al./Petersbg. Str.) LSA-mäßig noch mehr zu malträtieren.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.05.2011 22:09 von Tatra83.
Komisch. Bin mit dem ERL doch gegen 20 Uhr heute noch gefahren.
...die Störung war gegen 18h15 etwa. Einzige Möglichkeit zum Ausweichen, war vom Alex kommend den M6-Weg zu nehmen. Zum Glück war durch den Rückstau die dortige Weiche nicht blockiert.
Zitat
DonChaos
Komisch. Bin mit dem ERL doch gegen 20 Uhr heute noch gefahren.

Hatte der zufällig die Wagennummer 8001? ;-)

Gruß, Mike
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